Beiträge von bordy

    Lustig, dass du genau die Argumente nutzt, die du sonst bei anderen Themen nur so verteufelst.

    Nur mal als ein paar Beispiele :

    Ich kenne einige Hunde, die vom Polenmarkt mitgebracht wurden und die weder schwer erkrankt waren, noch krank wurden und sie habene in gesegnetes Alter erreicht. Ebenso kenne ich einige Mischlinge "vom Bauernhof" bei dem das selbe der Fall ist.
    Ich kenne Leute, deren Hund lief Jahrelang am Stachelhalsband spazieren und keiner hatte irgendwelche Schäden davon.
    Ich kenne Hunde, die trugen zeit ihres Lebens dünne Würger (auch auf Zug gestellt) und es hat ihnen nicht geschadet.
    Ich kenne massenweise Welpen, die haben die ersten Nächte in einem Karton/einer Box verbracht und sind ganz normale Hunde geworden.
    Ich kenne auch haufenweise Hunde, die durchaus auch mal gepackt und körperlich erzogen wurden und sie sind größtenteils normalere Hunde geworden, als die Welpen von Leuten, die das kategorisch ablehnen.
    Ich kenne auch sehr viele Hunde, die haben Zeit ihres Lebens im Zwinger gehaust und sie sind gesund und glücklich alt geworden.

    usw usw.

    Allerdings lässt du bei diesen Themen (und auch weiteren) die von dir hier genutzte Argumentation nicht gelten. Da ist es dann gut Zivilcourage zu zeigen (hast du genau so formuliert, z.B. bei einem gerade laufenden Thread zum letzten Thema) und auch mal anzuzeigen, weils ja evtl nicht ok sein könnte. Obwohl keine der hier aufgeführten Handlungen grundsätzlich gegen irgendwelche Gesetze verstößt.
    Von keiner der aufgeführten Handlungen muss ein Hund Schaden davon tragen und die meisten tun es auch nicht, trotzdem wird es hier geächtet.
    Geht es allerdings darum, sich an die eigene Nase zu fassen, sind Argumente wie "Meine Hunde sind alle so und so alt geworden", gerade recht.

    Mal ganz davon ab, dass Lungenkrebs ja nun nicht die einzige Folge von Zigaretten(passiv) Konsum ist. Nikotin ist z.B. ein Nervengift, dass auch noch ganz andere Folgen hat.
    Das man die natürlich als Raucher negiert, ist auch klar ;)

    Ich finde es persönlich gerade höchst amüsant, dass gerade die, die sonst am schnellsten dabei sind zu verurteilen, wenn es angeblich gegen das Wohl des Tieres geht - wenns arme Tierchen mal länger als 4 Stunden alleine bleiben muss, wenn das Futter fertig gekauft oder gar roh und nicht gekocht gegeben wird, wenn Knochen gefüttert werden, die den Hund sicher direkt schaden, wenn ein Welpe mal in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt wird (beliebig fortzuführen, mir fällt da sicher noch genug bei ein)... - hier so geradlinig demonstrieren, dass es ihnen vollkommen egal ist, ob sie den sonst ach so behätschelten Tieren mutwillig Schaden durch ihre eigene Sucht zufügen.


    Natürlich ist es die persönliche Entscheidung ob man raucht und ob man das im Bereich des eigenen Eigentums tut. Natürlich ist es die persönliche Entscheidung, ob man seinen Kindern direkt vorlebt, dass eine Sucht normal ist und die Lungen seiner Schutzbefohlenen (Kinder, Tiere...) gleich noch mit zu Grunde richtet.
    Natürlich ist es nicht verboten zu rauchen.


    Aber interessant ist es wie gesagt schon, dass die Sorge um das eigene Tier immer genau dann aufhört, wenn es die persönlichen Interessen beeinträchtigt.
    Hundehalter der seinen Welpen 2 Nächte in nem Karton neben dem Bett schlafen lässt und alle paar Stunden raus geht? geht garnicht.
    Hundehalter, der seinem Hund auch mal Knochen zu fressen gibt? geht auch nicht.
    Hundehalter, der seiner Sucht mehr als egoistisch nachgeht und die Gesundheit seines Hundes mit Füßen tritt? Total in Ordnung, ist ja seine Entscheidung.


    Alles klar. :mute:
    Man weiss ja, wie ernst man manche Dinge in Zukunft nehmen kann.

    Zitat

    Ne Tüte Mitleid :schlafen: jeder hat gewußt worauf er sich einlässt wenn er gegen den Strom schwimmt also nicht heulen
    wenn de heute nicht mitziehst biste auch draußen :mute:
    und bevor noch was kommt ich hatte kein Bonbon an der Weste!

    Geht aber am Thema vorbei


    Dann halten wir also fest - wenns darum geht, dir dein Hobby zu finanzieren, isses recht. Aber wenn man gegen Unrecht einsteht und dafür bestraft wird, ist man selber Schuld.

    Oder halt, nein man hatte ja immernoch die Chance auch zu ducken, weils ja so gleich war.

    Zitat

    Hier meldet sich mal so eine Eingesperrte :hust:
    Sicher war nicht alles toll aber das Kind von einen Straßenkehrer hatte die gleichen Chancen wie das Kind vom Herrn Direktor auch wenn es heute keiner mehr war haben will.
    Wenn ein Kind heute eine Ausbildung im etwas höheren Bereich anstrebt wird erstmal geschaut was Vater oder Mutter beruflich machen,also kommst von unten bleib schön dort ,ja das ist unser Deutschland :D
    Das nur am Rande!


    Entschuldigung, eigentlich war mir das hier langsam entschieden zu blöd, aber solchen Unfug kann man nicht einfach so stehen lassen.


    Alle hatten die gleichen Chancen?

    Ja sicher. Alle hatten die gleichen Chancen, wenn sie denn Parteianhänger waren, brav geglaubt haben was die Obrigkeit erzählt hat.... und am Ende war man dann pleite.

    Mein Freund war übrigens soeiner, der die "gleichen Chancen" hatte - so gleich, dass er, wegen unbequemer Meinung, nicht die Schulische Ausbildung haben konnte die er wollte, nicht studieren konnte,keine Lehrstelle bekommen hat. Und weil alle solche gleichen Chancen hatten, hat er nach der Wende dann sein Abitur gemacht, studiert und ist mittlerweile gut verdienender Ingenieur, der die finanziert, für die früher alles besser war.

    Zitat

    @ bordy - Frage an Dich - also sollten diejenigen, die sich die Steuer nicht leisten können von ihrem Tier Abschied nehmen? oder hab ich Dich da mißverstanden?

    Wenn ich mir vor vielen Jahren ein Tier angeschafft habe und jetzt nicht mehr die Kohle habe eine neu eingeführte Steuer zu zahlen muß ich also mein Tier abgeben :???:

    Ein Tier sucht sich sein Zuhause nicht nach Dicke des Portemonaise aus, ein Tier gibt alles für sein Herrchen/ Frauchen , ein Tier sollte nicht nur dem zugesprochen werden, der n.M. einiger auch die nötigen Finanzen besitzen, ein Tier ist für viele Menschen nur noch das Einzige was sie haben und wenn gefordert wird - er solle sich davon trennen, weil er kann es sich eh nicht leisten, dann gute Nacht - nein so will ich niemals werden.

    Susanne und Xena


    Es sollten sich vielleicht einfach mal nur noch die Leute Dinge anschaffen, die sie auch bezahlen können?
    Die Höhe einer Steuer ist ja nochmal eine andere Sache.

    Und bitteschön, was ist denn jetzt mal ganz ernsthaft die Alternative - da bildet man sich ein, man braucht ein Pferd oder einen Hund. Ein paar Meerschweinchen etc reichen uns ja nicht.
    Geld ist aber keins da, warum auch immer. Wer soll das denn dann bitte bezahlen?
    Wird hier ernsthaft verlangt, dass dann andere dafür aufkommen, nur weil man sich ein teures Hobby einbildet?
    Ja, Tiere sind ein teures Hobby wenn man es mal mit anderen vergleicht!


    Der Absatz bei dem sich ein Tier irgendwas aussucht ist doch nicht dein ernst? Ein Tier sucht sich garnichts aus! Selbst wenn man das nun mit irgendwelchen emotionalen Phrasen ausschmückt, so werden Tiere angeschafft oder nicht und suchen sich da rein garnichts aus.

    Wenn wir dabei sind, dass sich jeder alles was einem gefällt leisten können muss, dann fallen mir sicher auchnoch ein paar Dinge ein die ich gern hätte und die ich unbedingt brauche um glücklich zu sein. Womit wir aber wieder bei der Frage von oben wären, wer das dann bitte finanziert.

    Zitat

    Und ihr könnt Euch auf den Kopf stellen - ICH finde es ungerecht, daß ein Maurer, der gerade so seine Familie durchbekommt den gleichen Steuersatz zahlen muß wie jemand der jedes Jahr 500.000 Euro verdient.

    .


    So, und der, der 500.000 Euro verdient, hat dafür vielleicht keine Familie, hast du mal daran gedacht?


    Leute die derartige Summen verdienen, haben vielleicht Besitz, aber während andere nach Feierabend bei ihrer Familie sitzen oder mit ihren Hunden und Pferden durch die Pampa tappen, sitzen die idR im Flieger zum nächsten Geschäftstermin.
    Derartige Gehälter fliegen eigentlich keinem einfach so zu - und nur mal so als Vergleich, während andere Straße gekehrt haben um sich ihre Reitstunden zu verdienen, haben solche Leute ganz häufig die Nase in die Bücher gesteckt um irgendwann mal den Abschluss zu schaffen um an entsprechenden Universitäten aufgenommen zu werden.
    Nix Pferd, nix Reitbeteiligung, nix Hund, keine sonstigen Hobbys.

    Da ist dann vielleicht das große Penthouse und das große Auto da, wird aber nicht genutzt weil man eh nicht zu Hause ist. Beziehung spielt sich an Flughäfen ab wenn man sich zwischendurch mal trifft. An Kinder, Haustiere, etc garnicht zu denken.

    Und dann stellt man sich hier hin und will den Leuten dafür, dass sie sich den Allerwertesten Aufreissen, jetzt schon horrende Abgaben zahlen, noch eins reindrücken, damit man sich auch weiterhin sein Hobby leisten kann?


    In der Form wie sie jetzt besteht, bin ich weder für Hunde, noch für Pferdesteuer. Aber was manche hier verlangen, was ihnen andere bitte finanzieren müssten, ist schon echt nicht mehr feierlich.
    Ein Sozialstaat, den man ja so fordert, funktioniert auch nicht so, dass wenige in einen Topf einzahlen und ganz viele rausschöpfen was nur geht, um "Notwendigkeiten" wie Pferde und Hunde zu finanzieren. Er funktioniert nur dann, wenn jeder etwas dazu beiträgt. Sei es, indem man einzahlt oder, in dem man sich mal selber mäßigt und nur das herausnimmt, was man wirklich braucht.
    Hier wird ja gerade so getan, als wären Hunde und Pferde das einzige mögliche Hobby auf der Welt. Wenns denn ein Tier sein muss, gibt es auch durchaus preisgünstigere Kleintiere und es soll ja auch Hobbys geben, für die man keine Tausende für Ausrüstung ausgeben muss.


    Übrigens wurden Pferde schon immer auch geschlachtet und wenn man sich mal so mit Händlern und Züchtern unterhält, ist der Markt an Pferden sowieso schon überschwemmt und ein nicht geringer Teil landet schon jetzt beim Schlachter.


    Und nochmal:

    Wie kommst du eigentlich dazu dir rauszunehmen, von anderen zu erwarten, dass sie noch mehr abgeben, nur damit du dir deinen unnötigen Luxus leisten kannst?


    Ich habe zum aktuellen Zeitpunkt sicher nicht massig Geld - und ja, ich leiste mir meine Hunde. Ich spare sie mir ab.
    Und ja, wenn ich je in die Situation kommen würde, dass ich mich nicht selber versorgen könnte, dann würde ich kaum von anderen Leuten erwarten das sie mir mein Hobby (und nichts weiteres sind Tiere!) finanzieren. Genausowenig wie ich erwarten würde, dass mir Konzerte, Laptop und Sportverein finanziert werden. Vor allen Dingen nicht dadurch, dass man Leuten die sich abrackern, noch mehr abnimmt.

    Nur mal so als Beispiel : mal die Woche in die Lohnabrechnung meines Mannes geschaut - da wirds dir schon anders :hust: Und der rackert sich locker 50Stunden die Woche ab und kann sich darum eben keinen eigenen Hund erlauben - aber soll dann mal schön noch mehr abdrücken, damit andere sich auch ihr Pferdchen und Hündchen leisten können?


    Ach und natürlich, die Tierindustrie ist groß.. aber die verdient weniger an den Leuten die eh kein Geld haben.

    Zitat


    Im übrigen - Meine Cousine hat eine ähnliche Einstellung - sie kauft sich jeden Monat für über 600 Euro neue Klamotten, fährt 3 - 4x/Jahr auf die Malediven - heißt - sie verdient genug. Da ist es leicht, sich zu überlegen wo andere, die vielleicht nicht soviel Geld haben, sparen können... :/


    Und sie geht dafür nicht hart arbeiten?
    Entschuldigung, aber die meisten Menschen die sich derartigen luxus leisten können reissen sich den Ar.... auf damit sie sich das leisten können!
    Die können dann ganz häufig z.B. keine Tiere halten,w eil sie keine Zeit dazu haben. Welche Frechheit nimmt man sich raus diese Leute dann anzugehen, weil sie sich den hart erarbeiteten Luxus dann auch gönnen?


    Es ist natürlich klar, dass man hier bei den entsprechenden Betroffenen nicht unbedingt auf Begeisterung stößt.


    Allerdings mal ganz offen - ich würde sicher nicht unbedingt gerne Steuern zahlen, wenn denn zumindest ein Teil davon zweckgebunden wäre. Aber ich würde es lieber tun als jetzt.
    Wenn es denn zweckgebunden wäre, ja , dann wäre ich auch dafür das alle zahlen müssen, nicht nur ein paar. Denn ja, man kann es drehen und wenden wie man will. Tiere sind heutzutage Luxus - und ja, ich finde das ein Pferd auchnoch mehr Luxus ist als ein Hund.
    Was manche hier erwarten, was sie sich alles leisten können müssen von Sozialleistungen... nunja, es wundert kaum mehr, dass wir uns jedes Jahr exorbitant weiter verschulden, denn so funktioniert ein Sozialstaat nicht auf Dauer.

    Nur so viel - Sozialleistungen, eine Grundsicherung, sollen grundsätzlich verhindern, dass die Menschen haufenweise im Winter unter der Brücke verhungern. Sie sind dafür da, dafür zu sorgen das jeder ein Dach überm Kopf und was zu beissen hat. Sie sollen keinen Luxus ermöglichen - und Tiere sind nunmal Luxus.