Beiträge von bordy

    Zitat


    Je triebiger je besser, und je gestörter der HF desto gestörter der Hund.
    Viele HF finden es z.B. lustig das ihre Welpen von 12-16 Wochen schon Kinder jagen und diese in die Beine zwicken wenn diese z.B mit dem Fahrrad vorbeifahren oder vorbei rennen.


    Jetzt wissen wirs endlich |)

    Übrigens kenne ich recht wenig Welpen, die in diesem Alter nicht Bewegungsreizen nachgehen - alle gestört?


    Na endlich meldet sich der Fachmann.


    Zitat von Huhna

    Wir haben die Welpen in Woche 4 einmal besucht und dann den jungen Mann mit 8 Wochen abgeholt.
    Im Zusammenspiel mit seinen Geschwistern fiel nix auf und zu uns war er auch absolut nett.
    Dann kamen wir mit dem Knopf nach Hause und das erste was er machte, war die Nachbarn verbellen...Im WAld hatte r vor allem Ansgt,. sprang auf jeden fels zu, schnappte nach allem, was nicht nach Baum oder Strauch aussah. Disteln wurden angeknurrt, Steine verbellt etc. Ich dachte, ist halt ein Welpe, der kennt die Welt noch nicht...
    Dann ging ich mit ihm zur Welpenschule und es fiel schnell auf, daß er ganz anders ist, als die anderen Welpen. :verzweifelt:

    Im Endeffekt kann man hier keine Ferndiagnose stellen und ich werde mir sicher auch nicht anhand eines Beitrages anmaßen zu sagen, ob und was bei deinem Hund ererbt ist oder nicht und was man hätte tun können - ich kenne weder euch, noch den Hund.

    Ich kann allerdings auch nur jedem! empfehlen, sich seinen Welpen auch einzeln anzuschauen, sich anzuschauen wie er sich in neuer Situation verhält und nicht nur in dem, was er genau kennt.
    Ihr seid nicht die ersten, die dem erliegen, dass der Welpe sich in bekanntem sicher verhält.


    Papiere sind beim Malinois übrigens auch nicht "Papiere"... je nach Verband, geht es da in absolut unterschiedliche Richtungen und Philosophien.

    Ihr wisst jetzt aber schon, dass gerade bei einigen Arten von Tumoren im Endeffekt vorauszusehen ist, dass es einen "krassen" Schnitt geben wird?

    Also nicht, na so langsam gehts ihm nicht mehr toll, da machen wir nächste Woche einen Termin - sondern, heute geht er noch Gassi, morgens früh um 5 am Feiertag platzt der Tumor und der Hund verreckt jämmerlich bis ihr einen Tierarzt aufgetrieben habt, der ihn einschläfert?


    Bei einer "absehbaren" Erkrankung wie Athrosen in den Gelenken kann ich ja noch verstehen, dass man erstmal vorsichtig ist und probiert, bei anderen Erkrankungen nunmal nicht.


    Wenn heute einer meiner Hunde einen inoperablen Tumor hätte, oder in einem Alter wäre in dem ich ihm keine OP mehr zumuten würde, und es wäre die Wahrscheinlichkeit gegeben, dass der Tumor in den nächsten Tagen auf geht, dann würde ich ihn einschläfern lassen.
    Meinem Hund dabei zuzusehen wie er sich quält, nur weil ich nicht zu der Verantwortung gestanden habe, die ich übernommen habe als ich ihn gekauft habe, könnte ich mir nicht verzeihen.


    Allgemein muss ich leider sagen, dass ich in Zeiten der "modernen" Tiermedizin, immer mehr Fälle mitbekomme, in denen zwar ausgeschöpft wird was geht, ich aber stark anzweifeln möchte, dass es dem Hund auch wirklich gut tut.


    Unsere alte Hündin hat beispielsweise Spondylose. Sie läuft zur Zeit, wo die Verknöcherungen schon relativ weit vorgeschritten sind, noch relativ gut und schmerzfrei. Sie steht alleine auf, macht alles, aber eben in ihrem Tempo. Trotzdem sind wir uns einig, sollte der Tag kommen(und er wird kommen), an dem sie nicht mehr hoch kommt, sich nicht mehr entsprechend lösen kann etc, dann wird an diesem Hund sicherlich nicht noch Wochenlang herumgepfuscht.

    Zitat

    Du meinst also, es liegt doch an einer schlechten Verpaarung, wie auch immer so entstanden sein mag?
    Oder kommen solche Hunde auch in gut geführten Zuchten des DMC vor?
    Das wäre immer so das, wovor ich Angst hätte. Ist ja auch wieder die Frage, mit welchem Maßstab hier normal gemessen wird. Ein völlig normaler Mali wäre vermutlich für einen Labradorhalter ein durch und durch gefährliches und aggressives Tier, während Jemand, der Erfahrungen mit ihnen hat, den evtl. als lasch und weich einstufen würde.


    Den Maßstab muss ich natürlich auch beachten - es gibt Leute, die sind der Meinung, dass ein Hund der ner Katze hinterherrennt demnächst auf Menschen losgeht |)


    Im Endeffekt ist es ja eigentlich logisch. Je konsequenter ich selektiere, über Generationen hinweg, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass keine Überaschungen mehr auftreten.
    Ich kenne auch aus DMC Linien Hunde, die mehr Nerven haben und ein stärkeres Wesen und welche die haben weniger - alle aber in einem Bereich, wo ich sagen kann, der entsprechende Halter kann diesen Hund ganz normal Handeln. Wobei mir natürlich auch nicht jeder "Typ" zusagen würde.
    Die Hunde, die ich kenne, bei denen du sagen kannst - die werden immer sehr problematisch sein, egal bei wem, kommen alle, aus irgendwelchen "isn Mali, der braucht keine Papiere", "der DMC selektiert sowieso falsch und ist nur aufs beissen aus!", "Prüfungen sagen eh nichts aus!" Verpaarungen oder solche, bei denen nur der Phänotyp der Eltern betrachtet wurde.

    Zitat

    ich finde es schön, wenn man den eigenen, schwierigen Hund als Herausforderung sehen kann und dann sagt, dass es nicht mehr schlimmer werden kann.
    Im Prinzip stimmt das schon, aber deiner Huhna kommt doch aus einer soliden Zucht oder? Also geplanter X-er und kein einfaches Vermehren so wie ich verstanden habe.
    Das bestätigt mich einfach in der Ansicht, dass es selbst, wenn man noch so gut auf eine tolle Zucht achtet und die Elterntiere ausgeglichen sind vom Wesen solche Ausreißer geben kann.
    Und da ich mit sowas definitiv nicht zurechtkommen würde habe ich Abstand davon genommen.
    Wenn ihr sagt, dass ihr das hinbekommt und den Alltag trotzdem genießen könnt freut mich das wirklich für euch :smile:


    Ich wäre mir ansich nicht so sicher, dass nur, weil es heißt KNPV und FCI verpaart, dass ganze auch "solide" und überprüft ist.

    Es gibt genug Hunde, auch aus z.B. DMC oder KNPV Linien (von den andern Verbänden rede ich jetzt mal nicht), die die entsprechenden Körungen nicht bestehen.
    Warum?
    Nicht, weil die entsprechenden Individuen so gravierende Mängel haben, sondern weil die entsprechenden Prüfungen darauf ausgelegt sind, wirklich nur Hunde bestehen zu lassen, die einen weiter bringen (mal speziell für den DMC gesprochen). Es gibt also durchaus immer viele Hunde, die eine DMC Körung beispielsweise nicht bestehen, weil unter Belastung eben doch alles nciht so solide ist, die aber so unauffällig sind.
    Nehme ich jetzt einen solchen FCI Hund und verpaare ihn mit einem KNPV Hund ähnlicher Kategorie kann dir unter Umständen genau das passieren, nämlich das sich bisher nur leichte Mängel duplizieren.

    gerade KNPV steht heute auch überall drauf, aber obs drin ist...? Die allermeisten angebotenen "Xer" oder Hunde aus KNPV Linien, haben nicht mal eine PH1, PH2 etc abgelegt - aber KNPV ist halt extrem schick.

    Oder aber die andere Möglichkeit, man ist der Meinung guter Rüde, gute Hündin, ergibt auch gute Welpen - aber die Verwandtschaft wird nicht betrachtet. auch schon so erlebt.

    Ich halte von dem Grundgedanken des KNPV viel, aber es ist leider eben auch so, dass dort relativ wenig Wert auf das Individuum gelegt wird und wenn ein Hund halt nix ist, dann isser nix - man hat nen Stall voll, dass reicht. Ein Hund der nichts taugt...? Naja, gibt doofe Deutsche die das Kaufen |)


    Es ist nunmal überall unerlässlich, die AUgen und Ohren offen zu halten und irgendwie werden bei KNPV in letzter Zeit viele blind und kaufen.
    Und mal ganz ketzerisch gefragt - wenn ein Hund angeblich schon im Welpenalter so gravierende Mängel zeigt, warum nehme ich den dann mit....?

    Zitat

    Ich frag mich nur gerade, warum man soetwas als Besitzer einer läufigen Hündin zuläßt?

    Und dann kurze Zeit später kommen dann so Beiträge: ich glaub meine Hündin ist trächtig, weiß garnicht wie das passieren konnte :hust:

    |)


    Meine "spielen" während der Läufigkeit ganz sicher nicht(!) miteinander.

    Zum einen, würde ich sicherlich nicht die Hand dafür ins Feuer legen (gerade bei einer Hündin die nicht zur Zucht genutzt wird, wann sie steht also auch nur ein abschätzen ist) das die Hündin gerade wirklich nicht steht - da gabs schon die tollsten Geschichten.

    Zum anderen, ist der Läufigkeitsverlauf durchaus auch durch die Hündin (unbewusst) zu steuern. Wir haben mittlerweile mehrfach erlebt, dass eine Hündin nochmal "nachgelegt" hat, weil der Rüde entsprechend stimuliert hat. Braucht man nicht wirklich.

    Und zum dritten - Meine (mittlerweile ja nur noch einer) Rüden haben alle gelernt, sich zusammenzureissen. Das heißt, Training am Platz etc mit fremder (ist auch nochmal was anderes als eigene Hündin) Hündin ist etwas normales. Das kann ein Rüde sicher auch durchaus lernen.


    Den Sinn darin, einen Rüden allerdings von einer läufigen Hündin auchnoch anheizen zu lassen (und viele Hündinnen machen das gezielt, auch wenn sie noch nicht stehen), sehe ich nicht wirklich. Die Chance das er dabei noch irgendwas lernt, ist äusserst gering und wenns blöd läuft, hat man die Nachwirkungen (Testosteron lässt grüßen) dann auszubaden, die nicht nur aus nach der Hündin jammern bestehen müssen.

    Im Klartext - nein, ich würde meinen Rüden sicherlich nicht gezielt mit einer heißen Hündin zusammen lassen und an meine Hündinnen kommt auch ganz sicher kein Rüde während der Hitze ran. Den Stress und die eventuellen Folgen tu ich keinem an.

    Zitat


    Und selbst wenn wir also von den 90 % Nicht-Hundehaltern annehmen, dass es einigen davon egal ist bzw. sie es machen würden, wenn sie einen Hund hätten (also vielleicht auch bei Besuch etc. tolerant sind) - dann wären es lt. Statistik von diesen 90 % auch nur ein Viertel - also 22,5 %.


    Ich möchte ja deine Rechenkünste nicht stören, aber hast du mal etwas anderes bedacht?

    Wie viele Menschen in Prozent eigentlich der Meinung sind, dass man einen Hund nicht in den Urlaub (also auch nicht mit ins Hotel) nimmt, bzw allgemein keine Hunde mögen? Gerade mal daran gemessen, dass du gerade in älteren Büchern liest, bzw von ganz ganz vielen Leuten ohne Hund hören wirst, dass man mit Hund ja nie mehr in den Urlaub fahren kann?
    Und andersrum,woher weisst du, dass alle die keinen Hund haben, sich an derartigen Kleinkram so aufhängen würden?

    Hast du dir mal ausgerechnet, wie viele Menschen überhaupt keinen Hund im Hotelzimmer wollen - auch wenn er nicht im Bett schlafen würde?

    Wenn du das nun durchrechnen würdest, und du würdest (und ich bin mir ziemlich sicher, das wäre der Fall) in der Minderheit sein, bezogen auf die Gesamtbevölkerung, würdest du deinen Hund jetzt konsequenter Weise nie mehr mit in den Urlaub nehmen?


    Ich muss über diese Rechnerei ehrlich gesagt nur müde lächeln - traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. |)
    Von den Gründen, warum sich eine Gesellschaft eine Meinung bildet wollen wir mal garnicht reden.

    Finde ich persönlich sehr irreführend formuliert, denn VPG Sport (oder irgendein konsequent betriebener Sport) ist sicher nicht zwangfrei, deswegen aber auch noch nicht schlecht.

    Zitat

    Durch einen zwangfreien VPG-Sport (Schutzhundesport ist für mich der falsche Begriff) wird kein Hund aggressiv und auch nicht zu einem schützenden Wachhund.


    Das du deinem Hund keine grenzen setzt, wollte ich auch nicht unterstellen - nur muss ich ehrlich sagen, betreibe ich nun Hundesport seit 10 Jahren (nicht von Anfang an VPG Sport) und ich habe nun schon einige Einstellungen erlebt. Unter anderem auch die, dass ich als gleichberechtigter Partner nicht berechtigt bin Verbote zu setzen oder das ein härter gesprochenes "Nein" Starkzwang ist - die Meinung ist demjenigen dann ungenommen, aber solltest du dich damit identifizieren können, sage ich dir jetzt schon, wirst du keinen VPG Platz auf dieser Welt finden, der zu deiner Zufriedenstellung arbeitet.

    Die meisten haben VPG Sportler haben eher eine "hart aber herzlich" Einstellung - wird der Stresslevel bei lauter gesprochenen Kommandos zu hoch, wird nun z.B. selten Thema sein. Mag man das nicht, bzw ist es nicht gewohnt, schreckt das evtl erstmal etwas ab. Genausowenig ist es idR erwünscht, die Hunde untereinander vor/nach/während den Übungszeiten miteinander "spielen"(oder so) zu lassen, was bei anderen "modernen" Sportarten meistens eher der Fall ist.

    Veränderungen habe ich bisher noch keine festgestellt, ausser das meine, nach einer längeren Periode ohne Schutzdienst, meistens nervig werden.

    Grundsätzlich - bemüh doch mal die Suche, hier wurde schon seitenlang, alle Jahre wieder diskutiert.


    Du solltest bedenken, dass wenn dein Hund nicht beschützt, wird er es auch nicht lernen. Besonders nicht durchs VPG Training.
    Auch wenn du ein absolutes Problem damit hast, deinem Hund klare Regeln zu geben und selbige auch durchzusetzen, (soll ja Leute geben, die vertreten die Ansicht, dass der Hund gleichberechtigt ist und man ihn auch so behandeln soll.. und ehrlich, bei hier getätigten Aussagen wie "absolut zwangfreie Ausbildung, rollen sich mir die Fußnägel hoch) bist du in diesem Sport wohl falsch.

    Die positiven Effekte, die Gebrauchshundesport für euch und den Hund haben kann, basieren zu großem Teil nunmal auf absolut klaren Strukturen, innerhalb denen sich der Hund dann natürlich ausleben kann. Das eine wird aber ohne das andere nicht funktionieren.


    Desweiteren gibt es natürlich genügend angehörige der Gebrauchshunderassen, die ab einem gewissen Alter eher wenig Lust auf andere Artgenossen verspüren - vollkommen unabhängig von ihrer Ausbildung. Mir würde jetzt spontan auch nichts einfallen, was ich auf einem Hundeplatz mit einem Hund anstellen könnte, um aus einem, der jeden Hund liebt, einen Hund zu machen, der Artgenossen verabscheut.

    OHne mich persönlich mit der Krankheit auszukennen:

    ich würde versuchen in Erfahrung zu bringen, wass denn genau an dem Tierarztfutter deinem Hund bei seiner Krankheit weiter helfen soll - bzw was den Unterschied zu normalem Futter aus macht.
    Wenn ich das herausgefunden hätte, würde ich mit den anderen Futtern vergleichen und das nehmen, dass diese Kriterien auch erfüllt.

    Mal als aus der Luft gegriffenes Beispiel: Wenn es für die Besserung dieser Krankheit elementar wäre, dass ein Futter möglichst kein Huhn enthält und du würdest nun ein Futter nehmen, dass zwar ansonsten top ist aber als Fleischquelle nur Huhn enthält, wäre das nicht wirklich eine Verbesserung, auch wenn das Futter ansonsten besser wäre.