Beiträge von bordy

    Zitat

    Werden nicht misshandelt, kein Zwinger, Keller ist wie eine Einliegerwohnung, Futter gibts auch und medizinische Versorgung ebenfalls. Also nichts zu bemängeln!?


    Nur mal so verdeutlicht, warum nichts unternommen wird.

    Meine Hunde leben auch im Keller. Grund? Mein Schlaf/Wohnzimmer ist im Keller.


    Zum Rest, sorry, aber da muss ich einfach mal sagen:

    Gerade unter den Kleinrassen (gut, eine Dogge ist wohl keine), ist es doch verbreitet das man Welpen in der Wohnung und weniger draussen aufzieht - hierzu hatten wir auch schon Threads, wo die versammelte Mannschaft das dann auch total ok fand.

    Ansichten zur Aufzucht gibt es eben viele und nur weil sie nicht der euren entspricht, muss sie nicht zwangslaeufig falsch sein. Ich wuerde z.B. keinen Welpen kaufen wollen, der schon mit 6 Wochen durch die Innenstadt geschleift wird, zur "Sozialisierung".
    Ich kaufe bewusst Welpen aus Teilweiser Zwinger/Aussenaufzucht. Bisher war noch keiner irgendwie aengstlich, sie waren im Vergleich zu anderen Welpen eher ueberdurchschnittlich selbstbewusst und aufgeschlossen. Man kann einen Welpen auch ueberfordern..

    Ich wuerde keinen Welpen kaufen der nur innen aufgezogen wurde - ihr aber scheinbar schon und dann wird sich am Keller hochgezogen.

    Das ist vom Verband abhängig - in den meisten reinen Sportverbänden bist du automatisch Verbandsmitglied, wenn du Vereinsmitglied bist. Ist im BLV z.B. so.

    In einigen Rasseverbänden (z.B. SV) musst du aber zwangsläufig neben der OG Mitgliedschaft auch erstmal die Verbandsmitgliedschaft haben.

    Ich finde es ehrlich gesagt ziemlich verlogen, was einige hier vom Stapel lassen - zum Thema Hunde in manchen Ländern wurden ja auch nicht "gezüchtet" und früher hier auch nicht.

    Sicher wurden sie das, es gibt Rassen die schon seit tausenden von Jahren existieren und dort war die Selektion aber auch ganz einfach. Wer angepasst war an die Anforderungen und gesund, der überlebte - der Rest verhungerte entweder oder wurde noch "erlöst".
    Wenn ich dann gleichzeitig lesen darf, wie pööhse doch Züchter sind, die einen Welpen nicht weiter päppeln der von selbst nicht trinkt oder offensichtlich einen schweren Defekt hat, sorry, aber wisst ihr eigentlich was ihr wollt?

    Den Aufschrei möchte ich sehn, wenn ich mich heute hinstell und sag, ich schick meinen Hund jetzt jeden Tag 20 Mal aus 100m auf den Helfer, lass ihn nicht abfangen und dann wenn der Hund sich in nem halben Jahr nicht mehr bewegen kann, tja dann weiß ich wenigstens das die Knochenstärke nicht passt.
    Oder wenn ich heute einen Wurf aufziehe und sage, ich füttere nicht zu, wenn ein Welpe nicht selbstständig genug frisst dann verhungert er halt und Zufutter gibts auch nur in Form von Nahrung für die Mutter, wenn die nix hochwürgt haben se eben Pech gehabt.. verkrüppelte Erbanlagen müssen raus.


    Interessant finde ich auch, dass es scheinbar vollkommen in Ordnung ist, wenn ich mich nur mal so durch die Gesundheitsrubrik blätter und dort massenhaft Hunde mit Gelenk oder Immunproblemen vom "liebevollen Hobbyzüchter" finde. Da kommt keiner erstmal auf die Idee zu fragen ja was sagt denn der Züchter, was zieht er für Konsequenzen - da sind die Krankheiten dann vom Himmel gefallen.

    Dagegen kennt jeder EINEN VDH Hund der sich doch erdreistet, evtl eine Erkrankung zu haben die durchaus auch erworben sein kann, was natürlich rechtfertigt Verbandszüchtern mal generell den Stempel aufzudrücken verlangen nen Haufen Geld und produzieren nichts besseres als XY der Welpen süß findet.


    Interessieren würde mich, wie man sich denn Vorstellt bis auf weiteres Krankheiten und Wesensmängel in den Griff zu bekommen, OHNE Zuchtbücher, OHNE Datenbanken, OHNE neutrale Kontrolle von aussen.

    Oder ist das dann egal, weil kostet ja weniger?
    Ist ein kranker Hund der "nur" 250 Euro gekostet hat weniger ärgerlich, als einer für 900?

    Wenn ich dann lese, der VDH ist ja quasi dann halt die Oberklasse für die dies brauchen - entschuldigung, aber die Zuchtordnung des VDHs und die der meisten Verbände ist für mich das absolute MINIMUM was zu erfüllen ist - darunter läuft für mich garnichts.
    Minimum bedeutet aber auch, dass ich mein Hirn nicht am Eingang abgeben kann, denn nunmal nicht jeder Züchter hat ein Zuchtziel das automatisch mit meinen Vorstellungen übereinstimmt. Weswegen er trotzdem noch nicht schlecht sein muss.

    Zitat

    Ich empfinde es als extrem schwierig, wenn der Haus-TA die Beurteilung macht. Erstens schwankt das Wissen und Können der einzelnen Ärzte enorm. Oft genug sagt einem ein Haus-TA, der Hund wird sicher A bekommen und dann kommen die Bilder vom Gutachter mit C zurück. Zweitens ist der TA wirtschaftlich von mir abhängig, das trübt die Objektivität.

    LG
    das Schnauzermädel


    So sieht es aus.

    Viele Tieraerzte koennen nicht mal richtig roentgen geschweige denn Beurteilen - und wollen es natuerlich nicht, wenn der zahlende Kunde etwas anderes hoeren moechte.
    Wenn du nicht selbst Roentgenbilder (und nicht nur der Eltern) auswerten kannst wird es schwer und selbst wenn, es gibt keine gesicherte Identitaetskontrolle, die Bilder koennen von sonstwem sein.

    frag doch beim Verein nach und frag gleich mit, welcher Auswerter dies bescheinigt und welche Qualifizierungen er hat.

    Danach würde ich mir dann Gedanken machen, ob ich dort wirklich kaufen möchte.