Beiträge von bordy

    Im Endeffekt ist der Hund ja schon da und man wird ihr den auch nicht mehr wegnehmen können, denn mündig ist sie ja wohl.

    Es gibt ja durchaus Hunde, die sind halt einfach damit zufrieden, viel Freigang zu haben und ansonsten nix. Trotzdem ist es halt nicht das wahre, wenn man niemanden hat, der den Hund im Fall der Fälle nimmt.

    "Auch junge Leute können einen Hund manchmal nicht mehr halten..." sorry, aber das ist quatsch. Da brauch ich mir dann garkeine Gedanken mehr darüber machen wo ich einen Hund hingebe, wenn ich das so weiter führe.

    Mein Opa ist jetzt 83, meine Oma 80. Beide waren bis vor kurzem sehr fit, sind noch fahrrad Gefahren, etc. Jetzt ging es leider sehr schnell Bergab. Meine Oma hat ein künstliches Kniegelenk bekommen, mein Opa wurde am Herz operiert und lag eben erst wieder mit ner beidseitigen Lungenentzündung im Krankenhaus. Sie gehen zwar beide immernoch regelmäßig mit unserer alten Hündin spazieren, aber auch das strengt sie an und wenn sie wirklich die ganze Arbeit leisten müssen ... wäre wohl eher suboptimal. Mal ganz davon abgesehen, dass sich bei einem Krankenhausaufenthalt schon mal die Frage stellen würde, wo der Hund hin kommt, wenn ich keinen habe.

    Meine Ex Schwiegereltern hatten (haben) eine junge Schäferhündin... beide 70, sie einen Hüftschaden, er massivst übergewichtig, mit diversen anderen Gesundheitsproblemen. Leben auch auf einem Hof...
    Gut, der Hund hasst Kinder , ist vorwiegend auf dem Hof unterwegs und wenn sie dann doch mal mit ihr gehen, läuft sie, trotz nicht vorhandenem Gehorsam frei, weil sie sie ja beide eh nicht halten können.
    Ja, unerzogene Hunde gibts bei Haltern in jeder Altersgruppe... aber das ist schon nochmal ein spezieller Knaller :hust:

    Hingegen ein guter Freund von mir ist nun auch 71 geworden, hatte immer Schäferhunde, hat gezüchtet etc. der ist fit und hat seinen(eigentlich unseren) Rüden im Griff. Der Punkt ist doch aber, dass es in diesem Alter einfach schneller und einfacher dazu kommt, dass gesundheitliche Notfälle da sind, in denen man den Hund nicht mehr (und sei es nur für ne Woche Krankenhaus) nicht mehr betreuen kann.
    In diesem Fall ist es ja noch offensichtlich so, dass niemand den Hund nehmen könnte. Ich weiß, ältere Menschen sind oft sehr schwierig... aber ich würde versuchen, ihr plausibel zu machen, dass es wenigstens gut wäre sich um eine Tierpension oder ähnliches zu kümmern, die den Hund im Fall der Fälle nimmt.

    Ich würde mal behaupten, es ist eigentlich egal, was du da jetzt machst oder wie du das findest oder jemand anders.


    Es gibt einfach viele selbsternannte Sheriffs .... Und das wäre für mich der Hauptgrund, meine Hunde nicht draußen anzubinden. Guck doch einfach mal, wie viele Leute sich hier a haltungsformen aufgeilen, die nach dem tierschutzgesetz vollkommen einwandfrei sind... Da brauchst du mit deinen 2m Leinen garnicht erst kommen.
    Da gibt's unzählige threads und ich würde sagen, ginge es hier nicht um deine Hunde, sähen die Antworten nochmal anders aus.

    So wie es jetzt ist, bin ich mir recht sicher, dass es, wenn es "hart auf hart" kommt, als Verstoß gegen das Tierschutzgesetz gesehen wird. Ich hätte hier Auch Angst, dass ich die Hunde am Ende garnicht mehr mitbringen kann.

    Ich würde sie also wenn dann, im pausenraum lassen.


    Es ist halt leider so... Es gibt immer Leute, die immer besser wissen, was andere tun sollen. Ich habe auch schon erlebt, dass Besuch vom vetamt kam, weil man der Meinung war, es wäre besser für den Hund, während Abwesenheit auf dem Sofa zu liegen (wo er sich nicht lösen kann, nichts sieht etc), als die zeit im großen Zwinger mit angeschlossene, Auslauf zu verbringen.
    Gut, in diesem fall konnte man dem Halter rechtlich nichts.. Den Ärger hat man erstmal trotzdem. Ich denke allerdings, du würdest bei einer Anzeige hier den kürzeren ziehen.


    BTW, ich finde nicht viel mehr als 2m für ein großen Hund für die lange zeit auch nicht so genial.

    Ich denke nicht, dass man das überhaupt bei jedem Hund absolut klar sagen kann - und wie der Hund sich letztendlich verhält, hängt dann noch vom hundeführer ab. Am Ende kann der eigentlich sehr führerharte Hund besser auf seinen hundeführer reagieren, als der eher führerweiche.

    Meine Hündin würde ich (eben ne Hündin ...) tendenziell eher als führig einstufen. Sie arbeitet auch viel mir zu liebe... Andererseits ist sie in vielen Dingen aber auch sehr sehr sehr lernresistent, gerade was Einwirkungen von außen angeht, was meiner Meinung nach vor allem an ihrer sehr hohen Treiblichen Veranlagung liegt.
    Ihr Vorbesitzer kam mit ihr nicht wirklich zurecht. Sie braucht sehr ruhiges, konsequentes arbeiten. Kann man das nicht leisten, überbrückt sie führungsfehler, indem sie einfach aufdreht.
    Sie ist also weit davon entfernt, irgendwie bei etwas zusammenzubrechen, ich würde sie aber trotzdem als recht führig bezeichnen - zumindest mir gegenüber, bei allem was sie ohne mich lernen soll, naja...(hat aber auch wieder Vorteile , Dinge die mal schiefgehen oder bei denen sie sich unbeabsichtigt wehtut, sind eigentlich mein Thema )

    Mein Rüde.... Naja, der ist ein Thema Für sich. Mir fallen da je nach Tageslaune und je nachdem, was er sich gerade wieder geleistet hat, sehr unschöne Wörter für ihn ein :hust:
    Führerharte trifft definitiv auf ihn zu. Irgendetwas für mich tun.. Er ist ja nicht doof. Bei einer falschen Einwirkung macht er halt tendenziell garnichts, bei mir zumindest. Jemand anders braucht allerdings mal garnicht einwirken, weder richtig oder falsch - er ist ja schließlich der Kronprinz und braucht sich garnix sagen lassen :roll:
    Am besten funktioniert bei ihm eigentlich noch der Urschrei meinerseits, wenn er Mist baut (was sehr häufig vor kommt...) - führt regelmäßig dazu, dass jeder hört wann ich trainiere.. Aber wenn man ihm glaubhaft vermittelt, dass er einen langsamen und grausamen Tod sterben wird, wenn er mich weiter reizt, dann funktionierts auf einmal. Nicht dauerhaft, versteht sich :hust:
    Wobei man ihm zu gute halten muss, dass er mittlerweile schon deutlich Erwachsener geworden ist ( ist ja auch mittlerweile 3, das Baby) und Korrekturen in "normaler" Intensität besser annimmt. Das war schon viel schlimmer.


    Um es kurz zu machen - beide Hunde sind nicht einfach zu führen, wenn man es neutral betrachtet. Meine Hündin liegt mir aber deutlich mehr, obwohl andere sagen, sie würde sie wahnsinnig machen. Mein Rüde ist einfach anstrengend. Sehr sehr anstrengend... Vor allem weil mir die Arbeitsweise, die er einfach braucht, nicht liegt. Ich bin kein lauter Mensch. Allerdings komme ich wohl mit ihm, wenn man ihn mit seinen Brüdern vergleicht, mit ihm wohl noch sehr gut zurecht. Er ist der einzige der schon mehrere Prüfungen hat.

    Ich würde mir wissentlich sicher keinen Typ Hund mehr holen, wie Byron. Es zeigt sich wohl viele nachzucht von seinem Vater so... Für die Inzucht ist es aber untypisch. Blöder weise habe ich vorwiegend auf die Inzucht geachtet. Passiert mir auch nicht mehr.
    Ideal fände ich einen Typ meiner Hündin mit evtl etwas Einschlag von meinem rüden... Bezüglich dessen, dass ihr manchmal etwas mehr grundruhe bei der Arbeit nicht Schaden würde.


    Viele finden übrigens, Byron wäre der "richtige", ein "echter ".
    Das empfinde ich nicht so. Jemand der wirklich täglich auf einen zuverlässigen Arbeiter angewiesen ist, kann sich soeinen Hund nicht erlauben - außer man braucht einen reinen zugriffshund, der selbstständig alles räumt .

    Zitat

    Sorry, aber es gibt doch nicht nur die Möglichkeit zwischen "Ich vertraue meinem Barfladen ohne Deklaration" oder "Ich kaufe nur Fleisch vom demeter-Hof nebenan". Wie fast immer im Leben gibt es ganz viele Grautöne zwischen schwarz und weiß. Einer der Grautöne ist halt Fleisch aus dem Supermarkt mit regionaler Deklaration.

    Ist ja völlig in Ordnung, wenn es für Dich ok ist, im Barfshop zu kaufen, weil für Dich Preis und Qualität stimmen. Aber sich das schönzureden, indem man sagt, dass man bei der Deklaration im Supermarkt ja betuppt werden kann, finde ich unsinnig, sei mir nicht böse.

    Ich kaufe auch nicht zwingend Bio, gebe aber unumwunden zu, dass es sicher besser wäre - auch wenn es da schwarze Schafe gibt, ist Bio ja nicht automatisch immer Schwindelei.

    LG


    Und was meinst du genau, ist besser an konventionell gehaltenem Schlachtvieh, was in der Region gehalten wurde oder einem, dass eben drei Bezirke weiter weg aufgezogen wurde ?

    Das darf man mir mal nicht übel nehmen, ich finde es ja gut, dass sich viele hier solche Gedanken um die Herkunft ihres Fleisches machen, aber ich finde es etwas albern, die Qualität von Fleisch daran festmachen zu wollen, ob es hier oder 100km weiter gehalten wurde. Und auch wenn man das hier manchmal Glauben könnte : nur weil ein Produkt teurer ist, ist es trotzdem nicht unbedingt besser und auch nicht gesünder.

    Es kann sich nunmal nicht jeder leisten, sein Fleisch vom biohof nebenan zu beziehen - und wo nun der Unterschied darin liegt , mein Fleisch, das offensichtlich sehr gute Qualität hat, bei einem barf-shop zu kaufen, im Vergleich zum Supermarkt Fleisch, bei dem ich auch nichts sicher sagen kann, außer das es ebenfalls konventionell gehalten wurde, konnte mir noch keiner erklären... Weil extra Rinder für Hundefutter, die dann besonders schlecht aufgezogen wurden, gibt es nicht ;)
    Ich halte meinen Fleischkonsuk für mich So, das ich eher wenig esse und versuche, das das, was ich esse, eine halbwegs gute Aufzucht hatte. Mein Hund braucht aber etwas mehr Fleisch und wiegt nicht nur 5kg und ich schaffe sie deswegen nun nicht ab.

    Der Schlachthof hier, verkauft auch Fleisch für Hunde. Die haben eine Art grösseres kleingartenhäuschen, da steht das Fleisch ohne weitere Kühlung rum - und ich vermute schwer, dass es da auch im Sommer mal ein paar Tage steht, denn verkauft wird nur an zwei Tagen die Woche und wenn reines Rind so riecht... Naja. Ich kaufe dort auf jeden fall kein frisches Fleisch mehr. Die Trockenartikel sind dagegen von sehe guter qualität.
    Frisches Fleisch beziehe ich in zwei anderen Läden und das ist wirklich qualitativ nicht von dem Fleisch aus dem Supermarkt zu unterscheiden - ich wüsste auch nicht, warum ich dann fast das doppelte zahlen sollte... Denn besser gehalten, wurde das ganz sicher auch nicht. Und nur freilandhaltung ist halt einfach nicht drin, Sorry.

    Die meisten High Energy Sorten enthalten nur mehr Protein, nicht mehr Kalorien... Darauf aufpassen.

    Auch sind Trockenfutter idR drei bis vierfach an Vitaminen etc überdosiert, weswegen ich nicht sehr viel mehr davon geben würde als empfohlen wird.

    Mein weg wäre da eher Haferschleim (wird normal besser verwertet als nur die Flocken ) und fett..


    Allerdings finde ich auch nicht, dass der Hund dringendst zunehmen muss für sein Halter und wenn, sollte er es langsam tun. Also kleine Portionen dazu geben - schnelle Gewichtszunahme ist genau wie beim Menschen ungesund.

    Ich denke auch nicht das er noch Muskeln aufbaut .

    Trotzdem finde ich schon , dass es für die Maßnahmen die man ergreift schon einen Unterschied macht , ob der Hund einfach abnimmt weil ich zu wenig einfach verfügbare Kalorien füttere oder ob er einfach altersbedingt abbaut .

    Im ersteren fall würde ich wohl sehen, dass der Hund evtl etwas kalorienhaltigeres als Kartoffeln bekommt , bei fall zwei hilft das wohl eher nichts .