Beiträge von bordy

    Kennt da noch wer den netten Spruch?

    Wenn man nichts konstruktives zu sagen hat, sollte man evtl manchmal schweigen.

    Anstatt nochmal und nochmal und nochmal nachzutreten..

    Es sagt doch mal wieder viel über die wirklichen Beweggründe einiger hier aus, wenn man das Bedürfnis sich hier zu profilieren mal wieder über das Wohl des eigentlichen Themas stellt.

    Ich würde bei einem Welpen nicht unbedingt alle möglichen Zusätze geben. Oft entstehen Gelenkerkrankungen auch erst durch Überversorgung...


    Halte deinen Welpen sehr schlank, lieber ein kilo weniger als zu viel - auch wenn die Gassigänger schreien werden ;)
    Und ernähre ihn ansonsten ausgewogen, dass sollten die besten Voraussetzungen für ein langes gesundes Hundeleben sein.


    Eine Meinung haben ist ja schön und gut und die gesteht einem ja auch jeder zu - die Frage ist nur, wie ich diese formuliere.

    Es ist eben die eine Sache heute zu sagen, "ich glaube nicht, dass die derzeitige Haltung der Gesundheit des Hundes zuträglich ist und ich denke, dass selbst die Umstellung auf eine kleine Wohnung für ihn leichter wäre", aber eine andere zu schreiben "du hast keinen Anstand, du liebst deinen Hund nicht, dir sollte man die Hundehaltung verbieten, du verdienst keinen Hund".


    Dem geneigten Leser wird der Unterschied auffallen.

    Zitat

    Also ich persönlich bin nicht gegen die Aussenhaltung im Allgemeinen,
    ABER,hier wird der Hund weder ausreichend medizinisch versorgt,noch hat er Wasser zur freien Verfügung!
    Auf die Gefahr hin,dass ich mich wiederhole:Das was mir der Omi hier gemacht wird,ist ein Fall für den Tierschutz :zensur:

    Und an der Stelle nochmal ein grosses Lob an die vielen User,die alle Lösungen angeboten haben!!

    leider ist die TS wohl beratungsresistent..

    Ich hoffe doch du bist Veterinärmediziner der den Hund begutachtet hat und kannst daher beurteilen, ob er ausreichend medizinisch versorgt wird.

    Ausserdem hoffe ich doch stark, dass deine medizinischen Kenntnisse so fundiert sind, dass du zweifelsfrei beurteilen kannst, ob es für den Hund nicht eher schädlich wäre ständig unbegrenzt Wasser zur Verfügung zu haben.


    Ich würde ja auch gerne Hellsehen können.

    Sagt mal schaemt ihr euch nicht?

    und mit IHR, meine ich erstmal NICHT die Threadstarterin.

    Hier wird beleidigt und gemutmasst. Es werden Menschen die man nicht kennt groesstenteils aufgrund von Vermutungen wirklich derb beleidigt.

    Da wundert es mich im uebrigen auch, dass kein Mod eingreift. Weniger wegen der TS, sondern eher weil ich den Tonfall schon extrem daneben finde. Wie kann es sein, dass andere Threads wegen Kleinkram geschlossen werden und hier wird vom aufgebrachten Mob beleidigt und beschuldigt und man nimmt das so hin?
    Sollten hier einige doch gleicher als andere sein?

    Ich hatte hier irgendwo mal gelesen, dass eine gewisse Diskussionskultur gewahrt werden sollte. Die vermisse ich hier aber so ganz.

    Und ganz ehrlich, wem helft ihr eigentlich mit diesen Ausbruechen ausser euch selbst? Es scheint ja wahnsinnig Spass zu machen hier eine Hexenjagd zu veranstalten - klar, man kann sich mit seinen Ausfaelligkeiten ja auch hinter anderen verstecken, schliesslich ist das Opfer ja zur allgemeinen Beschimpfung freigegeben .
    Aber denkt ihr wirklich, dass ausser eurer persoenlichen Befriedigung, es jetzt der boesen TS mal so richtig gegeben zu haben, kommt da irgendetwas anderes bei raus?

    Die TS hat sich hier Gedanken darueber gemacht, wie man dem Hund das Leben erleichtern kann und war hier durchaus auch diskussionsbereit, bzw hat anfangs auch durchaus ausfuehrlich Auskunft gegeben. Mittlerweile tut sie das nicht mehr und ganz ehrlich, ich kann es verstehen. Vollkommen unabhaengig davon was ich von der Situation halte, wuerde ich, wie wohl 99,99999% aller Menschen auch, wohl kaum noch aufgeschlossen gegenueber Vorschlaegen sein, wenn man mich hier so persoenlich angreift.

    Ende vom Lied wird also sein, dass dem Hund nicht geholfen wird - und die ganzen Hexenjaeger, die sich hier aufgrund ihrer "einfuehlsamen" Beitraege hervorgetan haben, sind Schuld.
    Toll gemacht!

    Es soll auch Hunde geben, die finden so "viel" was an ihnen hängt auch einfach unangenehm.

    Meine alte Hündin mag keine Geschirre, egal welcher Art. Sie mag nichtmal breite Halsbänder. Ich käme ehrlich gesagt nie auf die Idee ihr das aufzuzwingen - denn glücklicherweise gibt es Kommandos mit denen ich den Zug auf der Leine abstellen kann.
    Und solang der Hund nicht in die Leine springt, sondern nur an gespannter Leine läuft, ist etwas Zug auf einem Halsband bei einem gesunden Hund auch zu verschmerzen. Springt er allerdings dagegen wird die Wirbelsäule stark gestaucht und dies ist auch bei einem Geschirr auf die Dauer nicht zu empfehlen.

    Ist dem Hund das Geschirr wirklich generell unangenehm würde ich ganz ehrlich auch keinen riesen Aufstand wegen der Gewöhnung machen sondern mit meiner Zeit lieber etwas sinnvolles anfangen - z.B. ein Kommando für korrektes Leinengehen einführen.


    Allerdings kann es natürlich auch sein, dass der Hund ein gesundheitliches Problem hat, dass ihm das Tragen unangenehm macht, bzw gemacht hat. Das können Rückenprobleme sein, dass können z.B. auch schmerzende Veränderungen unter der Haut an einer Stelle sein, an der Geschirre meist aufliegen. Garnicht so selten z.B. kurz hinter den Schulterblättern.
    Vielleicht mal mit etwas Druck rundherum abtasten, ob er hier Reaktionen zeigt.
    Es kann natürlich auch sein, da du ja schreibst er hätte das Verhalten plötzlich gezeigt, dass er einmal als Junghund an einer Stelle, die vom Geschirr berührt wird, einen Bluterguss hatte und dadurch Schmerzen beim Tragen.
    Wobei dies zu dem Schluss führen würde, dass es mittlerweile ganz gut gelernt hat, dass es durchaus Vorteile hat sein Verhalten beizubehalten. Defacto, sich aufzuführen, da Frauchen ja eh Mitleid hat.

    Hat er keine gesundheitlichen Probleme, ist genau aber das Gift. Es ist natürlich auf die Entfernung nicht festzustellen, wie er sich wirklich verhält - hat er wirklich Angst oder hat er dich einfach nur gut im Griff. Jedoch ist es in beiden Fällen die schlechteste Wahl, hier einen großen Aufstand zu machen, denn du solltest ihm zeigen, dass du die Lage im Griff hast.

    Es würde sich zum Beispiel anbieten ihn absitzen zu lassen und ihm dann das Geschirr anzuziehen. Wichtig hierbei ist jedoch, dass er auf keinen Fall die Chance bekommt, den Prozess des Anziehens durch sein Gehampel abzukürzen - führt er sich auf, muss er sich wieder hinsetzen und du machst weiter. Ist es dann angezogen sollte es sich auch lohnen, z.B. durch ein Beutespiel - denn Trieb übertönt solche Empfindungen.
    Das alles erfordert aber Gehorsam.


    Ich kann mich jetzt aber auch mal outen, mein 10 Monate alter Youngster wird extrem brutal und absolut fies einfach zwischen die Beine geklemmt, bekommt das Geschirr an und Ende Geschichte. Er hat aber auch alles andere als Panik, sondern hampelt einfach aus Vorfreude rum. Den Gehorsam sich einfach ruhig hinzusetzen oder zu stellen hat er nunmal nicht.
    Glücklicherweise hat er von menschlichen Überlegungen zu solch "groben" Handlungen noch nichts gehört und findet dieses Vorgehen nicht sonderlich schlimm. Er meidet weder, noch hat sein Vertrauen zu mir gelitten, noch reagiert er sonst irgendwie negativ darauf.
    Ich würde mir allerdings auch allgemein eher Sorgen um seine mentale Verfassung und unsere Beziehung machen, wenn ihn eine solche gar brutale Handlung wie ihn kurz zu fixieren große Probleme bereiten würde - vor allem wenn danach etwas absolut positives folgt.

    Normalerweise ist der Züchter verpflichtet (egal ob gut oder nicht gut), auf Mängel, die den "Gebrauch" einschränken, hinzuweisen. Verschweigt er sie wissentlich, ist dies (versuchter) Betrug.


    Desweiteren kommt es auch darauf an, als was der Hund gekauft wird. Steht im Kaufvertrag Zuchthund ist es eine andere Sache als wenn der Züchter explizit einen Familienhund verkauft. Viele Züchter machen hier mittlerweile unterschiede.

    Hat der Hund z.B. eine Fehlfarbe, die die Gesundheit nicht beeinträchtigt (also nicht Double Merle oder dergleichen) und weisst den Käufer eines Familienhundes nicht darauf hin, kann man ihm nichts.
    Ist der Hund dagegen bereits im Abgabealter eindeutig Einhoder gewesen, schon, denn hier ist der spätere "Gebrauch" eingeschränkt.


    Aber meist ist es doch wie schon erwähnt so, dass gerade Hunde mit Fehlfarben, Ohrenfehlstellungen etc besonders gut weggehen. Zumindest bei Leuten die einen reinen Familienhund suchen.

    Langstockhaarwelpen waren bis zu diesem Jahr beim DSH ja zum Beispiel von der Zucht ausgeschlossen - aber gerade diese, gingen oftmals besser weg als ihre stockhaarigen Geschwister. Wenn jemand gerade soeinen Hund sucht, erschließt sich mir aber auch nicht wirklich, warum man diesen günstiger abgeben sollte. Weder als Dienst- , Sport oder Familienhund haben sie Einschränkungen, einzig für die Zucht waren sie gesperrt.

    Zitat

    Diese Aussage, das als Mode anzusehen, finde ich schon sehr vermessen von dir. =)

    Du solltest dich mehr in diese Materie einlesen und dann urteilen. :roll:

    Das ist eine Ohrfeige an alle schwer hüftkranken und rückenkranke Hunde, denen mit der Ga erfolgreich geholfen werden konnten und den praktizierenden Ärzten, die nicht nur das Geld sehen, sondern wirklich glücklich sind wenn den Hunden geholfen werden konnte und sie anschließend "beschwerdefrei" ihr weiteres Leben beschreiten können.

    LG Sabine die einem Arzt sehr dankbar ist und der Fussel nun ein schmerfreies Leben ermöglicht hat. ;)

    Du kannst mir so weit vertrauen, dass ich mit der Materie sehr gut befasst bin - besser als die meisten wohl hier, die hier Behandlungstips geben.


    Und ja, ich bezeichne Goldakkupunktur hier langsam als Modeerscheinung, weil sie mittlerweile blindlings bei jeglicher Art von Problemen empfohlen wird - egal ob es nun passt oder nicht. Goldakkupunktur ist im Endeffekt auch nur eine Schmerztherapie, mit der man genauso vorsichtig sein sollte wie bei Schmerztabletten.
    An der grundsätzlichen Erkrankung ändert es aber nichts, was der ein oder andere hier aber zu vergessen scheint.

    Mal davon abgesehen, dass ich jegliche Beeinträchtigung und sei sie noch so "in", bei einem Hund, bei dem Aufgrund seiner genauen (!) Diagnose und seinem gesamten Verhalten mit hoher Wahrscheinlichkeit anzunehmen ist, dass er keinerlei Schmerzen hat, vermeiden würde.

    Ber, wenns glücklich macht soll man ja niemanden bremsen :roll:

    Ich würde persönlich erstmal von einem Spezialisten überprüfen lassen wie viel wirklich an der Diagnose dran ist und was genau nicht passt. Ich möchte deinem Tierarzt nichts unterstellen, aber ich habe schon Befunde gesehen/gehört, die waren einfach unter aller Sau.
    Da wurde HD ohne Röntgenbild diagnostiziert (gut, das ist bei dir ja nun nicht der Fall) oder teilweise Hunde mit vollkommen perfekten Hüften zu Krüpeln degradiert.
    Darum, wie gesagt, würde ich zumindest die Röntgenbilder (wenn sie denn überhaupt richtig gemacht wurden) nochmal von einem Fachmann anschauen lassen, um auch eine korrekte Einschätzung über den Grad der HD zu bekommen. Was da leicht und was schwer ist, da wird teilweise auch aus dem Teesatz gelesen :hust:


    Mal davon ausgehend, dass es sich wirklich um leichte HD, mit Tendenzen zur mittleren handelt, würde ich erstmal nicht wirklich viel ändern. Es kommt eben darauf an was nicht passt - sind es lose Bänder, minimale Veränderungen am Knochen, etc etc. Aber die meisten Hunde mit dieser Diagnose werden auch unter hohen Belastungen alt ohne große Probleme.
    Ich würde mit dem Hund laufen gehen auf weichem Untergrund, schwimmen und ihn nicht nur in Watte packen, damit die Muskeln erhalten bleiben. Agility würde ich allerdings Trotzdem meiden, da dies dann doch explizit die Hüftgelenke belastet.


    Es ist ja mittlerweile bekannt, dass die Goldakkupunktur hier gerade schwer in Mode ist, aber ich finde das in diesem Fall dann doch wirklich mit Kanonen auf Spatzen geschossen.