Beiträge von bordy

    Zitat

    Richtig.

    Ich sehe auf einer VDH-Ausstellung eine Bulldogge die keine 5m laufen kann und prämiert wird.

    Das alleine reicht mir für ein Urteil aus. Ob es Dir nun passt oder nicht.

    Natürlich kann ich den Standard lesen. Und ich nehme an, dort wird drin stehen dass ein Bulldogge so aussehen muss wie die prämierte sonst wäre sie nicht prämiert worden.

    Neue Erkenntnisse wird mir das aber nicht bringen. Also muss ich den Standard nicht


    Natürlich nicht, Informationen bringen nie neue Erkenntnisse.

    :muede:


    Auch weiterhin halte ich es für eine echt schlechte Ausrede mich hinzustellen und zu sagen "ich hab keine Ahnung, will ich auch nicht, also ist wer andres Schuld!"


    Wie heißt es so schön? Jeder ist seines Glückes Schmied.

    Wenn ich mich nicht informieren will, muss ich mit den Folgen leben. Ende aus.

    Was du hier veranstaltest, erinnert eher an ein bockiges Kind.

    Zitat

    Das war ich und das war nicht vorhin.

    Und ich bleibe dabei - ein TÜV-Siegel. Für die Zuchtordnungen - nicht für den einzelnen Welpen. Der einzelne Welpe wiederum muss von unabhängigen (wie jetzt auch, nur sind sie oft nicht unabhängig ;) ) Tierärzten abgenommen werden. Ausserdem Pflichtmeldungen von allen Hunden bei rassetypischen Krankheiten bei den Tierärzten für die grosse Datenbank. Ausserdem hab ich nciht gesagt, dass dies der VDH machen soll, sondern der Staat - finanziert von den Zuchtvereinen.

    Les mal g'scheit, Bordy ;)


    Tu ich :p

    Das war Mara auf Seite 7 2 Stunden vor meinem Post, wenn die dir deine Idee geklaut hat, dann tuts mir leid, Urheberrechtsstreitigkeiten nicht an mich :p

    Ehrlich gesagt empfinde ich deine Aussagen dazu bisher schon als etwas mehr als nur "Nicht durch die Rosa Brille".
    Du wirst es nicht glauben, aber bei der Welpensuche nehme ich nicht die Belegmeldungen und würfel das einfach aus.


    Nachdem hier immer das Beispiel mit den Autos kommt - ich kenne eigentlich kaum jemand, der sich so unüberlegt ein Auto kauft, wie viele Leute einen Hund.
    Warum? Weil ein Auto vielleicht mehr wert ist in der Gesellschaft? Weil die allgemeine Meinung herrscht, beim Hund ist es egal?
    Tut mir leid, dafür werde ich auch nach 10.000 Wiederholungen kein Verständnis haben. Wenn es mir so egal ist, dass ich nichtmal von der Kleinanzeigen Seite eine weiter clicken kann, dann muss ich halt mit den Folgen leben - Pech gehabt.
    Bis an den Punkt, an dem man einen "guten" von einem "schlechten" VDH Züchter unterscheidet, kommen die allermeisten Welpenkäufer nicht. :hust:


    Vorhin habe ich noch kurz den Vergleich zwischen TÜV und VDH gelesen und die Frage, warum der VDH nicht soetwas wird wie das Tüvsiegel...
    Meine Reaktion war wie folgt:
    :lachtot:

    Kleine Anekdote aus den letzten Tagen. Das Beispiel passt eigentlich ganz gut.
    Meine Schwester hat vor wenigen Wochen ihr erstes Auto bekommen - frisch Tüv gemacht, ist also vielleicht 6 Wochen her.
    Sonntag Nachmittag ist sie dann über eine große, 3 spurige Kreuzung mit Tempo 70 (bei Rot für sie...) gerast - Grund?
    Die Bremsen haben komplett versagt, Wirkung absolut null.
    Nachdem ich aus dem niedlichen Vergleich schließe, dass hier wohl wenig KFZ wissen vorhanden ist, sage ichs mal so. Man hätte das Gefahrenpotential vorher sehen können, wenn man es beachtet hätte. So viel zum TÜV.
    Und der Punkt warum es ein guter Vergleich mit dem WElpenkäufer ist:
    Hier wäre durchaus genauso Eigenverantwortung gefragt gewesen. Man interessiert sich nicht dafür, dass es einfach ein schlechtes Zeichen ist, wenn ich die Bremse immer weiter durchtreten kann und der Wagen dann auchnoch kaum mehr bremst... easy, wird schon so passen.
    Taddaa, Ergebnis haben wir jetzt gesehen.
    Natürlich kann man jetzt über den bösen TÜV schimpfen, dass der das nicht auchnoch kontrolliert hat (nach Reglement musste er das nicht) - aber man kann sich genauso mal fragen, ob es nicht zum Wohle aller Beteiligten besser gewesen wäre, man hätte sich zumindest elementare Grundkenntnisse angeeignet.
    Wäre das ganze 24 Stunden später passiert, Montag im Berufsverkehr, wäre ein Krankenhausaufenthalt wohl noch das lockerste gewesen was passiert wäre. So war es halt "nur" ein Schock und die Gewissheit, dass meine Schwester wohl erstmal nicht mehr AUto fährt.

    Zitat


    Soweit meine unqualifizierte Stammtisch-Meinung.

    Das triffts schon ganz gut.


    Ich möchte dir ja dein Feindbild nicht nehmen - weil mir ist es ehrlich gesagt vollkommen egal, wer wo seinen Hund kauft. Ändern wird man das eh nicht können und die meisten lernen erst aus Schaden.


    Für deine Weiterbildung:

    Erbkrankheiten gibt es in jeder Population.
    Es gibt z.B. HD durchaus auch beim Wolf und beim Geparden CES (ich suche die SEite zu letzterem schon, die Dissertation habe ich erst letztens gelesen...).
    Jetzt hat die Natur ja ansich die härteste Auslese, sodass man meinen müsste, da dürfte das doch nicht vorkommen.
    Nun kommen wir zum Problem - viele Erbkrankheiten sind polygenetisch und zeigen sich nicht immer sofort. Dazu kommt noch die häufig mangelnde Bereitschaft zur Mithilfe Seitens der Welpenkäufer...

    Trotzdem - kann ich dir z.B. sagen, dass die Fälle von schweren HD Formen bei meiner Rasse seit der Einführung des Röntgens stark zurück gegangen ist. Natürlich noch nicht perfekt (wird man nie erreichen), aber deutlich besser als es schon war.
    In die gleiche Richtung wird es bei anderen Erkrankungen (aktuell denke ich da z.B. an RÜckenerkrankungen) auch gehen.


    Natürlich kann man sich auch hinstellen und sagen, ja ne das is noch nich perfekt, dann lass ichs gleich bleiben!
    Ist auch eine Einstellung, aber tut mir leid, wenn man dann einen kranken Hund erwirbt, habe ich kein Mitleid.

    Ich leugne nicht, dass es im VDH Entwicklungen gibt und gegeben hat, die ich nicht gut heisse. Allerdings gab und gibt es ausserhalb noch deutlich mehr, die ich erst recht nicht begrüße :hust:


    Ich lehne mich mal aus dem Fenster und sage, wenn alle "Familienhobbysonstwas Zuchthunde" die gleichen Untersuchungen durchlaufen müsste wie der Verbandspendant, sähe es doch recht mau aus. Das wird aber locker umgangen, in denen man die entsprechenden Datenbanken und Untersuchungen einfach nicht macht - was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß :hust:

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    Könnte man dann nicht vielleicht einfach sagen, dass solche Einstellungen wie Offenblende + 1/1000 Verschlusszeit + niedriger ISO nur bei Optimalen Lichtverhältnissen (Sonne steht relativ tief, kaum bewölkt, aber noch hell genug) erreicht noch dazu nur bei passendem Gelände (weite, offene Wiese ohne großen Schattenwurf)?

    Ja. VOr allem wenn das Objektiv nicht besonders lichtstark ist.

    Und dass man in allen anderen Situationen eben entweder an der Verschlusszeit/ ISO / Blende drehen muss, damit man ein passables Bild bekommt?

    Ja. Wobei man da halt sehn muss welche Veränderung Sinn macht.

    Und mir fällt es leichter, ein scharfes Bewegungsbild vom Hund mit 1/800 oder 1/500 zu schießen als die ISO auf 1600 oder 3200 hochzuschrauben und dann trotzdem nicht genügend Licht zu haben.

    Wenn du die ISO so hoch nimmst, hast du auch eine generell höhere Unschärfe (auch durch die interne Rauschunterdrückung).
    Wie weit man mit den Verschlusszeiten rauf kann, bis man a) Bewegungsunschärfe und b) Verwacklung hat, ist einfach Erfahrungssache.


    Ich habe am Anfang übrigens viel mit Blenden oder Zeitautomatik gemacht - da siehst du die Unterschiede am deutlichsten.

    Die ANzeige über die korrekte Belichtung bei Kameras ist übrigens auch sehr ungenau...

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    Oder der Züchter müsste Eigentümer bleiben und er HH ist dann nur Besitzer. Das geht aber auch nur mit Vermieten oder Verleihen, aber wahrscheinlich nicht mit Bedingungen.

    .


    Das müsste man dann wirklich von einem Fachanwalt (nicht irgendeinem) Aufsetzen lassen, dass wird kompliziert (weil sie Tierschutzverträge mit ihren Schutzgebühren... gilt nicht).
    Meine letzte Info war, dass man z.B. einen Nutzungsvertrag machen könnte.


    Frage ist nur - wer unterschreibt soetwas? Ich würde es nicht tun.

    Zitat

    .
    - wenn bordy Anwalt ist, okay!


    Es reicht, einen entsprechenden Fachmann zu befragen ;)


    Ist auch recht einfach zu Begründen. In Deutschland besteht zwar Vertragsfreiheit, rechtlich durchsetzbar ist ein Vertrag aber nur, wenn er kein geltendes Recht bricht.

    Die Sachlage ist nunmal so, dass wenn eine Sache (und als solcher gilt ein Hund) in das Eigentum (nicht Besitz) eines anderen übergeht, habe ich als dritter nunmal keine Handhabe mehr.

    Die einzige Möglichkeit ginge dank Vertragsfreiheit über eine Vertragsstrafe - und die muss man im Zweifelsfall halt einklagen.

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    Okay, ich wusste z.B. nicht, dass diese Klauseln nicht rechtswirksam sind :hust: |)

    Sind sie (leider? zum Glück?)nicht, auch die meisten Schutzverträge im Tierschutz nicht.

    Die meisten behalten ja das "Eigentum" am HUnd, laut Vertrag - aber in dem Moment in dem du Geld für den Hund hinlegst (auch wenn es als Spende deklariert ist), ist es ein Kaufvertrag und es ist deiner ;)

    Es soll eine ganz einfache Lösung geben - Käufer wollen einfach keine übertypisierten Hunde mehr. Keine Käufer - dann kommen auch keine neuen Züchter mehr. Keine neuen Züchter, keine neuen Richter.
    Jeder Richter war mal Welpenkäufer...


    Das wär ja aber zu einfach und man kann keinem anderen die Schuld mehr geben.


    Qualzuchten sind übrigens ansich gegen das Tierschutzgesetz - wenn man allerdings mal in die Nutztierzucht schaut, ist es schon teils lachhaft über was man sich so beim Hund beschwert.

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    Die seriösen Züchter, von denen ich bisher Verträge gesehen haben, haben da in der Tat drin stehen, dass der Hund an sie zurück oder mit Einverständnis des Züchters an jemanden anderen verkauft werden kann. So oder so, es sind in der Regel immer Klauseln, die darauf zielen, dass man irgendwie noch Einfluss darauf hat, was mit dem Hund geschieht und es auch mitbekommt.

    Das schützt natürlich nicht davor, dass die Käufer den Hund nicht doch klammheimlich irgendwie verkaufen und man es zunächst nicht mitbekommt als Züchter.


    Solche Klauseln sind vor allen Dingen eins, nämlich nicht gültig. Genauso wie Eigentumsvorbehalt, Kastrationspflicht etc bei Tierschutzhunden.

    Bestenfalls weiss das der Käufer nicht und hält sich trotzdem dran, rechtlich durchzusetzen ist es aber nicht.

    Was unter Umständen durchzusetzen ist, ist eine Vertragsstrafe, die der Züchter dann im Zweifelsfall zivilrechtlich einklagen könnte.
    Ich habe mich vor einiger Zeit mit derartigen Verträgen beschäftigt und bin nach Absprache mit entsprechenden Fachleuten schlicht zu dem Ergebnis bekommen, dass es keine Lösung gibt, die irgendjemanden zu irgendetwas "zwingt".
    (evtl kann man nur einen Anteil am Hund verkaufen, bzw einen Nutzungsvertrag machen... fraglich ist, was das dann bringt und wer es unterschreibt? ich jedenfalls nicht.)


    In der Regel interessiert es einen Züchter ansich schon wo sein Hund hin kommt. Meiner Meinung nach muss er den Hund nicht zurück nehmen, aber er sollte sich zumindest etwas drum kümmern, was nun mit dem Hund passiert (vermitteln).