Beiträge von bordy

    Hi du,

    ich weiß nicht ob dir das nun weiterhilft, aber ich hoffe, dass sie den Hund direkt nach dem Kauf hat untersuchen lassen und der Tierarzt ihr bestätigt, dass dies schon feststellbar war als der Wurf abgenommen wurde.


    Ansonsten ist es trotzdem so, dass man dem Züchter erstmal die Chance zur verhältnismäßigen Nachbesserung geben muss. Er könnte ihr also auch einen anderen Welpen zum Austausch anbieten und ist mit Sicherheit nicht verpflichtet, OPS die in die Tausende gehen zu finanzieren.

    Die Frage ist hier nur, ob deine Freundin denn tauschen würde.


    Evtl könnte man allerdings auf Kulanz des Züchters hoffen..

    Am Hals ist das bis zu einem gewissen Grad normal, am restlichen Körper aber wenig erstrebenswert, da es auf schlechtes Bindegewebe hinweisst. Von daher ist bei Hunden, die körperlich fit sein müssen, auch ein "trockener und fester" Körperbau angestrebt und kein "Geschwabbel".

    Teilweise kann man das aber schlicht und einfach auch durch Normalgewicht beheben, sorry.


    Ich denke DAS trifft es ja wohl eher.


    Um die Ausgangsfrage nochmals zu beantworten - Pudel haben unter anderem ein so schlechtes Image, weil viele Halter ihre Pudel nicht als das sehen, was sie sind. Naemlich Hunde, mit all ihren Eigenschaften.


    Yane beschreibt hier weder reissende Bestien, noch irgendwelche gestoerten Terrortoelen, sie beschreibt nur eine Verhaltensfacette von vielen und das nicht uebertrieben. Sicher, wer in seiner eigenen Rosa-plueschwelt lebt, der erkennt nicht den Unterschied zwischen Schutztrieb und einem einfach verzogenen Hund. Und er wird auch nicht erkennen, wo sein Puedeli durchaus mal ernsthaft wird, weil er es nicht sehen will. Deswegen sind die Beobachtungen von anderen Leuten, die nicht erst ihre ersten Pudel haben, bzw seit Jahren mit welchen arbeiten noch lange nicht falsch.

    Diese Schwarz-Weiss-Seherei scheint ja wieder echt modern zu sein.

    Ich hab ja selber sowieso keine Ahnung (ich seh ja auch so wenige Pudel und ueberhaupt), allerdings decken sich meine Beobachtungen durchaus mit denen von Yane. Grundsaetslich sehr gelehrige und aufgeschlossene Hunde, aber nicht everybodys Darling oder nur lieb.
    Zwei GP Huendinnen, beide eher zurueckhaltend und nicht unbedingt die mutigsten. Als eine von beiden Jedoch Welpen hatte, war das Verhalten doch deutlich urspruenglicher und wachsamer als bei einigen Huendinnen die den Gebrauchshunderassen angehoeren die ich kenne.
    Die zweite Huendin aehnlich, aber durchaus auch territorial und nicht unbedingt von jedem Hund begeistert..
    Im Vergleich hierzu dann die Rueden aehnlich, aber deutlich offensiver.
    Hier gibt es die Recht bekannten Wallenstein-Festspiele, in denen unter anderem traditionell ein schwarzer GP Ruede mitwirkt. Dieser lebt bei einer Art Patin..
    Im Verlauf dieses Stueckes soll dieser Hund dann am Halsband genommen und in den Kerker geschoben wird.
    Nun, es gab also einen neuen Rueden fuer das Spiel und die Halterin war einige Zeit vor dem Spiel mit ihm auf einem Platz auf dem ich auch trainiere. Man sah sich den Hund also an und wiess sie relativ schnell darauf hin, dass der Ruede wohl nicht ganz so ohne ist und empfahl ihr, das doch eher deutlich zu regeln. Alles Quatsch, dass ist ein Pudel.. der is ganz brav.
    Dann waren die Festspiele, die Szene kam und... nun, die Sanitaeter waren beschaeftigt :hust: Das Pudelchen war wohl nicht unbedingt angetan davon, dass man irgendetwas von ihm verlangte.
    Der war sicher nur falsch erzogen..

    Laut Feddersen-Petersen hat er aber sicher nur besaenftigt und war unsicher, wie eigentlich alle Hunde andauernd.
    Gut, dass die Thesen die sie so vertritt groesstenteils aus Fachkreisen - also wirklichen Fachkreisen, denn wie wir spaetestens seit diversen Enthuellungsbiografien wissen, ist die Huerde die man nehmen muss bis man ein Buch schreibt, wohl nicht ganz so gross - widerlegt sind.
    Und gut, dass meine Hunde dieses Buch bisher noch nicht zum lesen bekommen haben, ansonsten waeren sie wohl permanent in Angst.
    :hust:

    Nur mal so zur Farbfrage.. :roll:

    Bei Schäferhunden existieren genetisch und phänotypisch genau 3 Farbschläge:

    Grau /wildfarben

    Solid Schwarz

    Solid Schwarz mit braunen Marken


    Nun kann man natürlich poetisch einen grauen/wildfarbenen Hund auch nett beschreiben, er wird jedoch immer ganz Otto-Normal grau bleiben.

    Grundsätzlich verstehe ich nicht, wo das Problem liegt, wenn ein Hund versucht zu beeinflussen.

    Er tut es ständig, wir tuen es ständig - und wenn wir keine Lust darauf haben, muss man nicht darauf eingehen.


    Einerseits soll der Hund aktiv und freudig mitarbeiten, andererseits soll er aber auch nichts von sich aus tun - ja was denn nun?


    Meine Meinung dazu ist aber generell, wenn mir ein Zacken aus der Krone fällt weil mein Hund mir doch mal tatsächlich Belohnungen (egal welcher Form) im Training abgewinnt indem er etwas von selbst zeigt, ohne das ich direkt danach gefragt habe, dann stimmt hier schon viel tiefer etwas nicht.


    Ich trainiere meinen Hunden diese "Manipulation" gezielt an, da ich einen aktiven Hund wünsche. Komischerweise sind sie die letzten, von denen man sagen könnte der Gehorsam würde schlecht, im Gegensatz zu manch anderen...


    Krambambuli

    :gut: :gut:

    Zitat

    Bordy, her mit dem Keks!!
    Ganztags heißt ja wohl mind. 8 Stunden.

    Kekse gibts nur für korrekte Ausführung.. da steht nirgendwo etwas von 8 Stunden, noch steht etwas davon, dass der Hund jetzt schonmal 8 Stunden allein gelassen wurde :roll:

    Zitat

    [


    Niemand verurteilt die TS aus dem "Nichts", sondern aufgrund der bekannten Fakten. Ich bin selber in einem Tierheim tätig und sehe täglich Hunde, die genau aus solchen Gründen abgegeben werden. Da kommt mir so maches mal die Galle hoch, wenn ich sehe, wie leichtfertig Hunde angeschafft und wieder entsorgt werden.

    Außerdem: manchmal macht es auch Sinn, auf einen Hund zu verzichten. Diese Lösung gibt es auch, sie wird aber leider selten in Betracht gezogen.


    WO liest du das mit den 8 Stunden?

    Wenn du mir das zitierst gibts nen Keks.


    Der Punkt an der ganzen Geschichte ist aber doch, dass hier eine große Dichte an Leuten herrscht, die die Weißheit mit Löffeln gefressen zu haben scheinen und sich grundsätzlich als quasi unfehlbar ansehen.
    Da wird die eigene Form der Hundehaltung dann das Ideal und alles andere Unverantwortlich. Ich brauche mich da nur durch die ersten paar Seiten des Threads zu lesen und stolpere über Schuldzuweisungen der heftigsten Sorte, teilweise aus dem totalen nichts gegriffen, weil man "sich eben denkt, das das so sein wird".

    Da fragt man sich doch langsam schon, in welcher Traumwelt da einige leben.... die Realität wird es wohl kaum noch sein.