Unser Ranking sieht ja wie folgt aus:
Fuchs
Biber
Eichhörnchen
Kaninchen
Wildschwein
Reh
Auf Geflügel geht sie nicht und auch nicht auf Hausvieh. Generell kann das Tier ziemlich gut unterscheiden was sich lohnt und was nicht. Alles was eingezäunt ist, ist per se uninteressant. Da schaut sie selbst Wildschweine mit dem Arsch nicht an.
Aber sie ist eben sehr focussiert, hysterisches rumgehopse gibt es nicht.
Den tatsächlichen Prozess habe ich erst einmal fast bis zum Ende durchlaufen gesehen und das war schon interessant.
Glich dem Verhalten ein Katze.
Verharren - völliges einfrieren - fokussieren - in dem Moment wo die Beute mit Fressen beschäftigt ist anspirschen, schaut das Tier wieder völliges einfrieren und verharren,... Bis der Abstand sehr gering wird, der Körper ist in völliger Anspannung, dann geht es ins lauern (sie steht noch macht sich dabei aber sehr flach).
Ich nehme an, danach würde der Sprung/ die Hatz kommen, das habe ich aber nicht mehr zugelassen.
Sie sucht auch aktiv, "gefährlich" wird es aber erst, wenn das Tier auf einmal sehr langsam wird, dann ist da irgendwas.
Vor Katzen hat sie einen heiden Respekt, ich nehme an, die wird schonmal eine unschöne Erfahrung mit denen gemacht haben, da spielt sie die komplette Beschwichtigungspalette ab.
Trotzdem habe ich das Gefühl ich komme nicht weiter. Oskar kommt zwar immer recht flott zurück, aber ich will ja dass er gar nicht durchstartet. Oder sich wirklich stoppen lässt. Also glaube ich die Schleppi muss wieder festgehalten werden. Ich hasse das Teil langsam.
Was habt ihr denn bis jetzt gemacht? Also eigentlich sollte es ja gar nicht dazu kommen, das er durchstarten kann, so hat er ja immer und immer wieder einen Erfolg.
Ich hatte 9 Monate die Schlepp konsequent dran und habe die erst abgemacht, also ich sie 2 Monate quasi gar nicht gebraucht habe.
Je nach Umgebung (fremd, viele Hunde, Dämmerung,...) ist sie jetzt aber auch immer noch dran. Will da kein Risiko eingehen, weil ich die Umgebung falsch eingeschätzt habe,...
Bei Dämmerung bleibt die Schlepp immer dran und das auch in der Hand, das ist mir nix.
Wir haben die letzten Wochen mehrmals den Fuchs getroffen auf der Nachtrunde. Da ist natürlich die normale Führleine dran, trotzdem konnte ich sie stimmlich lenken, da bin ich sehr stolz auf sie, kein Vergleich mehr zum Anfang.
Fuchs war ja immer das Problem, weil wir den so selten sehen. Inzwischen kann sie stoppen, den Fuchs anschauen und dabei auch das "Sitz" annehmen. Ich lasse sie dann eine Weile und dann geht es auch weiter.
Unser Superrückruf Leckerlie sind "Bifi" also so Minisalamie. Die gibt es in klein, einzeln verpackt und halten ewig. Ich brauchte halt was, was sie sonst nie bekommt, total geil findet und sich trotzdem hält auch ohne Kühlung, weil es ja nur selten zum Einsatz kommt.
Mini-Salami-Ferdi-Fuchs.jpg
Bei der alten Hündin war es eine winzige Tube Honig. Passte auch in jede Hosentasche und Honig ist eben auch was, was nicht schlecht wird. Die hat immer das sabbern angefangen, wenn ich mir ein Honigbrot gemacht habe und war darauf närrischer als auf jede Wurst,...