Beiträge von bordy

    Auch wenn das Thema schon gegessen ist, wenn ein Hund z.B. auf einen Inhaltsstoff reagiert, kann das durchaus mal schnell gehen - und gerade Ohrenprobleme sind nicht soo selten bei unverträglichkeiten. Von einem mal ist das eher selten, aber es kann sein.

    Schnauzermädel (ehemals hier im Forum angemeldet) hatte meines Wissens z.B. eine Hündin, die bei Fütterung von bestimmten Getreidearten wirklich innerhalb von einem Tag ein wirklich ekelhaft entzündetes Ohr vorzuweisen hatte und ich habe selbiges auch schon im weiteren Umfeld beim Tierarzt getroffen.
    Glücklicherweise hat ja aber auch nicht jeder Hund Unverträglichkeiten.


    Wenn ich mal irgendwo bin und wir haben wirklich kein "reguläres" Futter dabei (wobei ich ja vorwiegend frisch füttere), dann weiche ich allerdings eher darauf aus, eben irgendeinen halbwegs gesunden Magenfüller zu kreieren. In der Regel freut sich auch der sonst fertig gefütterte Hund drüber, es macht nicht viel Aufwand und wird normal gut vertragen. SElbst wenn kein Fleisch im Haus ist, Nudeln kochen, ein Ei/Eigelb und etwas Quark drüber und fertig. Recht viel mehr Fleisch dürfte in Frolic, Multifit und Co auch nicht enthalten sein :lachtot:


    Mir ist es ja grundsätzlich relativ egal, wer was seinem Hund füttert, aber zum Thema fester Kot mal ein kleiner Gedankenanstoss: Viele Futter, gerade die günstigen, enthalten Kotfestigende Mittel. Die Futterindustrie ist auch schon darauf gekommen, dass der Tierhalter die Haufen genau beobachtet und so kann es auch mal durchaus sein, dass der Hund ansich das Futter eigentlich garnicht "verträgt", die Hinterlassenschaften aber ok sind.
    Von daher würde ich, bei einem ansonsten gesunden Hund, der mit vielen Fertigfuttern immer wieder Probleme hat, evtl mal in die Richtung Unverträglichkeit überlegen.

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    du sprichst mir aus der seele bordy!
    ich weiss nur nicht mit den kleinen portionen zwischendurch...ich hab halt nen urigen bammel vor magenverdrehungen :mute:


    Also die Sache mit der Magendrehung... das einzige worüber man sich da einig ist, ist das man nichts genaues weiss. Mittlerweile vermutet man auch eine gewisse Rassedisposition, da Magendreher scheinbar bei sehr großen Rassen mit sehr tiefem Brustkorb (Beispielsweise Deutsche Dogge) häufiger vor kommen.

    Ich füttere meine zwar auch erst nach Aktivitäten, allerdings eher, weil ich nicht glaube, dass es sich mit vollem Bauch gut bewegt. Dafür hatten die Hunde, die ich kenne mit Magendreher, zu dem Zeitpunkt eher einen komplett leeren Magen und haben ruhig gelegen. Ich kenne keinen, der "typisch" gefressen hat, sich auf dem Boden rumgerollt hat und danach nen Dreher hatte. So kanns gehen.

    Wie schon gesagt, erstmal würde ich unterbinden das es überhaupt etwas anderes gibt. Notfalls halt für die paar Tage mit Maulkorb. Auch spricht für mich nichts dagegen, wenn sie sich ihr Futter draußen erstmal erarbeiten muss. Es gibt halt einfach nichts anderes.


    Dann ein weiterer Tip: Wenn du das durchziehst, lass sie sich nicht satt fressen. Viele machen den Fehler und sind so froh, dass der Hund endlich frisst, dass er gleich einen kompletten Napf voll bekommt. Dann haut sich der Hund einmal den Magen voll und ist wieder bereit für die nächste Runde...
    Besser ist es, immer nur kleine Portionen anzubieten, die dann auch aufgefressen werden - es soll sich schlussendlich daran gewöhnt werden, regelmäßig zu fressen was im Napf ist und den auch leer zu machen.


    "Aufpeppen" würde ich übrigens nicht. Am Ende schauts doch dann meistens so aus, dass wirklich hartnäckige Mäkler dann eben das Zeug ablutschen und der Rest bleibt stehen. Sicherlich kann man mal abwechslung rein bringen und ich habe ansich auch kein Problem damit, wenn "mal" etwas nicht gemocht wird.. aber im großen und ganzen, ist es schon zumutbar seinen Napf leer zu machen.
    Viele hier haben doch Kinder... da würde das wohl auch keiner auf die Dauer gut heißen, wenn sich das Kind nur von Schokolade ernähren möchte, weil gesundes blöd ist. Ähnlich ist die Billigfutter Geschichte für mich.

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    im welpenaltern haben sehr viele bulldoggen blaue augen und die nasen werden erst mit der zeit dunkel. die augenfarbe ändert sich mit der zeit (wie bei sehr vielen anderen rassen auch).

    ich hab da keine ahnung, taubheit und blindheit tritt jedenfalls bei der zucht von eb nicht häufiger auf als bei anderen rassen, ich denke wenn es ähnlich wie beim dalmatiner wäre, würden da auch untersuchungen vorgeschrieben werden.

    interessanter artikel bzgl. taubheit ist auch
    http://www.leveste.de/dalmaweb/ohrinnen.htm


    Dein Gottvertrauen in allen Ehren, aber es gibt genug Krankheiten die in Rassen bekannt sind und trotzdem nicht untersucht werden.


    Das mit den blauen AUgen ist ja erstmal eine komplett andere Sache und hat nichts damit zu tun, dass sie eben Schecken sind.

    Lustig bei wasfür Themen man überall political correctness demonstrieren kann... schon etwas albern, oder?


    Zum eigentlichen Thema. Ich denke das Problem liegt schon irgendwo darin, dass die meisten Menschen heutzutage zum einen im städtischen Umfeld kaum mehr direkten Kontakt zu Tieren haben und zum anderen diese stark egozentrische Lebenseinstellung, bei der sich grundsätzlich jeder selbst verwirklichen will immer mehr Mode wird.
    Wobei man da auch erwähnen muss, dass auch unter Hundehaltern die Einstellung gegenüber einem Raubtier häufig immer wiedernatürlicher wird - woher sollen es da also andere wissen? Ich kenne durchaus Hundehalter, die sind der Meinung, dass ein Hund es aushalten muss, sich von jedem xbeliebigen Fremden beschmusen zu lassen und das bei einem "normalen" Hund ein Kind grundsätzlich alles darf. Alle andern sind unkontrollierbar agressiv.

    Diese ganze Selbstverwirklichungsschiene fängt doch bei Radfahrern, die der Meinung sind öffentliche Waldwege wären eine Radrennstrecke an, geht auch über Hundehalter die der Meinung sind, wenn ihr Hund jetzt hier laufen soll muss sich die Welt eben damit abfinden und hört halt eben bei Eltern, die ihrem Nachwuchs das schon mitgeben auf.

    Wobei mich manchmal die Sorglosigkeit mancher Eltern schon irgendwie sprachlos macht. Ich dachte eigentlich immer, als Eltern wäre man darauf bedacht, möglichst unnötige Risiken für sein Kind zu minimieren. Lässt sich für mich irgendwie schwer damit vereinbaren, sein Kind beispielsweise mit Stöcken in der Hand auf fremde Hunde zustürmen zu lassen,... aber gut.


    Wenn ich meine unqualifizierte Meinung zu der Geschichte mit dem Islam abgeben darf - mir wurde mal von einem Zuständigen in einer Moschee erklärt, Hunde wären nach ihren religiösen Regeln eben unrein. Ein wirklich strenger Muslime müsste sich eigentlich schon einer rituellen Waschung unterziehen, wenn ihn nur der Atem eines Hundes berühren würde. Von daher wären viele seiner Landsleute eben relativ "scheu" was Hunde angeht, auch wenn sie das so streng nicht mehr sehen.
    Man kann mich ja gerne aufklären, wenn dieser Mensch da vollkommenen Mist erzählt haben sollte ;) Glaube ich aber kaum. Allerdings finde ich es, wenn es stimmt, denn auch nicht wirklich schlimm. Die meisten Menschen in der westlichen Welt, mögen ja auch keine Schlangen (siehe Altes Testament, die Geschichte mit dem Paradis).

    Zitat

    bordy, kannst Du eigentlich auch mal einen Beitrag schreiben, der nicht so klingt als wärst Du absolut auf 180 und alle die was gegenteiliges behaupten als Du, sind doch total krank im Kopf? Oder meinst Du es tatsächlich so?


    :lachtot:


    Weisste, ich bin für das verantwortlich was ich schreibe, nicht für das, was du dir zusammenreimst.


    Wenn dir das nicht passt, lass deinen Hund doch weiterhin aus Spaß andere Lebewesen töten, es hindert dich doch niemand daran. Das musst du mit dir selbst vereinbaren ;)

    Ich finds ja echt knuffig..... erst freut man sich noch drüber, dass der Hund ja so schön ausgepowert ist, wenn er Mäuse jagen war oder meint, dass man halt den Spaß gönnt. Dann wird das etwas hinterfragt und jetzt könnte man ja schon meinen, es wäre ein fast göttliches Geschenk und es würden so ziemlich alle hier irgendwo auf einem Hof mit Mäuseplage leben, sodass es im Prinzip unerlässlich wäre das die Hunde jagen.


    Wie sich die Aussagen ändern... interessant, nicht? :pfeif:


    Aber am besten finde ich das "Argument" (kann man das so nennen), dass man sich ja sooo weit von der Natur entfremden würde - Spaßeshalber Lebewesen töten, aka, zurück zur Natur?

    Mal konsequent weiter gedacht... wenn ich doch so viel Wert auf "Natur" lege, warum brauche ich dann als Mensch, der ja scheinbar keinen wirklichen Bedarf hat an einem Jagdhund um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, denn einen selbigen? (und wie gesagt, ich glaube auch aufgrund anderer Beiträge einfach nicht, dass der Großteil hier auf einem Landwirtschaftlichen Betrieb lebt)
    Sind einem die Jagdhunde so plötzlich zugeflogen und dann stand man da und hat sich quasi als letzte Rettung das Mäusejagen ausgesucht?
    Wenn (wie doch so schön gesagt wurde) die einzige Freude im Leben eines solchen Hundes, das Mäusejagen ist - sollte ich mir dann nicht evtl überlegen, ob das wirklich der richtige Hund für meine Situation ist?!

    Andere Menschen haben vielleicht ebenfalls (achso naturentfremdet) Spezialisten oder eigentliche ARbeitshunde und man wirds nicht glauben - auch die müssen sich überlegen, wie sie das handhaben und umlenken. Und zwar so, dass niemand (kein anderes Lebewesen) zu schaden kommt.
    Meine Seniorin gehört einer Rasse an, die einst für die Entenjagd gezüchtet wurde. Trotzdem hat der Geflügelzuchtverein gegenüber wohl wenig Verständnis dafür, wenn sie seine Hühner rumschleppt. Ich muss mir also etwas anderes überlegen und aufpassen, dass das Geflügel vollzähllig bleibt.
    Die jüngeren sind (Schutz)Gebrauchshunde. Zum einen haben sie eine ordentliche Portion Hetztrieb, zum anderen sind die territorial. Dummerweise gehe ich aber schwer in der Annahme, dass z.B. die Kleinhundehalter der Umgebung es nicht lustig finden, wenn ihre Hunde zum Spaß über die Wiese gejagt werden. Auch ist man sich hier im Forum normalerweise einig, dass es nicht unbedingt zum guten Ton gehört jeden Passanten hinterm Zaun erstmal kläffend zu vertreiben, sowie Jogger die einem Abends entgegen kommen zu stellen.
    Man könnte ja meinen, dass liegt ihnen ja im Blut, den letzten Spaß könnte man ihnen ja lassen und wenn die Wandertruppe passiert hat, sind sie auch müde und brav.... allerdings würde ich mir wirklich Gedanken machen ob sie bei mir so richtig sind, wenn ihre Befriedigung im Leben daran hängen würde. Stattdessen bin ich so doof und gehe mehrmals die Woche fährten, trainiere Unterordnung und Schutzdienst.
    Hätte ich nur nen (jungen) Jagdhund und ein paar Mäuse, dass Leben wäre so viel einfacher...

    Lustig stelle ich mir auch vor, wenn die ganzen Halter von HSH Mixen die ihnen ab jetzt auch "ein bisschen Naturverbundenheit und Spaß lassen"..


    Mit zweierlei Maß wird bei solchen Aussagen schon irgendwie gemessen. Fragt sich nur in welcher Auslegung.

    Ich habe übrigens keine Katzen. :hust:

    Ich bin ja sonst kein Fan besonders hoher Fleischmengen, aber 150g Fleisch für einen 28kg Hund?! und der 21kg Hund bekommt dann 200g?!

    Gemüse bekommen meine schon auch mal etwas mehr und 400g hat man schnell zusammen, da sehe ich weniger das Problem. Allerdings 400g Kohlenhydrate sind schon viel, gerade wenn der Hund eh leicht zunimmt. Ich gehe mal stark davon aus, dass das schon fertig ausgewogen ist, weil 400g trockene Haferflocken z.B. wäre schon monströs.
    Wobei das auch darauf ankommt, was jetzt als Kohlenhydrate genommen wird. 400g Kartoffeln sind nicht sooo energiereich und wären wohl ok. Aber zum Beispiel 400g Haferflocken, gekocht, bekommt meine junge Hündin wohl ungefähr, wenn wir auf ne Prüfung hintrainieren - im "Normalbetrieb" würde selbst die davon zunehmen. Meine Seniorin und unsern Rüden könntest du nach zwei WOchen wohl Spazieren rollen...