Beiträge von bordy

    yane

    ich kann deine Beiträge hier vollkommen unterschreiben.


    Der Punkt ist doch z.B. auch, dass durch den Rollstuhl anatomisch einfach die Vorderläufe überlastet werden. Gerade bei einem alten, vielleicht eh schon nicht mehr ganz so fitten Hund, ist das auch nicht unproblematisch. Hätte er keinen Rollstuhl, würde er sich mal hinsetzen oder hinlegen umzu entlasten bei einem Spaziergang - mit einem Rollstuhl muss er halt laufen oder stehen, egal wie wehs vorne tut. Auch super.

    Selbiges Spiel in der Wohnung. "dann robbt er eben" ist sicher leicht gesagt - man stelle sich vor, Hund hat sich gerade eingepinkelt und robbt dann in einer Wohnung, in der vielleicht auchnoch Teppich liegt rum. Das Spiel geht 2 Tage so, dann ist der Hund wund.
    Oder, in einer Wohnung mit Treppen. Da robbt es sich auch nicht so einfach.


    Ausserdem glaube ich persönlich schon länger nicht mehr an den Mythos, dass jeder Tierhalter selber weiss, wann man am besten einschläfert - dafür sieht man viel zu oft wirklich Kreaturen, denen man wirklich sehr viel Leid ersparen könnte, wären die Tierhalter nicht so egoistisch und würden sich einbilden nocheine und nocheine Behandlung müsste sein.

    Wir stehen selbst gerade vor dieser Entscheidung. Unser alter Rüde ist an Borreliose erkrankt, welche, zusammen mit einer Verletzung, die Nervenbahnen in der Hinterhand geschädigt haben. Er kann die Hinterhand schlecht koordinieren. Noch wackelt er, mit Schmerzmitteln so durchs Leben - aber wenn der Tag kommt, an dem er hinten nicht mehr hoch kommt (wobei er gerade durch einen Angriff auchnoch vorne eingeschränkt ist...), dann darf er gehen. Ich werde es ihm sicher nicht antun, ihn dann z.B. zu zwingen ins Haus zu gehen oder großmütig zu entscheiden, dass er jetzt gerade mal laufen darf.

    Ich sehe ehrlich gesagt auch kein Problem dabei, wenn man z.B. nicht ans auftauen gedacht hat, einfach mal Trockenfutter zu füttern.

    Ich füttere ja nicht aus religiösen Gründen so.

    Im übrigen, hatte ich bis jetzt nichtmal einen eigenen Gefrierschrank und so kaum Möglichkeiten mal "ausgefalleneres" wie Lamm oder Wild zu halbwegs bezahlbarem Preis zu bekommen. Also, ganz einfach: Ich habe hier einige Dosen stehen und die gibts dann mal anstatt einer Fleischmahlzeit. eine 800g Dose reicht für 2 Tage.
    a) habe ich so keinen Platz und b) seh ich auch nicht ein beim örtlichen Futterladen 5Euro fürs kilo Fleisch auszugeben :hust:


    Das ist doch kein Problem?

    Zitat


    Ja, genau. Und auch wenn ich das Futter ganz nett finde und Geordy z.B. das ausserordentlich gerne futtert: man ruehrt es ja mit Wasser an. Ob dass dann wieder so prickelnd ist, wenn es wirklich mehrere Stunden stehen bleibt?

    Manuu, laesst Hundi denn wirklich eher Frisches (also Fleisch, Quark, Flockenkram....) stehen? Oder passiert das nur bei Trockenkuegelchen?


    Naja, bei welchem Futter ist das schon toll?

    Im Allgemeinen ist es eher ungesund, trockenes Trockenfutter (welch Wortspiel...) anzubieten, weil dann die Gefahr besteht das der HUnd gerade im Sommer dehydriert.

    Ich biete daher garkeines an, was nicht eingeweicht ist. Allerdings gibt es hier auch kein stehengelassenes Futter.

    Wenn mein Hund da Futter wirklich eher stehen lassen würde,hätte ich schon Angst das es gärt. Wenn ich z.B. Gemüseflocken anmische, dann bleiben die auch nicht ewig stehen sondern werden direkt gefüttert, aus dem selben Grund.

    Zitat


    eine offene Deklaration gibts davon nicht oder?
    mit "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse" sowie "Getreide" kann ich net viel anfangen :???:


    Schreib doch einfach mal eine kurze Email hin, nachdem die alles selber machen, wird der dir recht genau sagen können was es heißt.

    Zitat

    Ich wehre mich doch gar nicht. Sonst würde ich immer noch Bosch füttern. Vor etwa drei Monaten hab ich mir eine Liste gemacht mit Hundefuttersorten, alles, was ich so finden konnte, und habe alles abgestrichen, was mir nicht vernünftig erschien. Zum Beispiel "enthält Zucker" oder "enthält Nebenerzeugnisse" waren nur zwei der Ausschlusskriterien. Es sind 4 Sorten übrig geblieben, eins davon war Orijen, das jetzt wegen den nun schon zweimal genannten Kriterien rausfliegt. Denn, warum soll ich meinem Hund etwas füttern, wovon er stinkt und schuppt, nur, weil andere das Futter für so toll halten? Bleiben noch drei übrig, die ich nun ausprobieren werde, sobald die Futtertonne leer ist. Also, wo wehre ich mich bitte gegen ein besseres Futter?


    Du tust es jetzt vielleicht gerade nicht, aber die TS schon - weswegen manche dann schon auch irgendwie entnervt sind. (die, die sich nicht entscheiden können zwischen alle Fertigfutter sind doof und Bosch is toll, lassen wir jetzt mal raus)

    Und ehrlich, der Umstand, dass dein Hund ein anderes Futter nicht verträgt, macht doch das Ursprüngliche nicht unbedingt qualitativ Hochwertiger..
    Ich würde Orijen jetzt auch nicht Füttern, aus ganz einfachen Gründen :p Aber es gibt doch immer Futter, die ein Hund nicht verträgt, warum auch immer.

    Ich kann aber z.B. schon bestätigen, dass es sehr darauf ankommt welche Qualität die Ausgangsstoffe haben. Mir ist da z.B. ein Futter lieber, was eben keine 80% Fleischanteil (ich füttere wnen ich frisch füttere übrigens eigentlich nie mehr als 60% Fleischanteil - und das sind die Ausgangsmengen!) enthält, sondern "nur" 50% in den Rohzutaten, die dafür aber gute Qualität haben.

    Wenn ich also TF füttere, füttere ich z.B. ein Futter das hier produziert wird, wo der Hersteller vom frischen Fleisch bis zum Endprodukt alles selbst verarbeitet (also kein, dass haben wir nicht zugesetzt, dass waren die andern...), dass keinen übermäßigen Fleischanteil hat, wo ich aber dafür weiß, wasfür Fleisch enthalten ist und woher.
    Teuer ist das übrigens nicht.

    Gegen dieses Futter kann man natürlich nun auch noch was sagen, aber das ist eben meine Grundlage, nach dem ich ein Futter aussuche - finde ich irgendwie sinnvoller, als die Pure Schlussfolgerung "schlimmer geht immer"...

    Zitat

    bordy: Ich finde Bosch in Ordnung, ja. Es gibt viele bessere und viele schlechtere Produkte. Wenn jemand sich dazu entschließt, statt Lidl-Futter Bosch zu füttern, würde ich das begrüßen. Nicht, weil ich Bosch für DAS Futter halte, sondern, weil ich der Meinung bin, dass man seinem Hund auch viel mehr Müll in den Napf kippen könnte.
    )


    Naja, aber warum wehre ich mich dann so vehement dagegen etwas besseres zu füttern, was mich nichtmal mehr kostet? :???:


    Ich vertrete z.B. die Einstellung, dass ich nicht einsehe wesentlich mehr für Trockenfutter auszugeben, als ich hinlegen muss wenn ich mein Futter selber zusammenstelle. Und ich bin auch nicht der Meinung, dass es nötig ist Zutaten in einem Trockenfutter zu haben, die ich sonst auch nicht füttern würde, die aber den Preis künstlich in die Höhe treiben. Wofür brauche ich z.B. ein Futter für 60 Euro der Sack, in dem Heilkräuter enthalten sind? Heilkräuter gebe ich wenn ich sie brauche, nicht generell.

    Fakt ist doch einfach mal, viele Futter die so in den Geschäften verkauft werden, sind nichtmal unbedingt günstig und es wäre locker möglich für den selben Preis deutlich besseres Futter zu bekommen.
    Mal ein extremes Beispiel: die Rassesorten von RC. Mal spaßeshalber im Geschäft angeschaut, 14kg über 70 Euro.. hinten drauf geschaut, ist das Futter sicher nicht katastrophal, aber auch nicht wirklich gut und man könnte für die Hälfte des Preises locker ein Futter bekommen, was deutlich besser ist.

    Oder mal ein Beispiel aus meinem direkten Umfeld:

    Schwiegereltern besitzen ebenfalls eine Schäferhündin. Der Hund ist so fit und vital, Fell ist i.O. (aber war nicht wirklich toll), hat aber ständig Ohrenprobleme. Gefüttert wird Meradog, weil jemand gesagt hat das wäre das beste Futter. Kostenpunkt bei ihrer Bezugsquelle: 36Euro der 15 kg Sack. Gut, da hat der werte Herr noch ganz schön was draufgeschlagen, weil die gleiche Sorte krigt man wenn man guckt auch für nicht mal 25 Euro, aber lassen wir das mal so stehen.
    Ohrenprobleme werden ja relativ häufig durchs Futter ausgelöst. So, also, vorgeschlagen, man könne doch für den selben Preis mal ein anderes Futter probieren. Ich habe also mal Köbers Supermix und Josera Festival mitgebracht. Und taddaa, die Ohrenprobleme werden auf einmal besser.
    Meine Schwiegereltern wollen auf jeden Fall nur das beste für ihren Hund und ich werfe ihnen das auch nicht vor, weil ich nicht von jedem tiefgehende Kenntnisse zur Lebensmittelchemie erwarten kann.
    Aber: vorgeworfen hätte ich ihnen das irgendwann schon (ok, wahrscheinlich hätte ich mir es nur gedacht), wenn ich auf meine Einwände zur ANtwort bekommen hätte " die verträgt das doch gut, ich find das toll, bleib du mal weg mit deinem krempel - ausserdem find ich dich eh arrogant". Denn da hätte man schlicht dann wirklich gegen besseres WIssen gehandelt.


    Und - ich bin auch Studentin. Ich verdiene zwar für nen Studenten (Werksstudent) ganz gut, aber ich kann (und will, aus oben genannten Gründen) auch nicht beliebig viel Geld für Hundefutter ausgeben. Trotzdem , was spricht denn dagegen für sein Geld das Maximum an möglichem bekommen zu wollen?

    Ich selber kann mir auch nicht immer Biozeug leisten, trotzdem pfeiff ich mir jetzt nicht jeden Tag Fertigessen rein, weil ich ja so auch schon Schadstoffe zu mir nehme.