Zitat
Ich finde einfach, hier wird oft viel Wind um nichts gemacht und ehrlich- zwei, drei kg mehr bei nem zwanzig kg Hund z. B. finde ICH nicht weiter dramatisch.
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Also 2-3 kg mehr bei nem 20 kg Hund gehen in die Richtung 1/4 des eigenen Körpergewichts zu viel, oder 15% Übergewicht. Das ist ein ganz schöner Brocken, wenn du das auf den Menschen umrechnest.
Natürlich geht schlimmer, immer...
Ich würde mal behaupten, dass die Problematik, dass man heute nicht mehr ansprechen darf, wenn ein Hund eindeutig zu viel drauf hat, vor allen Dingen damit zusammen hängt, dass die Menschen ihren Hund nicht mehr als "Hund" sehen, sondern als Kind oder Partnerersatz. Über den darf man natürlich nichts sagen, was nicht voller Lob ist... genau wie man nicht sagen darf, dass der Hund nicht besonders toll hört.
(Geniale Situation zu dem Thema: Freund von mir mit angeleintem Hund auf dem Feld, unangeleinter, Bürste stellender Jagdhund schießt auf ihn zu. Halterin dazu "Der tut nix!" Antwort "Sie meinen wohl, der hört nicht ?!". Da war was los
)
Wenn ich den Hund erst eben übernommen habe, jemand anders füttert usw, muss ich mich doch auch nicht angegriffen fühlen?
Allgemein erlebe ich aber auch eher, dass die meisten Menschen ein komisches Verhältnis zum Normalgewicht bei Hunden bekommen haben. Da ist ein schlanker Hund dann zu dünn (das darf man dann aber komischerweise schon sagen ) und der eigene dann grundsätzlich perfekt..
Oder anders: die Schäferhündin meiner Ex Schwiegereltern hatte locker 4-5 kg zu viel drauf, war eher eine Wurst auf Stelzenbeinen. Aus Erzählungen hatte ich eher einen klapprigen Dünnen DSH auf dem Schirm... nunja. Beim ersten Treffen wurde mir dann schonmal mitgeteilt, dass meine wirklich Muskelbepackte, Kompakte und schlanke Hündin ja schon n Moppel wär, nicht so wie ihre . 
Und dann das Totschlagargument... Der Tierarzt sagt, der ist okay so. Klar. Die Leute kommen ja auch nicht wieder, wenn er was anderes sagt.