Hallo,
ich habe ebenfalls einen Hund aus dem Auslandstierschutz, der ein vorsichtiger, aber kein ängstlicher Typ ist.
Die Sache mit dem Rausgehen war bei uns 4-6 Wochen ein Thema. Anfangs wollte er nicht mal durch Türrahmen gehen, sprich, Raumwechseln innerhalb der Wohnung ging nur mit ganz viel Zuspruch.
Geholfen hat bei uns, dass wir das Gassi mit einem Ritual verbunden haben. Ich habe das "Kommando" gegeben (damit er weiß, was kommt), immer auf die gleiche Weise angeleint, habe ihn warten lassen, bin dann zuerst raus (gab ihm Sicherheit, zu sehen, dass ich es für sicher halte) und bin immer nur die gleichen zwei Runden gegangen. Anfangs hat es ihm geholfen, dass wir oft einen Hundefreund dabei hatten. Ein gewisse Erleichterung wieder in der Wohnung zu sein, hat man bei ihm noch einige Monate gespürt. Mittlerweile liebt er Spaziergänge und ist wirklich unbeschwert. Wenn dein Hund menschenbezogen ist, ist das ein großer Vorteil! Wenn du ein Ritual/Routine aus dem Spaziergang machst, wird er bald wissen was kommt und sich dran gewöhnen.
Das wird!