Zitatauch so. Es gibt doch wahrlich genügend Orte, wo man mit angeleintem Hund gut spazieren gehen kann, da muss man sich doch nicht dahin begeben, wo zig Hunde frei laufen, und verlangen, dass jetzt alle andern anleinen. Man wird nie alle Leute dazu kriegen, sich so zu verhalten, wie man das persönlich gerne hätte, da macht man sich bloss einen Wahnsinns-Stress, wenn man sich bei jedem aufregt.
Grundsätzlich handhabe ich das auch so, man muss sich aber mal Gedanken darüber machen, dass es an vielen Orten mittlerweile einfach so ist, dass man kaum mehr Ausweichmöglichkeiten hat.
Hier gibt es einen großen Wiesengrund, grundsätzlich toll zum spazierengehen - eigentlich herrscht Leinenzwang, denn das Gelände gehört dem örtlichen Energieversorger und ist grundsätzlich mal kein öffentliches Gelände.
Leider Gottes kann man dieses Gebiet nichtmal Abends um 10 nutzen, weil man wirklich alle 10m von irgendeinem "Tutnix" "der will nur spielen" oder sonstigen angegangen wird, egal ob mit oder ohne Hund.
Ich habe netterweise hier noch eine Alternative auf der anderen Seite, ein riesiges Waldgebiet. Grundsätzlich laufe ich eigentlich fast nur da, dummerweise passiert es einem auch dort oft genug, dass man sich nur noch über die Rücksichtslosigkeit mancher Menschen wundern kann - und zwar nicht nur zu Stoßzeiten (zu denen geh ich wenn es sich vermeiden lässt garnicht mehr raus).
Das Problem halte ich aber nicht nur für auf Hundehalter beschränkt, sondern habe eher die Erfahrung gemacht, dass die Anzahl der Menschen die morgens aufstehen, denken "ICH....." und dann nichts mehr weiter, einfach immer größer wird. Leider.
Sieht man ja hier auch wieder.... "Du hast ein Problem? Ja Pech gehabt, ich hab ja erstmal keins".