Beiträge von bordy

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    Hm - an das 85 1.8 hab ich da gar nicht gedacht - ich wollte das 100er Macro haben und mir das auch gekauft.
    Oder meinste nur die Leutz mit dem 100mm 2.0? :D

    Eigentlich egal welches, wobei ich durch das 2.0er jetzt auf die Überlegung gekommen bin ;)

    Preislich nehmen die sich ja gebraucht nicht viel...

    Und unter den Bedingungen ist dann soein Hund richtig aufgehoben, wenn man ihn dann nicht mehr ohne Medikament geregelt krigt ?

    Und wenn Zylkene kein Medikament ist, was ist es dann ? Und wenn es keines ist, was anderes als die Wirkung die ein Beruhigungsmittel hätte, erwartest du davon ?

    Ich kann da gerade mal nur beipflichten, als positives Beispiel würde ich das hier eher nicht sehen. Vor allem ist der Hund erst 16 Monate alt - da wird wohl noch was kommen. Das sollte man sich mal vor Augen halten... Soein Hund ist mit 16 Monaten noch nicht mal am Maximum seiner Stärke angekommen.. Der wird gerade mal "zum Mann".


    Grüße vom unkastrierten Rüden, der auch ohne Zylkene tagsüber raus kommt.

    Hätte es nicht auch ein Hund getan der mit diesen Bedingungen klar kommt ?

    Ich verstehe gerade nicht, was die frage mit IPO zu tun hat, aber gut ..


    Normalerweise sollte ein guter Wachhund überhaupt nicht dazu aufgefordert werden müssen, einen Eindringling zu stellen - und wie schon gesagt .. Der klassische will to please lässt sich schwer auf Andere Rassen übertragen .


    Allerdings wird z.B. Im knpv sehr viel Wert darauf gelegt, dass die Hunde sehr schnell einsatzbereit sind und in ihrer Arbeit wenig abhängig vom HF.

    Am Rande :

    Das Energie Hochleistung wird von Köbers selbst nur als "beifutter" empfohlen, da es schon sehr gehaltvoll ist. Dafür aber wirklich gehaltvoll, nicht wie bei andern füttern mehr Protein und damit am Ende weniger kcal.

    Meine Hündin hat die letzten Wochen im fellwechsel und vor der Läufigkeit jeweils eine gute Hand voll zum Frühstück bekommen und damit die komplette röntgbarkeit ohne Röntgenbild gut überstanden.

    Zitat


    Dann hat eben der eine Hund mehr Bereitschaft zur Zusammenarbeit als der andere. Der eine will von seinem Menschen gefordert werden und der andere nicht.


    Der Knackpunkt ist leider, dass die meisten das nicht darauf beschränken.

    Am lustigsten finde ich immer solche Beispiele :
    Hundehalter möchte das sein Hund sich hinsetzt. Sagt sitz.
    Hund schaut in der Gegend rum, Hundehalter wartet, sagt ggf nochmal Sitz, Hund setzt sich irgendwann nach mehr oder weniger Kampf.

    Ausspruch des Halters : das ist ein Charakterhund, Der hat eben nicht so viel will to please.


    So, und jetzt stell ich mich hin und Sage, dass das der Hund sich nicht sofort setzt hat so rein garnichts mit will to please oder Charakter zu tun, sondern schlichtweg mit vermasselter Ausbildung. Es ist aber natürlich netter, erstgenannte Begründung zu benutzen.

    Wie schon erwähnt, ich mag den Begriff nicht sonderlich. Trotzdem gibt es natürlich Momente, in denen ein entsprechend veranlagter und auch passend ausgebildeter Hund etwas tut um seiner Bezugsperson zu gefallen - diese Momente sind aber sicher nicht die, die meistens genannt werden bei dem Thema...

    Zitat

    Will to please (oder fehlender will to please) ist ein saudoofes Modewort, um diverse Unarten des Hundes und Unzulänglichkeiten des Hundehalters schön zu entschuldigen!

    Am Ende ist es nur ein Ausdruck, welcher besagt dass der Hund die Bereitschaft mit bringt, mit dem Menschen zusammenzuarbeiten.
    Und das wiederum ist eine evolutionäre Besonderheit, die es ansonsten im Tierreich nicht gibt, und die dem Caniden bei der Entwicklung zum Haushund einen einzigartigen Vorteil verschaffte.

    Ob anhimmeln, bedrängen, Übermotivation etc. etwas mit will to please zu tun hat, bezweifle ich sehr stark. Da spielen meiner Meinung nach andere Dinge eine wichtigere Rolle (Wesensschwäche (aus Zuchtsicht), Ausbildungsmängel, fehlende Führung und Konsequenz).

    Charakterhund? Für mich DAS Unwort des Jahres - jeder Hund hat einen Charakter, sonst wäre er eine tumbe leere Fellhülle.


    Richtig :gut:


    Amüsant das alles...

    Ich denke nicht, dass sich alles in "Hunde mit will to please " und "Hunde ohne " aufspalten lässt - allgemein finde ich, dass das ganze irgendwo sehr schwammig ist.. Und ich würde so nicht gerne den Charakter eines Hundes beschreiben wollen.

    Es gibt natürlich Hunde, die sich leichter an ihren Halter binden, die leichter zu etwas zu motivieren sind. Allerdings ist die letztliche Ausprägung irgendwo einfach eine Sache der Aufzucht und Ausbildung. Ein Hund der keine konsequente Führung erfahren hat, der nicht gelernt hat, dass Rückmeldung vom Halter gut und wichtig ist, der wird auch nicht wirklich für ihn arbeiten, auch wenn er ansich sehr führig ist.
    Kann man drehen und wenden wie man will. Es gibt sicher unterschiedliche Persönlichkeiten, Begabungen. Etc. Es gibt kooperativere und unkooperative Hunde.. Aber im allergrößten teil hängt es am Halter, wie der Hund sich Dann am Ende verhält und wie er auszubilden ist. Ich habe auch schon lesen dürfen, Retriever wären allgemein stur...
    Und das wo gerade bei diesem rassetypisch der will to please gefordert wird.