Beiträge von bordy

    Um dann mal auf der Schiene zu bleiben: ich persönlich habe kein figurproblem :)
    Und ja, sie ist breit.

    http://flic.kr/p/rvthiw

    Im Vergleich zu dem exakt ein Jahr älteren Herder Rüden (60cm - 26kg).
    Den würde ich bir hier einstellen, der hat keine Bauchlinie, nur Haare :D

    Meine Hündin ist auch sehr breit, sogar noch deutlich breiter als deine von vorne. Tendentiell auch immer sehr schlank, trotz mehr als ausreichender Fütterung... auch wenn das gerade von vorne immer nicht so aussieht.
    Je nachdem ob sie ab oder aufgehaart ist, ginge sie hier wohl als dick, Pardon, normalgewichtig oder als rappeldürr durch. Der Rüde ist dafür in der Frontalansicht eher schmaler.


    Ich bin bei meinen (Sport-)Hunden sehr dahinter her, dass sie einen Körper haben mit dem sie lange gesund leben können. Untergewicht schließt sich da schon deshalb aus, weil das langfristig auf die wichtige Bemuskelung geht - unnötiges Übergewicht aber auch.


    Auch wenn deswegen noch 10 mal rumgeheult wird, mir wäre der Hund nicht trocken genug. Du hast gefragt, du hast eine Antwort bekommen. Das das nicht heißt das der Hund fett ist und nun 5 kg abnehmen muss, habe ich auch schon mehrfach geschrieben.

    Wenn du der Meinung bist, dass die körperliche Konstitution des Hundes passt, dann ist das ja dein Ding und du kannst diesen Hinweis ignorieren. Hätte man sich das Einstellen der Bilder aber auch sparen können.
    Ich stelle hier auch keine Bilder zur Bewertung ein... warum auch.


    Okay, eins für den Brustvergleich - die "schlimmsten" behalte ich allerdings gar nicht. :pfeif:


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    Ich finde es ja immer nett , dass auf der einen Seite gebrüllt wird "ja das ist ein breiterer typ, dass kann man ja garnicht vergleichen " und bei allem anderen soll ein eigentlich eher schmaler und trockener Hund dann aber bitte molossoid aussehen , sonst ist das Magerwahn.
    Kann man dann auf einmal schon vergleichen oder wie ?


    Solche Äußerungen sind ähnlich qualifiziert , wie wenn Kampagnen mit gesundheitlich bedenklich Übergewichtigen Models gefeiert werden oder alle Welt über gefährlichen schlankheitswahn jammert , während mehr als die Hälfte aller deutschen übergewichtig ist (womit wir noch im guten Durchschnitt der Industrieländer liegen ).

    Also ich kenne reichlich wenig Hunde aus Deutschland oder vom Züchter hier, die wirklich lebenslang an der Leine bleiben müssen und die Hunde, die zwar dauerhaft "Leinenknast" haben , aber doch kein Sicherheitsgeschirr brauchen findet man dann regelmäßig auf Facebook, wenn so ein Hund mal wieder "total überraschend" abgehauen ist.
    Allerdings ist es hier zu Lande halt auch eher seltener der Fall, dass Hunde die schon die ein oder andere Saison jagdlich geführt wurden absoluten Anfängern über die Mitleidsschiene vermittelt werden...

    z.B. diverse Windhundartige oder auch Herdenschützer findet man natürlich auch hier beim Züchter. Der Knackpunkt ist nur, dass sie sich in der Form kaum der Beliebtheit erfreuen,weil sich kaum jemand das bewusst "antut". Natürlich gibts auch hier genug nicht abrufbare Hunde, aber sind wir mal ehrlich... welcher Anfänger bekommt z.B. einen 3-4 Jährigen Windhund mit Jagderfahrung und anderen Defiziten einigermaßen abrufbar? Wenn der Labbi von Nebenan unstopbar in andere rein Brettert, dann könnte man da schon recht einfach was dagegen tun.. so im Unterschied.

    Ist ja nett, wenn der Hund nur überschaubare Probleme hat und man an denen arbeiten kann. Aber sind wir mal ehrlich.... 98% aller Neuhundehalter kann gar nicht einschätzen, was so ein Hund für Arbeit machen kann und sie wollen es auch nicht. Ist ja auch ihr gutes Recht. Die meisten stellen sich Hundehaltung eben nicht so vor, dass sie ewig an einem Hund rumtrainieren, sondern wünschen sich einen unkomplizierten Begleiter. (und wie gesagt.. ob das für den Hund immer so toll ist stell ich mal in Frage)
    Da dann zu sagen "ja wenn sich jemand diesen Problemen stellen möchte", finde ich eher seltsam. Woher soll denn jemand der noch nie einen Hund hatte einschätzen können, ob er sich dem stellen möchte?


    ich weiß das das bei solchen Diskussionen immer so ist, dass die Befürworter immer nur die quasi Unproblematischen Hunde, mit "kleinen Problemchen" im Umfeld haben . Scheint ne komische Verteilung zu sein, dass die hier aber irgendwie in der Unterzahl sind und sich die Leute das so trotzdem nicht vorgestellt haben..

    Die TS wird den Hund ja wahrscheinlich holen. Bleibt zu hoffen, dass die Leute bei denen er jetzt ist den Hund zumindest einigermaßen einbinden und ihn nicht einfach auf dem Hof hocken lassen, wo er dann am Ende noch blöde Erfahrungen macht. Wenn sie Glück hat, kommt der Hund dann nach einer Eingewöhnungszeit gut klar. Zu wünschen wärs allen Beteiligten.

    Selbstverständlich sind unseriöse Organsationen und Vermehrer, die mit den armen Welpen Geld machen, ein Problem, dennoch finde ich, dass auch diese Tiere ein Recht auf ein gutes Leben haben. Warum sollte man diesen Welpen dort verrotten lassen, wenn die TE sich der Haltung gewachsen fühlt und der derzeitige Besitzer keinen weiteren Gewinn daraus schlagen kann?
    Ich für meine Teil kenne fast nur Hunde aus dem ATS, die kaum bis keine Probleme im Alltag haben. Mein ATS-Hund (der durchaus mal Probleme hatte) wird zum Assistenzhund ausgebildet, was wohl kaum bei einem dauerhaft geschädigten Hund möglich wäre.

    Zum Beispiel weil ich es bei vielen Hunden dieser Herkunft schon mal stark in Frage stellen würde, ob das für die hier so ein "gutes Leben" ist...


    Und Probleme im Alltag fängt für mich und Erfahrungsgemäß auch für die meisten Halter nicht erst an, wenn der Hund sich vor Menschen einpinkelt und nach langem Training dann einigermaßen klar kommt. Da fällt für mich z.B. auch extremes Jagdverhalten, aufgrund von früherer jagdsicher Verwendung darunter... die meisten Leute die den süßen Galgo aufnehmen, weil er ja so dankbar ist, stellen sich ihre idyllischen Spaziergänge in den nächsten 10 Jahren nämlich eigentlich nicht dauerhaft mit Sicherheitsgeschirr an der 10 Meter Schleppe vor.

    Mag sein das es sie gibt, die Hunde aus dem Ausland mit günstiger genetischer Veranlagung, ohne blöde prägende Erlebnisse die dann zu Haltern in ein Umfeld kommen in dem sie vollkommen unproblematisch sind. Genauso wie es Welpen vom Polenmarkt aus dem Kofferraum gibt die gesund 15 Jahre alt werden.
    Die Regel ist das aber definitiv nicht.

    @Cattlefan

    Oder es gibt auch da die Leute, die irgendeinen Welpen von der Kette auf irgendeinem Hof nicht für den idealen Anfängerhund/ Hund für die Haltung in einer deutschen Stadt halten... aber ja, ob man sich nun wie viele andere "Wohltäter" dann so einen Hund von einer ominösen Organisation samt rührender Geschichte holt oder so ist wohl egal.

    Das die Hündin dafür kastriert werden soll finde ich schonmal lobenswert. Auch wenn ich, wie man meinem obigen Satz wohl entnehmen kann so einen Hund jetzt nicht empfehlen würde.
    Natürlich gibt es auch "Ausnahmen" die ohne große Beeinträchtigungen hier klar kommen. Ich für meinen Teil kenne aber z.B. keinen einzigen Hund aus dem Auslandstierschutz der nicht in irgendeiner Weise ein mehr oder minder schweres Problem hat. Teilweise kommen die Leute und der Hund, so wie sie leben damit ganz gut klar. Teilweise nicht.


    @Usambara

    Du wirfst hier gerade ein paar Dinge durcheinander , die man einfach nicht vergleichen kann.

    Das eine sind "Probleme" aufgrund mangelnder Erziehung oder auch einfach nur Problemverhalten , was man eben heute so sieht weil einem das heutige Verständnis des Tieres als immer nettes Kuscheltier im Kopf rum spukt.
    Ein Hund der einem Bewegungsreiz in Form eines Joggers hinterherrennt hat idR einfach nur nicht gelernt , eben nicht jedem Reiz nach zu gehen (und das ist eben ein Prozess der mit 8 Wochen nicht abgeschlossen ist) und einer der im erwachsenen Alter nicht mehr viel Wert auf fremde Hunde legt ist wahrscheinlich einfach nur erwachsen geworden. Das sind Dinge, da bin ich als Halter gefragt und nicht wirklich der Produzent (Züchter, Vermehrer, was auch immer) des Welpen ,mal von dem Umstand abgesehen das man jemanden der erwartet einen immer verträglichen Hund zu bekommen, bestimmte Rassen einfach nicht verkaufen sollte.
    Andersrum ist es als Käufer aber eben auch elementar für ein möglichst unproblematisches Ergebnis , sich die "richtige" Rasse auszusuchen für seine Bedürfnisse... und da sind wir dann bei Hunden unbekannter Herkunft oder aus möglichst grausiger. Kaum ein Anfänger würde sich wissenden Auges einen groß werdenden Herdenschützer kaufen, Aber ein wuscheliger "Retrievermix" ist dann okay.

    Eine andere Sache sind eben Probleme, die einfach entstehen aufgrund von Vorkommnissen / Haltungsbedingungen bevor der neue Halter den Hund bekommt. Da bekommt derjenige ein Ergebnis vorgesetzt und darf dann damit zurecht kommen.
    Das ein Hund z.B. schon bei der Ankunft Angst vor Männern hat oder erstmal 4 Wochen unterm Tisch sitzt und sich nicht raus traut, sollte bei einem seriösen Züchter einfach nicht sein. Unterschätzen sollte man hierbei z.B. auch nicht, dass auf der Strasse auch eher scheue Hunde überleben und Welpen Ängste von der Mutter adaptieren können..


    Es ist ja auch schön für dich, dass du mit deinem Hund wohl so Glück hattest , den passenden für eure Lebensumstände zu finden. Vielleicht hast du auch einfach ein gutes Händchen, wer weiss. Aber die Regel ist das einfach nicht... und die meisten Menschen stellen sich als Ersthundehalter das eigentlich auch nicht so vor, ihr komplettes Leben für einen Hund mit Problemen umzukrempeln.

    Ein "Problem " ist garnichts - wenn man hier Bilder sieht, sieht man eben diese Bilder. Man fässt den Hund nicht an und man sieht ihn auch nicht im Bewegungsablauf.


    Ich habe über die Jahre jetzt nicht wenig Junghunde dieses Typs gesehen und mir sind bisher noch eigentlich keine an die ich mich bewusst erinnern kann untergekommen, die eben nicht grundsätzlich eigentlich eher trocken wären. Für einen Arbeitshund wäre das ja auch suboptimal.

    "Schwabbelig" heißt auch nicht der Hund ist Fett, lass ihn 5 Kilo abnehmen. Es heisst schlicht das der Hund nicht besonders trocken und definiert ist. Ich sehe mich da auch weiterhin nur für Dinge verantwortlich die ich geschrieben habe, nicht für das was man da rein interpretiert.

    Ob sie wirklich signifikant Gewicht reduzieren sollte, wird man ohne nachfühlen nicht sagen können.

    Aber, was ja die Damen hier gekonnt überlesen haben, ich beziehe mich mit der Aussage schlicht und ergreifend auf die Rasse. Und es ist nunmal so, zum wiederholten Male, dass dieser Hundetyp normalerweise gerade in dem Alter sehr trocken ist. Da ist normalerweise eine relativ stark aufgezogene Bauchlinie, keine besonders lose Haut, etc.


    Die Molosserhalter weisen andersrum auch immer stark darauf hin, dass so ein Hundetyp ja generell mehr Unterhautfett hat, etc. Belgier und ihre Mixe gehören andersrum zu den Hunden, die das eher nicht besonders stark haben sollten.


    Und wenns einen nicht wirklich interessiert, dann fragt man am besten auch nicht. Dann bekommt man auch keine Antworten die einem nicht gefallen...

    Wo hat dieser Hund denn deutlichen Schwabbel?
    Vielleicht habe ich meine Size-Zero-Brille verlegt, aber ich weiß nicht. :ka:

    zum Beispiel an der Bauchlinie. :roll:


    Den "Size-Zero" Stänkerkommentar kann man sich auch mal direkt wieder klemmen. Faktisch sind Belgier und ihre Mixe normalerweise sehr trockene Hunde, gerade in dem Alter. Und ja, dafür sieht der Hund recht schwabbelig aus.