An solche Tests schliessen sich dann leider oftmals falsche Therapien oder Diätpläne an, die insgesamt zu einer Verschlechterung führen können.
Wenn man den Bluttest als einzige Referenz nimmt, kann das passieren. Ein verantwortungsbewusster Halter/TA tut das aber nicht. So kann man über den klassischen Hauttest die Ergebnisse absichern oder selbst überprüfen, ob die identifizierten Allergene mit den eigenen Beobachtungen übereinstimmen.
Bei mehreren tatsächlichen oder vermuteten Allergenen sehe ich hier durchaus die Gefahr eines anaphylaktischen Schocks oder sonstiger heftiger Reaktionen.Abgesehen davon ist diese Therapie, so wie der IgG Test sündhaft teuer.
Die Gefahr des anaphylaktischen Schocks ist verschwindend gering, da die erste Dosis sehr niedrig ist. Zudem bleibt man nach der ersten Injektion in der Praxis, damit sofort eingegriffen werden kann. Passiert praktisch nie (Auch hierzu gibt es Statistiken) Wenn man den etlichen Studien (Direktverweise habe ich im anderen Thread) glaubt, ist die Erfolgsaussicht der Behandlung gar nicht schlecht. Mein eigener Hund steckt noch am Anfang der Desensibilisierung und schon jetzt sind die Symptome extrem zurück gegangen.
Von extrem teuer kann ebenfalls nicht die Rede sein.
Ich möchte auch gar nicht sagen, dass nur die Desensibilisierung helfen kann. Aber man sollte sie nicht sofort abschreiben. Schon gar nicht, wenn der Hund Reaktionen zeigt, die lebenslange Medikamentierung notwendig machen würden.
Bemerkst du selbst als Halter nur wenige Symptome und findest Workarounds, bin ich ganz bei @frolleinvomamt : Erstmal schauen, was man an den hauseigenen Stellschrauben drehen kann und die Stoffe sicher identifizieren.