Beiträge von bordy
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Ich persönlich finde es gut, dass du, obwohl du der Meinung warst, dass das irgendwie "Sinn" macht, nach dem gezeigten Video das ganze nochmal aus einem anderen Blickwinkel betrachten konntest.
So, habe ich auch kein Problem damit, wenn man sich derartige Seminare anschaut - ist ja das jeweils eigene Geld was da raus fliegt.
um diese Frage (nicht von dir) zu beantworten:
Zitatwo genau ist denn jetzt das problem, wenn man sich für eine sache interessiert und Begeisterung zeigt?
ich verstehe es echt nicht.Das Problem liegt genau in solchen Abläufen. Da werden Hunde bedrängt, gestresst bis sie garnicht mehr aus können und das dann als "Beweis" herangezogen.
Und anhand dieser "Beobachtungen" von jemand, der sich scheinbar so gut wie null mit Körpersprache und hündischem Verhalten auskennt, werden dann Empfehlungen getroffen die ich schon fast fahrlässig finde.
(z.B. wenn man Probleme mit dem Ersthund hat, sich einfach noch einen von der Stellung her passenden anzuschaffen...) -
Zitat
ich werd wohl um röntgen nicht rumkommen..........., mir wurde aber gesagt, röntgen ohne narkose, da wäre meine hündin so "steif" vor aufregung, das würde das bild verfälschen; aber ne narkose wegen einem röntgenbild? ich bin übrigens auch total verunsichert, jeder TA erzählt was andres
OHne Narkose ist ein Aussagekräftiges Röntgenbild garnicht möglich. Für ein Aussagekräftiges Röntgenbild muss die Hüfte überstreckt werden und das tut im wachen Zustand schlicht weh.
So schlimm ist eine Narkose bei einem gesunden Hund nun auch nicht und bevor man völlig in die falsche Richtung therapiert, sollte man das schon machen.
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hab da noch ne frage direkt an dich: kennst du bzw meinst du es wäre möglich sich selbst einen hund (privat) anzuschaffen, ihn auszubilden und dann dem dienstherr sozusagen schmackhaft zu machen? oder macht da die PDV nicht mit ?
vielen dank schonmal
Ich bin zwar nicht Glampi
aber ich antworte mal.Als Anfängerhundeführer wirst du da relativ schlechte Karten haben.
1. Weisst du natürlich nicht, woraufs bei der Aufzucht eines solchen Hundes wirklich ankommt (und das sind andere Dinge, als bei nem reinen Familienhund)
2. Trägst du das volle Risiko, also, wenn dein Hund z.B. die Ankaufsuntersuchung nicht besteht ist das dein Problem
3. kann es auch einfach sein, dass zu dem Zeitpunkt ein anderer angekauft wird, der vielleicht günstiger oder whatever ist, da haste dann auch PechZu den Videos: Das sind gestellte Spielereien einer Hundeschule. Nix Dienst.
Wenn dich nur diese Art der Ausbildung (das hat ansich grad noch nix mit Diensthund etc zu tun was da zu sehen ist) interessiert, würde es sich wohl eher empfehlen erstmal Privat in den Schutzhundesport reinzuschnuppern.
Hat dann den selben "Familienschutzhundwert" wie das in den Videos (nämlich garkeinen), aber ist schonmal ne Grundlage. -
Zitat
Hi,
Weil für den Hund die Stellung nur dann angenehm ist, wenn die anderen Stellungen auch besetzt sind.
1. kann nun ein Mensch eine Stellung nicht so gut besetzen wie ein Hund und
2. ist der Hund um den es geht glaub irgendein Bindehund, d.h. er braucht den Verschluss eigentlich nach vorne und hinten. Nun kann ich als Mensch dem Hund natürlich das nicht bieten. Deswegen nimmt er die Stellung nicht automatisch ein.lg,
SanneWäre es wirklich eine angeborene Sache, die genetisch so klar definiert ist (und nicht nur ein paar Voraussetzungen geschaffen worden sind) , dann müsste dies sich immer so zeigen. Spätestens wenn man dem Hund die Möglichkeit dazu gibt sich hier so auszuleben.
Ansonsten würde man davon ausgehen, dass sich der Hund gegen seine eigene Genetik wehrt. -
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Puh. Einstellung? Keine konkrete. Ich geh halt mit meinem Hund spazieren (sorry, vielleicht verstehe ich auch die Frage nicht). Korrekturen: ich setze mich mit dem Körper vor sie. Will sie nach vorne weg, gibt es je nach Situation ein Ey, ein Blick, ein körperliches nach hinten drängen, eine seitlich ausgestreckte Hand oder schlicht und ergreifend einen Griff nach dem Hund und Festhalten (auch hierzu mache ich mir eigentlich keine wirklichen Gedanken, sondern mache halt einfach).[
Warum musst du hier eigentlich überhaupt einwirken?
Sagen wir deinem Hund wäre angeboren, dass es für ihn am angenehmsten ist diese Stellung einzunehmen. Wie das ja nach dieser Theorie sein sollte.
Dann müsste es eigentlich keinen Grund für deinen Hund geben irgendwo anders hin zu wollen - denn so wäre es ja am einfachsten, angenehmsten und stressfreisten. -
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darf ich dich, bordy, fragen ob du zufällig selbst hundeführer in einer vollzugsbehörde bist?!Nö, allerdings im Freundeskreis den ein oder anderen - und auch den ein oder anderen ders jetzt nicht mehr machen will.
Und "familientauglich" ist ein dehnbarer Begriff - ich kann Kram da nur beipflichten, im DF Sinn sicher eher selten. Und dir kann es auch durchaus passieren das man dir nen Junghund in die Hand drückt, bei dem du selbst froh sein kannst wenn du unversehrt bleibst.
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Also mal ganz ehrlich....
ich halt ja nun nicht viel davon das lächerlich zu machen, aber da hörts doch dann schon auf oder?

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Das Thema Diensthund gehst du doch etwas naiv an - genau wie die meisten die bisher hier gepostet haben. Grundsätzlich nicht schlimm, aber da solltest du schon nochmal bei den entsprechenden Stellen nachfragen.
Nur mal so als Beispiel:
Es ist mit nichten normal, dass du deinen Diensthund als Welpen bekommst. Manche Länder züchten, dass stimmt. Viele aber nicht und die meisten kaufen Junghunde an.
Dann ist es auch so, dass da eher selten die Creme de la Creme kommt, sondern das, was andere nicht mehr wollen. Hunde, die von Leuten kommen die mit ihnen überfordert sind oder die sonstige Fehler haben, allerdings trotzdem die richtigen Anlagen und preisgünstig sind. Und das wird teils immer schlimmer.
Wenn du Glück hast, erwischt du einen Hund der relativ "Familienkompatibel" ist. Wenns blöd läuft bekommst du einen Hund mit Vollschuss, bei dem es absolut nicht möglich ist, ihn mit Frau und Familienhund laufen zu lassen.Dann gehts weiter. Sagen wir du bekommst eine der beliebten Stellen als DHF.
Grundsätzlich stellen sich das viele als Traumberuf vor, aber das ganze hat schon auch Schattenseiten.
Du willst nicht das dein eventueller Diensthund in einen Zwinger muss? Da wird dich keiner fragen - der Hund ist nicht dein Eigentum und wenn dein Vorgesetzter dir nen Zwinger hinstellt, bzw verfügt das du deinen Hund nichtmal mit nach Hause nehmen darfst, dann ist das so und du hast dich dran zu halten oder darfst gehn.
Achja, und "dein" Hund... der Hund ist wie schon gesagt Eigentum des jeweiligen Landes. Er kann dir zugeteilt und auch wieder entzogen werden. Ist dein Vorgesetzter also der Meinung, dass du und dein Hund nicht zusammen passt oder er nicht tauglich ist, bist du ihn ganz schnell wieder los. Egal wie sehr du an ihm gehangen hast.
Ausbildungstechnisch übrigens ähnliches Spiel. Dir gefallen die Ausbildungsmethoden deiner Staffel nicht? Tja, dann schauts wohl düster aus... es ist dein Job und du hast Dinge weitestgehend so zu machen wie man sie dir vorgibt. Übrigens auch, als was selbiger geführt wird - idR sind aber die allermeisten Diensthunde mittlerweile Dual ausgebildet.
Prüfungen werden auch dann gemacht, wenn sie dir vorgegeben werden und anders als im normalen Hundesport, hast du nicht alle Zeit der Welt deinen jungen Hund auszubilden.Natürlich ist der Beruf nicht nur schlecht und ich kenne auch einige, die damit absolut glücklich sind - aber das ganze hat auch Schattenseiten, die viele am Anfang wohl durch die rosarote Brille sehen. Von daher kenne ich auch durchaus genug, die mittlerweile eben keine Diensthundeführer mehr sind, obwohl das irgendwann mal ihr Traumjob war.
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Zitat
Ich glaube, wenn ich dir da jetzt widersprechen würde, würde ich mich selbst einliefern, da ja dann jeder Wurf aus sieben Hunden bestehen müsste. Ich mag zwar naiv sein, aber so schlimm es ist es dann doch wieder nicht
Na da sind wir aber froh
ZitatDas ist ein Punkt, der mich auch stutzig macht über den ich aber einfach nicht genug weiß. Mich würde aber mal interessieren, wie das in der Theorie erklärt oder widerlegt wird.
Viele Grüße
FrankIch denke mal garnicht....... so lese ich z.B. die bisherigen Erklärungen, dass wenn ein Hund sich in dieses Schema nicht einordnen lässt, dieser dann nur durch falsches Handeln des Menschen so geworden ist.