Beiträge von bordy

    Zitat

    Eher das "etwas andere" Sozialverhalten vieler Gebrauchshundehalter. Training ist ausreichend Auslastung, kaum normaler Kontakt zu anderen Hunden etc.


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    Selbst mit viel Hundewiesen und neben normalem Training noch nette Modesportarten wie Agility, ZOS und Co. wirst du aus einem Gebrauchshund keinen Labrador machen.

    Wobei man bei selbigen ja häufig noch kaum von einem "Sozialverhalten" denn eher von einem "Asozialenverhalten" sprechen kann.
    Mit meiner Goldi Hündin war ich übrigens früher auchnoch auf einer inoffiziellen HUndewiese - ich war damals gerade 10 Jahre alt und habe leider Gottes nicht gemerkt, dass sie darunter litt permanent von pseudosozialen Hunden überannt, bedrängt und unterdrückt zu werden. Irgendwan bin ich dann drauf gekommen - die Folgen sind aber bis heute, wo sie seit x Jahren nicht mehr diesem Druck ausgesetzt war, dass es ihr am liebsten ist die allermeisten fremden Hunde bleiben auf möglichst großer Distanz.

    Mit unseren DSH kommt sie im übrigen, nach gutem Kennenlernen absolut super aus - die kommunizieren klar und die Grenzen werden gegenseitig respektiert. Allerdings würden die sich derartige Frechheiten wie sich gegen meine alte Hündin von anderen rausgenommen wurden auch definitiv nicht bieten lassen und das müssen sie auch nicht - hier liegt der klare Unterschied zwischen ihnen als Gebrauchshund und meinem Retriever.


    Achja, ich kann übrigens auch bestätigen das Minimum 70% aller unerzogenen und distanzlosen HUnde Retriever sind. Was wohl aber vor allem daran liegt das sie hier die größte Gruppe stellen - denn leider Gottes sind die Hunde die halbwegs erzogen sind, bzw deren Halter wenigstens etwas darum scheren was ihr Hund macht, wirklich eine verschwindend kleine Gruppe. Denn allermeisten geht es wirklich am Ar*** vorbei ob dein Hund angeleint ist, deutlich zeigt das er keinen Kontakt will oder ob ich 5 mal freundlich darum bitte, den Hund nicht herzulassen.

    Die Unterschiede je nachdem mit welchem Hund oder HUndekombination ich draußen bin, sind allerdings wirklich marginal. Meine junge DSH wird irgendwie eh nicht als solcher wahrgenommen, die Goldihündin ist ja eh zum allgemeinen umrennen freigegeben, beide zusammen MÜSSEN ja scharf darauf sein von noch weiterem fremden Hunden eingekreist zu werden. Minimal besser ist es bei dem jungen Rüden und dem meines Freundes, die haben allerdings auch beide eine Ausstrahlung bei der sich nur noch wenige HUnde wirklich näher als bis auf 5m rantrauen.

    Mein Freund ist da aber mittlerweile sehr abgebrüht, ich mache mir da noch zu viele GEdanken drüber, allerdings schon aus dem Grund weil ich einfach nicht möchte, dass meine Hunde lernen das andere Hunde verprügeln eine Option wäre. Der lässt dann halt einfach die Leine locker.. die meisten trauen sich eh nicht her bei seinem und wenn doch, zeigt der halt kurz und deutlich was er von fremder Kontaktaufnahme hält. Komisch aber auch, da können dann viele beim nächsten mal auf einmal ihren Hund anleinen. |)

    EIgentlich sollten wir da was für verlangen, wenn unser Hund schon die verpennte Erziehungsarbeit übernimmt..

    Fazit: auch große HUnde schützen nicht vor faulen und unfähigen Haltern. Ist leider Gottes so.


    Ich wiederhole mich, aber... es ist schwer genug einen engagierten Platz für soeinen Hund zu finden. Den perfekten Platz wird es nicht geben. Man sollte wirklich froh sein jemanden zu finden mit dessen Hundehaltung an sich man sich anfreunden kann.

    Entschuldigung, aber was sieht man denn bitte als Plus?


    Ist es Plus, wenn ich mir ein Konto eröffne, da die Kosten für Deckakt, Entwurmung, Impfung, Chippen und Papiere der Welpen abziehe, dann die Welpenpreise drauf einzahle und dann am Ende nicht im roten Bereich bin?


    Oder ist es nicht erst Gewinn, wenn ich die Kosten für Erwerb und Ausbildung der Hündin (und eventueller "Fehlgriffe.."), für ihre Gesundheitsuntersuchungen, Umbauten am Haus, Medizinische Vorbereitung der Hündin auf den Deckakt, Anreise und UNterkunft beim Deckrüden, medizinische Begleitung der WElpen, entsprechendes Futter, Chippen, Impfen, Entwurmen, Papiere und nicht zu guter letzt Zeit!! und Verdienstausfall rechne? Achja, nicht zu vergessen, Rücklagen, um notfalls einen Hund zurücknehmen zu können.


    Ausbildung der Hündin, Gesundheitsuntersuchungen, Umbauten am Haus und die Zeit, sind meines erachtens nach der Teuerste Aspekt - wobei sich das nun wirklich von Rasse zu Rasse unterscheidet. Züchte ich z.B. französische Bulldoggen und verlange 1800 Euro für einen Welpen, dessen Mutterhündin ich nur 3 mal ausstellen musste, dann reduzieren sich einige Kosten natürlich immens...

    Wobei ich immernoch sagen muss, das Zeit einfach teuer ist.


    Na meinen ANteil kann ich doch verkaufen wie ich mag, solange die Rechte die du auch vorher vereinbart hattest gewahrt bleiben.

    Natürlich, ist doch klar das du mit deiner läufigen Hündin nicht das Haus verlassen solltest! Es gibt doch jetzt auch Hundeklos!
    Und überhaupt, sollte man es zur Pflicht machen das die Welpen am besten noch vor Abgabe kastriert werden - also nur Hündinnen, die Rüden machen sowas ja nicht und verwirren arme unschuldige andere Hunde.
    Am besten schafft man aber Hündinnen ganz ab, soll ja Rüden geben die finden die das ganze Jahr toll.


    Die haben schon recht die Rüdenhalter! - man könnte aber auch sagen, die Leute die absolut perfekt darin sind ihr Unvermögen und Faulheit auf andere abzuwälzen, werden immer mehr.

    Zitat

    Auch ein gutes Beispiel sind die Langstockhaar-Schäferhunde!
    Die sogenannten DISSI-Vereine wie z.B. der LSVD wurden sehr verächtigt vom SV - langhaarige Tiere waren UNMÖGLICH! WAREN ALLES MISCHLINGE - weil ja nicht VDH-anerkannt.

    Und was jetzt?
    Jetzt sind sie VDH anerkannt und die LSVD´ler können ohne Probleme zum SV wechseln und dort nach bestandenen Körungen und Prüfungen und Austellungen mit Ihren Hunden züchten!
    )


    Wer hat dir soeinen BLödsinn erzählt?

    Das stimmt definitiv nicht.


    Und was machste z.B. wenn du nen Rüden auf Deckstation hast?

    Bei den beiden Fällen die ich kenne, wurden Pflegeverträge gemacht, aber eben mit ner gewissen Vergütung für den Eigentümer. DIe Leute hätten den Rüden behalten können? kann ich mir nicht so ganz vorstellen :mute:
    (obwohl.. es erschließen sich neue Möglichkeiten)


    Aber mal ganze ernsthaft - ich würde soetwas niemals unterschreiben. Erstmal weils mir da ums Prinzip geht und zweitens, wenn auch nur der Hauch einer Chance besteht das die Leute den Hund wieder holen wenns ihnen passt, bin ich nicht bereit mich darauf einzulassen.
    ICh übernehme alle Verantwortung, sowohl in finanzieller als auch rechtlicher und moralischer Sicht - ich bin dran wenn der Hund was ausfrisst und bin emotional gebunden wenn er erkrankt. Dann möchte ich auch das Recht haben zu entscheiden was ich mit dem Hund anfange.

    Es dürfte ja wohl mittlerweile allgemein bekannt sein, dass es durchaus Tierschützer gibt, die wohl weniger das Tier schützen als sich selbst profilieren - sagen wir mal einer solchen Trulla fällt heute ein, uuuups, der arme Hund sitzt 5 Stunden am Tag im Zwinger oder uuups der trägt ein Kettenhalsband, will den Hund wieder einpacken und der betreffende Richter ist zuuufällig in seiner Freizeit ebensoein Geselle, der das alles ganz schrecklich findet..
    Oder sagen wir, der HUnd hat heute ne Magendrehung, ich möchte nicht operieren und schläfere den Hund ein - und habe dann hinterher den Ärger an der Backe, weil sich irgendeine dranhängt und der Meinung ist, dass dies aus dem und dem Grund nicht gerechtfertigt und nicht von ihnen genehmigt war.

    Und selbst wenn ich den Hund nicht hergeben muss und mir auch sonst nichts passiert, so habe ich doch den Ärger und den Stress an der Backe.

    Buddy, hast du nicht auch mal erzählt, du hast nur ANteile von deinen Welpen verkauft, die trotzdem teilweise dein Eigentum geblieben sind?