Beiträge von bordy

    Wie viel Zitrone/Essig du in die Rinse machst, hängt vor allem von deiner Wasserhärte ab.

    Ich habe hier knapp 21°dH, gebe ca. 40ml (3-4 EL) auf 1 L Wasser und tunke die Haare dann auch darin. Ansonsten habe ich auf lange Sicht doch noch Kalkreste in den Haaren. Andere Rinsen nur kalt und es reicht.

    Nach der sauren Rinse kommt bei mir noch eine mit Seidenprotein, die dann auch gleichzeitig den Essig mit ausspült.

    Ich fände es ehrlich gesagt schon sinnvoll, wenn zumindest die Option käme, zwischen Fährten und Stöbern zu entscheiden.
    Fakt ist halt leider, dass es immer schwieriger wird entsprechendes Gelände zu finden - vor allen Dingen weils ja nicht nur um Prüfungen geht, sondern das ganze ja auch mal trainiert werden muss.


    Ich persönlich befürchte aber eher, dass sie wieder vor allem am SD rumschrauben. Erst alles auf möglichst selbstständig, damit ja keiner den Hund auf irgendwen schickt, jetzt wieder alles nur noch auf Kommando. Bis 2017 gehen meine aber dann wohl schon langsam Richtung Ruhestand. :p

    Zitat

    Fleischesser sind Speziesisten, wie andere Menschen Rassisten, Sexisten etc. sind. Für mich ist das schon vergleichbar bzw. gibt es Parallelen. Der eine wertet andere aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit und/oder Hautfarbe ab, der andere stellt sich über andere aufgrund ihrer Spezies. Um mir jetzt irgendwelche halbwegs verständlichen Definitionsversuche zu ersparen verweise ich auf den Wikipedia Eintrag zum Begriff "Speziesismus", da ist das alles sehr gut und kompakt erklärt.

    Was das "besser oder schlechter" betrifft...hm, diese Atrribute finde ich ohnehin schwierig und irgendwie fehl am Platz. Woran bemisst sich das? Ist ein xxxxx ein schlechterer Mensch als jemand, der lediglich einen Einbruch begangen hat? Ist Mord ansich schlecht? Oder: an wem ist er schlecht und an wem tolerierbar? Ich persönlich umgehe diese Form der Einteilung in "gut" und "böse" eher und sehe auch mich selbst definitiv nicht als besser an als andere.


    Edit by Mod - die sehr ins Persönliche gehende Textzeile wurde entfernt

    Wenn mir der Speziesismus an andern Menschen so aufstößt, dass mich das so nachhaltig beeinträchtigt, verstehe ich nicht ganz, warum ich mich dann selbst so ausklammere.
    Bevor ich über andere urteile versuche ich erstmal, vor meiner eigenen Haustüre zu kehren. Veganer können bezüglich dem Konsum tierischer Produkte nicht tolerant sein, weil sie es ethisch verwerflich finden - okay. Von mir aus. Aber warum räumt man sich selbst dann wieder Ausnahmen ein, wenn es bei andern so fürchterlich ist, dass man es nicht tolerieren kann?
    Es wurde hier ja schon von anderen angesprochen, aber ich meine z.B. den Hund. Wenn ich, nur weil ich es eben nett finde einen Hund zu halten, mir einen extra für mich produzierten Fleischesser zulege, der dann (schon aus Gründen der artgerechten Haltung...wobei, da gibt es ja auch noch genügend, die das anders sehen) auch Fleisch gekauft bekommt (sind diese Futtertiere dann weniger wert als mein Haustier? => Speziesismus ist hier dann okay?) , bin ich dann wirklich noch in der Situation über andere zu richten?


    Bevor ich mit meinem Partner zusammen gekommen bin, war ihm Ernährung weitestgehend egal und er hatte von seinen vorhergehenden Beziehung auch eine gewisse Trotzeinstellung was Vegetarische/vegane Ernährung angeht. Wo sein Essen herkommt hat er auch weitestgehend ausgeblendet.
    Seitdem wir zusammen wohnen, koche meistens ich. Ich koche immer frisch, achte so weit es geht auf die Herkunft und habe z.B. diverse Bauernläden mit annehmbaren Herstellungsbedingungen aufgetan.
    Mittlerweile ist er selbst da fast fuchsiger als ich, einfach weil er sich von sich aus weitergehend informiert hat und auch merkt, dass es einfach anders schmeckt. Die letzten Reportagen über die heutige Massentierhaltung hat er ausgegraben, nicht ich.
    Und wenn er in der Kantine doch mal ne CurryWurst isst, dann soll er das. Ich habe deswegen keine schlaflosen Nächte. Erinnert mich irgendwo an die Damen, die mit einem Raucher zusammenkommen und sich dann quasi als Lebensaufgabe stellen, diesen zum aufhören zu überreden. (um mal ein halbwegs passendes Beispiel zu bringen)

    Wenn ich mich mal in die Situation des Freundes versetze, in der ich permanent mit Zeug bombardiert werde, dass mich dazu bewegen soll mein Verhalten (mit dem man mich ja kennen gelernt hat) zu ändern, kann ich vollkommen verstehen, dass auf Stur geschalten wird. Vor allen Dingen, wenn dann solche theatralischen Aktionen kommen und mit zweierlei Maß gemessen wird - mir kann man kein Fleisch aus dem Laden mitbringen, aber sich einen Karnivoren anschaffen und dem Fleisch kaufen geht? Endet das dann auch jedes Mal in Geheule oder soll das gar der Freund kaufen?
    Ich bin ehrlich, wenn ich an der Stelle des Freundes wäre, wäre das Problem mit dem überdenken müssen, ob man das Omnivoren Dasein akzeptieren kann garnicht vorhanden. Ich wäre da nämlich schon lange nicht mehr trotzig, sondern einfach weg.

    Bei den Hovis gibt es ja meines Wissens auch mehrere Verbände, die sich in ihren Anforderungen an ihre Zuchttiere relativ weit unterscheiden (habe ich mir sagen lassen).

    Von den Hovis, die wir am Platz hatten (wobei das jetzt nicht sooo viele waren.. sind halt auch relativ selten) waren schon welche dabei, mit denen man auf OG Niveau, beim eigenen Helfer auch seine ganz normalen Prüfungen hätte machen können, wenn man keine allzu hohen Ansprüche hatte. Das sind aber wohl schon die Leistungsgezogenen Hovis gewesen.

    Schlussendlich ist das ganze ja immer nicht nur eine Frage von "reichts für ne Prüfung?", sondern auch davon, ob man mit den Eigenschaften zufrieden ist und Wert auf die typischen Merkmale eines guten Gebrauchshundes legt.

    Das Problem ist, dass Allergien im Allgemeinen nicht besser werden, wenn man sich dem Auslöser permanent aussetzt.
    Das Immunsystem wird permanent gereizt und es kann durchaus sein, dass sich dadurch noch andere Allergien entwickeln. Die Tabletten sind auch nicht ohne und die nächsten 12-14 Jahre dauerhaft Medikamente zu benötigen ist nicht zu unterschätzen.


    Auch wenn es nicht das ist, was ihr hören wollt - ein 10 Wochen alter Hund stellt sich schnell um und ist relativ einfach zu vermitteln. Wenn ihr jetzt noch ewig rum macht um dann am Ende in ein paar Monaten festzustellen, dass es garnicht geht, ist das nicht fair dem Hund gegenüber (und für euch wird es auch nicht einfacher).
    Selbst wenn es einigermaßen läuft, wenn der Hund nicht groß angefasst wird etc, ist das für alle Beteiligten wohl eher suboptimal.

    Das Problem an einer Pyometra ist, dass sie idR wieder kommt. Die meisten Hündinnen die da Probleme haben, haben sie immer wieder. Jetzt ist es anscheinend noch eine offene. Nächstes Mal kann es eine geschlossene sein, die dann wirklich ein akuter Notfall ist und deine Hündin das Leben kosten kann,wenn sie nicht schnell genug bemerkt wird.

    Ich bin kein Fan von Kastration ohne medizinische Indikation, aber eine Pyometra ist nunmal eine. Natürlich können alle negativen Folgen einer Kastration trotzdem bei deiner Hündin auftreten. Du hast nur keine großartige andere Wahl, ausser vielleicht zu hoffen, dass die Antibiotika anschlagen und das alles in der nächsten Läufigkeit nicht wieder kommt (und dann, wie gesagt, keine geschlossene Pyometra daraus wird).

    Idealer Weise kastriert man eine Hündin im Anöstrus, der bei den meisten Hündinnen ca 3 Monate nach Ende der letzten Läufigkeit liegt. Wenn du ganz sicher gehen möchtest, dann kann man das auch anhand des Progesteronwertes testen lassen. (siehe hier: http://www.laboklin.de/de/VetInfo/aktuell/lab_akt_0604.htm)


    Wenn es meine Hündin wäre und es ihr ansonsten relativ gut ginge, würde ich wohl Antibiotika ausprobieren und sollten diese innerhalb von wenigen Tagen anschlagen, entweder im nächsten Anöstrus kastrieren lassen oder nochmal austesten, ob die nächste Läufigkeit Probleme bringt (davon ausgehend, dass die vorher gehenden problemlos waren ). Falls keine Besserung eintritt, direkt kastrieren lassen.

    Meine alte Hündin hatte vor einigen Wochen mit knapp 13 eine Pyometra, offen. Aufgrund ihres Alters wollten wir ihr eine OP ersparen und meine Eltern haben es erstmal mit Antibiotika probiert - für mein empfinden mit 2 Wochen zu lange. Am Ende war dann eine Not-OP fällig, welche sie aber gut verkraftet hat.