ZitatIch glaube MisaMisa meint was anderes. Ich versuche das mal an einem Beispiel zu erklären.
Ich nehme das Beispiel Rückruf.
Der Aufbau ist sowohl im Sport, als auch im Alltag über Futter oder Spieli aufgebaut.
Stellt sich nun im Alltag ein Schendrian ein, bedeutet, der Hund kommt nicht mehr so direkt wieder zurück, dann zeige ich dem Hund gegebenenfalls mit Nachdruck, was ich von ihm will. Das soll nicht heißen, dass der Hund hier ohne Spaß lernt, aber es ist eben eine ernstere Situation, warum ich rufe. Es könnte ja eine Gefahr drohen. Dann lieber mit etwas Nachdruck arbeiten, als dass der Hund am nächsten Auto klebt.
Im Sport droht mir keine Gefahr. Wenn der Hund da das gewünschte Verhalten nicht so richtig zeigt, denke ich darüber nach, warum er nicht so mitarbeiten mag. Gegebenenfalls variiere ich das Motivationsobjekt. Oder ich gehe eben einen Schritt zurück im Training, damit der Hund mich wieder versteht.Allerdings ist es eine ganz andere Situation, wenn Hundi meint, mich veräppeln zu müssen. Das gibts nicht, nicht im Sport und nicht im Alltag.
Aber glaubst du, dein Hund hat da auch irgendwie anderes Lernverhalten??
Wie ich reagiere, haengt fuer mich doch ganz davon ab, warum? Und zwar egal wo, ob im Sport oder im Alltag?
Wenn mein Hund im Alltag etwas irgendwie Lustlos zeigt, ist es auch da absolut sinnlos mich hinzustellen und ihm das noch mehr madig zu machen. Wenn mein Hund im Sport signalisiert, dass irgendein anderes (selbstbelohnendes) Verhalten fur ihn grad irgendwie besser ist und ich das nicht moechte, dann werde ich ihm klar machen, dass das so nicht laeuft.
Gute Ausbildung lebt von verstaendlichem , angepasstem und konsequentem Verhalten dem Hund gegenueber - egal ob auf dem Platz oder draussen.