Beiträge von Geckolina

    Der Hundeführerschein in Niedersachsen kann im übrigen mit jedem Hund gemacht werden, dafür braucht man nicht den eigenen. Ich könnte also zuhause einen Aggro Hund sitzen haben und den Führerschein mit dem Top Erzogenen, lieben Nachbarshund machen.
    Die Theoretische Prüfung besteht aus einem sehr einfachen Ankreuz Fragebogen und die praktische Prüfung ist einfach nur ein normaler Spaziergang unter Beobachtung. Getestet wird einfach nur der Mensch im Umgang mit einem Hund und nicht der Hund an sich.
    Irgendwo stand doch auch, dass die den Hund schon 8 Jahre hatten, oder? Wenn der Hund auch die ganze Zeit steuerlich angemeldet war, brauchten die Halter den Hundeführerschein nicht mal zu absolvieren.

    Deswegen schrieb ich ja "praxisnah". Von diesem Ankreuztest habe ich gehört und halte so was nicht für sinnvoll. Ich dachte schon an einen Test, der den Umgang mit dem konkreten Hund testet.

    Ich finde den Vorfall für alle Seiten tragisch. Gleichzeitig finde ich aber auch, dass wir statt Rasselisten einen allgemeinen (praxisnahen) Führerschein für Hundehaltung bräuchten. Gerade wenn es sich um Ersthundehalter und große oder kräftige Rassen handelt, sollte unter Beweis gestellt werden, dass man das Tier auch unter Kontrolle hat.

    Mein frühkastrierter Rüde wurde bis kurz vor seinem vierten Lebensjahr auch immer angerammelt. Seit ca. einem halben Jahr macht er selbst sehr deutliche Ansagen, wenn ein Kollege auch nur darüber nachdenkt. Wahrscheinlich ist er jetzt erwachsen geworden.

    Loki setzt sich manchmal zu Gesprächen dazu. Vor allem dann, wenn sein Name ein paar mal gefallen ist. Dann schaut er uns wechselseitig an und legt den Kopf schräg oder wedelt mit der Route, wenn Worte dabei sind, die er auch kennt. Manchmal streuen wir dann extra welche ein, weil das so lustig ist: "LOKI, das Auto braucht neue Winterreifen, FEINER, am besten wir gehen in die Werkstatt, GASSI..." Ich weiß, sehr gemein.... |)

    Wenn du jetzt schon Bedenken hast, lass' es. Das erste Bauchgefühl ist meistens richtig. Außerdem würde ich, wenn du dir in Sachen Finanzen und eigener Belastbarkeit unsicher bist, den klassischen Weg wählen und versuchen, im TH einen passenden Hund zu finden. THs arbeiten meist seriös, du kannst den Hund kennenlernen, du kannst ihn (worstcase) wieder abgeben, Probezeit bieten alle an. Ich habe sogar schon mitbekommen, wie sie engagierte Haltern finanziell geholfen haben oder Kontakt zu Trainern vermittelt haben, die ehrenamtlich arbeiten.

    Ableinen halte ich bei einem echten Angriff für eine schlechte Idee. Hinterher landen beide Hunde auf der Straße, weil der eine flüchtet und der andere nachgeht. Außerdem habe ich dann ja komplett keine Kontrolle mehr.
    Ich bringe meinen Hund hinter mich, schreie und trete im Notfall nach dem Angreifer.

    Mein Hund darf nicht ins Bett, weil er haart und extremer Kontaktlieger ist (heißt das auch so, wenn der Hund auf einem schlafen will?).
    Wenn mein Mann unterwegs ist, schleicht sich das kleine Biest aber immer auf seine Seite vom Bett und pennt dort. Leuchtet ein, schließlich ist ein Platz frei. Das Frauchen ist morgens immer zu verzückt vom schlafenden Hund, dass sie nie schimpft, sondern ein Foto macht. Inkonsequentes Frauchen!

    Ich schrieb diesen Beitrag bevor ich die letzten 10 Seiten gelesen habe als direkte Antwort.Ich bin aber nicht der Gesetzgeber?! Merkste was? Ich kopiere für dich noch mal rein, was ich an anderer Stelle schon mal schrieb:
    "Ich schrieb von mir, wie ich mich in so einer Situation verhalten hätten. Ich schrieb nicht, dass das alle so machen sollen, oder dass alle, die es so nicht machen, es falsch machen. Wenn bei mir jemand vor der Tür steht, und mir erzählt, der Alvin hätte ihr die halbe Hand abgehackt - dann backe ich verflucht noch mal kleine Brötchen, entschuldige mich und komme für den Schaden auf."

    Du musst nicht der Gesetzgeber sein, damit Gesetze für dich gelten.
    Warum macht es für dich einen Unterschied, ob eine Katze oder ein Hund einen Menschen beschädigt?

    Es tut mir sehr leid, dass deine Mom diese Erfahrungen machen musste und so viel Ärger hatte. Aber diesen Vorfall würde ich einfach als ganz unglücklichen Unfall bezeichnen.Ich persönlich wäre aber nicht auf die Idee gekommen, in der Nachbarschaft nach den Haltern zu fragen. Wollte die Krankenkasse das?!

    Jemand kam erheblich zu schaden durch ein Tier, das wahrscheinlich einem Halter zugeordnet werden kann. Mit der Logik hättest du es ja auch unter "Unfall" verbuchen müssen, wenn der Spitz die Katze zerlegt hätte. Sieht der Gesetzesgeber aber anders. Merkste was?