Zitat
Ich habe diesen Thread jetzt 2 Mal gelesen: ich fasse es nicht. So eine unglaubliche Überheblichkeit und gnadenlose Selbstüberschätzung und Selbstdarstellung -- auf Kosten des Hundes. Ich habe hier ja schon einiges in der Richtung gelesen, aber das ist mal eine neue Dimension
Du hast nicht halb so viel Ahnung von der Thematik und der Medikation wie Du denkst. Ich werde das nicht diskutieren, denn dazu ist die medizinische Thematik viel zu komplex und das Forum auch nicht geeignet. Dieser Hund gehört nicht zu einem Halter der mal nach Gutdünken und in maßloser Selbstüberschätzung Medikamente reinjubelt und sich dann auch noch damit brüstet, dass er locker seinem Hund in einer solchen Situation -- sozusagen nebenbei -- auch schnell noch mal eine IV Injektion verpassen kann.
Dieser Hund gehört auch nicht zu irgendeinem TA, dieser Hund gehört von mindestens 2 Experten diagnostiziert. Die Münchner wissen ja auch nicht, was er hat, das geht aus dem zitierten Arztbrief ja eindeutig hervor. Und dann hat eine sorgfältig geplante Therapie inklusive medikamentöser Einstellung zu erfolgen, die in mindestens 3 monatigem Abstand durch einen ausgewiesenen Experten überprüft und angepasst wird. Und zwar ohne Eigenaktionen des Tierhalters. Disziplin ist das A&O bei jeder neurologischen Erkrankung, insbesondere bei Krampfanfällen -- und Du hast weder Disziplin, noch Respekt vor der Erkrankung, noch die Sachkunde derer du dich hier brüstest.
Und nein, Du wirst keine Versicherung finden, die eine Vorerkrankung mitversichert. Ende der Geschichte.
Du wirst entweder
a) das Geld aufbringen , oder
b) den Hund dem Tierschutz übergeben, weil Du ihn dir nicht mehr leisten kannst, oder
c) so weitermachen wie bisher -- und dann erledigt sich dein Problem von selbst.
Und das ist das erste Mal, dass ich so etwas schreibe oder sage: ich finde, man sollte Dir den Hund wegnehmen.
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Einer der Beiträge in diesem Thread, die man sich absolut zu Herzen nehmen sollte.
Was der TS hier betreibt, fällt für mich, so wie er es selbst beschreibt einfach unter Tierquälerei.
Epilepsie ist normalerweise nicht heilbar. Man kann nur versuchen auf entsprechende Medikamente einzustellen. Diese Medikamente haben jedoch teilweise extreme Nebenwirkungen, sodass es wie eine Entscheidung zwischen Pest und Cholera ist - mal davon abgesehen, dass der Hund ja scheinbar nicht ohne Anfälle ist, sondern du (und diverse Ärzte..) auf gut Glück mal irgendwelche Medikamente rauf und runter setzt in der Hoffnung das irgendetwas mal anschlägt.
Dir scheint irgendwie das Bewusstsein dafür zu fehlen, dass dein Hund leidet. Er leidet nicht, weil alle anderen so böse sind und dich ärgern wollen, sondern er leidet, weil du dir einbildest, das ganze Rumgepfusche wäre "Ja immernoch besser" als den Hund "gleich" einschläfern zu lassen.
Wobei ich im übrigen nicht ersehen kann, dass man hier sagen würde "gleich". Du hast versucht deinen Hund einzustellen, das hat wohl seit längerem nicht geklappt. Deín Hund bekommt sehr hohe Dosen, hat aber trotzdem wohl heftige Anfälle, die das Gehirn auch immer weiter Schädigen wodurch sich weitere Probleme ergeben. Er war lange in einer Tierklinik, die sich ebenfalls scheinbar nicht zu helfen weiss.
Zusätzlich dazu, hast du eigentlich keine Ahnung woher du das Geld nehmen sollst.
Wie stellst du dir das vor? Hast du irgendeinen Plan, was jetzt wäre, wenn dein Hund nicht irgendwann unter deinen Experimenten einfach verendet, sondern evtl mit immer mehr Anfällen 14 Jahre alt wird?
Hast du dir nicht irgendwann mal eine Grenze gesetzt "wenn das eintritt, dann darf er gehen"?
Oder machst du jetzt einfach weiter, ohne Rücksicht auf Verluste?!
Du alleine bist dafür verantwortlich, dass es deinem Hund so schlecht geht. Niemand anderes. Denn du entscheidest, wann dein Hund endlich gehen darf.
Tierliebe heißt NICHT, dass man immer alles ausprobiert, wenn eigentlich klar ist das es Chancenlos ist, Tierliebe heißt häufig einfach auch einzusehen, wann man mehr für sich selbst als für das Tier handelt!
Von daher brauchst du auch erst Recht nicht so agressiv hier irgendwen anzupflaumen. Dies ist ein Forum und HILFE heißt bei einigen Menschen manchmal auch, ihnen ANtworten zu geben, die sie eben nicht hören wollen.