Beiträge von bordy

    Hecuda ich nehme an du weisst, dass man im RSV mit einer schlichten Talentsichtung - also Leistung = 0- züchten darf?

    Wer so für einen Verein sprüht, weiss ja sicher wovon er spricht.. oder doch nicht?

    Er weiss sicher auch, dass auch im RSV mit HD erkrankten Hunden gezüchtet werden darf?


    Und bei der TS wirds jetzt wohl doch absolut reine Hochzucht?

    Meine Hunde laufen so nicht, ich strebe da eher das Ziel an, was z.B. ein Javir Talka Marda (wer den kennt) zeigt. http://www.svoe-gmunden-regau.at/wp-content/upl…09/10/javir.jpg

    Was ich aber extrem daneben finde, ist diese "Mode" in den Richtweisen. Warum kann man nicht einfach mal das bewerten, was auch wirklich in der PO steht?

    In der PO steht nirgendwo eine Differenzierung zwischen "natürlicher" und "unnatürlicher" Gangart oder das selbige zu entwerten wäre, dass ist reine Spielerei!
    Und hier ist meiner Meinung nach auch sehr viel Neid im Spiel, gerade in der VPG Szene.. denn viele SV Richter sind da sehr schnell dabei das zu entwerten, was für sie "Malitypisch" ist, bzw freuen sich ja geradezu wenn sie einem "gelben" etwas abziehen können. Solche Scherze sind aber nunmal keine Grundlage für eine objektive Bewertung!
    Froh über solche Bewertungen sind normal auch nur die, die das nicht ausbilden können.. :hust:


    Und wie weit kommunikation zwischen Hund und Hundeführer in dieser Position möglich ist, kommt doch wie gesagt stark auf die Anatomie des Hundes an.
    Wenn meine kleine DSH-Hündin mir das selbst anbietet, kann ich sie z.B. in Kombination mit meiner eigenen Körpergröße immernoch sehr gut sehn und sie mich auch. Bei einem 70er Rüden säh das immernoch anders aus.

    Obwohl stop, vielleicht sollt ich ihr das generell verbieten... wo doch alle DSH schwer krank und eh nicht belastbar sind.
    Entschuldigung, aber den Satz konnt ich mir anhand des ganzen Mists der in diesem Thread hier schonwieder in Seitenhieben losgelassen wird nicht verkneifen. :zensur:

    Eine Unterordnungsprüfung dauert vielleicht (auf VPG3 Niveau) 10-15 Minuten, die Ablage jetzt mal nicht dazu gerechnet. Dort inbegriffen sind aber auch noch Abrufübungen und die Übungen zum Apport (ebene Erde, Hürde, A-Wand). Summa Sumarum läuft der Hund also maximal 10 Minuten so, mit Unterbrechungen und länger trainiert das auch keiner...mal davon abgesehn das Hunde auch langsam entsprechende Muskulatur aufbauen.

    Und Summa Summarum 10 Minuten diese Haltung (nicht mal am Stück), soll jetzt auf einmal wahnsinnig gesundheitsschädlich sein? na ich weiß ja nicht...man kann auch ein Haar in der Suppe finden wenn man eins sucht.


    Im übrigen kenne ich auch Leute (mich teilweise eingeschlossen), die z.B. Dogdancing oder Agility entwürdigend für den Hund finden. Mal von Mäntelchen und dergleichen abgesehen..
    Diesen Antwortet man dann immer, solange es den Hund nicht stört - richtig.
    Ob man diese Art des sportlichen Fußgehens nun schön findet oder nicht, ist doch wieder mal ein reines Luxusproblem.

    Zitat


    Und zum Theme Box wurde hier im Forum mehrfach darauf hingewiesen, das laut Tierschutzgesetzt ein Hund nur zum Transport dort drin sein soll, jedoch nicht für eine längere Zeit.
    LG
    Mattes


    Vollkommen unabhängig, von einer persönlichen Meinung, sollte man auch bedenken, dass man es auch als moralisch durchaus verwerflich sehn kann , Gesetzestexte zu verfälschen...


    Und die Meinung irgendeiner "Tierschützerin" entspricht nicht unbedingt dem Tierschutzgesetz.

    Zitat

    mal eine ernste frage:

    ist das bei euch tatsächlich so schlimm? also tatsächlich so, dass entweder eure hunde alle gleich mit tackern und schlimmerem reagieren bzw. dass hunde einfach so auf eure zuschiessen und diese tackern oder schlimmeres?

    )

    Im großen und ganzen... JA!

    Der Punkt ist nunmal, dass die Hunde, die hier in einen rein rennen, dass hier eben eigentlich nie in halbwegs "angemessener" Manier tun, sondern (auch wenn nicht agressiv motiviert) einfach mal ab durch die Mitte preschen.
    Dies wird (oder würde gerne) dann eben von unseren Hunden dementsprechend auch kommentiert - auch aus Hundesicht ist es schlicht und einfach unhöflich.


    Ich diskutiere im übrigen nicht mehr, dafür sind mir meine Nerven zu schade.. aber leider gibt es auch nicht ganz so selten Situationen, die einfach auch saugefährlich sind.

    z.B. vor einigen Wochen.. Ich auf dem Fahrrad, Hund angeleint, zum Training für die AD. morgens um halb 8, normalerweise ist hier dann im Wald nichts los unter der Woche.
    Ich begegne auf einem Waldweg einem Mann mit Jack Russel und Rottweilermix - beide rennen Prollend in meinen Hund, ich auf dem Fahrrad, klasse!
    Gut, wir wollen vor dem Frühstück nicht diskutieren, also fahren wir einfach weiter. Am Ende der Runde hat sich der Mann gigantische 200m weiter bewegt und im ersten Moment machte es den Anschein, als ob er seine Hunde sogar anleinen, bzw zumindest bei sich behalten würde. Ich also erstmal nicht abgestiegen sondern langsam weiter geradelt. Denkste, auf einmal Sprinten die zwei los und springen mir ins Fahrrad - man kann sich denken welche Risiken sowas birgt? ich lege ehrlich gesagt wenig Wert auf Knochenbrüche durch Stürze vom Fahrrad...
    Ich erspare euch nu den weiteren Verlauf :zensur:

    Alternativ auch, man selbst mit abgelegtem Hund wird von zwei großen Mixen in die Mangel genommen..

    Solche Situationen sind nciht nur unhöflich, sondern auch brandgefährlich.


    Und es scheint wirklich auch einfach Regionsabhängig zu sein. Mein Freund, der in einem wirklich kleinen Kaff wohnt, war letztens erst wieder vollkommen erschrocken, wie normal es hier ist, seinen Hund kommentarlos in einen abgelegten anderen hineinrennen zu lassen. Bei ihm sind die Hunde zwar wohl auch zu 99% vollkommen unerzogen, aber bei ihm kommen sie wohl wenigstens nicht auf solche Ideen..


    Desweiteren sehe ich eine gewisse Abhängigkeit von den mitgeführten Hunden - mit großem dunklen DSH-Rüden unterwegs, gibt es doch deutlich weniger Suizidgefährdete, als mit der alten, hellen Retrieverhündin.

    Mittlerweile ist das klassische "sternengucken" aber eigentlich auch fast wieder aus der Mode - also das wirkliche schnurgerade Kopf in den Nacken und einfach nach oben starren.

    Aus verschiedenen Gründen...

    Zum einen muss ein Hund auch die passende Anatomie dafür haben - viele DSH tun sich z.B. wegen relativ langem Rücken damit sehr schwer und schleifen dann mit den Hinterläufen fast am Boden.

    Zum anderen, reden wir mal Klartext, bieten einem auch nicht gar so viele Hunde mit passender Anatomie ein konsequentes Fuß in diesem Stil "freiwillig" an. Wenn man versteht was ich meine :hust:

    Dann finde ich z.B. nicht, dass ein Hund beim wirklichen Sternengucken (man schaue sich mal videos von Klemm an z.B., oder Askia), noch irgendwie aufmerksam ist, dann rein Anatomisch ist es kaum möglich irgendwie Blickkontakt zum HF zu halten, wenn der Hund denn nicht vorprellt. Was im übrigen häufiger passiert und auch entwertet wird.


    Möchtest du das trotzdem machen, dann hast du bei einem kleineren Hund im übrigen noch größere Chancen, dass er dir das freiwillig anbietet. Die meisten arbeiten hier über Futtertreiben, bzw in der weiterentwicklung dann Handtarget und eine fixierung auf ein Beuteobjekt unter dem Arm.

    Tja "MissEmmy"...


    der Punkt, an dem man sich evtl aufregen könnte, ist der, wenn man dann als Hundehalter des angeleinten, oder sonstwie gesicherten Hundes, im Endeffekt noch die Schuld für das Fehlverhalten des anderen aufgehalst bekommt.

    Mir, kann es mit relativ großen und recht wehrhaften Hunden meistens recht egal sein, wer da ankommt - mal so theoretisch gedacht. Mit dem meisten was hier so kreucht und fleucht, würde hier relativ schnell der Boden aufgewischt werden - wenn ich das so zulassen würde.

    Also könnte ich es natürlich genauso machen, wie einige andere Halter großer Hunde hier - lassen wir sie machen, meinem wird ja nicht viel passieren.


    Solang es aber immernoch so ist, dass ich mich teilweise wüsten Beschimpfungen ausgesetzt sehe, wenn meine Hündin, nachdem die andere Junghündin halb auf sie draufspringt (während Herrchen ganz entspannt wegschaut) , dann doch mal sagt, dass ihr das nicht so passt, lege ich wert darauf solche Begegnungen zu vermeiden.


    Im Endeffekt ist es mir auch vollkommen egal ob der andere seinen Hnd anleint, auf den Arm nimmt oder ihn einfach im Bogen vorbeischickt. Solang es am Ende darauf hinaus läuft, dass ich unbehelligt meines Weges gehen kann, sollen sie alle machen was sie wollen.
    Hier bin ich dann nämlich auch mal auf der anderen Seite - wenn meine alte Retrieverhündin frei bei Fuß mit mir an dem kläffenden Aussi Junghund, der "wir fahren am Wochenende mal in den Wald" Fraktion vorbei geht, dann seh ich auch nicht unbedingt ein, mich belehren zu lassen, dass ich meinen Hund anzuleinen hätte. Seh ich auch garnicht ein, würde sowieso keinen Unterschied machen - mein Hund hat mit und ohne Leine mehr Gehorsam. :hust:


    Sicher sind Hundewiesen nochmal etwas anderes, denn diese sind im Normalfall auch als ebensolche gekennzeichnet - im Endeffekt für Hundekontakte reserviert. Hier werde ich sicher nicht hingehen, wenn ich keinen Kontakt und meine Ruhe möchte..
    Bin ich hier aber im ganz normalen Reichswald, der für alle auch ohne Hund ganz normal zugänglich ist, sieht das für mich schonwieder etwas anders aus.
    Hier gilt für mich, meine Freiheit endet da, wo sie die Freiheit eines anderen beschneidet. Heißt im Endeffekt, ich verlange von keinem das er seinen Hund anleint oder sonst etwas tut, aber ich verlange, dass ich ungestört meiner Wege gehn kann, und möchte er auch noch so sehr nur schnüffen, spielen, oder sonstiges.

    Zitat

    Vielleicht können wir ja, wenn wir ein Foto von der Hütte sehen, noch bessere Ratschläge geben.


    Wie man ja anhand der bisherigen "Ratschläge" sehen konnte, würde ich der TS raten einen Teufel zu tun und dem Mob hier auchnoch Fotos zu liefern..

    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht ganz, wie man sich von seinem Hund so einschränken lassen kann - schon rein gedanklich.


    Man kann garnicht mehr alleine weg, weil man dann immer an den Hund denken muss - nunja, man kann sich schöne Dinge auch selbst kaputt machen.

    Gerade wenn der Hund doch so offen und aufgeschlossen ist, dass eine große Familienfeier mit 80 Leuten kein besonderer Stress für ihn wäre, warum sollen dann also 2-X neue Personen ein gar so großer Stress für ihn sein?


    Ich verbringe grundsätzlich einen großen Teil meiner Freizeit mit meinen Hunden und beschäftige mich wohl deutlich mehr als der Durchschnitt mit ihnen - wenn ich auch unbedarfteren Hundehaltern erzähle, was ich so alles an Aufwand wegen der Hunde treibe, habe ich bisher noch kaum wirkliches Verständnis geerntet.
    Trotzdem - wenn ich dann mal Abends weggehe, seis ins Kino, auf eine Private Party, evtl mal was trinken - dann bleiben die Hunde halt zu Hause. Nicht weil es nicht grundsätzlich ginge, sie so zu regeln dass es funktioniert, sondern weil ich ganz gern einfach mal Zeit hätte, in denen ich eben nicht aufpassen muss wo ein Hund liegt, wo ich nicht sehn muss das ein todesmutiger angetrunkener Freund mit seinem Leben spielt indem er versucht sich mit dem Hund "anzufreunden", in denen ich auch einfach mal rumrennen und quatschen kann, ohne das mir etwas vierbeiniges hinterhertappen muss, um zu verhindern das es von Stuhlbeinen kupiert wird.


    Ich gebe zu, anfangs habe ich das ähnlich gesehn - wo ich bin, ist mein Hund, ich muss meinen Hund überall mit hin nehmen, wir sind immer zusammen etc.. aber ganz ehrlich, mit der Zeit hat sich da sbei mir auch deutlich gelegt.

    Ich genieße die Zeit mit den Hunden, aber ich fühle mich auch nicht als schlechter Hundehalter, nur weil ich meinen Hund nicht in eine vollgerauchte Festhalle mitschleife.

    Es gibt noch den ein oder anderen Studiengang in dem man zumindest im Verlauf eine Spezialisierung auf Tiere, bzw Dinge die mit ihnen zu tun haben vornehmen kann (z.B. Agrar). Allerdings gibt es keine Studiengänge wie studierter Tierpsychologe oder Diplom-Hundetrainer/Verhaltenstherapeut... diese Berufsbezeichnungen sind schlicht und einfach Betrug am Kunden.