Beiträge von bordy

    Zitat

    Der Dilutefaktor bei Hunden ist schon deswegen nicht mit Creme bei Pferden vergleichbar da, wenn das was auf der verlinkten Seite steht stimmt, das Cremegen bei Pferden dominant ist und sowohl in der einfachen wie auch in der doppelten Ausführung eine Farbveränderung hervorruft.
    Somit kann es auch nicht verdeckt weitergegeben werden und ein Pferd das homozygot für dieses Gen ist, kann auch nur Nachkommen mit aufgehelltem Fell produzieren.


    Ich glaube das ist da noch komplizierter und bin mir gerade auch nicht sicher ob das auf der verlinkten Seite stimmt - ich habe gerade mal google bemüht weil es mich interessiert hat und da wird z.B. durchaus bei den Smoky creams von "Carrier" gesprochen. Sehen für mich aber nicht wirklich anders aus als ein anderes schwarzes Pferd :hust:
    Angepaart mit einem Palomino z.B. entstehen dann angeblich Farben, die durch doppeltes Vorliegen des Gens entstehen.

    Aber... ist jetzt natürlich auch nur ergoogelt.

    Sockensucher :gut: Eine wirklich gute und fundierte Erklärung!


    Daraus folgt aber auch, dass wenn ich extrem Gegensätzliche Hunde wähle, die Wahrscheinlichkeit das eben entweder ein Merkmal oder ein anderes auftritt relativ hoch ist. Das man sich in der Mitte trifft, ist eher selten.
    Wenn ich also z.B. einen sehr großen Rüden habe, der am obersten Ende des Standards ist, wird die Rechnung, ihn einfach mit einer sehr kleinen Hündin zu verpaaren kaum aufgehen.


    Im Beschriebenen Fall mit dem sehr kräftigen Rüden, würde ich also eher eine Anpaarung wählen, bei der die Hündin (oder ihre Abstammung) in die selbe Richtung geht, um das entsprechende Ergebnis zu erhalten. Allerdings besteht ein Hund ja nicht nur aus Größe und Masse.

    Seien wir mal ehrlich - wenn ich einfach eine Masse an Hunden habe, dann kann ich einfach nicht so viel "Qualität" erwarten. Weder von Pflegestellen, noch von späteren Halter.

    Beispiel:

    Wenn ich weiß, es kommen nächste Woche 10 Hunde an, davon 8 Podencomixe und 2 HSH Mixe, aber ich habe keine Ahnung wo sie hin sollen, dann kann ich gerne versuchen in diesem für diese Hunde 10 Rasseerfahrene und kompetente Menschen zu finden, die auch auf längere Sicht betreuen könnten.
    Ist leider reichlich unrealistisch, denn solche Stellen fallen nicht vom Himmel und sind halt auch meistens voll, da solche Hunde, wenn sie denn verantwortungsvoll vermittelt werden, auch nicht nach einer Woche weg sind.

    Diesen Massendruck haben viele Rasse in Not Organisationen, oder Notvermittlungsstellen von VDH Vereinen eben einfach nicht.
    Hier sollte man sich aber vielleicht überlegen, ob da nicht der grundsätzliche Fehler im System liegt...


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    Auch interessant und immer wieder:

    Auf Facebook geistern in einer gewissen Regelmäßigkeit Aufrufe von wahren Organisationstalenten aus dem Tierschutz herum. Wortlaut meistens ungefähr wie folgt:
    "XYZ, lieber und braver Podenco/Galgo/Owtscharka Mix kommt morgen am Flughafen/Raststelle XY an und sucht noch dringend eine Pflegestelle, da wir sonst nicht wissen wohin. Selbst nehmen können wir nicht, wegen Grund XY. Bitte um Hilfe!!"

    Jaja, das ist Tierschutz.

    Ich denke wie schon genannt, gibt es für jede Sportart schon Hunde die sich mehr oder weniger eignen. Ich denke z.B. mit dem typischen Herdenschützer oder Windhund wird man im Obedience einfach nicht wirklich Glück haben, wenn man nicht gerade ein Ausnahmetalent erwischt. Wobei es natürlich auch viel einfach vom Hundeführer abhängt. Ein wirklich guter Ausbilder wird auch aus einem weniger talentierten Hund vielleicht mehr rausholen, als jemand der nicht wirklich weiss was er da tut, aus einem hochveranlagtem.

    Allerdings kommt denke ich auch die "Schwemme" an Bordern schlicht daher, dass es
    a) auch bei den Sportlern Modebewegungen gibt
    und
    b) die Leute, die Obedience betreiben, sich meist auch einfach auf einen bestimmten Typ Hund spezialisiert haben.


    Ich präferiere ja Gebrauchshunde und komme ursprünglich aus dem Obedience/THS. Die machen häufig auch Unterordnungen, die Qualitativ deutlich über dem liegen, was hier im Umkreis im Obedience so normal ist. Allerdings würde da wohl recht wenig funktionieren, wenn man so mit ihnen arbeiten würde, wie das hier bei den Obedienceleuten so üblich ist, denn die Ausbildungsmethoden passen einfach nicht.
    Auch kommt da meist recht wenig Verständnis dafür, wenn ein Hund von seinem ganzen Verhalten her "anders" ist. Mit einem Hund, der es z.B. nicht schätzt, wenn ein Wildfremder mal eben mit den Hinterläufen im KOfferraum seines Autos steht oder nicht grundsätzlich jeden begrüßen und bespielen will, wird man da ganz schnell zum Aussenseiter.

    Wenn man natürlich selbst so viel Können hat, dass man nicht wirklich auf andere angewiesen ist, kann man sich natürlich auch für andere HUndetypen entscheiden. Nur gerade als Anfänger wird man es sich selbst sehr sehr schwer machen.

    Zitat


    Zum Beispiel? Ich erkenne das nicht :ops: Der hat doch auch so blassere Flecken, sind die auch aufgemalt oder sind die echt? :???:

    Zitat

    @tromba:
    Huch! :D
    Das sieht ja scharf aus... :lol:

    Ganz sicher, dass das nicht aufgemalt war?
    Das sieht so regelmäßig aus und teilweise überschneiden sich die durchschimmernden grauen Flecken auf der Haut mit den schwarzen im Fell. Auch sind die schwarzen Flecken unten am Brustkorb genauso dunkel wie oben am Rücken, obwohl das Fell viel dünner ist.

    Siehe Marulas Beitrag....

    Andre Beispiele (wird gerade in den USA sehr sehr gern mit Pudeln gemacht):

    http://www.halbgold.de/2010/06/19/


    Aber wir können auch mal darüber nachdenken, woher diese Zeichnung denn genetisch kommt :p

    Zitat



    viele Hunde haben es nicht überlebt
    . Für mich Grund genug, solche Dinge nicht zu füttern.[/quote]


    Ich kenne bis dato keinen einzigen Hund, der an Weintrauben eingegangen wäre - erst recht keinen, der irgendeinen Schaden von Brokkoli davon getragen hätte. Zumal ich für die Sache mit den Weintrauben bis dato wirklich keine einzige Quelle finden konnte, die angibt was genau denn daran nun giftig sein soll. Einzig wurde angegeben, dass 150-300g pro kg Körpergewicht Schaden anrichten. Also ab schlappen 4,5kg bei einem 30kg Hund wirds interessant - wer hätte das gedacht. :hust:


    Ich füttere übrigens auch Knoblauch (der sowohl für Mensch als für Tier auch giftig sein kann) und Salz. (Auch hier hält sich die Meinung, Hunde dürften nichts salziges haben)
    Die Menge macht nunmal das Gift und man kann sich auch mit Wasser umbringen. Selbiges vom Ernährungsplan zu streichen, halte ich für suboptimal.

    Es sollte sich die Frage stellen, ob wirklich nur die heute "aktuelle" und moderne Einstellung zum Hund die Ideale ist und ob es wirklich irgendjemanden weiter bringt, wenn er seine persönlichen Vorurteile irgendwo raushaut.

    "Scheint" ist doch mal wieder nett....


    Vom Überfliegen her ist es doch mal wieder der selbe Hickhack - es geht weniger um wirklichen, sachlichen Inhalt, als eher persönliche Eitelkeiten.