Beiträge von Geckolina

    Allerdings hätten wir auch ein Veto einlegen und dann auf den nächsten Wurf warten dürfen, sofern uns die Verpaarung angesprochen hätte. Das Geschlecht durften wir uns allerdings aussuchen

    Gut, Veto heißt dann aber, dass man nochmal 1-2 Jahre wartet. Das wäre für mich keine Option. Schon auf Grund des fortschreitenden Alters des Ersthundes. Wären Rückläufer eine gute Option? Ich würde mich gern an die Vielseitigkeit rantasten. Suche also einen Gebrauchshund. Ehrgeizig bin ich jedoch nicht. Ich bin nur gern aktiv mit Hund.:hundeleine04:

    SabethFaber Auch an dich ein Dank! Dann muss ich wohl weiter suchen. Denn bisher hatte ich nicht das Gefühl, Mitspracherecht zu haben. Ich habe auch die eine Züchterin als recht übergriffig erlebt, so nach dem Motto "Ich weiß, was Sie für ein Mensch sind nach 3 Minuten Telefonat und sie brauchen mir nichts weiter erzählen!" Ich glaube prinzipiell schon, dass die ihre Hunde kennen. Aber sie kennen mich nicht und ich bin alt genug, um zu wissen, mit wem ich die nächsten 10-14 Jahre zusammen leben will. Optik ist mir übrigens auch total egal. Wie du, könnte ich sogar vom Geschlecht des Welpen/Hundes abrücken, wenn es charakterlich passt. Aber von meinen Wünschen an den Charakter des Tieres, möchte ich nicht absehen. Denn dann kann ich ja gleich "irgendeinen Hund irgendeiner Rasse" suchen. Von daher beruhigt es mich jetzt etwas, dass es doch Züchter gibt, die MIT dem Interessenten die Auswahl treffen.

    Hi,

    hab so gut wie nix im Garten angepflanzt, nur so ein Tütchen mit bienenfreundlichen ein und 2 jährigen Gewächsen ausgeworfen und mich nicht mehr drum gekümmert. Hmm.. Beeindruckend irgendwie...

    LG

    Mikkki

    Du weißt nicht zufällig, von wem das Tütchen war? ;)

    Ich finde es richtig, dass ihr in Rücksprache mit dem Tierarzt alles versucht. Leute aus dem Foren, die deinen Hund nicht kennen oder gesehen haben, können es nicht besser wissen als der behandelnde Arzt und der Hundehalter.

    Ich finde es auch ziemlich krass, dass zum Einschläfern geraten wird, ohne den Hund gesehen zu haben.

    Mim6355 scheint in ständiger Rücksprache mit Ärzten zu stehen. Sie wirkt auf mich verantwortungsbewusst und nicht wie jemand, der den Hund aus Egoismus leiden lässt.

    Fiktiver Fall: Ich züchte Schäferhunde. Ich bitte die Welpenkäufer nach einem Jahr die Hüfte der Tiere zu röntgen. Werden diese Ergebnisse nur bei mir als Züchterin erfasst oder auch dem Verband gemeldet?

    Trotz großer Sorgfalt hätten jetzt von 7 Welpen 3 einen Befund. Meldet sich dann der Verband?

    Oder alle meine Hunde sind arbeitsuntauglich, weil sie komplett instabil sind. Kommt dann jemand und fragt nach, was ich da gemacht habe?

    Kann man sagen, dass Hunde von Züchtern, die nur wenig ausstellen und deren Hunde nicht oder nur geringfügig sportlich geführt wurden, eher unsichere Kandidaten sind? Weil es eben wenig Dokumentation zu den Hunden gibt?

    Alleine die Unterscheidung Krankheit durch Zucht oder Krankheit die zum Leben dazu gehören scheint für einige schwer zu sein.

    Darum geht es mir doch gar nicht. Lebewesen können krank werden und sterben irgendwann. Egal, wie gewissenhaft sie gezüchtet werden.

    Mein Thread zielt drauf ab, wie man die Spreu vom Weizen trennt.

    Wann sollte ich als Interessent hellhörig werden und wie erkenne ich an den Unterlagen, dass da gehudelt wurde.

    Gehen wir davon aus, dass ich das Typische ( Züchter und Elterntiere besichtigen und auf rassebedingte Krankheiten checken- bei den Hunden natürlich, nicht die Züchter) erledigen werde. Gibt s da noch was?

    Klar werden solche Leute beschissen

    Also Leute bescheißen, weil es geht, ist in Ordnung?

    Ich mache gerade eine Liste bezüglich der möglichen Krankheiten der Rassen, die mich interessieren. Aber viele Dinge wissen doch nur absolute Insider. Die wissen, wenn sie den Namen des Rüden hören, wie die Nachkommenschaft vermutlich tickt. So aufgestellt kann doch jemand, der sich ganz neu für eine Rasse interessiert, gar nicht sein.

    Ich dachte, dass der Verband schon ein Qualitätssiegel ist und dass ich mich als "Neukunde" darauf verlassen kann, dass ein Verbandszüchter seriös arbeitet und züchtet.

    Mal rein fiktiv: Was passiert, wenn man solche Züchter (die wissentlich kranke Hunde verlassen oder HH wie oben bedrohen) dem Verband meldet? Haben die irgendwas zu erwarten?

    Das Risiko von Cauda Equina kann man verringern [...]


    Dafür jetzt den Züchter zu verurteilen, kann ich nicht nachvollziehen.

    Ich verurteile keinen Züchter, weil er einen kranken Hund gezüchtet hat, sondern ich verurteile die, die das vertuschen wollen und kranke Hunde in der Zucht belassen.

    Der Diabetes-Hund ist weder übergewichtig noch alt. Ich hatte ebenfalls gelesen, dass es möglicherweise vererbliche Komponenten gibt. Wäre ich Züchter, wäre für mich das Risiko zu groß, mit einem Hund zu züchten, der schon als Junghund so krank ist. Allein aus Sorgfaltspflicht.

    Verschiedene Ursachen machen die selben Probleme. Übergangswirbel sind ein Risikofaktor. Aber kein zwingender Auslöser.

    [...]

    "Cauda Equina" ist oft (aber nicht immer) eine Verschleißbegleiterscheinung und eher Thema bei älteren Hunden. Da sind sie womöglich längst nimmer in der Zucht.

    Röntgenauswertungen bringen maximal bedingt was. Viele Ursachen für CES sieht man am Röntgen nicht, nur im MR oder CT. Dazu muss das Problem aber meist schon manifest sein.

    Bei dem Hund, den ich gut persönlich kenne, zeigte sich nach etwa 10-12 Monaten die Nierenproblematik. Es gab vorher mehrfach Probleme mit dem Bewegungsapparat, Diagnose Cauda Equina stand vor dem 3. Lebensjahr. Die HH sprach darüber offen in der Facebook-Gruppe, fand eine weitere Hündin, die betroffen war. Sie wurde aus der Gruppe geworfen und ihr wurde durch die Blume gesagt, wenn sie jemals wieder einen Hund dieser Rasse haben will, sagt sie besser gar nichts mehr.

    Natürlich kann man jetzt diskutieren, inwieweit man sich von so einem Verhalten einschüchtern lässt. Ich hätte es vermutlich dem Verband gemeldet, weil ich sowas mafiös und unseriös finde. Aber mit schwer krankem Hund hatte sie da sicher andere Prioritäten.

    Auf die, die nur klüngeln und wissentlich Sch**** bauen und ihr Geld damit verdienen (müssen), möchte ich mich nicht mehr konzentrieren. Man kriegt so viel mit, Schwarz auf Weiß, mit Belegen, dass man sich nur an den Kopf fassen kann.

    Da gehen aber all die Leute unter, die ihre Hunde und ihre Rasse lieben und ehrlich betroffen sind, wenn eine Nachzucht krank wird, Hunde wieder aus der Zucht nehmen, Hunde aus schlechter Haltung zurückkaufen, am Wochenende in stickigen Räumen sitzen und mit dem Vorstand diskutieren, die nachts Ahnentafeln und Datenbanken wälzen, die jungen Züchtern weiterhelfen usw usf.

    So in etwa stelle ich mir aber verantwortungsvolle Zucht vor. Hinterfragen, warum Dinge passieren. Offener Austausch, um voneinander zu lernen. Welpenhalter informieren, wenn die Wahrscheinlichkeit besteht, dass was schief gelaufen ist. Ich kaufe lieber bei einem Züchter, der einen seiner Hunde aus der Zucht genommen hat, weil es charakterlich oder gesundheitlich doch nicht gepasst hat, als bei einem, der lieber den Mund hält und kassiert.