Zitat
Marta, es ist insofern richtig was Du schreibst, da die Tiermedizin und speziell die Kynologie in den letzten 30 Jahren riesige Fortschritte gemacht hat.
Früher ging es dem Hund schlecht, er fiel um, war tot, wurde verscharrt. Heute geht man zum TA, der Hund wird untersucht. Es wird ein EKG, Herzultraschall usw. gemacht, weil man heute die Möglichkeiten und das Wissen hat.
Viele Beschwerden, nicht unbedingt Krankheiten, die Hunde haben, sind aber leider hausgemacht bzw. durch die Zucht entstanden.
Dieses auszumerzen ist ein langer mühevoller Weg. Aber meiner Meinung nach, gangbar, was ja auch die rückläufigen schlechten HD Ergebnisse z. B., bei vielen Rassen zeigt. In manchen Dingen muß der Züchter durch rigide Zuchtordnungen zu seinem oder besser des Hundes Glück gezwungen werden, in anderen könnte es der Markt erledigen. Aber das hatten wir schon 
Gaby und ihre schweren Jungs

Ich denke es ist wirklich falsch alles nur auf die besser Medizin zu schieben, dass ganze ist schon vielschichtiger.
Manche Dinge sind eben einfach durch extreme Schönheitsideale entstanden, dass kann man drehen und wenden wie man will. Sieht man allein schon, dass viele Rassen, die wir heute schon unter den Qualzuchten sehen, früher doch ganz anders aussahen.
Allerdings halte ich nicht alles nur für angeboren (vieles ist es aber natürlich) - wenn ich mir ansehe, bei wie vielen Rassen es gang und gebe ist sie absolut fett (und ja, ich meine wirkllich fett) zu füttern, weil soein "XY" braucht ja "Masse" (das damit normalerweise im Standard Muskemasse gemeint war, lassen wir mal weg...) und alle möglichen anderen Ausreden, dann wundert es mich absolut nicht, dass solche Hunde keine paar Meter weit laufen können und Gelenkprobleme haben.
Andererseits kann ich z.B. aus der Unterhaltung mit älteren Züchtern und Haltern sagen, dass es schon so ist, dass was man heute erkennt, bevor der Hund Probleme hat, früher halt so war und man sich kaum Gedanken darüber gemacht hat.
Vorm HD/ED Röntgen, ist der HUnd halt gelaufen oder nicht und wenn ers irgendwann nicht mehr tat, hat man ihm halt die Spritze verpasst. Selbiges beim Rücken.
Selbiges bei anderen Krankheiten...
Wird übrigens auch heute noch bei genug Hunden praktiziert. Und dann ist der HUnd vom Züchter mit evtl B Hüfte der "kranke Krüppel" - der eigene, ist natürlich gesund (drum braucht man den auch nicht untersuchen...).