Beiträge von bordy

    Zitat


    Wenn dir keine sinnvolle Antwort auf meine Frage einfällt, warum lässt du es dann nicht einfach ?
    Wenn es dir Leier nicht möglich ist, die Frage zu verstehen, dann nochmal ganz klar für dich :

    Wo ist für dich der Sinn darin, hier irgendwelchen "furchtbaren" Videos raus zu kramen um sich dann gemeinschaftlich an jeder Kleinigkeit hoch zu ziehen ?


    Getroffene Hunde bellen, wie man hier mal wieder sieht.

    Die Dinge, die du aufzählst hören sich eher so an, als ob dein Hund die Dinge, genau wie du sie förderst eben noch nicht kann/generalisiert hat. Nur weil dein Hund z.B? Meistens guckt (vielleicht noch hinter seinem Spielzeug her ), heißt das noch lange nicht, dass er auch weiß, was er tun soll, wenn der Ball vor ihm liegt.


    An deiner stelle würde ich versuchen, nochmal ein paar Schritte zurück zu gehen und Ansprüche zu stellen, die er auf jeden fall erfüllen kann - die würde ich dann aber auch konsequent durchsetzen und das schon bei, ersten mal.

    Mit dieser Art Geschirr ist leider die Wahrscheinlichkeit sehr sehr groß, dass es auf die Schultern drückt oder hinter den Achseln einschneidet.


    Ich habe für meine Hündin, sowohl "privat" als auch im SD (früher, über die Phase mit dem Hetzgeschirr sind wir etwas drüber raus) ein Maßgefertigtes Geschirr von Manmat und ein Safety von Uwe Radant.

    Wichtig ist mir, dass es am Hals richtig sitzt (nicht zu weit, sonst rutscht es rum und würgt oder drückt auf die Schultern) und auch nicht unter den Achseln einschneidet.

    Der Aujetzky Virus ist eigentlich in Deutschland bei Hausschweinen ausgerottet... einzig bei Wild müsste man etwas aufpassen.


    Ich füttere jetzt zwar auch nicht extra rohes Schwein, aber wenn hier Mett übrig bleibt, dann gibts das auch mal einfach aufs Brötchen gepackt für den Hund, das koche ich nicht extra ab.Ich ess es ja auch.

    Vielleicht kenne ich die Falschen Jagdhunde (Retriever und Weimaraner in Jägerhand), aber auch die sind vor ihrer Arbeit nicht "entspannt". Die freuen sich genauso wenn die Utensilien gepackt werden und wenn sie, sowohl im Training mit z.B. Dummies wie auch mit echtem Wild auf ihre Freigabe warten, sind sie auch alles andere als "entspannt".

    Sie kreischen, schreien nicht, aber sie sind sicher nicht absolut "ruhig" und haben sicherlich nicht keinen Stress. Das sollte man eigentlich wissen, wenn man sich doch angeblich so sehr mit Jagdhunden auseinandersetzt.

    Ebenso sind die Hunde eines mir bekannten Schäfers ebenfalls nicht "ruhig", wenn sie arbeiten - was nicht heißt, dass sie laut sind.


    Und zwischen "entspannt Pause machen" und einem gewissen Erregungslevel/Vorfreude auf eine bestimmte Aufgabe, liegt auch noch ein gewisser Unterschied. Das eine schließt das andere nicht aus.

    Es ist natürlich immernoch einfacher, die Verantwortung für alles auf andere abzuschieben und gerne ist es natürlich dann das, auf das man ansich garkeine Lust hat. Trotzdem bin ich immernoch der bescheidenen Meinung, dass sich jeder, gerade im Häuslichen Umgang, den Hund selbst formt. Da hilft auch kein 100 mal Schuld auf andere abwälzen und auch kein 100 Mal sich hätscheln lassen mit "du machst das sooooo toll".

    Ich habe selten so viel Quatsch als Antwort auf eine Frage gelesen - ich kann wirklich nur noch den Kopf schütteln.


    Es steht weder im Standard irgendetwas von einem "krummen" Rücken, noch wären "altdeutsche" nicht einfach langstockhaar basierend auf SV Linien, noch wäre die Gesundheit, gerade was die Gelenke angeht beim DSH wirklich massiv schlechter als bei anderen beliebten, großen Rassen. Hier empfiehlt sich genauso wie bei anderen Rassen der Kauf vom guten Züchter und eine vorherige Beschäftigung mit der Abstammung des potentiellen Welpen.
    Auch würde ich bisher kaum einen Hund (egal welche Rasse ) als oberflächlich bezeichnen . Gut, aber Hauptsache was gesagt :hust:


    Wie viel Beschäftigung und wie stark Dinge wie territorialverhalten, beutetrieb etc ausgeprägt sind, hängt stark von der Linie ab, aus der der Hund stammt. Wenn ich heute keinen hundesport machen wollen würde und einen gemäßigten Begleiter suchen würde, würde ich mich wohl nach einem evtl bereits geröntgten jungen Hund aus gemäßigter hochzucht umsehen. Häufig geben Züchter z.B. Einjährige Hunde ab, weil sie irgendwelche züchterischen Mängel haben, die aber für den privathalter irrelevant sind.
    Beschäftigung braucht auch ein solcher Hund, aber sie sind idR diesbezüglich einfacher zu haben als ein guter Hund aus Leistungslinien .

    Schlussendlich kommt noch dazu, dass man zwischen Eustress und Distress unterscheiden sollte. Es ist halt nunmal nicht das gleiche, auch wenn es gerne in einen Topf geworfen wird.

    Da ist der Hund der "entspannte " und "glückliche" , der möglichst keine Gefühlsregung zeigt und möglichst regungslos rumliegt/steht/sitzt.
    Ist natürlich auch für einen selbst am praktischsten.

    Ist der Hund das nicht, liegt es auch immer an anderen - böse Trainer, Böser Sport, böser Hund. Die Option, dass es schlicht und einfach daran liegt, dass man selbst sich den Hund so macht, wird halt mal ausgelassen. Da beschäftigt man den Hund lieber garnicht mehr (weder körperlich und geistig ) und versucht ihn so zum langzeitarbeitslosen aus Möglichkeit B zu machen um allem aus dem Weg zu gehen.... Und dafür soll's dann noch Applaus geben.

    "Blöd" wird's dann nur, wenn der Hund einem Typ angehört, der sich nicht so komplett abstumpfen lässt. Bei dem wird das dann gerne zum Kreislauf... Weniger Bewegung /Beschäftigung, ausflippen bei kleinen Dingen. Also noch weniger... Und ja, man ahnt es schon.