Beiträge von bordy

    Naja,

    wenn ich mich an 2g vRp pro Kilo Hund orientiere, bräuchte dein Hund 13g vrP pro Tag.
    Ich habe bei Lammfleisch jetzt z.B. 20,8g pro 100g gefunden.
    Wären wir bei 60g Fleisch pro Tag - wenn du keine Knochen füttern würdest, die hauen aber auchnoch rein.

    Wenn du das noch alles dazu mischt, was du sagst, finde ich das jetzt nicht sooo einseitig.


    Ich habe ja größere Hunde, da sinds vielleicht andere Verhältnisse... Aber mir kommts so vor, als würde den Hund relativ viel Fleisch, dafür wenig Kohlehydrate bekommen. hat das einen Speziellen Grund?

    Ausserdem fehlen mir in deinem Plan Innereien wie Leber, Niere. Gerade Leber ist wichtig.

    Zitat

    Aber irgendwoher muss diese Behauptung doch kommen, oder nicht? Ob sie denn nun stimmt oder nicht, irgendetwas muss doch dazu geführt haben dass sehr weitläufig geglaubt wird dass der Rassehund von heute krank ist. Und ich glaube nicht, dass daran alleine die Vermehrer schuld sind, die Rassehunde massenweise und ohne Rücksicht auf die Gesundheit nehmen.

    .


    Ich kann dir genau sagen woher das kommt - nennt sich stille Post. Fang mal in ner Kneipe an und erzähl dem vorne an der Tür was und schau dann was am Tresen ankommt.

    "Früher" (ich meine irgendwo anfang 1900, als die Rassehundezucht losging), gab es da kaum einen Unterschied - es hat sich eh nur vermehrt, wer die Leistung brachte. Da waren Papiere erstmal teuer.. und warum soll man das machen?
    Papiere waren was für spezielle Rasseliebhaber und Leute mit Geld, also, brauchte man ja irgendwas damits schlecht war - ergo sind die kränker.
    Wenn ich dann noch dazu rechne, dass genügend Mixe heute einfach nicht auf das Untersucht werden, was in vielen Rassen Standard ist.... natürlich sind die "gesünder". Auf den ersten Blick.

    Das hat man so gehört, "überzüchtet" ist sowieso ein Wort mit dem man wahnsinnig wichtig klingt, dass stimmt so. Fertig aus.

    Ich bezweifle, dass es für diese Behauptung einen dezidierten Grund gibt. Vor allem, weil zu Zeiten als dies geprägt wurde, übertypisierte Hunde noch nicht wirklich existieren.

    Zitat

    Marta, es ist insofern richtig was Du schreibst, da die Tiermedizin und speziell die Kynologie in den letzten 30 Jahren riesige Fortschritte gemacht hat.

    Früher ging es dem Hund schlecht, er fiel um, war tot, wurde verscharrt. Heute geht man zum TA, der Hund wird untersucht. Es wird ein EKG, Herzultraschall usw. gemacht, weil man heute die Möglichkeiten und das Wissen hat.

    Viele Beschwerden, nicht unbedingt Krankheiten, die Hunde haben, sind aber leider hausgemacht bzw. durch die Zucht entstanden.

    Dieses auszumerzen ist ein langer mühevoller Weg. Aber meiner Meinung nach, gangbar, was ja auch die rückläufigen schlechten HD Ergebnisse z. B., bei vielen Rassen zeigt. In manchen Dingen muß der Züchter durch rigide Zuchtordnungen zu seinem oder besser des Hundes Glück gezwungen werden, in anderen könnte es der Markt erledigen. Aber das hatten wir schon ;)

    Gaby und ihre schweren Jungs


    :gut:


    Ich denke es ist wirklich falsch alles nur auf die besser Medizin zu schieben, dass ganze ist schon vielschichtiger.


    Manche Dinge sind eben einfach durch extreme Schönheitsideale entstanden, dass kann man drehen und wenden wie man will. Sieht man allein schon, dass viele Rassen, die wir heute schon unter den Qualzuchten sehen, früher doch ganz anders aussahen.
    Allerdings halte ich nicht alles nur für angeboren (vieles ist es aber natürlich) - wenn ich mir ansehe, bei wie vielen Rassen es gang und gebe ist sie absolut fett (und ja, ich meine wirkllich fett) zu füttern, weil soein "XY" braucht ja "Masse" (das damit normalerweise im Standard Muskemasse gemeint war, lassen wir mal weg...) und alle möglichen anderen Ausreden, dann wundert es mich absolut nicht, dass solche Hunde keine paar Meter weit laufen können und Gelenkprobleme haben.

    Andererseits kann ich z.B. aus der Unterhaltung mit älteren Züchtern und Haltern sagen, dass es schon so ist, dass was man heute erkennt, bevor der Hund Probleme hat, früher halt so war und man sich kaum Gedanken darüber gemacht hat.
    Vorm HD/ED Röntgen, ist der HUnd halt gelaufen oder nicht und wenn ers irgendwann nicht mehr tat, hat man ihm halt die Spritze verpasst. Selbiges beim Rücken.
    Selbiges bei anderen Krankheiten...


    Wird übrigens auch heute noch bei genug Hunden praktiziert. Und dann ist der HUnd vom Züchter mit evtl B Hüfte der "kranke Krüppel" - der eigene, ist natürlich gesund (drum braucht man den auch nicht untersuchen...).

    Zitat


    Wer hat sich denn dann den Schmarrn mit dem Wort "Korrektur" überhaupt ausgedacht?
    Diejenigen, die einem die Leinenkorrektur oder eine Korrekturhalsung andrehen wollen.

    Und warum?

    Weil dieser Begriff ein Freibrief ist für jeden Mist, den ich mit einem Hund veranstalte, damit er so tut wie ich mir das vorstelle.


    Ja, das ist natürlich die "Argumentation", auf der eine informative Diskussion aufbaut.

    |)

    nur mal so - es gab schon immer Begriffe für alles mögliche, bevor irgendjemand entschieden hat sich anzumaßen, dass seine Bezeichnungen die einzig richtigen sind und alles andere Deppen.

    Zitat

    Sie meinen Extinktion die Dame? :D
    Hach herrlisch der Klugscheissermodus (Spass am rande... ick finds hier grad n bisschen zickig in der Luft ^^)

    Naja solange bei Strafe noch alle aufkreischen ... Ich würds meinen Kunden auch lieber verständlicher erklären ... Ausser sie haben ne Wikipedia-App und verdammt viel Zeit

    Das hat ja erstmal nix mit Kunden vergraulen zu tun ( fast hät ich verkraulen geschrieben -.-) sondern mit nem Verständlichmachen von dat janze


    Mir persönlich wäres relativ egal, wie jemand etwas nennt, sofern er weiss was er tut - wer es nötig hat, sich nur über sich sowieso jährlich ändernde Fachbegriffe zu definieren (und die auchnoch falsch zu schreiben...) und zu versuchen, andere darüber zu disqualifizieren, disqualifiziert sich vor allen Dingen selbst. :hust:


    Interessanter weise, ist es in der realen Welt nämlich so, dass die Leute ein Problem mit ihrem Hund haben und Hilfe möchten, anstatt 200Seiten im Kreis zu diskutieren.
    Zeit für solche Kaspereien habe ich, wenn mein Problem gelöst ist.

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    Was sind denn das nun für neue Beschlüsse?


    Na, da können wir wohl lange warten.


    Nur mal an die, die das gerne vom Tierschutzgesetz geregelt haben wollen - das wäre sicher eine gute Idee.


    Aber wo zieht man die Grenze?

    Einiges, was hier als Qualzucht gehandelt wurde, ist schlichtweg Geschmack.

    Das wird man vor keinem Gericht der Welt fachlich begründen können, ausser der Richter hat den selben Geschmack.
    Es ist erlaubt Nutztierrassen (sogar mit staatlicher Unterstützung....) zu züchten, die teilweise schwerste Beeinträchtigungen haben (da sind die meisten Hunderassen die für viele als QUalzucht gelten echt nichts dagegen...), und da soll jetzt jemand hergehen und festlegen, dass wenn die Ohren länger als X cm sind, das Qualzucht ist?


    Ich bin sicherlich nicht dagegen, wenn von offizieller Seite sinnvolle (!!!) rechtliche Beschlüsse zur Tierzucht kommen.... allerdings glaube ich auch nicht mehr an den Weihnachtsmann.

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    Vielleicht solltest DU gründlicher lesen.
    Schrieb ich irgendwo, dass nur die Farbzucht schuld sei?
    Nein. Liest man gründlich, dann merkt man, dass das kleine Wort 'auch' in diesem Satz vorkommt, welches dir verdeutlichen soll, dass ich der Meinung bin, dass es für die Krankheit mehrere Auslöser gibt.
    Hast du damit ein Problem?

    Ja, habe ich - nachdem von dir die Aussage stammt, dass entsprechende Züchter im VDH angezeigt werden sollten.

    Ob da steht auch oder nicht, ist vollkommen egal. Wenn es um Erkrankungen bei anderen Rassen geht, ist auch selten nur ein Faktor ausschlaggebend. Ist das jetzt eine Entschuldigung?

    Du mockierst dich über andere, die aus optischen Gründen Erkrankungen in kauf nehmen?

    Fang bei dir selber an. Blaue Hunde braucht an sich kein Mensch, trotzdem hast du einen erworben und deine "Züchter" welche entstehen lassen und damit eine Erkrankung in Kauf genommen.
    (und bevor jetzt kommt, dass das nicht "immer" so wäre - ein Mops mit kurzer Nase, hat auch nicht immer Probleme...... )

    Wenn ich deine Aussage mal konsequent weiter führe, kannst du deine baldige Anzeige (die du ja auch sicher vornimmst, ich hoffe doch was du hier von dir gibst ist nicht nur heisse Luft?) gleich auch auf die Züchter deines Hundes ausweiten.

    Zitat

    Brody: Wo schrieb ich denn so etwas in der Art? Wiedermal fehlinterpretiert?
    Süß.


    Lies doch mal deine eigenen Zitate - aber das ist ja nicht cool, besser ist, andere anzublaffen und von nichts mehr zu wissen wenn man zitiert wird.


    Diese Aussage finde ich ja extrem niedlich.

    Also, wir zeigen jetzt alle VDH Züchter an, die etwas züchten was mir nicht passt und evtl Probleme macht - wenn aber die "kompetenten" Dissidenzzüchter Farbzucht betreiben und dadurch Krankheiten entstehen (ich nehme dich da jetzt mal beim Wort...), dann ist das ok, weil "wir waren alle sehr betroffen".
    Plötzlich war das dann doch ein plötzlich genetischer Defekt, den man nicht vorher sehen konnte...

    (geht ganz einfach, wenn Krankheiten an Farben gekoppelt sind reglementiere ich die Farbzucht)


    An diesem Punkt kann man das diskutieren wirklich aufhören, weil es genau zeigt, dass es mit nichten darum geht, am Ende gesunde Hunde zu züchten, sondern nur um persönliche Befindlichkeiten.