Wenn heute die unvorhergesehene Situation eintritt, dass ich meine Hunde nicht mehr halten kann, dann gebe ich sie lieber früher ab und habe Zeit geeignete Leute zu finden, als das es dann wirklich eng wird und alles schnell gehen muss.
Zumal die Threadstarterin hier nun wirklich keine Schuld daran hat, dass sie nun 3 Hunde "an der Backe" hat. Da finde ich es ehrlich gesagt vollkommen unmöglich wenn Leute wie schlaubi sich hier hinstellen und sich die Frechheit rausnehmen so über andere Menschen zu urteilen, deren Situation sie garnicht kennen.
Manchmal ändert sich die Situation eben mal in eine Richtung die man nicht voraussehen konnte und ja, manchmal hat der Hund dann eben keinen Platz mehr. Deswegen mehr oder weniger zu verlangen, dass man sich im Keller versteckt und keine Freude mehr am Leben hat, halte ich für absolut weltfremd und frage mich schon, in wie weit jemand mit diesen Ansichten noch in der Realität lebt.
Auch ein Hund den man nur kurz hat verursacht im übrigen Kosten, gerade ein so großer. Dazu kommt die Zeit, bzw wie in ihrem Fall die doppelte Zeit wegen der beiden Listenhunden in denen sie z.B. nicht arbeiten kann. Hundehaltung kostet eben nunmal Geld.
Ich bin auch Studentin und ich könnte es mir zur Zeit nunmal nicht leisten, über längere Zeit 3 Hunde zu halten und anstatt dann mit der Abgabegebühr meine finanziellen Lücken wieder aufzufüllen das ganze dann noch zu spenden. Punkt aus.
Die Erfahrung lehrt dann übrigens auch, dass man den Leuten nur vor den Kopf schauen kann und ein gewisser Preis auch einfach ein gewisses Klientel abschreckt..
Ein Bekannter von mir hat vor einiger Zeit eine Hündin an eine Jugendliche verkauft, mit einem Preis weit unter dem was sie an Marktwert gehabt hätte. Fazit, weiter vertickt mit viel Gewinn und jetzt Zuchtmaschine... hätte man das verlangt was eigentlich angedacht war, ginge es dem Hund nun besser.