Beiträge von bordy

    Ich denke weniger entscheidend, als der Altersunterschied, ist der Unterschied in der Stärke der einzelnen Hunde.

    Meiner Erfahrung nach gibt es vor allen Dingen Probleme, wenn man zu einem eher starken, einen ebenso starken Hund dazusetzt. Unabhängig ob Hündin oder Rüde.
    Allerdings haben unsere Mädels bisher eher zum zicken geneigt und es ist plötzlicher gekippt. Bei den Rüden ist das eher langsam gewachsen (oder hat von Anfang an nicht geklappt) und war absehbar - bei den Hündinnen waren wenn dann die Signale deutlich subtiler, bis es dann "plötzlich" wirklich heftig krachte und wenn man nicht eingegriffen hätte, wäre eine nicht mehr aufgestanden.

    du bist eine, deren Hobby es scheinbar ist, anderen Usern (nicht nur mir) wegen irgendeiner Meinung die dir nicht passt ans Bein zu pinkeln. Um deine eigene Forderung weiterzuführen - trag doch du auch mal was sinnvolles bei, dein gezicke ist es nämlich nicht.

    Übrigens - Anfallsfrei hat er erst geschrieben, als hier (nicht nur von mir) die Stimmen laut wurden, dass seine Rumdokterei so definitiv NICHT geht und grob fahrlässig ist.
    Und ja, ich weiß um die Folgen und Auswirkungen von Epilepsie, eine genaue Quellenangabe und Rechtfertigung muss ich dir gegenüber sicher nicht bringen. Auch vorschreiben wo ich was schreibe, lasse ich mir von dir sicher nicht.

    Ich bleibe im übrigen dabei, ich finde es Quälerei einen Hund der scheinbar derart schwere ANfälle hat (anfallsfrei ist er ja erst nach Kritik..) , permanent mit starken Medikamenten zuzupumpen und nichtmal richtig auszudiagnostizieren, denn der Arztbrief sagt im Endeffekt auch nur aus, dass sie keine Ahnung haben was los ist. Mal davon abgesehen, dass er ja scheinbar schon deutliche Veränderungen im Hirn hat (-> Nur zur Info , im Schädel eines Hundes ist genauso wenig Platz wie in dem eines Menschen, von daher kann eine Anomalie, die auch nur etwas mehr Platz einnimmt, als es die normale Hirnmasse tun würde, auch ausserhalb eines Anfalles stark beeinträchtigten!), die durch weitere Anfälle sicher nicht besser werden.


    Jap, durch andere Erkrankungen habe ich durchaus Erfahrung damit wie es ist, wenn sich Leute, die der Meinung sind, einen Hund, egal wie schwer er beeinträchtigt ist, muss man am Leben erhalten, zusammenschließen und einfach mal jedem den Mund verbieten der anderer Meinung ist (wie du das hier gerade versuchst).
    Das mag ja ganz nett sein, wenn man wirklich noch etwas erreichen kann, bei einer so aussichtslosen Erkrankung ist es aber schlicht und einfach gefährlich, weil der Punkt, ab dem es rein garnichts mehr mit Tierliebe zu tun hat, schnell überschritten ist.

    Seinen Hund zu lieben ist das eine - aber zu erkennen, ab wann man den Hund nur noch für sich selbst am Leben erhält ist das andere. Von mir aus, es kann ja jeder machen was er will und so wie der TS sich hier gibt, interessiert ihn Kritik ja sowieso nicht, weil er absolut von sich überzeugt ist.
    Trotzdem finde ich es fatal, dies hier einfach so stehen zu lassen, denn es gibt auch noch Leute die hier nur mitlesen aber nichts schreiben, denen hierdurch der Eindruck vermittelt wird.."egal wie viele Anfälle der Hund hat, egal welche Anomalien er bereits hat, egal wie viel Medikamente du in den Hund pumpst, es ist auf jeden Fall richtig dies zu tun".

    Man kann heute medizinisch viel machen - trotzdem ist es nicht immer richtig dies zu tun.


    Buddy-Joy

    :gut:


    Und DAS, finde ich einen verantwortungsvollen Umgang mit soeiner Erkrankung!

    Wenn der Hund Anfallsfrei ist ok.. aber man muss auch wissen wann Schluss ist.

    Zitat

    Ich wuerde in einem Forum - ohne eben die beteiligten Hunde vor mir stehen zu haben - niemals dazu raten "Lasse mal machen..."

    ...allerdings halte ich es in real life, mit mir bekannten Hunden, doch oftmals so. Einen aufdringlichen Jungspund der einen meiner Hunde penetrant nervt darf auch gerne mal von meinem Hund zusammen gefaltet werden. Das durften niemals alle meine Hunde, aber einige (eben bei denen ich weiss das sie sich nicht in Rage verlieren) duerfen solche Dinge definitiv selbst regeln.
    Was der Besitzer des "Zusammengefalteten" darueber denkt interessiert mich nicht wirklich.....


    Du, MICH interessiert das auch weniger ;)

    Das Problem ist eher, dass es dir durchaus passieren kann, dass diese dann wirklich ausrasten und du wirklich viel Ärger an der Backe hast.
    Ich habe schon miterlebt, wie die Leute ernsthaft zum OA gerannt sind und den Halter angezeigt haben (obwohl der Hund nicht mehr als einen Kratzer hatte) - der dann auf eigene Kosten (!) mit dem Hund zum Wesenstest antanzen durfte, weil irgendein "die regeln das unter sich" Held dann auf einmal nicht mehr so begeistert war von den Folgen.

    Und DAS möchte ich definitiv nicht!

    Zitat

    Dann muss dafür gesorgt werden, dass der Hund ersteinmal eingeschätzt werden kann (indem z.B. eine kompetente Pflegestelle zwischengeschaltet wird) oder aber ich lehne einen Interessenten, der mir derart klare Vorgaben geben kann, ab! Man muss ja nicht auf Teufel komm raus jedem einen Hund vermitteln. Eine gute Vermittlung beinhaltet auch, dass ich einem Interessenten eine Absage erteile.


    :gut: :gut:


    So, und nur so sieht es aus.


    Ja, wer soll das bezahlen? Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken, dass Tierschutz eben nicht nur darin besteht, möglichst eine große Masse an Hunden hin und her zu karren?


    Nochmals an die TS..... mach dem Verein Feuer unterm Hintern, es bringt absolut nichts, wenn du einen Hund behälst mit dem du absolut überfordert bist!
    Und WENN du den Hund behälst, sollte man zumindest bereit sein dir bei deinen Problemen zur SEite zu stehen!

    Leider Gottes ist es ja so, dass die meisten Organisationen (absichtlich) nicht darauf hinweisen, wasfür drastische Probleme diese Hunde meistens haben. Das ahnt man auch nicht als Ersthundehalter, dass ist leider so und da kannst du wohl auch eher weniger dafür.


    Klar machen solltest du dir aber, dass ein Hund der mit 11 Monaten noch nichts kennengelernt hat, was ihm in seinem neuen Leben jetzt nutzen könnte, eine sehr sehr große Baustelle werden kann. Nicht wenige, haben niemals einen Hund, der in das Bild eines "Normalen" Hundes, der einen einfach überall hin begleitet passt. Nicht selten bleiben diese Hunde immer höchst problematisch.
    Arbeit wird es auf jeden Fall, aber der Erfolg ist wohl eher auszuwürfeln - bzw kommt darauf an wie genau der Hund bisher gelebt hat, wie du lebst etc.


    Du solltest dir die Frage stellen ob du das wirklich willst und es auch leisten kannst. Ob du damit leben kannst, dass dein Hund vielleicht nie das Bild des treuen Begleiters erfüllen wird, weil es ihn einfach überfordert.
    Wenn du das für dich selbst mit nein beantworten kannst, dann sollte eine Seriöse Organisation auch in der Lage sein, den Hund zurückzunehmen und auf einer Pflegestelle unterzubringen.

    Dir würde ich in diesem Fall raten, dich nach einem Hund umzusehen, den du vor Erwerb wenigstens mal beobachten kannst.


    :hust:

    Soll ich dir mal was verraten? VOn einer wie dir lasse ich mir sicher nicht den Mund verbieten.


    Bei einer derartigen Quälerei, maße ich mir auch weiterhin an das zu äussern.


    Im übrigen - bin ich nicht die einzige die so denkt, aber bin ich die einzige, bei der es zu deinen Hobbys gehört ihnen ans Bein zu pinkeln.
    Nur weil es "andere" Foren gibt, in denen man sich dann selbst gegenseitig den Persilschein erteilt, das jegliche Experimente an einem kranken Hund ok sind, muss es in der Realität noch lange nicht so sein.

    Problem ist nur, dass die "lass die das Regeln" Fraktion meistens sehr kleinlaut wird, wenn ein Hund das dann mal wirklich regelt - so das es der andere für den Rest seiner Tage verstanden hat.
    Die "der will ja nur Spielen" Hundehalter, finden es dann auf einmal garnicht mehr komisch, wenn sich der "sooo liebe" Junghund dann mal nen Satz heiße Ohren einfängt, weil er einfach penetrant war.

    Dazu kommt, dass ein Hund, der das eben nicht so knallhart kann, genauso ein Recht dazu hat, in Ruhe und ohne bedrängt zu werden zu leben. Mal davon ab, dass es sich hier wohl kaum um eine feste Gruppe handelt, sondern um eine, wo man sich eben hin und wieder mal sieht.


    Wenn man das will, kann man übrigens auch ohne Leine einem jungen HUnd klar machen, dass er dort nichts verloren hat. Bei bedrängen wegschicken, verscheuchen, klar machen, dass das nicht geht. Solange er sich ordentlich verhält ist alles ok.


    Ja, Hundeerziehung ist manchmal anstrengend und stört die traute Kaffeerunde - aber damit muss man rechnen. Bis alles reibungslos läuft, dauert es eben manchmal ein bisschen und ja, es benötigt etwas EInsatz von allen Seiten.