Beiträge von bordy

    Interessant finde ich mal wieder, das scheinbar schon extreme Bedürfnis mancher, anderen prinzipiell Unfähigkeit und starke negative Effekte auf den Hund zu unterstellen, festzulegen zu was man das Recht hat und zu was nicht.. und dann noch den Eiertanz zu vollführen um das nicht ganz so auszusprechen.


    Ich glaube kaum, dass es, wenn man von grundsätzlich positiv spricht, davon spricht einen Hund mal festzuhalten, bevor er über die Straße rennt.
    Aber trotzdem, macht das für den Hund keinen Unterschied. Er erfährt eine negative Konsequenz auf sein Handeln und lernt, punkt.

    Diese Spielchen, vonwegen, ja das darf ich aber nur da und da machen, die fangen doch nur wir Menschen aus irgendwelchen Weltanschaulichen Gründen an. Ein Hund lernt in einer kreierten "Notsituation" nicht anders als sonst auch.

    Warum also, sollte ich so nicht auch klare Grenzen setzen?
    weils politisch nicht korrekt ist?


    Den besten Spruch, finde ich aber mittlerweile echt dieses abgedroschene "ja aber bist du ein Hund?"
    Nö bin ich nicht - aber mein Hund hat sich zwar in den Jahrtausenden der Domestikation offener für menschliche Kommunikation gezeigt als seine wildlebenden Artgenossen, trotzdem ist er schlichtweg nicht in der Lage auf menschlichem Niveau mitzudenken und zu kommunizieren. Möchte ich, dass er mich versteht muss ich mich nunmal auf eine gewisse hündische Ebene begeben.
    Ich kann mir das ganze natürlich auch mit höchst grundsätzlichen Diskussionen erschweren... nur wird mich mein Hund deswegen trotzdem nicht, oder nur viel langsamer verstehen.

    |) |)

    300g Fleischwurst ist schon reichlich viel. Sehr viel Salz, sehr viel Fett.


    schneide das ganze kleiner und mach dir mal Gedanken darüber, ob du evtl sehr viel belohnst.


    Ich trainiere meine auch täglich - nutze allerdings vorwiegend Beute. Trotzdem, auch bei nem weniger Beutetriebigen Hund, brauche ich keine 300g Fleischwurst ;)


    Ich kann mir auch echt nicht vorstellen, dass der Hund wirklich schlank ist, wenn er die Menge wirklich jeden Tag frisst und sich da nicht jemand echt verschätzt (wie ich das z.B. tun würde) |)

    Zitat

    okay, dann liegt es einfach an den Mengen - meine ist scheinbar ein totaler Vielfraß mit 10,5 kg Fleisch hätt ich bei der keine Chance die satt zu bekommen :headbash:


    Um Satt gehts da ja nun auch nicht :???:


    Energie zieht ein Hund eh herzlich wenig aus Fleisch, "satt" wird mein Hund eher durch die Zugaben. Ich lege da ein Mittel an, was an Protein benötigt wird und noch nicht wieder schädlich ist...

    Futtermenge bei meiner mit 10,5kg Fleisch allein, hätt ich auch ein Problem :p

    Zitat

    darum geht es doch gar nicht. Das kommt davon, wenn man sich nur eine Info aus einem Gesamtpaket herauspickt. Hast du den gesetzten Link des BFR allgemein zum Verzehr von Wildfleisch nicht gelesen?

    1.Blei ist schon in kleinen Mengen schädlich. Bereits bei geringen Konzentration kommt es zu negativen gesundheitlichen Effekten. Laut BfR hinterlassen die meist verwendeten bleihaltigen Jagdgeschosse tief im Fleisch Splitter, nicht nur innerhalb der Einschussstelle . Auch das großzügige Entfernen des Fleischs um den Schusskanal reiche nicht aus, um eine Belastung zu vermeiden[/i]

    2.Lebensmittel, die hohe Bleigehalte aufweisen können, wie zum Beispiel mit Bleimunition erlegtes Wild, sollten daher nur in geringem Umfang verzehrt werden. Ein erhöhtes Risiko besteht bei Verbrauchergruppen, die wöchentlich Wild verzehren, insbesondere in Jägerhaushalten.
    ( hier im Forum gibt es User, die füttern aufgrund von Allergien sehr viel Wild in der Woche )


    :roll:

    Ja, genau, geringer Umfang.

    Nur mal wieder, stellst du es so hin, als wäre jeder Hund der hin und wieder mal eine Wilddose verzehrt, akkut bedroht das gleiche Schicksal zu erleiden, wie der Hund, der angeblich an einer Bleivergiftung gestorben ist.

    Und, glaubst du ernsthaft, dass der große Bedarf an Wild, nur aus unseren Wäldern gestillt wird?

    Ein nicht geringer Teil des gesamt verarbeiteten Wildfleisches stammt aus entsprechenden WIldgattern und auf diese Tiere wird mit Sicherheit keine Minijagd veranstaltet, sondern sie werden genauso geschlachtet, wie andere Tiere auch.

    Mal davon ab, dass mich schon interessieren würde, welchen Großartigen Ratschlag du an Menschen hättest, deren Hunde nunmal auf die üblichen Fleischsorten allergisch reagieren - eine Allergie denkt man sich idR ja nicht aus weils so lustig ist.
    Rind geht nicht, Geflügel nicht, Lamm nicht... bleibt im Endeffekt noch Pferd und Wild. Pferd nicht, weil alle ja Medikamentenbelastet, Wild nicht weil ja grundsätzlich Bleiverseucht. Bleibt evtl. noch Fisch, aber da finden wir auch noch was.
    Ratschlag? Bilanzsuizid?

    Wo wir gerade beim rauspicken sind:
    Man wird über jedes Nahrungsmittel auch etwas "schlechtes" finden - und das Vertrauen in einen Bauern, nur weil er um die Ecke wohnt, finde ich schon fast putzig. |) Betriebsbegehung hin oder her.
    Einen Tod werden wir alle irgendwann sterben müssen.

    Zitat

    bordy: echt 20 Euro :schockiert: , also ich hatte mal für barf hochgerechnet (was sich kostenmäßig ja nicht viel unterscheiden dürfte) und bin da definitiv auf mehr gekommen als wenn ich so wie jetzt füttere (Hauptsache MarkusMühle, Bestes Futter, 1x Woche Lukullus oder Rocco Dose und maaaal frisch). 20 Euro wär ja sogar günstiger???


    Naja, ich füttere nicht nach Swanie Simon oder der gleichen, sondern bedarfsgerecht - mein Hund bekommt ca 10,5kg Fleisch im Monat.
    Ich beziehe mein Fleisch größtenteils vom Schlachthof.. dazu kommt noch Fisch und Fleisch, dass meine Schwiegereltern übrig haben und selber Schlachten (ist dann Ente und Kaninchen).

    Wenn ich rechne, dass ich fürs Kilo Pansen 80cent und fürs Kilo Muskelfleisch 1,60 (ist relativ fett, finde ich aber gut) zahle... grob überschlagen fürs Kilo 1,20, sinds 13 Euro dafür. rechne jetzt mal nen gewissen Aufpreis für manche Zusätze, KOhlenhydrate und Fisch drauf, bin ich grob kalkuliert bei 20 Euro - da komm ich auch nicht drüber.

    Gerade sinds im Monat knapp 8 Euro mehr (sind aber dann ja wieder in der Rechnung weniger ;-) ), weil ich am We je eine Dose verfüttere.

    Zitat


    Ich möchte jetzt keine Grundsatzdiskussion vom Start brechen, aber ich weiß nicht ob kochen wirklich günstiger kommt - das braucht man mengenmäßig ja auch mehr als bei Trockenfutter bspw. - abgesehen davon sollte man sich vorher erstmal grundlegend einlesen und nicht einfach so was zusammenkochen!
    Mag sein, dass kochen (wenn richtig prkatiziert!) gesünder und günstiger ist als Nassfutter, aber ob das in dem Preisrahmen 50€/Monat für nen 30 kg Hund machbar ist??? Ich hab leise Zweifel...

    Naja, meine Hündin hat knapp unter 30kg und ich komme Summa Summarum im Monat auf 20 Euro.


    Gutes Nassfutter ist teilweise einfach unverhältnismäßig Teuer, wenn man es wirklich ausschließlich geben will.
    Da kommt man mit 50 Euro für einen großen Hund einfach nicht hin, egal wie man es dreht und wendet.

    Wenns denn trotzdem Dose sein muss, würde ich mir mittelklassige Dosen mit möglichst hohem Fleischanteil /Reinfleischdosen besorgen und die dann "aufstocken". Reis, Gemüse, Ca Supplement sind ja doch eher bezahlbar.

    Ich habe zur Zeit ein kleines "Wochenendproblem" und mir dafür eben solche Dosen besorgt. Hängen geblieben bin ich bei Landfleisch Dosen (einige Sorten, im Sparpaket bei Futterfreund selber zusammengestellt für 1,58 pro 800g Dose.. reicht für 2 Tage) und Macs.

    Zitat


    Nein, so ist das nicht. Das Pferd muss als Schlachttier eingetragen sein, und darf bestimmte Medikamente nicht erhalten. Bei anderen müssen, wie bei jedem Schlachttier auch, gewisse Abstände zur Schlachtung eingehalten werden.

    Zur Frische: Da kann man es auch übertreiben. Der Hund kommt wesentlich besser als wir mit seeehr reifem Fleisch klar - er ist auch ein Aasfresser. Wir würden da längst krank, Hund verdaut es problemlos.


    So schauts doch aus.


    Leider scheint es bei manchen mittlerweile zum Hobby geworden zu sein, auf jeden Panik machenden Zug aufzuspringen und wahllos irgendwelche Links zusammenzusuchen (nur zur Info, eine Website kann jeder innerhalb weniger Minuten erstellen), die meist garkeinen wirklichen Vergleich mit der Situation zulassen.

    Fakt ist doch, auch wenn ich beim Bauern nebenan kaufe, dann ist die Haltung da sicherlich nicht die Romantische, die in den Köpfen der meisten Städter vor sich geht.

    Stoffe, die grundsätzlich schaden können, befinden sich in so ziemlich jedem Nahrungsmittel. Allerdings ist es doch auch einfach so, dass man in der Realität kaum immer so viel zu sich nimmt, dass es wirklich schadet.

    Nur mal ein Beispiel, der angeblich an Blei vergiftete Jagdhund - mag ja durchaus so sein, nur bitte, wer verfüttert hauptsächlich das Fleisch direkt um Einschusslöcher?


    Ich esse hin und wieder auch Geflügel aus konventioneller Haltung, auch wenn ich weiß, dass hier häufig Medikamentenrückstände vorhanden sind.
    Und? ich hatte bisher noch keine Folgen davon. Ich esse aber auch nicht jeden Tag 3 Putensteaks, genauso wie mein Hund nicht größtenteils Fleisch aus Einschusslöchern frisst.