Das klingt alles schlecht. Fahr in die Tierklinik.
Beiträge von Geckolina
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Wir haben sie Mitte Juli bekommen und dann langsam das Alleine bleiben aufgebaut. Erst mit Türgitter etc.. Seit Anfang August haben wir es in Mini Schritten trainiert und sind seit Ende August bei einmal Training pro Tag, bzw. seit Mitte September war dann auch ich arbeiten.
Ah ok, von einem Trainingsplateau habe ich noch nichts gehört. Macht aber natürlich Sinn.
Wie finde ich heraus, wann es weiter geht? Einfach weiter beobachten und kleinschrittig den Zeitraum verlängern?
Das würde dann natürlich erstmal nur am Wochenende gehen, da unter der Woche die Hundesitter hier sind.
Okay, also trainiert ihr noch nicht so lang. Da kann noch viel passieren.
Nur am Wochenende trainieren ist zu wenig. So nervig das ist. Nach dem Gassi abends oder wann immer es geht, noch eine Trainingseinheit reinschieben. Alleinbleiben ist einfach totale Fleißarbeit. Ich weiß, es nervt total, gerade nach dem Arbeitstag. Aber wenn du schnelle Ergebnisse sehen willst, ist Regelmäßigkeit wichtig.
Ich habe das Plateau mit Beobachtung mittels Cam überwunden. Jeden Tag neu an die Grenze gegangen. Ein erster Hinweis, dass es weiter geht, kann sein, wenn der Hund beginnt, sich nach einem Anflug Nervosität wieder selbst zu beruhigen. Bei meiner war das, dass sie zwar kurz plienzend und hektisch durch das Haus lief, sich dann aber die Kauwurzel schnappte und dann geschafft hat, selbst wieder zur Ruhe zu finden und dabei dann wirklich eingeschlafen ist.
Achte also darauf, ob der Hund es schafft, sich selbst zu regulieren. Dabei ist dann Timing wichtig. Wenn sie nach 1-2 Minuten nicht selbst wieder runterkommt, würde ich abbrechen.
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Ist das dann so, dass sie auch mal 4 Stunden alleine ist, auch wenn sie das eigentlich noch nicht stabil kann? Wenn das so ist, könntest du irgendwie organisieren, dass es auf keinen Fall passiert, dass sie länger als die 1,5 Stunden alleine bleiben muss?
Hast du Überwachungskameras, dass du erkennen kannst, wie entspannt sie in den ersten 1,5 Stunden ist?
Zur Auslastung kann ich Such-und-Schnüffelspiele empfehlen.
Ja genau.
Irgendwann kam halt Tag X und es war soweit.

Momentan bin ich noch eine Woche zu Hause. Wir trainieren wirklich jeden Tag, kommen aber über die 1,5 Stunden nicht raus.
Ich kann sie über eine Kamera beobachten und gehe rein, wenn ich merke dass sie noch entspannt ist (sie aber schon Anzeichen gezeigt hat-öfter den Platz wechseln, zur Tür starten... meistens geht das so ab 1,25 Stunden los...Ich gehe dann rein, wenn sie nach so einer Phase mindestens eine halbe Minute irgendwo entspannt liegt).
Seit wann trainiert ihr regelmäßig (also mindestens 1x pro Tag)?
Trainingsplateaus sind wahrscheinlich normal. Haben auch viele hier geschrieben, habe ich bei der Hündin auch erlebt. Drei, vier Wochen lang trotz täglicher Übung nach 40-50 Minuten Theater. Einfach weiter trainieren. Es hat bei uns plötzlich funktioniert und es ist jetzt auch seit einiger Zeit stabil. Auch bei 4-6 Stunden.
Der Hund darf halt dazwischen auf GAR KEINEN FALL noch mal länger allein sein, als er verkraftet. Das wirft dich komplett zurück.
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Das heißt, eure Hunde sind nie allein, aber wenn, dann gleich länger? Und ihr habt das jeden Tag geübt und ganz normal aufgebaut?
Genau. Also ganz klassisch und die Hündin hat am Anfang schon nach wenigen Sekunden richtig Theater gemacht. Ich habe gegen später in der Garage Filme geschaut und sie bewusst nicht mitgenommen, wenn ich im Garten gearbeitet habe. Oder ich habe das Einkaufen bewusst auf Zeiten gelegt, in denen mein Mann auch nicht da war. Natürlich erst, nachdem wir die ersten Hürden umschifft hatten.
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Ich würde mich schonmal einfach eine halbe Stunde ins Auto oder so setzen und da ein Buch lesen. Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass ein Hund wenigstens mal eine Stunde allein bleiben kann.
Eine halbe Stunde ist kein Problem. Mir ging es eher ums Weiterüben, also so ab 1 h aufwärts.
Vielleicht hat der Hund gar kein Problem mit dem Alleinsein?
Hier ist die Situation, dass mein Mann immer schon daheim gearbeitet hat. Die Hunde sind sehr selten allein, dann aber gleich 2-6 Stunden. Ich habe also tatsächlich künstlich solche Situationen geschaffen.
Gerade jetzt kann es ja passieren, dass du auf Fremdbetreuung angewiesen bist und die findet sich leichter, wenn der Hund ein paar Stunden alleine bleiben kann.
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Ist das dann so, dass sie auch mal 4 Stunden alleine ist, auch wenn sie das eigentlich noch nicht stabil kann? Wenn das so ist, könntest du irgendwie organisieren, dass es auf keinen Fall passiert, dass sie länger als die 1,5 Stunden alleine bleiben muss?
Hast du Überwachungskameras, dass du erkennen kannst, wie entspannt sie in den ersten 1,5 Stunden ist?
Zur Auslastung kann ich Such-und-Schnüffelspiele empfehlen.
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Wahrschenlich pinkelt sie in die Wohnung, weil sie sich dort sicher fühlt.
Meine Rumänin hat anfangs immer ins Körbchen gepinkelt. Wir waren aber viel im Garten und irgendwann hat sie dort eine Ecke , in der mein Rüde immer markiert, als geeignet angesehen. Vielleicht hilft es ja, wenn du einen anderen Hund als Pipi- Vorbild engagierst?
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Was ist mit ihr geschehen? Wenn sie wirklich traumatisiert ist, hast du es natürlich schwer. Ich hatte 7 Monate lang einen Pflegehund, der uriniert und eingekotet, gespeichelt und gezittert hat, sobald er dachte, ich könnte das Haus verlassen. Mit dem haben wir anders trainiert, als mit der Hündin jetzt, die zwar gestresst war, wenn sie allein gelassen wurde, aber nicht traumatisiert war.
Mit der Hündin haben wir es ganz klassisch gemacht. Aber sind wirklich absolut konsequent geblieben, 8 Wochen jeden Tag trainiert, mindestens 1 Stunde, anfangs verteilt über 4-6 Einheiten. Also immer wieder 10 Minuten lang für 15 Sekunden das Haus verlassen und das gesteigert, bis ich in der Garage saß und Filme auf Netflix geschaut habe. Nebenher hatte ich die Hunde auf der Cam, um im Notfall eingreifen zu können.
Außerdem ihre Eigenständigkeit gefördert, bzw. gefordert. So wurde sie aus dem Schlafzimmer verbannt und "musste" bei dem anderen Hund schlafen. Oder mein Mann schloss die Bürotür, so könnte sie ihn hören, aber nicht sehen...solche Sachen eben zusätzlich. Klingt sehr herzlos, aber sie war die reinste Klette, hat immer mindestens eine Pfote auf uns gelegt, um sicher zu sein, dass keiner abhaut.
Danke für die Antwort!
Sie wurde als Welpe in die Transportbox gesperrt wenn die Leute gingen, wie lang weiß ich nicht aber die Kratz- und Knabberspuren sprechen für sich!
Ich glaube ganz massiven Trennungsstress hat sie nicht, wir waren auch schon mal bei 4 Stunden. Dann kam Corona und ihre Kastration (Notfall) seitdem ist alles anders...
Seit 2 Wochen war sie nur mal kurz im Auto alleine, zuhause ist räumliche Trennung kein Problem für sie. Sie legt sich zwar irgendwann an die Tür aber auf die Seite und Schläft. Wenn ich wirklich gehe schaut sie aus dem Fenster, läuft dann rum ob sie fressbares findet
legt sich dann hin aber wechselt oft den Platz. Stress kommt dann langsam, sie steigert sich rein bis zum nagen an der Tür und jaulen nach ca 1 Stunde!Ich habe das Trennungsstress Webinar von Ute Blaschke-Berthold gesehen und nach dem eine Ignorierphase aufgebaut, sitze jetzt seit ein Paar Tagen im Flur mit Türgitter zu... Interessiert sie alles nicht! Heute setze ich mich mal außer Sichtweite aber bin nicht sicher wie es dann weiter geht und ob das u see Weg ist
lgOkay, das klingt gut! Dann würde ich das ganz klassisch machen! Also beginnend von wenigen Sekunden und dann steigern. Meistens ist es einfach eine Fleißaufgabe.
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Hi,
auch von uns tolle Neuigkeiten: Die Hunde waren den kompletten Vormittag allein ca. 5,5 Stunden. Auf der Cam war nichts zu sehen und nichts zu hören, waren wohl die ganze Zeit im Dachzimmer. Als ich kam, war alles still und die Hunde schlurften mit müden Schlafaugen die Treppe herunter. Zerstört wurde ebenfalls nichts.
Also dranbleiben! Man kriegt das auch bei Hunden hin, die das im ersten Lebensjahr nicht gelernt haben.
Darf ich fragen wie du das gemacht hast? Unsere wurde leider zwischen der 10. Und 20. Lebenswoche dahingehend arg traumatisiert, dann kam sie zu uns und ich suche noch unseren Weg ☺️
Was ist mit ihr geschehen? Wenn sie wirklich traumatisiert ist, hast du es natürlich schwer. Ich hatte 7 Monate lang einen Pflegehund, der uriniert und eingekotet, gespeichelt und gezittert hat, sobald er dachte, ich könnte das Haus verlassen. Mit dem haben wir anders trainiert, als mit der Hündin jetzt, die zwar gestresst war, wenn sie allein gelassen wurde, aber nicht traumatisiert war.
Mit der Hündin haben wir es ganz klassisch gemacht. Aber sind wirklich absolut konsequent geblieben, 8 Wochen jeden Tag trainiert, mindestens 1 Stunde, anfangs verteilt über 4-6 Einheiten. Also immer wieder 10 Minuten lang für 15 Sekunden das Haus verlassen und das gesteigert, bis ich in der Garage saß und Filme auf Netflix geschaut habe. Nebenher hatte ich die Hunde auf der Cam, um im Notfall eingreifen zu können.
Außerdem ihre Eigenständigkeit gefördert, bzw. gefordert. So wurde sie aus dem Schlafzimmer verbannt und "musste" bei dem anderen Hund schlafen. Oder mein Mann schloss die Bürotür, so könnte sie ihn hören, aber nicht sehen...solche Sachen eben zusätzlich. Klingt sehr herzlos, aber sie war die reinste Klette, hat immer mindestens eine Pfote auf uns gelegt, um sicher zu sein, dass keiner abhaut.
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Meine Hündin hat 19 Kilo
Aber gut, die is auch nicht zierlich, und hat mit 48 cm SH Rüden Maße ^^Schmerzunempfindlich sind sie. Man könnte meinen sie lernen draus, tun sie aber nicht. Es gibt hier zB eine Mauer auf die sie jedes Mal drauf will, aber jedes Mal ab 1,50 m abrutscht und sich auf die Schnute knallt. Draus gelernt hat sie keinen mm. Dass es voll weh tut wenn sie mit Volldampf die Bremse vergisst und dann gegen eine Wand oder mein Schienbein Brettert, weiß sie auch nicht.
Aber dafür sind Ohren Tropfen ganz ganz schlimm. ^^
Genau das ist es was ich mit Backstein meine. Die kennen einfach keine Schmerzen. Mit einem halben Jahr hat sie sich fast die Außenzehe gebrochen weil sie sich so derb gefreut hat dass mein Bruder zu Besuch kam. Ein andermal ist sie mit vollem Gewicht, Bein voran auf Asphalt geknallt weil sie sich gefreut hat dass ich mit einkaufen fertig war.
Das steigert alles nicht nur das Verletzungsrisiko für die Menschen, sondern vor allem für den Hund selbst.
Man sollte auch nicht vergessen dass es Spätentwickler sind. Körperlich fertig sind sie erst mit etwa 2 Jahren, geistig viiiiellleicht frühestens mit 3

OT, aber: Klingt nach einem super Hund! Ich habe ja einen aus Glas und der andere ist aus Granit. Der Granithund ist wie deiner
