Beiträge von Geckolina

    Aber hast du dem das Zuhause beigebracht oder in der Öffentlichkeit?
    Denn meine Frage bleibt bestehen: Leine & Halsband bedeuten für baxter "Spazierengehen" und ich hab Angst, dass ich das kaputt mache, wenn er angeleint wird, aber nicht raus sondern nur auf die Decke.

    Ich habe die Decke daheim aufkonditioniert- alles andere wäre für die Mitmenschen nicht vertretbar gewesen. Ich habe damals direkt nach dem Spaziergang Leine und Halsband am Hund gelassen und habe losgelegt. Damals habe ich (gemein wie ich bin) Lokis Abendessen für ihn sichtbar auf den Tisch gestellt. Das gab es sofort, sobald nicht mehr gehampelt wurde.

    Wenn du also nach dem Gassi mit dem Training beginnst, versaust du da nichts. Außerdem könntest du es noch mit einem Kommando versehen und ihr macht weiter, sobald Baxter das Kommando kennt.

    Ich habe das damals so gemacht, als Loki im Restaurant nicht entspannen konnte. Er hat gefiept, Pfote gegeben, Radau gemacht. War richtig peinlich. Zusammen mit eine Ruhedecke und der Leine haben wir aufkonditioniert, dass man nur gestreichelt wird und ein Leckerchen bekommt, wenn man entspannt da liegt. Sonst haben wir ihn konsequent ignoriert. Das ging dann tatsächlich fix.
    Wichtig war, wirklich gar nicht auf den Terror zu reagieren und das richtige Verhalten sofort zu belohnen.

    Ich hätte noch folgende Idee:
    Wenn du weggehst, leint dein Freund Baxter an und setzt sich irgendwohin, liest ein Buch. Durch die Leine ist der Bewegungsradius sehr eingeschränkt und der Hund kann sich nicht reinsteigern. Er stellt das Körbchen so hin, dass er sich da reinlegen kann. Er wird gelobt und bekommt Aufmerksamkeit, sobald er sich hinlegt und den Kopf ablegt. Alternativ kannst du in diesem Moment auch wieder zurück nach Hause kommen. Später soll das dann natürlich ohne Leine funktionieren.

    An solche Tests schliessen sich dann leider oftmals falsche Therapien oder Diätpläne an, die insgesamt zu einer Verschlechterung führen können.

    Wenn man den Bluttest als einzige Referenz nimmt, kann das passieren. Ein verantwortungsbewusster Halter/TA tut das aber nicht. So kann man über den klassischen Hauttest die Ergebnisse absichern oder selbst überprüfen, ob die identifizierten Allergene mit den eigenen Beobachtungen übereinstimmen.


    Bei mehreren tatsächlichen oder vermuteten Allergenen sehe ich hier durchaus die Gefahr eines anaphylaktischen Schocks oder sonstiger heftiger Reaktionen.Abgesehen davon ist diese Therapie, so wie der IgG Test sündhaft teuer.

    Die Gefahr des anaphylaktischen Schocks ist verschwindend gering, da die erste Dosis sehr niedrig ist. Zudem bleibt man nach der ersten Injektion in der Praxis, damit sofort eingegriffen werden kann. Passiert praktisch nie (Auch hierzu gibt es Statistiken) Wenn man den etlichen Studien (Direktverweise habe ich im anderen Thread) glaubt, ist die Erfolgsaussicht der Behandlung gar nicht schlecht. Mein eigener Hund steckt noch am Anfang der Desensibilisierung und schon jetzt sind die Symptome extrem zurück gegangen.
    Von extrem teuer kann ebenfalls nicht die Rede sein.

    Ich möchte auch gar nicht sagen, dass nur die Desensibilisierung helfen kann. Aber man sollte sie nicht sofort abschreiben. Schon gar nicht, wenn der Hund Reaktionen zeigt, die lebenslange Medikamentierung notwendig machen würden.

    Bemerkst du selbst als Halter nur wenige Symptome und findest Workarounds, bin ich ganz bei @frolleinvomamt : Erstmal schauen, was man an den hauseigenen Stellschrauben drehen kann und die Stoffe sicher identifizieren.

    Ziel sollte aber eigentlich sein, das Ganze ohne Medis in den Griff zu bekommen. Eben über Desensibilisierung, Darmsanierung, etc.
    Bevor ich dauermedikamentiere, würde ich wahrscheinlich gar nichts machen, bzw. symptomabhängig immer nur behandeln, wenn gerade wieder eine "heiße" Phase ist.

    Welche Arten von Milben, ausser Futter und Hausstaub gibt es noch? Also auch Grasmilben? Würde es etwas bringen, wenn ich ihm nach dem Spaziergang die Pfoten abwische und auch das Fell?

    Das kannst du per Bluttest bestimmen lassen.

    Schau mal in diesen Thread Desensibilisierung - Erfahrungen

    Ist ziemlich neu und da geht es, meine ich, auch um Darmsanierung

    Der wurde von mir eröffnet und bei uns scheint die Sache mit der Desensibilisierung zu funktionieren. Wir sind bei der 4. Injektion und die Symptome sind jetzt schon kaum noch da.

    ...ich find den RFK Anteil recht klein.... Frisst dein Wuff die Ziegenrippen komplett auf?
    Sonst hab ich jetzt nur 120g Karkasse gesehen. Das waere mMn zu wenig.

    Es ist noch Brustbein drin. Insgesamt würde ich aber auch nicht alles RFK an einem Tag geben, wenn der Hund das nicht gewohnt ist.

    Bedarf liegt bei gerundet 1,6 Gramm pro Tag (nach Zentek) bei 20 Kilo Hund. Das könnte mit Karkassen, Rippen und Brustbein schon hinhauen.