Beiträge von bordy

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    was die BH angeht - und das darf ich sagen, da ich bisher nie ambitioniert auf dem Hundeplatz war - ist doch nicht viel schwieriges dabei oder?

    ich meine ok, ich könnte mit Luna Probleme in der Ablage bekommen, da sie ungerne liegt, schon gar nicht lange und erst recht nicht, wenns nass oder kalt ist

    aber der Rest? ich weiß nicht

    ob das für THS nun Sinn oder Unsinn ist, davon hab ich auch keine Ahnung

    aber entweder mecker ich drüber und sehe zu, dass sich etwas ändert, oder ich lasse es
    ich finde es nur schade, über sowas dann hier zu meckern
    die Energie kann man doch woanders besser nutzen, oder?


    Wie man hier wohl schon beim "ein oder anderen" gemerkt hat, gehts da doch nur um rein persönliche Problemchen - ein echtes gibt es nunmal nicht. Aber man kann sich natürlich trotzdem wunderbar drüber aufregen.


    Wenn ich es mal streng nehme - warum habe ich eigentlich Abitur gemacht, inklusive naturwissenschaftlichem Part?
    in meinem (naturwissenschaftlichem) Studium, habe ich in der Erstprüfung übrigens nochmal Sachen gemacht, die ich im (Bayrischen) Gymnasium in der 9. Klasse hatte.
    Ich könnte mich da nun auch massiv beschweren.. und die Antwort der Ausschussvorsitzenden wär ganz einfach: Wenn sie das dann doch schon konnten, haben sie es doch im Studium dann leichter. Recht hat er im übrigen. Die, die aus anderen Bundesländern kommen, wo das alles nicht so ist, ruderten dann nämlich ganz schön.

    Anders ist es im Sport auch nicht.
    Ja was zwingt mich denn dazu mit 18 Monaten einen Hund schon Prüfungsreif zu haben?? Warum muss mein Hund direkt mit Mindestalter seine Beginner laufen? Warum direkt auf einem Turnier starten?
    Wenn es noch nicht langt, langt es eben nicht, Ende der Geschichte. Wenn ich meinen Hund nicht verheize, dann wird der auch noch mit 7 oder 8 Jahren gute Prüfungen ablegen, da jucken mich die 2 Monate hin oder her auch nicht.
    Die Fußarbeit in der BH ist übrigens auch länger, als das, was mein Hund in einer IPO1 zeigen muss. Ist praktisch, denn wenn mein Hund die BH hat, kann ich mich idR dann auch einfach den anderen technischen Übungen widmen und muss nicht noch am Fuß basteln.
    Machen die armen, gegängelten Obedience Leute hier, die im Gegensatz zu manchen in diesem Thread wohl Nachts auch noch ruhig schlafen können (trotz BH), auch nicht anders. Da wird die BH gemacht und wenn man die hat, zügig direkt die Beginner und 1er nachgeschoben. Wo doch nur die blöden VPGler Probleme damit haben, mehrere Prüfungen innerhalb von wenigen WOchen zu laufen, sollte das für die wahren Profis was Unterordnung angeht, doch echt kein Problem sein.


    "Der" elementare Unterschied zwischen Unterordnung Obedience und guter Unterordnung in der BH hat sich mir übrigens immernoch nicht erschlossen - wenn ich so trainiere, wie es mir dann später gefällt, falle ich trotzdem durch keine BH.
    Gerade wo doch alle VPG Hunde so besch... laufen, sollte man sich da doch locker mit messen können.


    Bis dato kann man ja weiter versuchen, die AZG (die es übrigens schon länger nicht mehr gibt :hust: ) mit wahnsinnig "guten" Argumenten davon zu überzeugen, die BH wieder als Pflicht abzuschaffen.
    Wenn das einzige wirkliche aber ist, wenn ich keine BH machen müsste, könnte ich früher im Agility starten, dann wundert es mich so rein garnicht, warum das bisher keinen Erfolg hatte. :mute:

    Zitat


    Komisch ..... wo war denn diese Flut von Leuten, als die Zwangs-BH-Prüfung für's Agility eingeführt wurde? Oder für's Obedience?
    Da gab es schlicht keine Flut - war einfach ein Beschluss der AZG .... man wollte wohl noch ein bischen Muskeln spielen lassen.
    .


    Ja doch, jetzt bin ich mir sicher, eindeutig Verfolgungswahn.

    Soeinen Schmarrn habe ich echt lange nicht mehr gelesen - es interessiert wirklich keinen, der hier für die Verbandsgeschichten im VPG zuständig ist, wie die ihre Turniere gestalten.
    Und wo sitzen bitte VPG Leute in den Zuständigen Gremien für die Prüfungsordnung? Da möchte ich mal EINEN! sehen, der wirklich irgendwo mit drin sitzt, wo es nicht um alle Sportarten zusammen geht.
    Als ich meine ersten Obedience Prüfungen geführt habe, habe ich übrigens im März gebangt, ob ich noch einen Startplatz für ein Turnier im September bekomme. Nur mal so zum Thema "Starterfluten". Gleichzeitig ging es den Agilitysportlern genauso - wenn ab Tag X Meldebeginn war, konnten die Meldestellen sich sicher sein, dass ihr Postbote an diesem Tag klingeln würde, weil er einen Korb voll Meldungen dabei hatte.


    Aber ja, wenn irgendwelche Verbandstagungen sind, dann gehts nur darum "wie könnte man den armen THS, Obedience und Agility Leuten das Leben schwer machen?". Auch reissen sich Leute, die mit dem Sport nichts zu tun haben darum, sich auchnoch mit deren Prüfungsordnung auseinander zu setzen. Ist schon richtig so, es lebt halt jeder in seiner eigenen Welt |)

    Ich könnte ja grundsätzlich auch ohne BH - aber als "Hürde", als die sie eingeführt wurde, funktioniert sie nunmal und sie ist kein großer Aufwand.
    Durchgefallen ist übrigens zumindest in meinem Beisein noch NIE jemand, weil der Hund nicht permanent Blickkontakt gehalten hat. Durchgefallen sind Leute wegen Aktionen wie "Hund dreht Kreise mit Radius 20m um den Hf und ist nicht mehr einzufangen" oder "Hund geht bei der Ablage lieber los und checkt den Platz ab". Wie die dann mit soeinem Hund an irgendeinem Turnier einer anderen Sparte teilnehmen wollen, möchte ich auch wissen.

    Eine BH zählt übrigens auch nicht automatisch in irgendwelche VPG Statistiken - THS, Agility und Obedience Richter dürfen eine BH genauso abnehmen.


    Wenn einen die BH so stört, dass man deswegen unter derartigen Wahnvorstellungen leidet, dann habe ich da einen ganz heissen Tip:
    Man übernehme ein Amt (KGO Obedience wär da ein ganz heisser Anlaufpunkt) - die ganzen VPG Funktionäre die ja angeblich für alles verantwortlich sind, sind sicher nicht böse drum, eins loszuwerden. Man besuche entsprechende Ausschüsse und gebe einen Antrag ein. Wenn man sinnvoll begründen kann, warum man die BH für manche Sportarten abschaffen sollte, kann man darüber sicher diskutieren.
    "Find ich doof" ist idR aber kein gutes Argument.

    Bezüglich der Agility und BH Geschichte:


    Bissl Verfolgungswahn hat hier der ein oder andere aber auch nicht, oder?


    Glaubt ihr denn ernsthaft, dass es irgendeinen VPG Funktionär juckt, wer oder was mit welcher Prüfung auf irgendeinem Agiturnier startet? :hust:


    Nur mal ein kleiner Vergleich:


    THS gibt es schon länger in D als Agility. Für THS Turniere brauchte man nie eine BH - vor nicht allzu langer Zeit, hat man aber eingeführt, dass für die meisten Wettbewerbe eine BH Pflicht ist. Ich bin mir nicht sicher, ob es vor ein oder zwei Jahren war.
    Grund?
    Schlichtweg eine Bremse für die vielen Starter, die Schlussendlich ihren Hund null auf der Reihe haben, aber Startplätze und viel viel Zeit in Anspruch nehmen, die dann für Leute, die die Anforderungen auch erfüllen können, fehlt.
    Ich mache seit Jahren kein THS mehr, aber was man so hört, scheint die ganze Geschichte auch ganz gut zu klappen. Natürlich passt das den oben beschrieben Leuten, die jetzt, da natürlich eine BH erst recht nicht hin haut, nicht mehr starten dürfen, nicht. Der Rest merkt aber wohl eine Verbesserung.

    Gleiches Spiel war es hier in der Umgebung damals beim Agility. Natürlich nölen nun die meisten rum, dass sie doch ernsthaft ihrem Hund beibringen müssen mal 10 Minuten bei ihnen zu bleiben, genauso wie ich gern mal jammere, dass ich extra die Geschichte mit dem anbinden und weggehen trainieren muss.
    "Sinn" der ganzen Geschichte war damals aber einfach, die Flut von Leuten, die sich heute eingebildet haben, sie machen jetzt Agility und und morgen schon auf ihrem Turnier starten wollten (auf dem man dann ansich auch schon Monate vorher keinen Startplatz bekam) einzudämmen.

    Als ob man mit irgendeinem wie auch immer standartisierten Test überprüfen könnte, wie tauglich mein Hund für MEINEN Alltag ist - vollkommen egal ob 8 Minuten oder 8 Stunden :roll:


    Ich trainiere gewisse Dinge übrigens auch NUR für den Verkehrsteil und danach nie wieder - einfach weil es in meinem Alltag nichts verloren hat. Trotzdem begleiten mich meine unsozialen, armen, geschändeten Sportgeräte davor und danach vollkommen Problemlos auch mal an die Uni, ins Restaurant, zu Familienfeiern, etc.


    Ansich verstehe ich wirklich auch nicht, warum man grundsätzlich bewerten muss was ein anderer wie tut.
    Der eine holt sich den Hund als Partner, Familien, was auch immer Ersatz, um etwas zu betüteln zu haben, der andere hat hier eben keine Defizite und stellt andere Anforderungen, Punkt. Deswegen geht es dem Hund nicht schlechter oder besser.

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    Och, z.B kannst du krank werden... so richtig für mehrere Wochen im Krankenhaus liegen, oder einfach arbeitsunfähig sein (Rücken kaputt, Psyche kaputt was weiß ich)... da kannst du nicht einfach mal eben irgendwo putzen gehen.

    Oder du hast einfach keine Zeit auch noch zu arbeiten. Es gibt z.B. kein Bafög nach den 4 Monaten Masterstudium... aber wenn man danach eine Promotion beginnen möchte bewilligen die nicht so gerne ALG2... wenn man dann auch noch als Student eingeschrieben bleibt (Wg. Krankenversicherung, Semesterticken etc.) muss man mal eben drei Monate überbrücken bis die Korrektur fertig ist und man den Vertrag unterschreiben kann. Da man aber schon weiß wo man mal promovieren will darf man für den Prof schonmal brav unentgeltlich arbeiten... da noch nichts unterschrieben ist wehrt man sich besser nicht, sonst bekommt man die heiß umkämpfte Stelle nämlich nicht. Auch zwischen Promotion und Arbeitsleben bzw. Postdoc kann es zu solchen Übergangszeiten kommen... möglicherweise schreibt man dann sogar noch an seiner Arbeit. Unter Akademikern ist das bekannt und kein Einzelfall sondern die Regel. Es mag ja Studenten geben, die trotz mickrigem Bafög Geld sparen können... aber dann darfst du schon nicht in München, Köln oder Frankfurt wohnen. Bafög ist überigens deutlich unter dem Solzialhilfe Satz und damit lebt man schon nicht toll.


    WEnns mir gesundheitlich so schlecht geht, dann kann ich auch keinen Hund versorgen.


    Ich bin übrigens auch gerade mitten im Studium - und sowas weiss man eben. Da sind wir wieder bei dem was ich meine... da muss ich vor planen und mir vorher drüber Gedanken machen, wie ich Rücklagen bilde und ob ich mir das dann eben noch leisten kann.

    Ich arbeite z.B. neben dem STudium, in den Semesterferien auch Vollzeit. Alles was ch dann mehr verdiene, wandert zur Seite als Rücklage - warum? weil mein Vertrag nächstes Jahr ausläuft und ich noch nicht weiß, ob er verlängert wird, bzw wann ich etwas anderes finde.
    Einfach zu warten bis nächstes Jahr und sich dann zu wundern, dass kein Gehalt mehr eintrudelt und ich mir den Hund nicht mehr leisten kann, wäre schlichtweg ziemlich dumm.

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    Ich glaube so ordentlich kann niemand Planen.. oder weißt du das du niemals Arbeitslos wirst ? Was ist denn wenn du dann Monatelang nach Arbeit suchen musst und nichts findest? Oder was passiert wenn du einen Unfall hast und daher nicht mehr arbeiten gehen kannst? Klar es gibt Hilfe vom Amt... aber wenn du erst Monatlich z.b. 2000Euro zur Verfügung hast , und dann nur noch 1000 , ist das schon hart und man muss umdenken.

    und Arbeitslosengeld ist so wenig, dass man einen Hund nicht mehr anständig versorgen kann?

    Sorry, dass ist Blödsinn.


    Selbst von Hartz4 kann man einen Hund noch halbwegs ausgewogen ernähren und durchbringen, dafür fällt dann halt anderer Luxus weg - und Ernährungstechnisch gibts auch günstige und trotzdem halbwegs hochwertige ALternativen. Das ist so ähnlich wie wenn jemand behauptet, wenn er arbeitslos wird, kann sein Kind nur noch Tütensuppen essen.

    Zu dem ewigen Spiel mit der Bildqualität beim Sigma....


    Ich verstehe nicht ganz, warum man nicht erstmal einfach das Objektiv umtauscht, wenn die Bildqualität generell nicht passt - das war doch ein Neukauf, oder?!


    Der Fokus kann sich ändern an einer anderen Kamera, aber grundsätzliche Schärfe etc. eher weniger. Ich würde da jetzt nicht Tag ein Tag aus rummosern, dass die Bilder nicht scharf sind und schlussendlich warten, bis meine Garantie verfällt, sondern das Objektiv zum Händler und gut.

    Es gibt "bellen" und bellen.

    Ein Hund, der Frust hat, bellt anders als einer, der warnt. Ebenso ist die Körpersprache vollkommen anders.


    Auch bin ich der Meinung, dass das (gewollte) Bewachen des eigenen Teritoriums eine vollkommen andere Baustelle ist, als draußen rumzupöbeln - wobei das letzte, was ich meinen erlauben würde ist, drohend auf Besuch loszustürmen.
    a) ist das nicht deren Job und
    b) entwickelt sich sowas dann ganz gerne auch mal weiter.

    Bei Besuch wird auf den Platz geschickt und absolut konsequent durchgesetzt das dort geblieben wird.


    Der Knackpunkt, egal ob es sich nun um Frust oder um Agression handelt, sind klare Linien. Du entscheidest was gemacht wird und jegliche ungefragte Aktion diesbezüglich seinerseits ist unerwünscht.
    Häufig, gerade bei Frustration, ist es hilfreich, ein Ventil (z.B. tragen einer Beisswurst) zu schaffen - trotzdem sollte klar sein, dass dies nun eben das Ventil und anderes nicht erlaubt ist.


    Ansich wirst du dich aber wohl generell damit anfreunden müssen, in solchen Situationen nicht träumen zu können.