Unabhängig davon das mein Hund ein Familienmitglied und kein Hobby ist :-), verdiene ich selbst genug, um meinem Hund eine Betreuung zu finanzieren. Für eben jene Berufstätigkeit brauche ich ja auch die Betreuung.
Unabhängig davon, wie du das siehst, brauchst du deinen Hund nicht zum leben (auch wenn man das vielleicht anders empfindet) und hälst ihn dir erstmal aus rein egoistischen Gründen (was ja auch erstmal nichts schlimmes ist). Von daher ist er nunmal dein Hobby - ein intensives zwar, aber es ist genauso ein Hobby wie Radfahren und Co.
Ausserdem ist es doch nunmal so, dass ich nur eher wenige alleinstehende Menschen kenne, die es sich entweder leisten können mal eben 400 Euro monatlich dafür auszugeben den Hund betreuen zu lassen (auch wenn sie Vollzeit arbeiten). Desweiteren gibt es wohl auch eher weniger Berufe, die bei einer Arbeitszeit von 5Stunden täglich (und selbst das wird hier ja schon teils als schlimm hingestellt) genug einbringen, um überhaupt über die Runden zu kommen - zumal man sich ja auch unbedingt Behandlungen die in die tausende gehen ohne mit der Wimper zu zucken leisten können muss, ansonsten ist laut Forum die finanzielle Situation auch wieder nicht geeignet für den Hund.
Jobs in denen das rein theoretisch gehen würde, sind a ) selten und b) gibt es hier seltenst Stellen in diesem geringen Stundenbereich, denn heutzutage wird für entsprechendes Geld eben auch entsprechende Leistung verlangt.
Aufgrund dieser Seltenheit, bleibt eigentlich fast immer nur noch die von mir oben erwähnte Gruppe übrig. Das es so viele Frauen (sinds hier nunmal meistens) gibt, die nur ein paar Stündchen am Tag arbeiten und damit Haupternährer, evtl sogar für eine Familie sind, fällt mir dann doch schwer zu glauben.
In irgendeinen sauren Apfel muss man dann eben beissen, ausser man lässt die Hundehaltung eben nur noch bei Hausfrauen, Arbeitslosen und Rentnern zu. Wobei, Stop - Hausfrauen haben nicht genug Zeit neben evtl kleinen Kindern, Arbeitslose haben nicht genug Geld und könnten ja wieder Arbeit finden und Rentner dürfen sich, zumindest wenn sie über 60 sind eh keinen Hund mehr anschaffen.
Ich kann Dich grundsätzlich gut verstehen und teile Deinen Standpunkt. Ich verstehe die insgesamt sehr scharfe Tonalität aber nicht. Hier gehts nicht darum, dass der Hund "gehätschelt" wird, sondern dass er sich mal lösen kann und so weiter. Übrigens empfehle ich immer wieder Portale wie http://www.betreut.de, wo es oft Schüler und Rentner gibt, die das für nen Obulus machen ... da ist 400 EUR im Monat recht hoch gegriffen.
Ich finds einfach so destruktiv - wobei ich damit jetzt nicht unbedingt Bordy meine - dass wir uns in jedem Thread immer und immer wieder an die Gurgel gehen, ob man Hunde nun acht Stunden alleine lassen kann oder nicht. Es gibt so viele Mittelwege, kein Grund, sich die Köpfe einzuschlagen.