Beiträge von bordy

    Zitat

    Auch Euch beiden schonmal Danke!

    Ist die Aussage "...Wir arbeiten daher auch nun mit anerkannten GRSK-Röntgenauswertungsstellen zusammen. ..." nur eine schöne Info von der HP? In der GRSK sind z.B. auch die "echten" drc, lcd vertreten.
    - möchte keinen Link zu der Seite einbauen, da das sonst als Werbung verstanden werden könnte-

    Nicht falsch verstehen, ich versuche keineswegs hier Argumente für andere Verbände zu suchen, ich suche nur nach objektiven Vergleichen und ob nun TÄ A, die für Soltau zuständig ist auf jeden Fall abhängiger ist als TA B, der für drc und lcd zuständig ist, wage ich zu bezweifeln


    Ich würde dann nochmal nachfragen, wer denn genau die Gutachter sind - In den VDH Verbänden gibt es generell einen, manchmal zwei feste Gutachter, die darauf spezialisiert sind und so die Röntgenbilder vergleichbar auswerten. Nach meinem letzten Informationsstand war das nicht so.

    Also, selbst wenn das mittlerweile geändert wurde, werden die Generationen davor nicht so ausgewertet worden sein. Da bei diesen Gelenkserkrankungen die weitere Verwandtschaft eine große Rolle spielt, ist das ein nicht unwichtiger Punkt.


    Der Grund dafür, dass du mit einem nicht VDH Labrador keine Dummyprüfungen machen kannst ist, dass es sich um zuchtrelevante Prüfungen handelt, die den Stand der Nachzucht beurteilen sollen. Selbiges gilt für Ausstellungen.
    Es macht einfach keinen Sinn für den Verband, diesen Aufwand mit einem Hund zu betreiben der züchterisch eh nicht in Frage kommt. Diese ganzen Prüfungen "just for Fun" Abzulegen ist ja nun etwas, was erst in den Letzten Jahren in Mode gekommen ist.

    Der DRC ist eben auch ein Zuchtverband, kein Sportverband. Im VDH gibt es auch Sportverbände, wie den DHV oder den BLV. In diesen kannst du ganz normal die angebotenen Sportarten betreiben, allerdings "nur" bis Bundesebene.

    Der DRC Soltau hat meines Wissens keine unabhängigen Gutachter - das sie nicht mehr mit HD-C züchten dürfen ist zwar nett, hilft dir aber leider nicht viel wenn die Auswertung beliebiger Tierarzt XY der mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht regelmäßig auswertet und natürlich auch Interesse daran hat, dass der Züchter weiter zu ihm kommt, übernimmt.


    Zu den sonstigen "Nachlässigkeiten" wurde schon etwas gesagt.

    Wenn ein Hund auf einmal abnimmt, obwohl er nicht anders belastet wird und normal frisst, dann würde ich definitiv ein (großes) Blutbild beim Tierarzt machen lassen. Parasiten (Würmer, Giardien) sind auch eine Möglichkeit.
    Ich bin sicher kein Fan der meisten Discounterfutter, aber insofern der Hund damit jahrelang keine Probleme hatte, sich da jetzt drauf zu stürzen halte ich für ziemlich an den Haaren herbei gezogen. Falls ein wirkliches Problem besteht, verschenkt man mit probiererei auch einfach Zeit.
    Auch wenn das viele hier nicht wahr haben wollen, aber es gibt tausende Hunde, die mit solchem Futter gesund alt werden und auch haufenweise Beispiele, die immer das super tollste bekommen und krank werden. :roll:

    Eine weitere Möglichkeit wäre, dass dein Hund schlicht Muskulatur abbaut. Du sagst, gerade um die Hüfte wäre sie sehr dünn. Ist sie geröntgt? Auch im Rücken? Läuft sie sauber? Es könnte auch sein, dass sie dort ein Problem hat und durch eine Schonhaltung abbaut.

    Schwerere Fährten machen den Hund langsamer , genau wie mehr Länge . Mit mehr Erfahrung auf schwereren Fährten Teilen die sich auch ihre Kräfte besser ein . Von daher kann ich mich nur wiederholen ... Die werden eh noch langsamer . (Und schneller als ich sie lasse ja nun eh nicht )

    Wir arbeite gern mit endfutter , weil der Hund spätestens auf einer schwereren fh ein Ziel haben muss um sich durchzukämpfen. Manchmal kann es aber auch sinnvoll sein das eine zeit lang wegzulassen - meine Hündin ist hin und wieder mal der Meinung , verweisen wäre nur für Spießer . Die bekommt dann ein paar Fährten nur Futter am Gegenstand (sonst liegt Futter eh nur sehr gezielt ). Du kannst ja auch anstatt des endfutters einen Gegenstand legen . Mit den Gegenständen Würde ich, gerade beim schnellen Hund eh bald loslegen .


    Allerdings hat Erfahrungsgemäß jeder Hund auch einfach ein bestimmtes suchtempo , an dem man nicht groß was machen kann , wenn man nicht massiv mit Zwang ran gehen möchte. (Was dann auch meist dazu führt , dass es in der Fährte dann in anderen Sachen krieselt)

    Die ganzen Geschichten mit viele Winkel , Bögen , etc sind zwar ganz nett .. Aber ich habe noch niemanden gesehen , der damit dann auch außerhalb des Trainings erfolg hatte . Eine prüfungsfährte schaut eben anders aus und gerade für Anfänger Prüfungen nimmt man ja eher schönes , nicht so schweres Gelände .


    Ich plädiere auch weiterhin dafür , dass der wichtigste Punkt ist das der junge Hund korrekt sucht und wirklich "suchen" lernt . Alles andere gibt sich mit der zeit , bzw kann ich von hinten Steuern . Viele meinen zwar sie würden auf der Fährte nur die Leine halten , aber das ist bei den wenigsten Hunden so . Wenn ich bei meiner Hündin einfach so schnell hinterher gehe wie sie das meint , wird das a) eine recht dynamische Geschichte und b) wird dann wirklich auch gerne zeug überlaufen , wenn Madame selbst die Fährte falsch einschätzt . Der rüde (Mister ich bin der König der Welt und du meinst jetzt ich soll ernsthaft was arbeiten ? *motz*) geht dann auch einfach mal gerne spazieren , wenn der Kontakt von hinten fehlt .

    Zitat

    Warum rät eig jeder zu Kohlehydraten? :D

    Hauptenergielieferant für den Hund ist ja Fett....?

    Weil die meisten Hunde fett nicht in der Menge vertragen, wie sie es benötigen würden, um allein darüber ihren Energiebedarf zu decken?


    Für die Story mit den Kohlenhydraten, die Krebs unterstützen gibt es im übrigen auch keinerlei wissenschaftliche Beweise. Das geistert durch die Foren, ohne wirkliche Quellen.


    300g tierisches (ich nehme mal an, dass ist wenn dann nur mit minimal anderem) ist für einen Hund von der Größenordnung schon sehr viel. Ich würde das anpassen und die benötigte Energie durchaus auch mit Kohlenhydraten zuführen.

    Wenn wir uns im normalen Erkrankungsbereich bewegen, zehrt ein Hund nicht von seinem Fett, sondern verliert Wasser - wo hilft dir da jetzt nochmal Übergewicht?


    Und vor allem: Wo wurde hier im Thread ein Hund gezeigt der wirklich Untergewichtig ist?

    Weisst du überhaupt, wie ein Hund ohne Unterhautfett aussieht? Und meinst du ernsthaft, Fett würde vorwiegend unter der Haut eingelagert?

    Zitat

    Ich bin zu dick und achte trotzdem (vielleicht auch gerade deshalb) sehr aufs Gewicht meiner Hunde. Wenn ich zur Eisdiele laufe, soll ich meinem Hund jetzt auch einen Becher kaufen, damit er nicht so schlank neben mir wirkt oder wie :???:
    .


    Ich würde mal behaupten da geht es eher darum, mal wieder einen blöden Spruch einzuwerfen und ein wenig zu provozieren - sonst nichts.


    Einen wirklich plausible Erklärung warum es für den Hund nun erstrebenswert ist, Übergewicht mit sich rumzutragen, hat hier noch keiner gegeben. Genauso wenig in wie weit das Idealgewicht des Hundes nun mit dem seines Halters verbandelt ist.


    Der JackRussel ist sehr gut bemuskelt, auch im Rücken - wäre er irgendwie untergewichtig könnte er diese Muskeln nicht aufbauen.

    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was das immer soll - da wird gezielt nach zwei Rassen gefragt.

    Aus Grund XY werden dann Rassen empfohlen, die man offensichtlich nur aus Wikipedia Artikeln kennt und ist der Meinung, dass würde viiiel Besser passen. :hust:

    (wegen Jagdtrieb doch zu einem Hovawarth oder Riesenschnauzer zu raten ist für mich genau soein Fall - das sind beides Hunde aus dem Gebrauchshundebereich, die jagen wenn dann auch nicht weniger als ein DSH. Wiki Artikel hin oder her...)

    Wundert mich nur, dass noch keiner Gänse empfohlen hat... weil die wachen ja auch.

    Zitat


    bordy: Unsere DSH haben auch gejagt, aber der Gehorsam überwog und sie waren gut abrufbar. Und ich habe mit meinem JRT ja nun auch einen Jäger (zumindest von der Rasse her) und wir kommen gut parat.
    Es ist für mich kein Ausschlusskriterium.

    Dann wirst du denke ich mit einem entsprechenden Junghund auch zufrieden sein - die Frage ist ja immer nur, ob man sich "Jagd nicht" als "geht nix hinterher und ich muss auch nix dafür tun" vorstellt.