Beiträge von bordy

    Na, da drehst du mir aber jetzt die Worte im Mund herum ;)


    Für mich muss das bei garkeinem sein - von daher auch nicht bei Pferdehaltern.


    Das einzige um was es mir geht ist die Aussage, dass die Leute ihre Pferde wegen 200Euro (und darum geht es gerade) zum Schlachter bringen müssen. Da stimmts dann doch einfach schon vorher in der Finanzierung nicht, sorry. Oder man mags dramatisch.

    Zitat

    Jede Tierarztrechnung beim Pferd schlägt bei mir je nach Höhe schon tiefe Löcher in die Taschen, aber ich habe z.b. ein Sparbuch wo ich jeden Monat Geld weglege, damit ich das alles zahlen kann. 200euro gut und schön, was wenn es mehr wird? Es waren schonmal bis 750euro im Gespräch... Ist im Monat alles sehr eng kalkuliert(Stallmiete/Futter, Hufschmied alle 6-8 Wochen, Haftpflicht fürs Pferd, ggf. Hallenmiete/oder Verein, Zubehör ...da bleibt Eurotechnisch nicht viel Spielraum(jedenfalls bei mir)


    Ist "eng kalkuliert" eine schöne Umschreibung für "wenn was ungeplant kommt, wirds eng fürs Pferd"?


    Sorry, aber jedem Hundeneuling wird von den Usern hier (darunter auch manche die sich hier ereifern sie könnten sich dann ihr Pferd nicht mehr leisten) mehr oder minder deutlich gesagt, dass ein Hund unter Umständen viel Geld kosten kann. Das er dauerhaft Medikamente oder eine OP brauchen kann, dass er unter Umständen spezielles Futter brauchen kann, usw.
    Würde da jemand ankommen und z.B. in der Beginnerrubrik schreiben "ich muss meinen Hund abgeben, weil er für 16,66Euro Medikamente im Monat braucht " (sind aufs Jahr dann 200 Euro), wäre hier der Teufel los. Und die selben kalkulieren dann so für ihr Pferd?

    Ein Pferd ist nunmal ein sehr sehr teures Hobby und ich verstehe nicht wirklich, wie man auf der einen Seite so pingelig bei der Hundehaltung sein kann, auf der andern Seite ist es aber vollkommen ok im Klartext zu sagen "ja wenn ich 200 Euro Mehrkosten im Jahr habe, dann geht der Fleischpreis runter, weil dann muss mein Pferd zum Schlachter".

    Ich habe bis dato niemanden kennen gelernt, dem nicht klar war, dass ein Pferd nicht einfach das Äquivalent zum Meerschweinchen ist, dass sich ansich jeder leisten kann. Vielleicht verwundert mich die ganze Geschichte deswegen so sehr. Ich hätte als Kind/Jugendliche übrigens auch total gerne ein Pferd gehabt - habe aber keins bekommen, weils finanziell einfach nicht drin war.

    Jetzt mal so rein interessehalber - ein Pferd kostet ja nunmal irgendwie schon einiges im Unterhalt. Wohl deutlich mehr, als ein gesunder Hund kostet.

    Ich zahle hier 133Euro im Jahr pro Hund Hundesteuer und bin nicht reich.

    Wenn sich jetzt hier ernsthaft jemand hinstellt und sagt, dass wenn jemand von ihm verlangt jetzt 200 Euro Pferdesteuer zu zahlen, kann sich derjenige dann sein Pferd zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt wirklich leisten? Wenn ich mal alleine z.B. Medikamentendosierung, die ja normal nach Gewicht geht anschaue, dann sind 200 Euro z.B. eine Behandlung mit einem speziellerem Antibiotika. Ohne Arbeitszeit des Tierarztes.

    Die Begründung finde ich ehrlich gesagt einfach albern und glaube auch nicht, dass man so Erfolg beim klagen hat.


    Und nein, ich bin nicht der Meinung, dass nun alle Haustiere besteuert werden sollten - mir erschließt sich die Logik nur echt nicht.

    Das wird eher daran liegen, dass genug rumlaufen die nur Geld wollen.


    Ein derartige "bemerkenswerte" Situation hatte ich vor ein paar Monaten in der Erlanger Innenstadt - ich hatte für Hund und Halter etwas gekauft.

    "Das ist zu viel für den Hund, geben sie mir das Geld".


    Ganz ehrlich.... nö :hust:

    Ansich ist das doch auch alles vollkommen sinnlos - wenn es nicht massig Leute gäbe, die sich selbst gern in die Tasche lügen (neihein, einen gesunden Hund macht natürlich nicht aus, dass er ohne Kreislaufzusammenbruch eine normale Strecke bewältigen kann! natürlich nicht!), dann gäbe es keine Sachen wie Qualzuchtgutachten. Es gäbe auch keine Tierärzte, die sich darauf spezialisiert hätten, z.B. Nasenlöcher wieder zu öffnen, bzw zu vergrößern.
    Es gäbe so vieles nicht - aber es gibt solche Dinge massig, also müssen irgendwo auch die Leute stecken, die diese Entwicklungen befürworten, auch wenn sie es direkt natürlich nie zugeben würden.


    Insofern:
    Nein, in diesem Forum gibt es keine Hunde, die bereits im Welpenalter Operationen über sich ergehen lassen müssen, um ein halbwegs normales Leben zu führen.
    Nein, in diesem Forum gibt es natürlich keine Hunde mit massivem Übergewicht.
    Nein, in diesem Forum gibt es natürlich keine Hunde mit körperlichen Deformationen die sie an einer normalen Fortbewegung hindern.
    Klar, in diesem Forum stellen natürlich alle ihre optischen Vorlieben hinter das Wohl des Hundes an.


    So wird es sein. Und natürlich entsprechen oben genannte Fakten nicht der Realität...Von daher, zum Thema des Threads: Kritik ist natürlich vor allen Dingen deswegen nicht erwünscht, weil sie natürlich auch nicht angebracht ist.

    Lustig das sogenannte "Tierliebhaber" ein Lebewesen mit einer Wohnzimmereinrichtung oder ähnlichem vergleichen - da wird der wahre "Wert" eines Lebewesens deutlich und so manche Diskussion entpuppt sich eigentlich als Witz.


    Kritik und Diskussion ist halt so lange gut und richtig, wie man selbst nicht betroffen ist - ist mans selbst, ist es auf einmal unhöflich, unangebracht und total daneben.


    Jemand, der sich hier ernsthaft hinstellt und sagt "jaha und selbst wenn mein Hund kaum aus den Augen schaun kann, im Welpenalter operiert werden muss" oder "ja und wenn mein Hund massiv übergewichtig ist", "ich wills aber nicht dauernd zu hören bekommen", der ist bei mir absolut unten durch und das wird sich auch nicht mehr ändern.


    Zum Beispiel Tagestour:

    Meine Hunde laufen alle locker ihre AD - das sind 20km am Fahrrad, auch bei deutlich über 20°. Danach evtl noch Unterordnung.
    Da kippt keiner fast um weil er keine Luft mehr bekommt - wäre es anders, würde ich mir deutliche Gedanken darüber machen, ob meine Ideale nicht einem Tier schaden.

    Zitat

    Irgendwann kann man auch akzeptieren, dass die eigenen Bedenken nicht von jedem geteilt werden

    Man könnte auch akzeptieren, dass es Leute gibt, die auch nach dem 25. "oh ist der süß" Bild Nachts nicht ruhig damit schlafen könnten, derartige Unwahrheiten über diese tierquälerischen Aktivitäten gut zu heissen.


    Nimmt darauf irgendwer Rücksicht? Wohl nicht.


    Hier hat niemand einen Thread eröffnet mit dem Titel "Schaut, da gibts Leute die kaufen kranke Hunde". Diese spezielle Userin bringt das Thema immer und immer wieder auf ihre Hunde, lügt sich die Welt zurecht wie sie ihr gefällt und jeder der das dann noch kommentiert ist am Ende dann der Depp. Das kann es auch nicht sein und ganz ehrlich, selbst Schuld.


    Ich muss niemanden ungefragt meine Meinung aufdrängen - aber ich habe, wenn man mich mit irgendwelchen Unwahrheiten belästigt das Recht, meine Meinung zu äussern.
    Im übrigen haben wir das Qualzucht Problem erst deswegen, weil sich jeder zu fein ist auch auf einzelne Menschen einzugehen. Lieber vorne rumschleimen und hintenrum dann rummosern.

    Auch wenn ein Hund noch so gut erzogen ist, wird ein halbwegs selbstbewusster Rüde aus Gebrauchshunderassen, der auchnoch weiss das er das ist, immer austesten.

    Ehrlich gesagt liest sich das ganze hier nicht so, als ob man hier irgendwie mit dem angestrebten Typ Hund glücklich werden könnte - evtl mit einer älteren, sensibleren Hündin (die man dann auch speziell aussuchen muss), aber sicher nicht mit einem jungen, selbstbewussten, typischen Rüden.


    Wenn das klappen sollte, dann müsse auch das permanente Umfeld passen, man dürfte die hauptsächliche Bezugsperson nicht einfach allein lassen. Das sehe ich hier ehrlich gesagt nicht, denn was ich in den letzten Posts heraus lese ist schon eher, dass man ziemlichen Bammel vor dem Hund hat.
    Vorsicht und Respekt ist sicher wichtig, aber Angst ist immer ein schlechter Berater und vor allen Dingen sollte sojemand dann nicht beraten, denn er ist nicht neutral. Ich erinnere da nur mal an Kommentare in die Richtung " die zwei möchten noch Kinder".... gerade ein selbstbewusster Hund ist ansich ein deutlich besserer Familienhund als einer, der sofort den Schwanz einzieht.


    Kein junger Rüde wird nichts ausdiskutieren wollen - zumindest keiner, mit entsprechender Abstammung.