Beiträge von bordy

    Zitat


    Absolut richtig und wer den Thread verfolgt hat: darauf wurde sogar hingewiesen, daß diese Mutation vermutlich vom Menschen durchaus ausgenutzt worden ist. Eine wissenschaftliche Bestätigung gibt es hierzu allerdings nicht

    Nur irgendwann einmal ist diese Hochkultur verschwunden, es gab Kriege, Naturkatastrophen & co. und die Hunde waren auf sich allein gestellt, gerieten in Vergessenheit und sind nicht gleich ausgestorben. Auch das ist nicht wissenschaftlich bewiesen, aber die Existenz der Hund in heutiger Zeit eher schon.

    Es gab immer die Nachfahren dieser Hochkulturen - nur so haben sich gewisse Dinge überhaupt bewahrt...


    Wie auch mehrmals erwähnt gibt es mittlerweile genug Nackthunde die vollständigen Gebissen. Gerade bei den CC wird darauf großen Wert gelegt, bei den Xolos ist man gerade dabei. Eine große Problematik die man erkannt hat und die in Angriff genommen wird.
    Ausdauernd laufen ?? diese Hunde können ausdauernd laufen, die sind nicht an den Beinen, oder den Atemwegen behindert. Wer hat dir denn das erzählt??


    Dort steht nirgends, dass ein solcher Hund nicht normal Laufen kann.

    Nur wird hier immer wieder gerne der Vergleich mit anderen Hunderassen bezogen, bei denen ebenfalls deutliche Einschränkungen vorhanden sind.
    Für mich ist normales Fressverhalten schlichtweg genauso ein Grundrecht, dass man nicht durch Zucht beschneiden darf, wie eine normale Fortbewegung. Und genauso, wie ich es nicht gutheiße, dass es Hunderassen gibt, die so schwer sind, dass sie kaum laufen können, oder dass es solche gibt, die nicht frei atmen können, etc. kann ich das schlichtweg nicht gutheißen.

    Und, selbst wenn es wirklich so sein sollte, dass nicht nur ein geringer Teil der in Deutschland gezogenen Nackthunde (was ist genug? genug würde für mich heissen, dass es die Regel und nicht die Ausnahme ist) diese schweren Mängel im Gebiss hat, ist doch wirklich nur ein geringer Teil der Population in Deutschland gezüchtet worden. Ein großer Teil der genetischen Basis wird doch im Ausland gezogen (oder hat sich das mittlerweile so stark geändert? kann ich mir allerdings kaum vorstellen.), wo man auch beim CC gerne mal Generationen lang Nackt und Nackt verpaart (aber das ist ja nicht so schlimm, wie ich hier lesen wurde.. die wirklich kranken, werden ja schon im Mutterleib resorbiert |) ) . Auch auf deren Genetik wird man zurückgreifen müssen.
    Mal davon abgesehen, dass meines Wissens die Zahnprobleme an die Nacktheit gekoppelt sind... da wird es mit "auf Vollzahnigkeit" achten, schlichtweg züchterisch nicht getan sein.

    Von dem generellen Problem des Fehlenden Fells möchte ich mal garnicht sprechen - selbst wenn die Haut robuster sein sollte, fehlt ihr immernoch ein entscheidender Schutz. Ansonsten hätte sich eine derartige Mutation auch bei anderen Tierarten durchgesetzt, und zwar ohne menschliches Zutun. Das eigentlich kein wildlebendes Tier, dass in unseren Gefilden (oder ähnlicher Umgebung) lebt, auf sein Fell verzichtet, dürfte das noch unterstreichen.


    Ich lasse mir ja durchaus eingehen, dass man diese Hunde schön findet - ich finde, zumindest die Xolos sind durchaus auch nett anzusehen. Aber man sollte schon nicht alles andere klein reden, nur weil man den Hund schön findet. Genauso wie die Halter anderer Rassen, mit anderen Problemen.

    Wenn das Grundproblem eigentlich ein anderes ist, dann wird keine Erziehungsmaßnahme der Welt das irgendwie ändern.


    Kleine Anekdote...
    Ein gewisser jemand, hat ein immenses Problem mit mir und mit meinen Hunden. Über die ältere Hündin geht es aus gewissen Gründen nicht, aber über die junge.
    Die hat vorwiegend schwarzes Fell.
    Es kam also die Zeit, in der sie abhaarte und ich schaffte es dafür zu sorgen das im Wohnbereich kein einziges schwarzes Haar umherflog. Allerdings hatte ich Abends einen Teller bei mir, an dem wohl das ein oder andere Hundehaar unbemerkt hängen blieb.
    Als der Teller dann aus der Spülmaschine und in den Schrank kam, muss wohl am Unteren Rand unbemerkt ein einzelnes schwarzes Haar zurückgeblieben sein. Der Nette Mensch erwischte genau diese Teller und anstatt das Haar schlichtweg zu entfernen und sich, wenn es denn so schlimm sein sollte, einen anderen Teller zu nehmen, endete das ganze in einem beinahe Weltuntergang, an dem so wohl ich als auch mein Hund schuld sind.

    Das wird man aber schlicht nicht ändern können - da entläd sich die komplette Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben.


    Und.... auch wenn es manche nicht wahr haben wollen, den Hund ein paar mal die Woche halt nicht mehr an ein normales Geschirr zu hängen, sondern ein beliebiges Geschirr als Zuggeschirr zu bezeichnen, löst auch nicht immer alle Probleme. Im Zweifelsfall hat der Hund am Ende nur noch mehr Kondition um sich daneben zu benehmen.
    Ist ungefähr der Selbe Grund warum es eben nicht sinnvoll ist, mit einem Hund der nicht wirklich ausgelastet ist, einfach 4 Stunden durch den Wald zu laufen. Am Ende mehr Kondition, aber Problemlösung gleich null. Nur weil man das nun Zughundesport nennt, läuft das nicht anders.

    Zitat

    Hey,
    zum Thema "Zucht" : wenn die Rassen vor 4000 Jahren entstanden sind, ist das ja nicht überall finsterste Steinzeit, sondern es gab ja durchaus veritable Hochkulturen, denen ich durchaus zutraue, zufällig gefallene Mutationen mit extravaganten Merkmalen (hier Haarlosigkeit) auch gezielt weiterzuzüchten, sei es als Statussymbol für die Herrschenden oder eben als Wärmeflasche für Rheumakranke. Sooo blöd waren die Menschen damals nicht, dass sie mit dem ihnen von der Natur angebotenen "Material" nicht zu ihrem Vorteil umgehen konnten.
    LG


    Richtig.


    Schon erschreckend, wenn Leute, die sonst gar so mit Pseudowissenschaftlichen? Argumenten um sich werfen, derartige Tatsachen ignorieren.


    Auch vor 4000 Jahren gab es schon Hochkulturen und auch damals schon, wurden Dinge forciert, die dem Tier ansich eher Nachteile brachten, aber für den menschlichen Gebrauch sinnvoll wahren.

    Auch damals schon war es durchaus möglich, einen Hund, der eigentlich so immense Probleme hat, durchzubekommen - Weil er ein Statussymbol etc war.


    Manche Dinge lassen sich schlichtweg nicht wegdiskutieren.. auch wenn man noch so oft sagt, dass der XYZ Ja z.B. auch nicht 100% gesund ist.

    Wirklich normal fressen zu können (und damit meine ich nicht das man eingeweichte Kunstnahrung irgendwie runter krigt und mit viel Mühe einen Ochsenziemer weichlutscht) ist für mich eine Sache, die ein Hund schlichtweg können sollte, um ein normales Leben zu führen. Genauso wie er ausdauernd laufen können sollte.

    Zitat

    Chinese Cresteds haben eine höhere Körpertemperatur und frieren daher nicht mehr als viele Rassen ohne Unterwolle wie Pinscher, Deutsch Kurzhaar etc....

    Fell hält ja nicht nur im Winter warm, sondern auch reguliert ja auch bei wärmeren Temperaturen.
    So ganz "nebenbei", schützt es auchnoch vor Verletzungen... oder auch nicht, wenn man keines hat.

    Befremdlich finde ich vor allen Dingen eins:


    Das man ständig versucht, mit anderen Rassen, bei denen unnötig schwere Probleme vorhanden sind, dass nächste Problem zu rechtfertigen.


    Hunde die nicht frei atmen können sind schlimm. Hunde die zu schwer sind, ausdauernd zu laufen, sind schlimm.

    Aber Hunde, bei denen nicht mal mehr wirklich Zähne vorhanden sind, finde ich auch schlimm. Genauso wie Hunde, deren Haut komplett ungeschützt.

    Das ein Hund ohne Fell empfindlicher ist als einer mit, erschließt sich aber eigentlich auch jedem, der das sehen will.....


    Wenn es so wenig Nachteile hätte, kein Fell zu haben, gäbe es deutlich mehr nackte Tiere.

    Also 250-300g Fleisch ist vollkommen in Ordnung für einen 24kg Hund.

    Meine Hündin hat 29kg und bekommt ebenfalls 300g Fleisch - ergänzt mit Kohlenhydraten und Gemüse.

    Mehr würde ich nicht füttern.


    Wie gesagt, ansonsten würde ich sehen, dass er ne viertel Stunde seine Ruhe hat beim fressen....

    und ein paar Tage kann man das schon durchziehen - wobei wie gesagt, 300g Fleisch vollkommen ausreichend sind an tierischem...
    Fehlt halt noch Knochen etc.

    Das verhungern war auch eher metaphorisch gemeint - aber fakt ist ja nunmal, dass wenn er immer so einseitig frisst, dass ganze ja nicht gesund ist.

    Was man erzieherisch tun könnte, habe ich vorhin geschrieben...
    Denn fressen muss er nunmal. Es gibt sicher Hunde, denen ist das nicht so wichtig. Aber aktuell scheint ja die Situation eher so zu sein, dass ihr beständig "bettelt" das gefressen wird - vorher mit Futterwechsel wie es dem Herren beliebte, und jetzt wird wohl auch die Aufmerksamkeit darauf gerichtet sein, dass er frisst.
    Ich würde das ganz sang und klanglos machen. Am besten in einem getrennten Raum bringen, viertel Stunde warten und wenn dann nicht gefressen wurde, kommts eben weg.


    Gesundheitlich könnte natürlich was sein, aber einem Hund der gesundheitliche Probleme über einen so langen Zeitraum hat, dem sieht man das normal auch an...

    Ist dein Hund denn zu dünn oder baut er Muskelmasse ab?


    Geflügel mögen viele Hunde roh nicht wirklich, es ist ja eher geschmacks und geruchsneutral...


    Wenn gesundheitlich alles ok ist, und er das wirklich bei allem zeigt, würde ich das ganze aber ehrlich gesagt aussitzen...

    Dann gibts halt eine Zeit lang nur das was nicht gefressen wird, auch nur in kleinen Portionen, damit man sich nicht auf Vorrat satt fressen kann, bis es gefressen wird. lst jetzt sicher nicht ausgewogen, aber das, was dein Hund nun praktiziert ist ja auch nicht ausgewogen, denn er ernährt sich ja auch nur einseitig.

    Letzte Möglichkeit, bevor man das probiert wäre noch, evtl alles säuerliche wegzulassen, eher "süßliche" Pflanzliche Bestandteile zu geben und Fleischlich weniger Geflügel.

    Irgendwann wird man aber eben in den sauren Apfel beissen müssen - entweder man guckt zu, wie der Hund vorm gefüllten Napf verhungert, oder man wird doch mal erzieherisch tätig.

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    Sagt mal, war da nicht mal was bzgl. Rinderkehlköpfen und den SD-Werten eines Hundes?
    Ich hab 24 Kehlköpfe bestellt (es gab nur diese Menge und keine Knochen in dem Shop). Das wären 4 Wochen lang jeden Samstag und jeden Sonntag einen Kehlkopf pro Hund. Muß ich mir da Gedanken machen oder kann ich das so bedenkenlos füttern? :???:


    Ich denke ich würde nur einmal pro Woche einen geben und auch nur bei einem Hund, der keine Schilddrüsen Probleme hat.

    Wobei ich schon denke, dass man das auch so ohne Schaden machen kann - der Punkt ist ja nur, dass Teile der Schilddrüse noch am Fleisch sein könnten.

    Der Rechner aus dem Boxerforum ist (sorry) Mist.

    Gerade bei einem so jungen Hund (welpen) würde ich mir von einer kompetenten Stelle (z.B. Uni München) einen Futterplan erstellen lassen...

    1200g Tierisches für nen 20kg Hund... :/


    Ein Hund bezieht übrigens auch seine Energie erstmal aus Kohlenhydraten und Fett, nur im Notfall aus Proteienen (und das ist dann sehr anstrengend) - es ist klar, dass er schlechter zunimmt.