Interessant finde ich mal wieder, das scheinbar schon extreme Bedürfnis mancher, anderen prinzipiell Unfähigkeit und starke negative Effekte auf den Hund zu unterstellen, festzulegen zu was man das Recht hat und zu was nicht.. und dann noch den Eiertanz zu vollführen um das nicht ganz so auszusprechen.
Ich glaube kaum, dass es, wenn man von grundsätzlich positiv spricht, davon spricht einen Hund mal festzuhalten, bevor er über die Straße rennt.
Aber trotzdem, macht das für den Hund keinen Unterschied. Er erfährt eine negative Konsequenz auf sein Handeln und lernt, punkt.
Diese Spielchen, vonwegen, ja das darf ich aber nur da und da machen, die fangen doch nur wir Menschen aus irgendwelchen Weltanschaulichen Gründen an. Ein Hund lernt in einer kreierten "Notsituation" nicht anders als sonst auch.
Warum also, sollte ich so nicht auch klare Grenzen setzen?
weils politisch nicht korrekt ist?
Den besten Spruch, finde ich aber mittlerweile echt dieses abgedroschene "ja aber bist du ein Hund?"
Nö bin ich nicht - aber mein Hund hat sich zwar in den Jahrtausenden der Domestikation offener für menschliche Kommunikation gezeigt als seine wildlebenden Artgenossen, trotzdem ist er schlichtweg nicht in der Lage auf menschlichem Niveau mitzudenken und zu kommunizieren. Möchte ich, dass er mich versteht muss ich mich nunmal auf eine gewisse hündische Ebene begeben.
Ich kann mir das ganze natürlich auch mit höchst grundsätzlichen Diskussionen erschweren... nur wird mich mein Hund deswegen trotzdem nicht, oder nur viel langsamer verstehen.