Beiträge von Geckolina
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Danke dir! Ich lasse das auf jeden Fall mal weg - aber grundsätzlich: braucht er für die Zähne nicht irgendwas zum kauen? Er macht das auch echt immer mit Hingabe und ich empfinde es als wichtig, dass er was zum kauen und „Zähneputzen“ hat.
Du kannst später eine Alternative suchen. Zuerst ist es wichtig, dass der Kerl Futter bekommt, das er verträgt. Ich habe gute Erfahrungen mit Geweih und Kaffeewurzel gemacht, sowas hat mein Hund gern genommen. Aber wie gesagt, erstmal würde ich keine Variation ins Essen bringen, damit man eine stabile Ausgangslage hat. Von dort aus kann man dann experimentieren, was vertragen wird oder nicht.
Irgendwie ist es aber schon irre... meine Verwandtschaft in Polen hat ja einen ganz anderen Bezug zu Hunden als wir hier und dort gibt es in der Regel Essensreste für den Hund. Ich habe bei verschiedensten Rassen und Familien noch nie erlebt, dass da mal jemand was nicht vertragen hätte. Und alt sind sie auch alle geworden - der Hund meines Onkels ist 16 Jahre alt und top in Schuss.
Deine Verwandten kochen für sich selbst bestimmt frisch und ernähren sich nicht mit Schlachtabfällen und Fertiggerichten, oder? Warum sollte das also für den Hund ungesünder sein, als für den Menschen?Ich promote schon lange das Kochen für den Hund. Ich füttere abends allerdings eine Handvoll Trockenfutter, weil Herr Hund zum Übersäuern neigt. Aber falls Gekochtes für euch eine Option wäre, wäre es das Futter der Wahl, gerade bei sensiblen Hunden.
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Ich würde wirklich das Kauzeug erstmal komplett streichen und mich auf ein verträgliches Hauptfutter konzentrieren. Sonst bekommst du ja nicht raus, was genau den breiigen Kot auslöst. Außerdem würde ich versuchen, ein Trockenfutter mit niedrigerem Proteingehalt und mit nur einer tierischen Proteinquelle zu finden. Dann auch ein mit wenig "fancy" Inhaltsstoffen. Das würde ich als Leckerli und Futter verwenden. Dann 2-3 Wochen keinerlei Variation und sehen, in welche Richtung es sich entwickelt.
Wenn der Magen allgemein empfindlich ist, würde ich über eine Kur nachdenken, mit Bactisel zum Beispiel. Das aber erst, wenn das richtige Futter gefunden ist.
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Die Kaustangen vereinen zwei tierische Proteine und sind mit 81% Proteingehalt angegeben. Das Platinum wird mit 24% gelistet. Wieviel bekommt er denn jeweils und wieviel wiegt der Hund? Ist er ausgewachsen? Ich würde die Kaustangen erstmal ersatzlos streichen und schauen, ob der Kot mit Platinum "stabil" wird. Du kannst dann das Platinum als Leckerli verwenden.
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Vielleicht eine ungewöhnliche Frage, aber: Welche Farbe hat der Kot genau (schwarzbraun, rotbraun, gelbbraun....) und befinden sich unverdaute Teile darin? Ist vielleicht stellenweise Schleim zu erkennen?
Um welches Kauzeug handelt es sich genau?
Sofern es sich um getrocknete Tierteile handelt, könntest du auf einen sehr hohen Proteingehalt kommen, was bei ernährungssensitiven Hunden zu Problemen führen kann. Juckreiz wäre so ein typischer Indikator....
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Ich hatte mal den Fall, dass sich ein Airdaile in den Bauch meines Hundes verbissen hat. Der Besitzer hat sich nicht rangetraut. Ich habe nur meinen Hund schreien gehört und als sich dann noch das Bauchfell rot verfärbte, habe ich ich mit der Schnur an der Flexi begonnen den Angreifer zu würgen. Es dauert wirklich erstaunlich lang, bis ein Hund in Rage loslässt. Er konnte noch gefühlt ewig schütteln. Ich glaube auch, dass er nur losgelassen hat, um noch mal nachzufassen und ich einfach Glück hatte. Meine Hände waren von der Schnur offen, der Bauch von meinem Hund gelöchert. Bewusstlos würgen klingt so leicht. Es dauerte bei einem "normalen" Airdale ewig und ich hätte nicht mehr viel Kraft gehabt.
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Hallo Maggie,
die Problemstoffe würden vorher via Bluttest (und Hauttest) ermittelt werden. Der Bluttest gilt als nicht ganz sicherer Indikator. Wenn man beides macht (Haut& Bluttest) kann man aber relativ sicher erkennen, was das Problem ist.
Dann wird ein auf dein Hund personalisiertes Serum generiert, was du alle zwei Wochen in steigender Dosis unter die Haut deines Hundes spritzt. Das machst du ein Jahr lang.
Es gibt Studien, die zeigen, dass Desensibilisierung am besten bis zum 5. Lebensjahr des Hundes funktioniert.
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Mir widerstrebt es irgendwie total, die Allergie als „ist halt so“ hinzunehmen.

Huhu,
mein Hund hat ja eine recht umfassende Umweltallergie gehabt. Symptome waren Juckreiz, Hotspots (vom übersteuerten Immunsystem), rote Augen und in schlimmen Fällen Röcheln. Sein Thema waren: Bäume (fast alle), Gräser (fast alle), Hausstaubmilbenkot, Schimmelpilze.
Wir haben eine Desensibilisierung mit ihm gemacht. Minimal reagiert er noch auf Gräser oder etwas auf Schimmelpilze (im Herbst). Gerade sind die Gräser wieder aktiv.
Wenn du etwas unternehmen möchtest: Ich habe beste Erfahrungen mit der Desensibilisierung gemacht.
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Da es außerdem ein Junghund oder erwachsener Hund sein soll, haben wir uns bei Hunden aus 2. Hand bzw. dem Tierschutz umgeschaut. Nur habe ich bei einer Tierschutzorga gelesen, dass ein Schutzvertrag abgeschlossen wird, der keinen Eigentumsübergang beinhaltet. Die Organisation könnte also nach "Gutdünken" beschließen, dass es der Hund nicht gut hat und ihn wieder zurückfordern. Ist das Standard? Bei einer anderen Orga, die ich ebenfalls angeschaut habe, stand nur etwas von Schutzvertrag, aber nicht wem dann genau der Hund gehören würde. Könnt Ihr mir sagen, wie ich eine seriöse Tierschutzorganisation erkenne? Gibt es irgendwelche Kriterien, die man überprüfen kann?
Hallo,
es ist kein Standard, dass der Hund nach Zahlung der Schutzgebühr nicht dir gehören soll. Ferner ist diese Klausel auch nicht rechtlich haltbar. Die "Schutzgebühr" ist nur ein anderes Wort für "Kaufpreis". Ich würde grundsätzlich Abstand von Vereinen nehmen, die dich mit dieser Klausel über Gebühr benachteiligen wollen.
Es gibt viele seriöse Vereine, die sogar Testwochen anbieten. Der Schutzvertrag (und was da drin steht) ist sicher ein Kriterium.
Eine Vorkontrolle und ein Plan B, falls es zwischen dir und dem Hund nicht klappt, sollte der Verein parat haben.
Er sollte realistisch über Mittelmeerkrankheiten oder das Sticker Sarkom aufklären. Der Hund sollte getestet sein und euch sollte angeraten werden, den Test in Deutschland zu wiederholen.
Der Verein sollte die charakterlichen Eigenarten des Hundes kennen und nicht nur eine herzzerreißende Geschichte auftischen können. Er sollte sich auch euren kritischen Fragen stellen. Sollte der Verein eine Facebook-Gruppe haben: Spiele da Mäuschen: Wie viele Rückläufer gibt es? Wie gehen sie mit Problemen um?
Beste Grüße
Geckolina mit Loki (aus Griechenland)
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Ein Goldstück! Morgen erkläre ich ihm den Feueralarm!