Beiträge von SanSu

    Naja, unhöflich ist es trotzdem und auch beim nächsten Mal wird es nicht besser. Kami mag das auch nach dem X. ten Mal nicht. Wir treffen hier täglich an die 20 Hunde pro Spaziergang, im Sommer sind es DEUTLICH mehr und an 80% läuft sie stoisch vorbei, weil sie einfach keinen Kontakt will und sie kennt die hier alle, sieht sie täglich.

    Die Pappenheimer hier kenne ich, ich weiß welcher liegt und zum Spiel losspringt und welcher Angreifen will. Macht für uns keinen Unterschied, weil wir um beide Kategorien einen großen Bogen laufen. Bis auf einen Setter, der legt sich auch hin, ist dabei aber sehr entspannt und steht auch ganz ruhig auf um dann höflich Kontakt aufzunehmen, der ist auch für Kami OK und der kommuniziert auch im Liegen toll (wedelt ruhig, wendet Blick immer mal wieder ab,...).

    Gerade bei Fremdhunden finde ich das Verhalten auch für mich als Halter blöde, weil ICH beim Lauern nicht weiß was gleich passieren wird und beim sprinten weiß ICH nicht das du den unter Kontrolle hast oder der 2m vorher stoppt. Du weißt du hast ihn unter Kontrolle, ich weiß das nicht, deshalb machen wir um beides einen Bogen.

    Ich liebe Weihnachten, ich liebe all diese schönen Lichter da draußen, ich liebe Glühwein, ich liebe dieses leckere Essen, etwas das es nur einmal im Jahr gibt, ich fang jetzt schon an zu sabbern, wenn ich an den Grünkohl denke.

    Das einzige was ich verschenke, sind selbstgemachte Plätzchen und die sind schon fertig. Das heißt ich kann all die schönen Lichter und den Trubel der draußen herrscht in Ruhe genießen.

    Der Weihnachtsbaum wird am 22. geschmückt mit Strohsternen, Lebkuchenanhängern, Anhängern aus Holz, Filz und Ton. Kami darf dabei helfen und wie schon Sunny die Anhänger apportieren.
    Während ich meine Plätzchen liebevoll verpacke schlürfe ich Glühwein und schau mir einen schönen Film an, Kami wird auf ihrem Lammfell liegen und wohlig grunzen.

    Wir sind bei den Eltern meines Partners, dieses Jahr auch nur zu 4. es wird also sehr entspannt. Kami kommt natürlich mit, darf sich an den Essensresten larben und das ein oder andere Plätzchen schnabulieren.

    Die Eltern meines Freundes wohnen 5 Laufminuten vom Wald entfernt und so werden wir in diesen Tagen viele ruhige Spaziergänge machen, darauf freue ich mich einfach besonders. Morgens und nach dem Mittagessen springen wir also mit dem Wauzl durch den Wald und die restliche Zeit wird sie wohl vor dem Kamin vor sich hinbrutzeln.

    Geschenke bekommt das Wauzl nicht, es werden halt beim Fleischer ein paar Wienerle mehr gekauft.

    Vielleicht wäre das etwas woran man arbeiten könnte, wenn er ansprechbar ist.

    Sowohl unserer letzte Hündin (unverträglich), als auch die jetzige (nett, aber unsicher) wären mit beidem nicht klargekommen, weder das drauf zu rennen, noch das hinlegen.

    Das Hinlegen ist gerade für Kami besonders schlimm, die traut sich dann keinen Schritt mehr weiter zu gehen, die weiß nämlich was darauf folgt. Entweder ein Angriff oder ein Sprung zum "Spiel", auf beides hat sie keine Lust.

    Das Hinlegen, haben wir damals bei Sunny konsequent unterbunden, die hat das aus weniger netten Absichten gemacht.

    Wir hatten hier mal eine HH mit stürmischem Golden, die hat aktiv daran trainiert das der nicht auf alles zu galloppiert.
    Der ist auch losgesprintet, sie hat ihn gestoppt, langsam vorwärts geschickt, wenn er entspannter war,... Ich fand es beeindruckend zu sehen, alles auf Entfernung und ich fand es beeindruckend zu sehen, wie sich das auf den anderen Hund auswirkt.

    Sunny war erst im Tötungsmodus (sehr höffliche Begegenungen waren am Ende kein Problem mehr). Mit dem Stoppen des Golden und dem warten änderte sich auch sofort ihre Körperspannung. Ebenso mit dem langsamen schicken, bis sie letzendlich beieinander waren und alles gut war, im Direktkontakt war der Golden nämlich sehr höflich. Wäre der die komplette Strecke gesprintet, selbst wenn er dann erstmal Abstand hält, hätte ihm das wohl auch nix mehr gebracht.

    Alternative Hund abrufen und gemeinsam zum anderen Hund gehen, damit er gar nicht die Chance für solche Spielchen hat und dann bist du auch direkt dabei und kann noch flux entscheiden, ob ihr nicht lieber weiter geht.

    Wir haben hier 4 Border in der Umgebung. Alltagstauglich finde ich die alle, die laufen im Park durch die Gegend, meist Freilaufend, vorne an der Einkaufspassage,... aber "gestört" sind 3 von denen auf jedenfall.

    Klar laufen die nett mit, sind an der Leine auch recht entspannt, aber die 3 "problematischen" weisen eben Zwangshandlungen auf und hüten die Besitzer beim laufen.

    Die laufen also 3m vor, warten, umrunden den Besitzer, gehen wieder 3m vor,... So läuft das die ganze Zeit wenn sie nicht angeleint sind.

    Der 4. scheint OK, kenne die aber eben auch nicht persönlich, der lebt mit 2 anderen Hunden zusammen und der interagiert beim Spaziergang zumindestens mit den beiden anderen Hunden und nimmt die Umwelt aktiv war (schnüffelt, fällt mal zurück, schließt auf, kurzes Spiel,...).

    Ich habe hier allerdings auch schon einige Border kommen und gehen sehen, wo die Leute letzendlich nicht mit den Hunden fertig geworden sind.

    Anfängerhund tja, kommt immer auf die Leute und den Hund an.

    Wir hatten eine 11jährige Hündin die in Beschädigungsabsicht mit reingesteigerter Tötungsabsicht gegen andere Hunde vorgegangen ist. Die konnte nix, hat sich 11 Jahre an der Leine stranguliert,... Wir wussten das und in 23 Monaten war sie soweit, das sie mit anderen Hunden zusammen im Freilauf laufen konnte (wenn auch mit Mauli gesichert), wir haben die Drohkette wieder aufgebaut, sie hat Beschwichtigen gelernt und hat toll gehört. Sie hat ZOS gelernt, Dummyarbeit, Unterordnung und eine Menge Quatsch und hat das toll gemacht, ich habe es geliebt mit ihr zu arbeiten und zu trainieren. Sie konnte Stressfrei durch die Gegend laufen und ist innerlich so richtig zur Ruhe gekommen. Mein Seelenhund.

    Anfänger ist nicht gleich Anfänger, klar lernt man dazu, aber nur weil einer keine Erfahrung hat, muss das nicht heißen, dass er keine Leidenschaft und vielleicht auch ein Händchend dafür hat. Unsere Hündin war besser erzogen als die Hunde der meisten Leuten die ich kenne, die seit Jahrzehnten Hunde halten.

    Und auch ich brauch im Alltag keinen Turbo und unterscheide da zwischen Kommandos mit hartem und weichem Klang: "warte mal" - "stopp", "platz" - "leg dich",...

    Bordstein heißt "halt" ohne Kommando, der Bordstein IST das Kommando für's halten und muss erst von mir aufgelöst werden, auch wenn nen Keks auf die Straße fliegt, wird da keine Pfote drauf gesetzt, bis ich nicht "los" sage. Dafür ist mir beim warten wurscht wie der Hund wartet, hauptsache er bleibt an Ort und Stelle. Ob die dann steht, sie nach einiger Zeit hinsetzt oder hinlegt ist mir wurscht, bequem darf es sich das Tierchen machen, solange sie an Ort und Stelle verweilt.

    Warte heißt auch nur, stelle bitte die Bewegung ein, "stopp" heißt dann wirklich sofort. Die Kommandos sind in ihrem weichen oder dem kurzen harten Klang auch nicht umsonst so gewählt. Bei "komm mal her" darf gerne zu mir getrottet werden, bei "zack zack zack" möchte ich eine Staubwolke sehen.

    Wobei mir im Alltag eigentlich fast ausschließlich die weichen Kommandos nutzen, ich kam noch nie in die Verlegenheit, das ein Hund etwas sofort in Sekundenschnelle machen musste.

    Weizen interessiert mich auch nicht, Hunde wurden hunderte Jahre von Getreidebreien ernährt, schon in der Urgeschichte und haben damit ein normales Alter erreicht.

    Ebenso wie all die Hunde außerhalb des DF die mit minderwertigen Fertigfuttern ernährt werden.

    Wenn er keine Nudeln verträgt, dann eben nicht, gibt ja genug Alternativen. Unsere alte Hündin hat keinen Reis vertragen, dann gab es den eben nicht, auch kein Beinbruch.

    ***

    Oregano, das tut mir leid, ihr habt aber auch nie richtig Ruhe. Weißt du woran das liegen könnte? Kam ja schon öfter mal vor. Frisst er draußen was oder trinkt viel aus Pfützen, stehenden kleineren Gewässern,...?
    Frodo eine schnelle Genesung und hoffentlich habt ihr danach erstmal Ruhe.

    Alles was der Haushalt hergibt, hier wird nix extra gekauft für den Hund.

    Nudeln
    Spätzle
    Reis
    Kartoffeln / Süßkartoffeln
    Pastinake
    Banane
    Amaranth gepoppt
    Haferflocken
    Roggenflocken
    Maisflakes
    Kichererbsen
    Linsen
    Brot / Brötchen
    Eierkuchen
    Glasnudeln
    Weizenvarianten in Form von Couscous oder Bulgur

    Eierkuchen, Brot und Brötchen sind dann natürlich richtige Reste von uns, wenn das übrige ist und weg muss.