Beiträge von Geckolina

    Ja, allerdings solltest du den Hund nicht an deiner Wunde lecken lassen, weil der Hund viele Bakterien im Maul hat und du dadurch eine heftige Entzündung bekommen kannst.

    Auf jeden Fall, deswegen musste ich ihn ja ins Körbchen (also genau genommen auf seinen Thron) verbannen. Denn ich finde das eben auch gar nicht toll.
    Er hat dann von dort gewimmert. Er verstümmelt sich gern auch immer selbst, wenn man ihm nicht schnell genug einen Kragen umlegt oder eine verletzte Pfote einsockt - ambitious but rubbish!

    Mein Rüde hatte in seiner Unsicherheitsphase den Tick, Nordic Walker entweder anzubellen oder zu flüchten. Wir haben dann den Drill entwickelt, dass er alles was uns entgegen kommt erst anzeigt und dann die Position hinter mir einnimmt.
    Das hat er so gut angenommen, dass er das mittlerweile automatisch tut, wenn er Dinge nicht einschätzen kann oder wenn er jemand "Seltsamen" entgegenkommen sieht: Schauen- Rückzug- gemeinsam schnell passieren.

    Mein Hund hält sich für eine Krankenschwester und ich weiß nicht, wie ich ihn von seiner empfundenen Fürsorgepflicht entbinden kann.
    Habe mich bei der Balkonarbeit verletzt und nun meint Herr Hund, dass auf die Verletzung heilsamer Hundespeichel muss. Habe Herrn Hund ins Körbchen verbannt, er nimmt mir meine mangelnde Dankbarkeit übel.
    Drehen eure Hunde auch so ab, wenn ihr euch verletzt?

    Ich bin früher 110 Wochenkilometer mit meinem Podenco gejoggt. Trotz Jagdtrieb und obwohl er ein Windhund war. Er wusste ja nicht, dass ihm das keinen Spaß machen sollte. Er hat es geliebt.

    Mein jetziger Hund, eine Bracke, gemacht für Sport, haut nach 5 km die Bremse rein und schmollt. (Wandern und Klettersteigen kann er dagegen 6-8 Stunden pro Tag-hochmotiviert)
    Ich würde einen erwachsenen Hund aus dem Tierschutz nehmen, da ist der Charakter schon ausgebildet.
    Ein weiterer Gedanke: Sport, der so intensiv trainiert wird, kostet ja unmengen an Zeit. Hundeerziehung ebenfalls. Wer erzieht den Hund zum perfekten Begleiter?
    Was wirst du tun, wenn der Hund kein Gefallen am Laufen findet? Oder gesundheitliche Probleme beim Tier auftauchen? Ich würde mir überlegen, ob ich bereit wäre, mit Einschränkungen zu leben, wenn es blöd laufen sollte.

    Wie erwähnt, finde ich das andere Situationen. Ich kann auch für kein Tier, für keinen Menschen meine Hand ins Feuer legen, weil ich nicht lebenslang alle Situationen aus der Sicht dieses Lebewesens einschätzen kann. Ich kann soweit wie möglich für Sicherheit sorgen. Für alle.Absolute Garantie geben kann ich nicht. Könnte ich nicht mal bei einer von mir selbst gebauten Waschmaschine. Oder für mich selbst. Wenn du oder irgendjemand das hier kann - krass. Ich kann es nicht. Ich weiß jetzt noch nicht, was mich mal unerwartet explodieren lässt. Kann ich natürlich behaupten aber... bis in alle Ewigkeit garantieren kann ich das nicht.

    Aber dann sind wir uns doch einig. Niemand kann absolute Sicherheit garantieren. Aber bei den Tieren, mit denen wir Kontakt haben, müssen wir nicht vom Schlimmsten ausgehen, wenn wir nachlässig waren oder andere einen Fehler machen.
    Ich könnte nicht damit umgehen, wenn ein weiterer Mensch oder ein anderes Lebewesen zu Tode kommt, weil irgendeine kleine Unachtsamkeit eingetreten ist.

    Auch nicht provokant: Ich kenn den Hund nicht. Ich kann ihn nicht beurteilen. Aber selbst mit dem Wissen, der hat zwei Menschen umgebracht, halte ich ihn ganz offen und ehrlich nicht für unrettbar.
    Eben, weil ich ihn nicht kenne. Weil ich die genauen Umstände nicht kenne. Weil ich ihn noch nie gesehen habe. Weil mir Menschen schon so viel über meine Pflegenasen erzählt haben und es immer anders kam...

    (Es geht hier: Wesen, Meinung der Vorbesitzer/Retter - Ich)

    [...]

    Ich find das sehr sehr situationsabhängig. Und Chico hatte keine Chance sich in irgendeiner anderen Situation mal zu beweisen. Der hat einmal - und keiner hier weiß warum - richtig dolle Scheiße gebaut.

    Wir gehen hier von dem Fall aus, dass der Hund getötet hat. Das ist doch bitte eine andere Qualität als die hier von dir genannten Fälle.

    Kannst du 100% Sicherheit bieten? Nur mal zwei Fälle, die mir passiert sind:
    - Kleines Kind fährt mit dem Fahrrad in meinen Hund, der Fuß läuft.
    - Eine Niete der nagelneuen Biothan- Schleppleine bricht, Hund weg.
    Beides Mal trifft mich als Halter keine Schuld, aber ich habe trotzdem die Verantwortung, wenn etwas passiert.

    Ich hatte auch einen Pflegi, der nicht allein bleiben konnte und gleichzeitig in Stresssituationen geschnappt hat. Das ist aber etwas völlig anderes als ein Hund, der wiederholt getötet hat. Das ist absolut kein normales Verhalten, wieso sollte er sich nicht ein weiteres Mal extrem abweichend verhalten?

    Ich meine die Frage ernst und wirklich nicht provokant: Aber wer hier, der sich für die Vermittlung des Hundes einsetzt und ihn sogar aufnehmen würde, kann sicherstellen, dass ihm niemals ein Fehler oder eine Unaufmerksamkeit passiert? Diese Person muss ja 24/7 voll auf der Höhe sein, ihr dürfen keine Fehler passieren UND sie muss alle Fehler, die die Umwelt macht sofort korrigieren können. Sie braucht eine Krankheitsvertretung, die ebenfalls unfehlbar ist.
    Diese Verantwortung zu tragen, das traue ich keinem Menschen zu.

    Doofe Frage vielleicht, aber: sind dir wirklich die untersten Blätter verbrannt oder haben die Pflänzchen vielleicht nur ihre Keimblätter abgeworfen? Meine machen das so langsam, deshalb frag ich :)

    Ich denke, sie sind wirklich verbrannt. Es sind Löcher drin. Dabei habe ich alles mit Vlies abgedeckt. Wahrscheinlich ist die Sonne gewandert.


    Ja, Tomaten sind echte Weicheier, das mit dem Sonnenbrand kommt bei im Haus vorgezogenen Pflänzchen gern vor, die Fensterscheiben filtern das Licht ja und da müssen sich die Pflänzchen erst an "echte" Sonne gewöhnen dürfen.Ich stell bei den ersten Pflänzchen-Welpenspielstunden draussen immer irgendwas hin, das ein wenig Schatten wirft, damit sie nicht sofort in der prallen Sonne stehen.

    Komplett draussen lassen würd ich erst ab den Eisheiligen.
    Es gibt Pflanzen, die stellen einfach nur das Wachstum ein, wenns ihnen zu kalt wird und andere verwandeln sich in schleimigen Alienschiss.....

    Mit Vlies und Haube muss man Fingerspitzengefühl haben - da gibts kein Schema F. Im Idealfall findest Du für die erste Zeit ein Stellplätzchen, an dem sie morgens oder nachmittags Sonne abkriegen, aber in der Mittagszeit im Halbschatten stehen.

    LG, Chris

    Vielen Dank für die Infos. Hab immer noch ein Vlies drauf. Ich dachte ja, dass ich sehr behutsam war. Typischer Fall vom "Denkste!"... Ich mache mal am WE Bilder und werde euch über die Überlebenden unterrichten. Sitzen ja alle irgendwie im Todestrakt, die armen Dinger.

    Oh, toll dieser Thread! Warum habe ich den jetzt erst gefunden . Ich töte auch immer Pflanzen! Ich züchte auch schon fleißig und könnte ein paar Tipps vertragen! Mir sind bei den Tomaten die unteren Blätter verbrannt und ich hab die jetzt abgezwackt. Ich habe die Pflanzen jetzt mit Vlies und Haube auf dem Balkon stehen, weiß jemand, ab wann ich sie komplett draußen lassen kann? Und ab wann ich das Vlies weglassen kann? Nicht, dass sie wieder verbrennen! Ich stelle sie jeden Tag vor dem Frühgassi raus und hole sie abends gegen 21:00 wieder ins Haus....

    Jeder Hund kann beißen, aber bei manchen ist der zu erwartende Schaden eben höher als bei anderen. Die Gesellschaft hat ja mittlerweile schlau erkannt, dass das andere Ende der Leine die Verantwortung trägt. Danach folgt eben der Trugschluss, dass eine Rasseliste das Problem beseitigt. Dabei können die Plätze von Staff und Co. viele Hunde einnehmen, solange sie nur groß und stark sind und mit Verstümmelungen an den richtigen Stellen (z.B. abgeschnittene Ohren) böse genug aussehen. Interessanter wäre also eher, die Abgabe von Hunden, die einen bestimmten Typus entsprechen, stärker zu kontrollieren. Hier dann auch stichprobenartig die Haltebedingung. Einen begleiteten Spaziergang finde ich übrigens als Benchmark ebenfalls nicht schlecht.