Beiträge von Geckolina

    Hallo Dreamhund,

    hier mal meine Meinung dazu: Ich finde, du hast dir schon viel überlegt und gehst da wirklich mit Köpfchen ran.
    Ich war damals in der fast gleichen Situation: Ich war 15, hatte ein Pflegepferd, interessierte mich für Hundesport und wünschte mir einen eigenen Hund. Meine Eltern waren Tierfans und haben sich bereit erklärt, im Notfall einzuspringen.

    Dadurch, dass du ja ohnehin schon ein Hobby an der frischen Luft hast, könntet ihr das prima teilen.
    Es muss natürlich klar sein, dass das nicht unbedingt sofort klappt. Mein Hund war z.B. ein Jäger und hatte zu Beginn Angst vor Pferden. Bis er gemütlich neben dem Pferd hermarschiert ist und nicht irgendwo auf die Jagd gegangen ist, sind 2-3 Jahre verstrichen.

    Da deine Mum sich für den Hund einsetzt und deine Geschwister auch nicht abgeneigt sind und du vernünftig wirkst, würde ich's machen, wenn du dir das so sehr wünschst.
    Hab einfach im Hinterkopf, dass einige Sachen eventuell nicht so gut klappen, wie du dir vorstellst. Schau doch mal im Tierheim vorbei. Vielleicht gibt es ja schon den idealen Hund für euch.
    Im Studium hat vieles mit Organisation zu tun. Hundehaltung gehört dazu. Ich hatte meinen Hund von 15-25, war also mittendrin. Das geht, vor allem, wenn man schon die Unterstützung von Familienmitgliedern zugesichert bekommt.

    Beste Grüße,
    Geckolina

    Zitat


    Und solange, bis das richtig klappt, käme bei mir ein Maulkorb drauf, wenn Du selbst Dir nicht zutraust, das Zeugs vor deinem Hund zu sehen, und ihn mit der Leine vom Futtern abhalten kannst.

    Daran habe ich tatsächlich auch schon gedacht. Werde hier aber schon schräg angeschaut, weil ich mit Schlepp durch die Gegend laufe. Aber lieber ein paar Blicke als einen toten Hund.

    Zitat


    Ich glaub, ich hätt das Ding nimmer rausgezogen, sondern mich danebengestellt und das Essen der letzten 3 Tage wieder rückwärts verloren... :igitt: Allein bei der Vorstellung würgt´s mich - guten Appetit beim Mittagessen.....

    Mich hat's danach auch sehr geekelt, habe mir die Hände desinfiziert. Als es passiert ist, habe ich gar nicht nachgedacht und wollt's nur nicht im Hund haben.

    @FidoFrauchen und Jackyfan

    Ja, das mit dem "Spaziergang als Event" versuche ich ja schon ohnehin, weil das ja auch das Prinzip des AJT ist. Worauf er gut reagiert ist, in irgendeine Richtung losrasen und sobald er mich überholt einen Haken schlagen.
    Dann rufe ich ihn her und werfe Leckerchen um mich. Er muss mich anschauen und ich zeige, welches er nehmen darf. Die Übung klappt drinnen schon sehr gut. Draußen.... naja. Da sind die Leckerchen nicht so wichtig.
    Futterbeutel ist z.B. in der Wohnung der Knaller. Draußen uninteressant.

    Was spielt ihr denn so?
    Und: Was spielt ihr, wenn euer Hund gar nicht so verfressen ist?


    Kann ich eigentlich einen so jungen Hund schon über das Training füttern? Also Leckerli-Menge vom Futter abziehen und wenn er nicht horcht, gibt es eben für heute nur die halbe Portion? Habe da Sorge, weil er noch im Wachstum ist.

    Grundsätzlich üben wir schon fleißig Abbruch-Signale. Klappt eben draußen unter unkontrollierten Bedingungen ungleich schlechter.

    Danke und LG,
    Geckolina

    Zitat

    Kennt dein Hund einen "aus"-Befehl damit er das was er gerade im Maul hat ausspuckt?
    Das oder das Tauschen funktioniert bei meinen Hunden gut.

    "Aus" klappt daheim gut. Draußen noch nicht. Ich habe den kleinen Kerl ja auch erst seit knapp 2 Wochen.

    @ Ellen: Das werde ich versuchen, draußen aufzubauen. Drinnen machen wir schon soetwas ähnliches: Ich stelle den Fressnapf hin. Hund schaut mich an und schaut solange, bis ich "okay" sage. Dann darf er ans Futter.

    Hallo Jackyfan,

    danke für den Tipp. Ich habe schon immer die Meat&Treat -Wurst von FL dabei. Das ist etwas, worauf er beim Kommando "Komm" bei geringer Ablenkung reagiert.
    Suchspiele und Bringspiele spielt er daheim gern, draußen gar nicht.

    Wir machen ja gerade Antijagdtraining. Es gibt also ein paar "Komms" und "plötzliche Richtungswechsel" sowie "Schaus". Aber rumschnüffeln lass ich ihn natürlich auch und da findet er immer irgendwas: Tampons, Brombeeren, tote Tiere....

    Dass er nichts vom Wegrand aufhebt, kann man wohl nur schwierig trainieren, oder?

    Beste Grüße,
    Geckolina

    Hallo zusammen,

    ich habe ja nun seit fast 2 Wochen einen 10 Monate alten Rüden aus dem TS. An sich ist er sehr unkompliziert, allerdings frisst er unterwegs alles, was er in die Schnauze bekommt.
    Heute morgen hat er im Wald einen benutzen Tampon gefunden, ich konnte ihn gerade noch an der Rückholschnur aus ihm rausholen :kotz:

    Er läuft gerade an der Schleppleine (wir üben das AJT). Wie trainiere ich ein "Super-Aus"-Kommando?
    Oder besser: Wie schaffe ich es, dass er nichts vom Wegrand auffrisst?

    Daheim klappt das Tauschen ganz gut, draußen ist er nicht so wild auf Leckerlies.

    Ideen?

    Beste Grüße,
    Geckolina

    Zitat

    Meinst du in Gramm?
    Gekochtes Fleisch wiegt weniger als rohes, hat aber weiterhin denselben Proteingehalt. :smile:


    Genau, ich meinte Gramm. Also ich wiege (oder schätze) die gekochte Menge und Mische dann mit Obst, Gemüse, Kräutern und Kohlenhydraten.

    Zum Beitrag davor: Ich gebe abwechselnd Salz und Seealgenmehl ins Hundefutter.

    Hallo,

    ich hoffe, ich darf mich miteinklinken.
    Bei uns gab's heute morgen ein Frühstücksei (roh) und das restliche Rinderhack mit Möhren, Reis, Apfel, Prise Salz, Knochenmehl und Distelöl.

    Heut abend dann Lunderland Kehlkopf mit gekochter Zucchini und Reis mit etwas Lachöl und Bierhefe.

    Kann ich eigentlich gekochtes Fleisch anteilig genauso berechnen wie roh?

    Beste Grüße,
    Geckolina

    Hallo Nebelfrei,

    und wie ich mich freue :rollsmile:
    Also du meinst, einfach eben zum Getränkehändler fahren (30 Minuten) und sehen, ob er wirlich brav war?
    Das wär' ja einfach.

    Wenn er könnte, würde der Hund wohl einen Thread aufmachen:
    Mein Frauchen ist von einem anderen Hund traumatisiert und befürchtet immer das Schlimmste.

    Beste Grüße,
    Geckolina

    Hallo zusammen,

    seit ca. einer Woche ist der kleine Südländer nun hier und er ist wirklich ein Traumhund. Nun trainieren wir schon langsam Alltagssituationen und nu' tut sich eine Frage auf.

    Ich muss ein bisschen ausholen:
    Mein letzter Pflegehund hat wenn ich nur duschen gegangen bin, das ganze Haus zusammengebrüllt. Er hat dann auch nach 7 Monaten gerade mal 20 min alleinbleiben geschafft. Daher bin ich etwas traumatisiert.

    Nun ist hier ein junger Hund eingezogen, der scheinbar gar keine Probleme damit zu haben scheint. Er sucht von selbst seinen Kennel im Wohnzimmer auf und schläft darin 3-4 Stunden, wenn ich im Büro beschäftigt bin, etwas koche, etc. Verlasse ich die Wohnung, um in die Waschküche oder zum Mülleimer zu gehen, geht er sofort in den Kennel, um zu schlafen oder kaut an seinem Kauknochen.
    Nächste Woche möchte ich gerne das "echte Alleinsein" trainieren und habe Angst, diese guten Ansätze kaputt zu machen.
    Gehe ich da einfach so vor, wie ich das bei einem Welpen machen würde (In winzigen Sekundenschritten, ich meine, die ersten 10 Übungen aus dem Buch klappen ja schon jetzt prima)? Viele Vorübungen wie Schlüsselnehmen, Tür auf Tür zu, etc. interessieren den Hund gar nicht. Er wird erst wach und rennt zur Tür, wenn ich sein Geschirr vom Halter nehme und den Leckerli-Beutel fülle.
    Kann ich also einfach mit 5 Minuten beginnen und dann einfach die Zeit hochsteigern?
    Wie schnell kann ich vorgehen, wenn der Hund keine Ansätze eines Problemverhaltens zeigt?

    Wahrscheinlich klingt das jetzt nach einem Luxusproblem :ops:

    Beste Grüße,
    Geckolina