Beiträge von bordy

    Das Fährten ansich macht mir Spaß - aber aufgrund von wahnsinnig "rücksichtsvollen " Hundehaltern wird es eben immer schwieriger Gelände zu finden . Ich fahr mittlerweile 40km und Fährte bei nem Freund .

    Hundesportler die eben nicht fragen (und dann gerne noch so schlau sind und Autobahnen mitten durch die Wiese trampeln ) tun dann noch ihr übriges dazu . Da Gehste dann zum Bauern , mit dem du dich eigentlich immer gut verstanden hast , fragst wegen ner Prüfung und bekommst dann eine tyrade die mit "ja IHR, die eh immer ungefragt in den Wiesen rumtrampelt .." Beginnt Zu hören . :ugly:


    Wenn ihr Fährten geht , dann sprecht mir den Bauern - ihr versauts ansonsten nicht nur euch selbst , sondern auch denen die ordentlich Fragen . Fährtet sich auch deutlich entspannter .

    Wenn unter "richtig leidenschaftlicher Fährter " fällt, dass ich zur zeit an Prüfungen vorwiegend fh mache , dann ja :hust:

    Allerdings wär ich wohl etwas Fährtenfaul wenn ich nicht jemanden hätte, der mir in den Hintern tritt |)

    Liver , Red , Blau etc verursachen beim DSH Erkrankungen. Wenn beim Panda die Scheckung bis auf die Sinnesorgane ausgedehnt wird, werden die Hunde mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit z.B. Taub.

    Darum ist z.B. bei Rassen, die diese Abzeichen erlauben idR die erwünschte Zeichnung genau beschrieben.


    Es ist gut so, dass man bestimmte Dinge auschließt - mal davon ab, dass ich bei angeblich schon immer "verdeckt" vorhandenen Farben, die es in den eigentlichen Ländern irgendwie nicht gibt, die dann aber plötzlich in den USA auftreten, sehr skeptisch wäre.


    Gerade beim DSH ist die Bandbreite der Optik ja wirklich groß. Da dürfte ja dann schon für jeden was dabei sein.

    Zitat

    Bei den Labradoren scheint es nur einen an der Uni Giessen zu geben. (sowohl für LCD als auch DRC, also die zwei dem VDH angeschlossenen)

    Daher meine Frage


    Normalerweise gibt es immer noch mind. einen 2. Gutachter, an den man sich wenden kann, wenn man z.B. einen Fehler vermutet. Ich weiß nicht, wer nun genau für den DRC auswertet -bei "uns" gibt es einen Hauptgutachter und dann "Obergutachter" bzw. 2. Gutachter, die sich einschalten bei Widerspruch.


    Generell gibt es eben nur wenige Experten, die sich hauptsächlich mit einem Themengebiet befassen. Das ist überall so.

    Wenn vom Verband und seinen Mitgliedern aus wirklich Interesse an der ehrlichen Auswertung besteht, halte ich die Gefahr für "Gefälligkeitsgutachten" für relativ gering. Widerspruch kann man immer einlegen (wird wohl auch allein schon aus einem gewissen Konkurenzdenken heraus gemacht) und würde sich da zeigen, dass die Auswertung offensichtlich falsch war, dann hätte derjenige ein Problem. Die Reputation wäre im Eimer und der Gutachter bräuchte nirgendwo mehr auftauchen.
    Die Diskussion wegen angeblich falscher Auswertungen kommt ja immer wieder auf. IdR ist es doch aber so, dass die Gutachter ansonsten rein garnichts mit der Rasse zu tun haben und denen z.B. auch vollkommen egal ist, ob die Welpen nach Rüde XY jetzt besonders toll oder besonders schlecht ausgewertet werden.

    Mit genügend Krimineller Energie kann ich natürlich immer bescheissen. Ist nur die Frage, wie leicht ich es als Verband meinen Mitgliedern mache.

    Dann habe ich dich falsch verstanden - ich habe mich auf den Tierarzt mit der D Hüfte bezogen.

    Grundsätzlich sind die Kriterien für die Einstufung des HD Grades (Norbergwinkel etc) halt bei allen gleich. Feinabstufung zwischen A/B ist dann halt wieder auch abhängig vom Maßstab, den der Gutachter anlegt und seiner Erfahrung. Deswegen ist ein spezialisierter Gutachter der dann für die komplette Rasse bewertet eben auch so wichtig und nicht so, wie es wohl früher beim DRC Soltau war mit einem xbeliebigen Tierarzt, der dann den HD Grad festgestellt hat. Ansonsten kann man einfach nicht vergleichen.
    Aber da sind wir uns wohl einig.


    Die Zucht vom Arbeitshunden im Ausland hat eben wie alles zwei Seiten. Sie lässt sich nur kaum auf die Zucht von Hunden, die eigentlich nur für die Familie gezogen werden übertragen.

    Eine gute Hüfte ist eine gute Hüfte, egal bei welcher Rasse. Das die Kriterien für HD bei unterschiedlichen Rassen anders ist, wäre mir nicht bekannt. Gibt es dafür irgendwelche belegbaren Quellen?

    Wenn irgendwelche Tierärzte da Aussagen machen, die hinterher so nicht eintreten, dann liegt das idR nicht daran, dass der Gutachter "sich nicht mit der Rasse auseinandergesetzt hat", sondern daran, dass ein Tierarzt der alle 4 Wochen mal ein Röntgenbild sieht schlicht und ergreifend nicht so geschult ist wie jemand, der auf das Thema spezialisiert ist.
    Man kann ja z.B. bei Dr. Tellhelm in Gießen direkt erfragen, warum es zu diesem Ergebnis kam. Mir ist bisher noch nie zu Ohren gekommen, dass er seine Meinung nicht begründen konnte. Eine B Hüfte ist ja nunmal auch nicht "Top". Sie hat Mängel, darum ist es ein B und kein A.


    Reine Leistungslinien mit Hunden, die vorwiegend für die Familie gezüchtet werden zu vergleichen ist ja nun auch Quatsch. Bei reinen Arbeitshunden fallen Hunde, die nicht absolut in Ordnung sind einfach raus und wenn man eine Risiko Verpaarung macht ist ein gewisser Ausschuss "Normal" und wird meist mit eingeplant. Wenn in einem Wurf dann 3 kranke Hunde , aber dafür 4 andere Top sind, dann ist das kein Beinbruch. Die 3 die nicht passen verschwinden dann eben. Bezieht sich auch nicht nur auf HD.
    Die HD Raten sind in Ländern , in denen garnicht geröntgt wird wohl nicht signifikant höher, ja. Die regeln das dann eben "anders". Das werden nur Leute die sich einen Hund für die Familie kaufen wohl kaum wollen.

    Das kann man nicht mit Familienhunden, bei denen jeder einzelne Hund zählt vergleichen.

    Die Aussagen widersprechen sich dann doch etwas in sich .


    Wenn Gelenkerkrankungen quasi nur von der Aufzucht Abhängen würden , wäre es ja egal "wie " ein Hund vererbt .


    Aufzucht ist sicher ein Faktor . Aber davon wird aus einer sehr guten auch keine c oder d Hüfte und eine nicht ausgebildete gelenkpfanne wächst trotzdem nicht nach .