Beiträge von bordy

    Ich bin mir ehrlich gesagt ziemlich sicher, dass die meisten genannten Rassen keine "Gebrauchshundeeigenschaften" haben - wenn man von denen, die ein guter Dsh/Malinois haben sollte, ausgeht.

    Riesenschnauzer Rüden haben eigentlich selten unter 70cm, aber dann hört's halt auch schon auf. Wird auch daran liegen, dass für das, was die Schäferhundartigen eigentlich tun sollen, bzw wofür sie gezüchtet werden, einfach ein 70+ Hund kaum geeignet ist.

    Zitat

    Jetzt musste ich grad mal ganz neugierig nachschauen, ob das auf den HSVRM LUs auch draufsteht. Tatsache. Wär mir garnicht aufgefallen. Tatsache ist aber auch, dass mir diverse Fälle bekannt sind, bei denen die LU einbehalten und mit Vermerk an den Verband geschickt worden ist (unsportliches Verhalten des Hundeführers, aggressives Verhalten des Hundes, Abwesenheit bei der Siegerehrung, ...).
    Ich bin grad zu faul um es nachzulesen, aber ich gehe mal schwer davon aus, dass die Leistungsrichter nicht von allein auf solche Ideen kommen, sondern sich an die PO bzw den Leistungsrichterleitfaden halten und dementsprechend handeln.


    Es stimmt das das in der neuen PO steht, keine frage - aber es ist halt rechtlich anfechtbar , wenn ich die leistungsurkunde nicht freiwillig abgebe. ;)

    Sperren etc kann man mich natürlich trotzdem, aber Urkunde abnehmen könnte blöd enden, wenn der HF auf seine Rechte beharrt.


    Wobei ich persönlich eh der Meinung bin, dass diese neue Regelung halt Tür und Tor öffnet für irgendwelche persönlichen Kleinkriege.
    Informiert habe ich mich darüber erst nachdem es hier z.B. Einen Fall gab, bei dem ein Hund wegen "aggressivem" verhalten gesperrt und die LU mitgenommen wurde. Der Hund ist während der (obedience) Prüfung bis zum Zaun gerannt , hat sich mit den Vorderpfoten auf den Zaun gestellt und ein paar mal gebellt.
    Disqualifikation, da der Hund nach 3 mal nicht abrufbar war. Da gibt's auch keine Diskussion. Aber einbehalten der leistungsurkunde ?
    (Muss dazu sagen, dass ich nicht selbst dabei war )
    Auf Nachfrage gab die Richterin wohl An, der Hund hätte ja schon vorher gedroht, beim stehen und betasten (hat nur draußen niemand mitbekommen ) und würde auf sie allgemein "aggressiv" wirken.

    Da sag ich doch.. Wenn der Hund wirklich bei, betasten geknurrt hat, fliegt er entweder gleich raus oder nicht - aber ich kann nicht meinen ich nehm dem jetzt die LU ab, wegen aggressiven Verhalten, weil er nicht abrufbar war.... Da kann man sich dann auch seinen Teil denken, was da noch nebenher lief |)

    Oder ein anderer Fall, in dem ein Hund leichte Arthrose in der Pfote hatte, allerdings auch ein Attest vom Tierarzt, dass er den Sport ausüben kann. Ende vom Lied ist, dass der Halter mittlerweile mit dem Verband per Anwalt kommuniziert, weil sich auch die ein oder andere als letzte Kompetenz angesehen hat und durchaus auch gefordert wurde ihm die LU abzunehmen.


    Früher war es zumindest hier ja so, dass die LU nichts gekostet haben und die Richter die an Prüfungen eben verteilt haben. Da geht das evtl noch, genau wie bei Papieren eines Rassehundes, die dem Verband gehören. Allerdings ist es seit mind. 2 Jahren so, dass wir zumindest im BLV unsere Leistungsurkunden selbst bestellen und bezahlen müssen - wenn ich mich recht erinnere, glaube ich 12 Euro pro Stück.. Damit hat sich dann das einbehalten spätestens erledigt.

    Auch wenn du zu gerne immer Recht hättest , es ist schlicht Quatsch was du schreibst .


    Die Ahnentafel eines Hundes gehört zum Hund und du kaufst sie nicht .
    Das ist etwas völlig anderes.

    Mittlerweile ist es im BLV aber so, dass du als Hundeeigentümer deine Leistungsurkunden für nicht gerade wenig kaufst. Zusätzlich steht auf den Leistungsurkunden sogar drauf, dass sie dem Eigentümer gehören . Wer hier lesen kann, ist also klar im Vorteil .
    Selbst wenn es nicht so wäre, fällt das in die selbe Kategorie wie schutzgebühren im Tierheim, bei denen der Hund angeblich trotzdem sofort vom Verein wieder geholt werden kann - ist einfach rechtswidrig . Der Blv behauptet allerdings nicht mal dergleichen, sondern spricht selbst explizit vom Kauf der Leistungsurkunden.

    Auch wenn man es also gerne so hätte, Ein leistungsrichter mag sich zwar sonst für eine göttliche Figur halten , aber er steht nicht über dem Gesetz . Selbiges gilt für die PO. Und nach deutschem Gesetz darf eine Privatperson niemand einfach sein Eigentum abnehmen . Man darf sie evtl für ungültig erklären oder einem Hund die BH aberkennen, aber dass wars auch schon .. Und ich würde jedem, der in diese Situation kommt , schlichtweg Raten sein Recht da auch durchzusetzen.

    Zitat

    Dann Schau mal in die PO.

    Da steht ganz klar und deutlich drin, dass bsp. Im Falle von aggressivem Verhalten die Leistungskarte eingezogen und mit entsprechendem Vermerk an den Verband geschickt wird.


    Dann Schau mal drauf wem die gehört - das ist im Zweifelsfall eine Straftat .

    Zitat

    90qm + zwei ca 8qm-große Balkone ;-)


    Ich kann dir nur sagen, dass wir in einem großen reiheneckhaus leben und ich Schätze mal, schon im Erdgeschoss mind 60m2 haben - die katzen sind nur im wohnbereich und draußen, Hunde und Katzen getrennt ... Und ich bin froh , dass ich ein paar katzenfreie rückzugsorte habe ;)

    Wenn ich jetzt noch 3 große Hunde im Haus hätte.... Und die Katzen keine freigänger wären.

    Ich habe ja erst seit meinem Freund mit Katzen zu tun, aber ich finde der große Unterschied ist schon, dass Katzen einfach nicht in der Form "bespasst" werden müssen, wie Hunde. Dafür sind sie auch erziehungsresistenter :hust:
    Hier waren's ja zuerst zwei Katzen... Dann kam eine aus dem Freilauf nicht wieder und ich muss sagen, dass seitdem wir wieder eine zweite dazu geholt haben, geht Madame einem nicht mehr so konstant auf den Geist. Obwohl das nicht die große liebe ist und sie Freigang hat.
    Bei dem jungen Kater möchte ich garnicht wissen, wie nervtötend der wäre, wenn er allein wäre. :roll: (ich hätt ihn wohl schon lange ausgesetzt)

    Ich denke, Katzen sind da eher wie Kaninchen, Meerschweinchen und Co (ganz grob): sicher werden die zutraulich und haben Bezug zum Menschen, aber hauptpartner sollte immer ein artgleiches Tier sein.

    An deiner Stelle würde ich, egal welche Katze, mir jetzt keine anschaffen. Einzelhaltung ist einfach nicht das wahre für eine Katze und Hunde ersetzen genauso wenig Artgenossen wie Kaninchen für ein Meerschwein.
    Vor allem sehe ich da irgendwo das Problem Platz.... 3 grosse Hunde und zwei große katzen in einer (kleinen?) Wohnung ?

    Die Geschichte mit den laufenden kosten ist auch soeine Sache - mein Freund füttert Mittelklasse Futter und trotzdem kostet der Kater locker das gleiche im Monat wie mein 27kg Hund. Ist teilweise echt unverschämt .

    Zitat

    Das klappte bei meinem Rotti auch wunderbar, aber jetzt beim Minibullierbsenhirn ... die ist echt ein anders Kaliber :hust:


    Ich verstehe ehrlich gesagt die Ablehnung gegenüber diesem Weg nicht ganz.
    Ich arbeite so schon sehr lange - da hatte das noch keinen so schicken Namen ;) Kenne es aber z.B. auch als Brücken oder Keep Going Signal. Hat für mich auch nichts mit locken oder dergleichen zu tun.

    Nicht jeder Hund eignet sich für komplett konsequentes Clickershaping, auch wenn das gerade im Obedience Bereich sehr modern ist.
    Ich persönlich bin immernoch der Meinung, dass sich die Ausbildung eines Hundes nicht an Modebewegungen, sondern an individuellen Bedürfnissen eines Hundes orientieren sollte. Es gibt schlichtweg Hunde, die brauchen gewisse Unterstützungen. Vielleicht würden die es auch mit kompletten Shaping irgendwann hin bekommen... aber ich sehe da wirklich keinen Sinn drin. Ich nutze bestimmte Methoden um ein Ziel zu erreichen, nicht aus purem Selbstzweck.


    Den Knackpunkt sehe ich darin, dass ich mit soeinem Signal nicht versuche den Hund irgendwo "hinzuschieben" (kurz gesagt, abhängig machen von einem locken), sondern wirklich nur eh schon gutes Verhalten bestärke.
    Im genannten Beispiel mit der Ablage heißt das z.B., dass ich nicht auf einen rumhibbelnden Hund einquatsche, damit er noch 2 Sekunden länger liegt, sondern in kritischen Situationen den ruhig liegenden Hund bestärke.
    Das brauche ich auch nicht mehr abbauen, weil ich Übungen nicht abhängig von diesem Signal aufbaue, sondern das richtige Verhalten eben nochmal explizit als richtig markiere.


    Ich habe ja nun zur Zeit keinen Hund fürs Obedience, sondern mache mit meinen IPO. Gerade da, hat sich das wirklich als sehr erfolgreich erwiesen - die Auflösung zwischen den Übungen fällt ja weg... Noch dazu ist gerade mein Rüde, liebevoll ausgedrückt, eher mit "analogem Denken" ausgestattet.Wenn ich da nur rein geshaped hätte, wären wir heute noch bei der Grundstellung...

    Nein, die haben idR kein Display, haben allgemein auch wenig bedienmöglichkeiten...

    Es handelte sich, zumindest bei denen die ich bisher gesehen habe, wirklich nur um kleine Festplatten mit Akku und lesegerät. Auch kein nachträgliches löschen ohne Rechner möglich, einfach nur zum überspielen der Daten.

    (Ok, gerade geguckt, haben doch mittlerweile ein kleines Display,)