Beiträge von bordy

    Jemand der ein Gewerbe angemeldet hat und im Auftrag fotografiert, ist ja nun mal faktisch einfach nicht nur Hobbyfotograph... egal ob einem die Bilder nun gefallen oder nicht.


    Ich stimme mit der Aussage von @bonitadsbc da schon insofern überein, als das Hochzeiten eben nichts ist, was man mal "so" macht, weil man gerne mal den Hund knipst (und dabei vielleicht noch 95% technischen Ausschuss hat...) .. zumindest wenn man einen gewissen Grundanspruch hat.


    Wenn jetzt jeder mal posten darf was er gut findet, ich mag die Bilder sehr gerne ;)

    https://www.facebook.com/brautrausch

    https://www.brautrausch.de

    Am Ende ist es doch auch immer eine Frage des eigenen Anspruchs ans Ergebnis, bzw in diesem Fall am allerwichtigsten: dem Anspruch des Brautpaares.

    Fakt ist für mich einfach, dass ich mit den allermeisten Hochzeitsbildern nicht viel anfangen kann. Am "schlimmsten" sind da meistens die niedergelassenen, "professionellen" Fotografen mit Fotostudio.. Ich habe persönlich zwar mit Menschenfotografie nicht besonders viel am Hut, aber das würde ich wirklich auch hin bekommen.
    BTW sind so gut wie alle Fotografen deren Bilder mir fast durchgängig gefallen "Nebenberuflich" noch irgendwas anderes. Nur von Auftragsshootings zu leben ist halt schwer, auch wenn man gut ist.

    Sollte ich mal heiraten und die Bilder so aussehen würde ich den Fotografen wahrscheinlich meucheln. Die Leute sind aber zufrieden, also passts...


    Ich denke man sollte halt sehr genau durchsprechen was erwartet wird (wenn ansonsten nur der Opa mit der Kompakten knipst, kann man jetzt auch nicht mehr viel falsch machen...) , sich klar machen das man selber von der Feier nichts haben wird und sich auch realistisch über seine Fähigkeiten klar werden. Bei solchen Veranstaltungen gibts halt keine zweite Chance, wenn man den Fokus gerne verreisst oder die Einstellungen seiner Kamera nicht im Griff hat - drum würde ich mir wohl auch nicht nur für diesen Anlass etwas ausleihen, womit ich noch nicht sicher umgehen kann weil ichs nicht kenne.


    Ich wurde auch schon gefragt, ob ich eine Trauung festhalten kann. Ich war ehrlich froh, dass ich da wirklich keine Zeit hatte und aus der Nummer raus kam... ich weiß wie mein Anspruch an mich ist und ich hätte mords Bammel gehabt das zu verhauen.
    Jetzt gibts halt nur Handy und Komptaktbilder von der Trauung - auch blöd... schlimmer hätt ichs auch nicht hinbekommen.

    Ist ja schön das man anderen "dubiose Geschäfte " und Geldgeilheit unterstellt , aber selbst den Verbleib eines Hundes offenbar davon abhängig macht wer was zahlt und hin und her schachert . Gut , dass immer die anderen die Bösen sind .. |)


    Noch so ein Grund für problematiken in der Zucht - anstatt sich um zuchtziele zu kümmern , wird lieber hin und her geschachert und der wahre Stein des Anstoßes ist dann , wenn der andere einem versucht das Sandförmchen weg zu nehmen .

    Wieso sollte keine Planbare Zucht mehr möglich sein, weil ich mal einen Outcross vornehme?


    Die Dinge die Marula beschreibt, sind jetzt auch keine "speziellen Ausnahmen", sondern schlicht und ergreifend das, was man tun sollte wenn man gezielt andere Rassen einkreuzt.
    Wenn man die Nachkommen solcher Einkreuzungen mit samt ihrer Eltern von der Weiterzucht ausschließt, dann ist dieses Vorgehen natürlich sinnlos, klar. Muss man aber nicht tun, wenn man sich nicht an der absoluten Reinzucht festklammert..
    Normalerweise ist das (sinnvolle) Vorgehen bei solchen Geschichten, dass man möglichst gute Tiere der Ausgangsrasse auswählt, dann eine passende Quelle für einen Outcross sucht (komfortabel sind natürlich Tiere aus ursprünglichen Landpopulationen der Rasse... oder andere Farbschläge, ähnliche Typen etc ), sich aus diesen Nachkommen wieder die auswählt die dem Zuchtziel am nächsten Kommen und sie wieder mit der Ausgangsrasse verpaart. Kein Hexenwerk und auch kein "ad absurdum führen".
    Die meisten heute ablaufenden "Einkreuzungen" sind ja schlicht Leute-Verarsche. Da wird xbelieberiger Jagdhund A mit xbeliebigem, potentiell kranken Hund B verpaart und das Ergebnis soll dann ein gesunder, nicht haarender , nicht jagender Familienhund sein. Weiter als bis F1, bzw F-Verkauftsichnoch denkt da keiner. Aber so muss das ja nicht laufen.


    Allerdings bin ich persönlich nicht der Meinung, dass, auch wenn die ganzen Hundezucht-Weltuntergangs-Propheten oder "Menschen wissen ja garnichts über Zucht" Spezialisten das natürlich anders sehen, das Problem der meisten Rassen mit mehr oder minder großen Gesundheitlichen Beeinträchtigungen jetzt vornehmlich ein (zu) enger Genpool wäre.
    Schaut man sich mal relativ isolierte Populationen von Hunden an, die rein auf ihre Gebrauchstüchtigkeit (und damit auch auf ihre Gesundheit) selektiert werden, dann sind diese Hunde idR nicht mit großartigen Krankheiten (und ja, natürlich gibt es auch da kranke - das gehört einfach auch zum Leben dazu. Gibt es auch in der Natur immer wieder...) belastet. Obwohl da niemand regelmäßig Individuen für gezielten Outcross anschleift...

    Die Problematik liegt meiner Meinung nach darin begründet, dass wir uns das Zurückstellen von Gesundheit und Funktionalität einfach leisten können. Wenn ich darüber diskutieren kann, ob ein Hund mit Fell , der dafür aber alle Zähne hat "erträglich" wäre, ein Hund der eine angemessen lange Schnauze hat und damit vielleicht mit genug Sauerstoff generell aktiver ist, denn noch ein "typischer XY" ist oder es in Kauf nehmen kann das Hunde einer Rasse meistens nicht älter als 5 Jahre werden, dann fehlt da einfach der "Druck" dahinter sich von bestimmten optischen Merkmalen die Gesundheit und Funktionalität einschränken zu verabschieden. Der Mensch ist halt leider sehr Optikfixiert.. sieht man auch in Zuchtlinien die sich eigentlich der Leistungsfähigkeit verschrieben haben.
    Zu guter letzt ist es eben auch Fluch und Segen, dass wir z.B. in Deutschland einen so engen emotionalen Bezug zu unseren (Zucht-)Hunden haben. Da ist das Ansprechen von Mängeln und Krankheitsdispositionen schnell mal eine persönliche Beleidigung, weswegen Infos darüber dann nur unter vorgehaltener Hand (möglicherweise dann natürlich auch noch falsch...) weitergegeben werden.

    Der Taff bericht geistert ja schon bissl länger rum und ich habe den auch gesehen...

    Ich denke wenn die Frau in 2 Wochen (wars überhaupt so lang?) schon ein Ekzem auf dem Kopf hatte, dann wird sie das schon vorher latent gehabt haben und es hat sich nur durch die häufige Wäsche nicht so deutlich gezeigt.


    Es gibt ja durchaus Leute die gar nicht waschen oder eben nur mit Wasser... das ist aber wohl nicht so einfach, wie das diverse Magazine jetzt darstellen, sondern eigentlich ist es fast mehr Aufwand als "normale" Wäsche mit irgendwelchen Waschaktiven Substanzen.
    Fett soll da eben durch sehr warmes Wasser gelöst werden und Reinigung der Kopfhaut erfolgt vor allem Mechanisch mit Bürsten, kämmen etc.


    Ich muss zugeben, da hörts bei mir dann auch auf |) :pfeif:

    Ich denke das kommt weniger auf Bio oder nicht an, als auf das Haltungsmodell und die gehaltenen Rassen. Es gibt ja nun mal ältere Rassen, die zwar auf keiner Schiene Höchstleistungen erbringen, aber sowohl Fleisch als auch Eier ausreichend bringen.


    Meines Wissens halten viele Höfe die direkt vermarkten solche Rassen, weil das für sie sinnvoller ist. Ist halt die Frage, ob es für einen auch "sinnloser" Tod ist wenn männliche Küken eben später geschlachtet werden.


    andere Frage... welche Anbieter könnt ihr für Rauchsalz empfehlen?

    Der hundeschlankheitswahn taucht eigentlich nur in diesem Thread nennenswert auf - und zwar immer dann , wenn die Antworten nicht sind wie gewünscht oder wie man das Bild eigentlich gewohnt ist .

    In der Realität wird man mit einem idealgewichtigen hund idR doof angeschaut und meine Mutter erzählt mir stolz , dass der Tierarzt gesagt hat das die 38kg auf der Retriever Hündin schon okay sind . :roll: Ist ja klar .. Wenn der was anderes sagen würde , würde sie nicht mehr hin gehen .