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Seh ich mittlerweilen ein bisserl anders. Was z.B. beim Dobermann überregional geführt wird und teils sogar den Weg bis zur WM schafft, da möcht ich keine Nachzucht geschenkt haben.
Wenn die Blutlinie passt und der Charakter des Hundes verzichte ich gern auf die ein oder andere Prüfung, weil die nur teilweise was über den Hund und auch zum großen Teil was über Fleiß und Ausbilungswissen des Besitzers sagt.
Wenn ich Wahl hab zwischen einer dC Nachzucht hab wo beide Eltern VPG3 aufweisen und einer Burgstätte Nachzucht wo die Eltern nur eine einser und eine ZTP im Angebot haben, weiß ich wo ich mein Glück versuchen würd... da würd ich persönlich dann mehr den Genen vertrauen.
TJa. und damit kann man auch wunderbar AUsreden stricken.
Es soll ja da Züchter geben, die sind mit ihrer Hündin gerade mit 70-70-80 durch die 1 gerutscht, weil Prüfungen sind ja sooooowas von unwichtig, wir machen ja Agility - nur dummerweise ist man da auch nie weiter als bis A1 gekommen. Da sucht man sich dann einfach ne andere Zielgruppe, eine die darauf steht das man beim 6 Wochen alten Welpen bereits auf der Homepage stehen hat, "XY wird höchstwahrscheinlich mal für Obedience geeignet sein" "XY wird höchstwahrscheinlich mal für Agility geeignet sein"... egal wei blödsinnig das ist.
Achja, Körung hat man auch keine, weil die Hündin ist ja so gut, die braucht keine. Dumm nur, dass man das nie irgendwie überprüfen kann.
Sorry, das hat für mich nichts mit LEISTUNGSzucht zu tun! Will ich Leistungszucht betreiben, dann muss der Hund auch Leistung bringen - sei es als Diensthund, Sporthund oder Rettungshund.
Wohin das andere Rassen gebracht hat, wo genau solche Sprüche gerissen wurden sieht man doch. Wie viele wirklich gebrauchsfähige Boxer, Bouviers, DObermänner, ROttweiler etc gibt es noch? 