Beiträge von bordy

    Zitat


    ist das tatsächlich so? :???:

    hab ich glücklicherweise so nicht mitbekommen
    aber ok, ich glaub, ich treib mich dazu bei den falschen Leuten rum

    ich tendiere da eher Richtung schlecht und denke, für meine Hunde ists gegenteilig


    Sicherlich geben das die wenigsten zu, aber wenn man zwischen den Zeilen liest fällt es häufig schon auf.


    Es ist und bleibt aber "böse", bestimmte klare Anforderungen zu stellen und diese auch offen zuzugeben.
    Ich erinnere mich noch gut, als wir Byron angeschafft haben. Gut 2 1/2 Jahre her, da gab es den direkten DF Chat noch und ich bin fast gelyncht worden, als ich klar gesagt habe, dass wir ihn nicht ausgesucht haben, weil er so süße Knopfaugen hat und das ich ihn, sollte er sich absolut konträr zu dem entwickeln, was ich erwarte, evtl auch wieder abgeben würde.


    Meine Hündin habe ich übrigens vor gut 1,5 Jahren, im Februar 2011 roh übernommen. Fast zeitgleich habe ich mr noch direkt von ihr einen Finger der rechten Hand mehrfach brechen lassen, sodass ich über 2 Monate mit Gipsarm rumgelaufen bin. Trotzdem habe ich im April mit ihr die BH gemacht und etwas über ein Jahr später hatten wir die IPO3 in der Tasche, waren auf der Kreisausscheidung platziert und qualifiziert für die bayrische Meisterschaft - wohlgemerkt mit einigen Wochen fast komplett Pause zwischendrin, die durch mein STudium bedingt waren.
    Und nein, ich habe meinen Hund dafür nicht übermäßg gequält :hust:
    Nur weil es für die meisten in diesem Forum schon eine endlose Geschichte ist dem Hund zuverlässig Sitz und Platz beizubringen, muss jemand der das Können hat und einen entsprechend talentierten Hund richtig fördert, selbigen noch lange nicht überfordern.

    Jeder kauft sich seinen Hund für einen bestimmten Zweck - keiner kauft sich einen, nur weil er ein soein guter Mensch ist.


    Allerdings gibt es interessanter Weise Gründe, die heute moderner sind als andere.

    Gut: Hund als Kindersatz, zum Betüteln, etc

    Schlecht: Hund als Jagd/Wachhund/Hütehund, Hund für Sport, mit klar definierten Anforderungen


    Ob das für den Hund selbst auch die passende Einteilung ist?


    Ich habe klare Anforderungen an meinen Hund, stelle an mich selbst aber auch die Anforderung fair zu sein. Fairness heißt für mich auch, nur Dinge zu fordern, die mein Hund auch leisten kann.
    Heißt zum einen, den passenden Hund zu erwerben und in letzter Konsequenz auch, mich evtl wieder von einem Hund zu treffen, wenn ich merke, es passt nicht.

    Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich niemanden kenne, der halbwegs ordentlich und realistisch geplant hat, der "plötzlich", vom einen Tag auf den andern ohne alles da stand, sodass auch Futter etc für den Hund nicht mehr da war.

    Solche Fälle kenne ich eigentlich nur, wenn sehr, ich nenne es mal "wohlwollend" geplant wurde - Pläne, bei denen Null Komma null schief gehen darf, weils ansonsten knallt. Pläne, bei denen die kaputte Waschmaschine dafür sorgt, dass das Konto sofort im Minus ist.

    Natürlich kann es auch bei Menschen die mit ihrem Geld umgehen können mal "knapp" werden. Knapp in dem Sinne, dass im Monat mal nichts übrig ist und alles unnötige gestrichen werden muss. Das ist für mich jetzt allerdings kein Grund meinen Hund abzugeben. Allerdings habe ich auch keine Kinder und keinen sonstigen Besitz, für den ich verantwortlich bin. Wäre das anders, sähe meine Aussage hierzu auch nochmal anders aus.


    Menschen der "Kategorie 1" brauchen von mir allerdings auch keine große Hilfe, bzw kein wirkliches Mitleid erwarten. Diese Menschen überwiegen allerdings leider... siehe nur mal der Thread, durch den dieser initiiert wurde.
    Scheinbar kein Geld, aber x Pflegehunde, die dann mit dem letzten Müll gefüttert werden müssen, weil man schlussendlich auch zu faul zum kochen ist. Daran denken, was wäre, wenn einer dieser Hunde jetzt noch plötzlich medizinische Versorgung bräuchte, möchte ich garnicht.
    Ich kenne weitere solche Fälle und meistens, ist diese "finanzielle Notlage" schon voraus zu sehen.
    Warum braucht z.B. jemand ohne Job, ohne wirkliche feste Aussicht in seine Zukunft, da im Prinzip keine Ausbildung vorhanden ist, 3 Hunde und schafft sich dann noch einen weiteren Welpen an? Nur um dann zu jammern, dass es knapp ist?
    Warum kaufe ich mir einen 3. Hund, wenn ich für meine Ersthunde schon Schulden beim Futterlieferanten machen muss und mir die Medikamente für selbige erst recht nicht leisten kann?
    Warum hole ich mir einen Hund unbekannter Herkunft, mit nicht absehbaren Problemen, wenn ich selbst nicht das Fachwissen habe, mir aber auch keine entsprechende externe Unterstützung leisten kann?

    Das sind nur Beispiele, die ich persönliche kenne - aber sie werden immer häufiger in unserer heutigen Gesellschaft. Man kann ja schließlich alles leasen oder auf Pump kaufen.. Nur schief gehen darf dann nichts.
    Waschmaschine kaputt, Beziehung beendet oder Jobwechsel und schon ist alles im Eimer.


    Ich könnte auch noch 2 Hunde mehr mit durch füttern... aber passieren dürfte dann nichts. In der jetzigen Konstellation könnte so schnell nichts passieren, um mich in ernsthafte Schwierigkeiten zu bringen.

    Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass es irgendwelche realen(nicht hätte könnte evtl wenn die Dosis 1000mal höher wäre) Gefahren gibt, die von Metallnäpfen ausgehen.

    In der Gastronomie werden z.B. zum Vorbereiten der Speisen meistens auch Metallschüsseln verwendet - wenn das irgendwelche Folgen hätte, wäre das wohl schon dem ein oder anderen Aufgefallen.

    Mal davon ab, kommt die Nahrung beim Kochen im Top schon mehr und länger mit Metall in Kontakt, als die Sachen dann letztendlich im Hundenapf weilen.
    "Gefährlich" wirds da z.B. eher, wenn in Teflon Beschichteten Gerätschaften gekocht wird und diese Schicht beschädigt wird.


    Meine junge frisst derzeit aus frei stehenden Keramiknäpfen, die SEniorin hat seit Anbeginn gute Metallnäpfe. Hat keinen tieferen Sinn, sieht einfach zur jeweiligen Umgebung passend aus.
    Vorher hatte ich einen selbst gezimmerten Napfständer mit Keramik - und ich habe ihn irgendwann entsorgt, weil er leider nicht wirklich sauber zu halten war, weil sich alles in den Ritzen verfingt.


    Um die Schleiche ich ja schon herum, aber ich denke, dass ihr ein ähnliches Schicksal blühen würde, wie der selbst gebauten.

    Zitat


    Passieren kann immer was und wie gesagt mag ich einfach nicht glauben das ihr eben die Hunde einfach weggebt.


    Jetzt sag mir mal bitte was passieren kann, dass ich mir z.B. 20 Euro im Monat für Fleisch vom Schlachthof und Reis/Haferflocken/Kaisergemüse etc nicht mehr leisten kann - wenn ich es mir vorher leisten konnte.


    Edit:

    Ich denke uns ist allen klar, dass das die Grundversorgung darstellt. Allerdings zeigt mir meine persönliche, reale ERfahrung schon, dass bei den Leuten, bei denen es dann "plötzlich" so knapp ist, meistens schon die ganze vorherige Planung daneben gegangen ist.

    Selbst wenn ich Hartz4 beziehe, dann sind Futtersorten wie Josera (das wurde ja schon als Teuer betitelt), Köbers, etc noch drin.


    Wenn ich natürlich der "Wohltäter" bin und noch X Pflegehunde habe, dann wirds da natürlich dünn, mit halbwegs anständigem Futter.


    Auch wenns jetzt nen Aufschrei gibt - in Deutschland fällt man idR nicht von selbst durchs soziale Netz. Man muss eben auch irgendwo mit seinem Geld umgehen können und wissen, was man sich leisten kann und was nicht.


    Ich bin mitten im Studium - mir fliegt das Geld auch nicht zum Fenster rein. Deswegen habe ich nur einen eigenen Hund (plus meine alte Hündin , die aber nach familären Absprachen von meinen Eltern finanziert wird und unserm Rüden, den ich mir quasi mit einem guten Freund "teile) für den ich finanziell verantwortlich bin.
    Was mache ich? ich füttere frisch und schaue nach Angeboten und ich habe halt keine Pflegehunde.

    Ich frage mich ernsthaft, warum sich hier viele so reinhängen - es wird das billigste vom billigsten gesucht und Ende.


    Warum man sich nen Haufen Hunde antut, wenn man sie sich nicht leisten kann... gut, dass ist eine Frage, aber leider heutzutage normal.


    Fressnapf hat öfters im Angebot Multifit Futter (15kg für 9,90 oder so)... hinten drauf schaun würd ich da nicht, muss man auch mit seinem eigenen Gewissen ausmachen.

    Ebenfalls wichtig:


    Auf dem Land sind zwar weniger Menschen, aber von daher kann man sich auch nicht unter anderen "Verstecken", wie in der Stadt. Einmal einen schlechten Eindruck hinterlassen und man hat evtl verloren - vor allem, weil man unter Umständen mal auch jemanden anderen braucht.
    Meiner Erfahrung nach, wird zwar manches nicht so eng gesehen (bewachen... über das "ja aber er darf nicht beissen" würde ich mir keinen wirklichen Kopf machen - es braucht auch keiner übern Zaun steigen), dafür anderes eben sehr viel enger.
    Evtl auf Weiden stehendes Vieh ist absolut tabu und Hund in Felder und Wiesen lassen würde ich mir auch absolut verkneifen - im Gegensatz zur Stadt, gibt es idR keine Wiesen die nicht Landwirtschaftlich genutzt werden.


    Ich persönlich mag das eher ländliche Leben recht gern (allerdings derzeit noch selber eher städtisch...Schwiegereltern leben allerdings auf dem Dorf), aber manches ist halt schon anders und gewöhnungsbedürftig.