Das ändert doch nix dran, Hunde lernen auch ortsbezogen.
Und wenn ihr mir so entgegen kommt würde ich mir mit Kami nix denken, aber mit Sunny damals, hätte ich dich auch gebeten den Hund anzuleinen. Denn wie schon erwähnt, er ist zögerlich, er führt die Kommandos teils nicht aus, es sei denn meine Interpretation von Warte und Stopp ist eine andere, bzw. dein Warte und Stopp heißt dasselbe, nämlich bleib bei Zeiten mal stehen.
So wie er rumeiert, hätte ICH als passierende Person kein Vertrauen in den Hund.
Nun kann ICH Hunde lesen, Kami hätte kein Problem mit Newton und ich hätte keine Angst, deshalb wäre es mir egal.
Hätte ich aber einen Hund, der vielleicht auf Newton reagiert, wäre ich mit dem Fahrrad unterwegs oder hätte ich selber Angst, würden mir die Szenen im Video bei weitem nicht reichen um da vertrauensvoll vorbei zu stiefeln.
Zumal wie erwähnt keine direkte Begegnung zu sehen ist. Ist jetzt schon wackelig, keine Ahnung, wie das aussieht, wenn da Hund, Jogger, Radler,... direkt vorbei gehen.
Davon ab halte ich mich an die altbewährte Regel (ist das gegenüber angeleint, kommt Kami auch an die Leine) und bei Bitten reagiere ich natürlich auch.
Davon ab läuft Kami immer auf der rechten Seiten und kreuzt den Weg nicht, weil ich eben genau auf sowas keine Lust habe, das ist aber etwas das mich ganz persönlich nervt. So muss ich nicht schauen ob von hinten ein Jogger kommt und der Hund sich vielleicht entschließt plötzlich nach links zu laufen. Sonst würde ich hier in Berlin gar nicht mehr aus dem derigieren heraus kommen, egal ob mit oder ohne Leine.