Beiträge von bordy

    maus


    Toll fände ich es sicher auch nicht, wenn mein Hund getreten wird . Nur damit wir uns richtig verstehen .
    Allerdings beziehe ich mich hier auf den Ausgangspost und da war vom 2m durch die Luft fliegenden Hund noch keine rede - und wenn jemand um nicht angesprungen zu werden das Knie hoch zieht, finde ich das nicht unverhältnismäßig. Wenn der Hund sich dabei prellt, ist das zwar blöd, aber eben das Risiko bei der Sache .

    Schlussendlich ist selbst wenn getreten wurde immernoch die frage wie - die dramatischen Schilderungen wurden erst im Nachhinein dazu gedichtet. Am Anfang hat man noch nicht mal gesehen das überhaupt wirklich getreten wurde.


    Gehen wir mal davon aus, die Frau hat den Hund wirklich mit dem Fuß erwischt . Dann gehe ich bestenfalls noch hin und rede mit ihr, dass ich das zu hart fand (ohne Vorwurf) - als Halter selbst.
    Was ich definitiv nicht tue ist, hintenrum dann geschütze aufzufahren wie "Tierquälerei", "Täter" usw.
    Die Sache ist dumm gelaufen , nächstes mal weiß man mehr, Ende . Da nun Soein Fass aufzumachen , gerade wenn die Halterin selbst das nicht will, finde ich ganz persönlich jetzt mal unverhältnismäßig.

    Zitat

    kannst du gerne die sind stahlhart, 15 jahre Leistungssport, und ein paar Haare sind auch dran :D
    Auch trage ich einen Oberlippenkinnbart. :lachtot:


    Womit wir wieder beim Thema wären .. Der eine findet's ok in ner Bar ne fremde Hand an der Brust zu haben , deine evtl weibliche Begleitung findet's eher suboptimal und verteilt evtl ne Ohrfeige ;)

    Der nächste findet's ok auf der hundewiese angesprungen zu werden , ein anderer zieht das Knie hoch .

    Irgendwie scheinen einige sehr Phantasiebegabte User hier gerne kreativ tätig zu werden . Erst hat keiner gesehen was passiert ist - dann auf einmal ganz genau und jetzt fliegt ein Hund 2m durch die Luft .

    Zum Thema Prellung : ich hab mir diese Woche das Steißbein geprellt als ich auf der Treppe ausgerutscht bin . Mich hat auch niemand 2m durch die Luft geschleudert .


    Der nächste Punkt den heutzutage leider sehr viele Menschen nicht verstehen wollen , ist folgender :
    Es ist nicht schlimm , einen Fehler zu machen . Die frage ist, wie gehe ich damit um ?
    Habe ich den Arsch in der Hose dazu zu stehen? Oder nörgle ich hinterher rum und schiebe anderen die Schuld in die Schuhe ?

    Fakt ist doch nunmal , wenn ich sicher gehen will, dass mein Hund nur Umgang nach meinen Maßstäben hat, muss ich zum Beispiel dafür sorgen , dass er eben keine Menschen anspringt . Tut er es doch , dann bringe ich Menschen in die Situation das nach ihrem Ermessen zu entscheiden .. Mit der Gefahr , dass sie nicht so entscheiden wie ich das will . Der eine sagt halt , ist mir egal, der nächste dreht sich weg und wieder einer zieht das Knie hoch und der Hund prellt sich dabei .

    Geh doch hin und befrag den zuständigen Beamten, wenn es dir so wichtig ist.


    Was dabei raus kommen wird ?


    Unter Umständen einiges unangenehmes für die Halterin des Hundes.


    Ich weiß nicht, ob sich der ein oder andere dessen bewusst ist, aber in vielen Satzungen wird ein Hund, der andere wiederholt anspringt als gefährlich erachtet - wenn man es darauf anlegen würde, könnte das bis zur Beschlagnahmung und einschläferung des Hundes gehen. Der Gesetzgeber macht da keinen wirklichen Unterschied zwischen einem anspringenden und einem beißenden Hund, nur mal so viel.

    Das Jetzt mal nur so, ohne Wertung.


    Unter diesen Voraussetzungen würde ich mir schon mal überlegen, ob ich wirklich soein Fass aufmachen würde vorwiegen "tierquälerin" etc.
    Fakt ist, wenn auf den Hund aufgepasst worden wäre, wäre er nicht getreten worden. So ist es zwar sicher blöd gelaufen, aber das ändert an der Ausgangslage nichts.

    Zitat

    Doch, "leider" geht es genau so! =)


    Ok, jemand Interesse an ner 50D plus 70-200 2.8 L? ;)


    Wobei ich gerade nochmal genau die Bilder von gestern inspiziert habe und es zeichnet sich ab:
    Jetzt ist zwar Kamera und Objektiv schnell genug, aber nachdem ich nur den mittleren Fokuspunkt auswähle, ist Madame wenn ich abdrücke mit ihrem Dickschädel schon von dem wieder weg.
    Egal, ab jetzt gibts Blende 20 und dann ist halt alles scharf :hust:

    Zitat

    Eine Fokusfalle ist eine reine Übungssache und hat nichts mit den Kameraherstellern zu tun. Aber ich versteh nicht, warum man es sich mit Fokusfallen kompliziert machen muss, wenn es schon reicht, mit einem AF Feld auf den Hund zu zielen und ihm zu folgen!?
    Eine Fokusfalle kann auch nicht funktionieren, wenn du nicht etwas hast, das auf gleicher Höhe des Hundes ist. Angenommen du hast Wiese, im Hintergrund Hecken. Du willst den Hund jetzt seitlich rennend an einem bestimmten Punkt scharf haben mit Fokusfalle. Dann fokussierst du ja die Höhe irgendwo bei den Hecken dann vor und wenn der Hund kommt, drückst du ab. Ergebnis: Hecke scharf, Hund nicht, weil Hund nicht in der Schärfeebene liegt.
    So was klappt vielleicht bei Sprüngen über eine Hürde, weil der Hund dort dann (mit Glück) auf dereslben Ebene wie die Hürde ist und somit eventuell im Schärfebereich liegt. Bei allem Anderen ist es Blödsinn...

    Erstmal, habe ich geschrieben, "Eine Art" und nicht ich bastele mir eine komplette Fokusfalle.

    Dann zum nächsten, ich habs gerade nochmal extra für dich nachgeschaut, bei Canon kann man leider nicht explizit zwischen Auslöse und Schärfepriorität wählen.
    OneShot hat Schärfeprio, die anderen beiden nicht.
    Und ja, natürlich funktioniert das was ich geschrieben habe nicht, wenn ich nichts auf der Ebene habe, auf der sich der Hund dann befindet. Bei einem seitlich vorbei laufenden Hund ist es auch wirklich Quatsch, weil das normalerweise jede Kamera schafft.
    Interessant wird es wirklich bei frontal auf einen zulaufenden Hunden. Mag sein das ich mich wirklich zu dumm anstelle, aber so einfach mit "fokusier halt drauf und dann drück ab" war das zumindest wenn der Hund wirklich frontal mit Vollspeed auf mich zugelaufen kam nie.
    Bei meiner alten Kamera mit dem alten Objektiv ging das z.B. garnicht. Da habe ich damals immer getrickst, indem ich Oneshot eingestellt habe, auf irgendwas fokusiert und dann ausgelöst habe wenn der Hund sich meiner Meinung nach in der Schärfeebene befand. Ging auch.
    Die, die hier gerade Fragen haben meines Wissens nach auch nicht die komplette Profiausrüstung, sondern suchen nach einer Möglichkeit den Ausschuss zu verringern.

    Und daher nochmal langsam:
    wenn es eine Möglichkeit gäbe, z.B. 3 Fokuspunkte in einem bestimmten Bildbereich anzuwählen, eine bestimmte Schärfeebene auszuwählen und dann Schärfeprio einzustellen, sodass die Kamera auslöst wenn sich der Hund in der Ebene befindet, würde das wohl den Ausschuss verringern und wäre eine Möglichkeit, z.B. einen nicht ganz so schnellen AF zu unterstützen.
    Geht bei meiner nicht, also seis drum.


    Wenn mir noch jemand erzählt, er hält auch beim auf einen zustürmenden Hund einfach drauf, fokusiert und drückt ab, werde ich mir sowieso überlegen ob ich mein Equipment nicht verkaufe. :hust:


    Edit:

    Meine aktuellen Objektive habe ich alle gebraucht gekauft und es nicht bereut. Ich kenne ehrlich gesagt auch keinen einzigen Fall, bei dem bei einem Privat genutzten gebrauchten Objektiv irgendetwas kaputt gegangen wäre.
    Gerade wenn ich zum selben Preis ein 2.8er Tele bekommen könnte, wie ein neues 4er, würde ich immer zum 2.8er greifen, wenn es von der Abbildungsleistung und der Fokusgeschwindigkeit genauso gut wäre.

    Zitat

    Das kann ja schon mal gar nicht funktionieren, weil du ja eigentlich vorfokussieren würdest und dann die ganze Zeit das (was auch immer) im linken Bildteil scharf wäre und nicht der Hund! Und genau in dem Moment abzudrücken, wo ein rennender Hund vielleicht in den drei Feldern ist, bedeutet unzählig viele Versuche, zumal der AF wohl eh nicht so schnell umspringt von dem (was auch immer) Linken auf den Hund.

    War das verständlich?


    Meines Wissens kann man bei anderen Kameraherstellern eine Art Fokusfalle einstellen, bei der ich z.B. vorfokusieren auf eine bestimmte Ebene kann und die Kamera auslöst wenn sich dort ein Objekt in der Schärfeebene befindet.


    Geht nur bei Canon nicht. (das es bei Nikon geht weiß ich).

    Zitat

    Wenn ich mal kurz so forsch sein darf:

    Nehmt nicht alle oder mehrere Fokusfelder!! Das ist Schwachsinn. Immer Eins auswählen, egal, ob Portrait oder Bewegung, egal ob wenig oder viel Kontrast. Woher soll denn die Kamera WISSEN, was ihr SCHARF haben wollt? :headbash:

    Genau das Gleiche wurde doch vor ein paar Seiten schon mal geschrieben. Ist das so schwer zu verstehen!? :hilfe:


    #

    Auf die Gefahr hin, dass meine eingeschränkten geistigen Fähigkeiten jetzt öffentlich werden:

    Wenn ich weiß, dass ich z.B. in Bewegung einen Hund genau dann in einem bestimmten Teil vom Bild haben möchte und ich einstellen könnte, dass z.B. die linken 3 AF Felder aktiv wären, dürfte das den AUsschuss vermindern.


    Mal so ganz schwer verständlich.

    Zitat

    Wo wir schon bei DSLR-Forum sind... viele da, die auch Hunde fotografieren nehmen nicht nur ein Fokusfeld, sondern dynamisch und dann eben 9 bzw. 11 Fokusfelder. Was bringt das konkret?

    Wenn ich nicht zu dusslig bin um das einzustellen, kann ich bei meiner 50D entweder nur ein Fokusfeld nehmen oder eben alle. Gerade bei Bewegungsbildern ist bei mir bei allen der Ausschuss noch höher.
    Wenn man das einzeln anwählen kann, ist natürlich die Chance das ein Fokuspunkt greift höher als nur bei einem...