Unsere Welpen waren bisher immer recht "frühreif" - und sie wurden garantiert nicht nach irgendeinem System aufgezogen.
Das ist erfahrungsgemäß allerdings eher Rassebedingt, als sonst irgendwas.
Nehmen wir mal an die Annahmen, von denen wir hier ausgehen wären richtig - dann müsste das in einem halbwegs natürlichen "Rudel"/Familienverband auch funktionieren. Gehen wir mal davon aus, man würde einen ganzen Wurf Welpen behalten und aufziehen. Es müsste also so sein, dass zwischen den vollkommen getrennten Vorgängen der Befruchtung einzelner Eizellen, irgendein Zusammenhang besteht der dafür sorgt, dass jeder Hundetyp einmal vorkommt.
Ich möchte hier ja keinen aus seinen Hoffnungen reissen - aber das ist biologisch gesehen nicht möglich, sorry.
Auch wenn man sich soeinen Wurf Welpen, der relativ autark (sagen wir mal wie die meisten Würfe bei "meiner" Rasse, draussen und relativ unverhätschelt) aufwächst anschaut, so ist da keinesfalls irgendetwas konstant.
Zeigt sich besonders, wenn ich Welpen rausnehme. Sofort ändern sich die Verhaltensweisen der Welpen und es wird wieder ausgekartelt, wer nun was zu tun hat. Selbiges bei Schlafpositionen oder Fütterung. Gerade zu Anfang hat da vor allem der Vorteile, der körperlich überlegen ist.. und das kann er z.B. sein weil er aus dem ersten von zwei Deckakten stammt, weil er zugefüttert wurde, etc etc.
Als besonders starken Anhaltspunkt dafür, dass es sich bei dieser Theorie um nichts fundiertes handelt, sehe ich aber auch die Beobachtungen an freilebenden Wölfen - da ändert sich z.B. die Konstellation in der Wanderung ständig. Allein das ist eigentlich schon ausreichend, um die Grundlage für diese Überlegungen faktisch zu wiederlegen.