Beiträge von bordy

    Nunja, der Sporthund muss auch leben... das ist so ähnlich wie diese sauteuren Magnetbälle ;)


    Einerseits darf man nicht vergessen, dass solche Sachen ins gesamte Ausbildungskonzept passen müssen. Das nimmt man nicht 2 mal, nimmt dann das normale Holz und fertig ist der Lack. (das eine ist ja Lind Art... generell knautschen aber eigentlich alle Hunde die ich kenne die das so gelernt haben)


    Andererseits muss man sich einfach mal bewusst machen, dass das Knautschen immer erstmal durch Konflikt / Stress entsteht. Einige wenige Hunde machen dann weiter aus Spaß (das bekommt man dann idR dann wirklich schwer wieder raus...).. solche Gerätschaften sind also eigentlich fast immer rumdoktern an einem Symptom.

    Ich halte da ehrlich gesagt deutlich mehr davon, dass ruhige Halten gezielt aufzubauen. Wege wie man das macht gibts ja viele.

    Bei den meisten Erkrankungen ist die Sache mit der direkten Blutlinie ja leider nicht so einfach - es kommt bezüglich der Erfahrungen der Vererbungen eher auf die bisherige Nachzucht an. Von den Vorstellungen bezüglich trieblicher Lagerung und Grundwesen ganz abgesehen.


    Wenn einem das ganze aber eh nicht so wichtig und man nicht unbedingt darauf angewiesen ist, kann man natürlich einfach mal ausprobieren.

    Wie schon gesagt... wie bei den meisten anderen Gebrauchshunden auch gibt es einfach viele verschiedene Typen , die nicht unbedingt besser oder schlechter aber einfach Geschmacksache sind. Ich würde mir da persönlich wirklich einfach Hunde ansehen , die mir Gefallen, dann eben auf Working Dog und Konsorten nachforschen und mich nicht von irgendwem bequatschen lassen.
    Allein wenn ich mir die beiden aktuellen hier anschaue, dann sind die absolut nicht zu vergleichen .. und man muss da im Idealfall die nächsten 12-15 Jahre irgendwie mit dem Hund rum bekommen.


    Zu den Ostlinien Fällt mir am ehesten der Satz eines langjährigen Züchters (und Liebhabers) dieser Linien ein : "Wenn du Optik und Wesen (wobei da die Frage ist ob einem das liegt, bzw wie viel davon noch übrig ist wenn man im Prinzip gar nicht selektiert..) willst, bist du richtig, wenn du Gesundheit willst eher nicht" (frei zitiert...) .
    Deckt sich im Prinzip mit meinen Erfahrungen und ist angesichts der Faktenlage eigentlich auch logisch.

    Natürlich sind nicht alle Hunde, die solche Linien führen "schlecht". Aber ich würde, wenn ich denn aus irgendwelchen Gründen scharf auf sie wäre mindestens die gleichen Maßstäbe anlegen wie bei einer anderen Verbindung auch. Heisst z.B. das eine Hündin nicht nur ne 1er mit Züchter V haben und dann in die Wurfkiste wandern sollte, wenn ich sie nicht gerade selbst kenne, sehr überzeugt von ihr bin und der Züchter mir wirklich triftige Argumente (mehr als "ja die Prüfungen vererben sich ja nicht") liefern kann, warum der Hund nicht weiter gearbeitet wird. Und nein, dass ein Hund Grau ist qualifiziert ihn nicht automatisch für Leistungsorientierte Zucht.

    Mit den Tschechen ist es im Prinzip eben auch so eine Sache.. meiner Meinung nach sind die gerade vor allen Dingen bei vielen beliebt, weil sie optisch idR etwas her machen. Dunkle Farbe, massive Köpfe.. Ist halt die Frage ob das wirklich ein Hauptkriterium bei der Auswahl sein sollte. (und natürlich sind sie auch eine blutliche Alternative)
    Das der aktuelle Stand bei gesundheitlichen Untersuchungen da oftmals noch anders ist, sollte man auch bedenken. Es gibt nicht nur einen Hund der in den Osteuropäischen Ländern ohne Einschränkungen Zuchttauglich war und in D hat der Hund dann auf einmal mittlere oder schwere HD. (sehr interessant dazu auch der Vortrag durch ein GRSK Mitglied auf der letzten AW Tagung)

    Wie sonst auch, würde ich einen so gezogenen Hund nur kaufen, wenn ich mich entweder wirklich gut in den Linien auskenne und erkennen kann, ob da irgendwelcher Mist drin ist oder ich Mut zum Risiko habe.
    Gibt halt auch viele Dinge die man "weiss" , wenn man die Leute kennt, die aber nirgendwo stehen. Kennt man keinen weiss man es nicht.

    Genau so habe ich es doch gesagt! Nur der weg dahin ist ja kein Plötzlicher sondern eine reihe vieler kleiner und auch größerer Fehler. Das Fängt damit an das ein Züchter einen Gefallen gut hat beim TA oder der Richter den Standard extrem auslegt. Oder aber die Leute schlicht so einen Rotz kaufen wollen weil sie es Süß finden.Da sind alle Gefragt. Gesetzgeber, Käufer, Züchter, Verband. Angesprochen von denen fühlt sich aber keiner. Da sagt der Züchter, "Ja aber die Hunde machen ja einen Belastungstest!" Um sich besser zu fühlen der Käufer "Wie süß das Knutschgesicht, und die haben gesagt die sind frei atmend" Und der Verband sagt sich "Bloß keine zahlenden Leute vergraulen also machen wir einen Test als Zahnlosen Tiger"

    Und dann haben wir Mops und co.

    Nö, genau das hast du nicht gesagt.


    Nochmal zum ganz langsam durchlesen:

    Zitat

    Der Tatbestand des § 11b des Tierschutzgesetzes ist erfüllt, wenn bei Wirbeltieren die durch Zuchtgeförderten oder die geduldeten Merkmalsausprägungen (Form-, Farb-, Leistungs- und Verhal-tensmerkmale) zu Minderleistungen bezüglich Selbstaufbau, Selbsterhaltung und Fortpflanzungführen und sich in züchtungsbedingten morphologischen und / oder physiologischen Veränderun-gen oder Verhaltensstörungen äußern, die mit Schmerzen, Leiden oder Schäden verbunden sind.(Vergleiche Bedarfsdeckungs- und Schadensvermeidungskonzept, DVG-Fachgruppe Verhaltens-forschung, Gießen: Verlag DVG 1987).

    Darunter fallen (auch laut Gutachten) Rassen, bei denen z.B. Atemnot in direktem Zusammenhang mit dem angestrebten Schönheitsideal steht.

    Darunter fallen eindeutig nicht Erkrankungen, die in jeder Population auftreten können. Auch wenn das einige nicht wahr haben wollen, auch in der "Natur" treten immer wieder Krankheiten auf (mit einem gewissen Grundverständnis von Genetik ist dies auch vollkommen logisch... ) und wenn sie das Tier nicht grundsätzlich in seiner Arterhaltung einschränken, dann verbreiten sie sich auch.
    Wenn beim Rottweiler erbliche Formen des Iris Koloboms auftreten (das ist ja die nächste Frage - solche Erkrankungen können aus vielen Gründen auftreten, die nicht unbedingt genetisch sein müssen, dann ist es natürlich nicht besonders toll, wenn das aus diversen Gründen nicht von Forschern, Tierärzten, Verbänden an die Züchter weiter getragen wird. Da würde helfen nicht nur in Foren rumzublöken wie blöd ja alle sind, sondern sich einzubringen und dafür zu sorgen, dass die Problematik bekannter wird.
    Mit Qualzucht (die ja, siehe oben absolut klar definiert ist) hat das trotzdem nichts zu tun.

    Nur weil du es nicht verstehst ist es lange noch nicht wirr bordy.
    Ich erklär dir mein Posting aber gerne nochmal ganz langsam wenns am Verständnis mangelt

    Dein Beitrag kam dazwischen - das wird leider nicht mehr angezeigt im neuen Forum.

    Die betreffende Userin zeichnet sich leider dadurch aus, dass sie in diversen Threads zwischendurch mal auftaucht, sich über alles "auskotzt" (meistens auch mit diesem Schlusssatz...) und auf Nachfragen (wie hier zum Beispiel) entweder gar nicht reagiert oder rumpampt. Böse sind sowieso immer die anderen.


    Und BTW - der Begriff Qualzucht ist eigentlich sehr genau definiert. Das ist kein Begriff den mal jeder so auslegen kann wie er mag und beliebig für jegliches Wettern gegen Züchter egal welchen Verbandes nutzen kann. Die Definition kann ja jeder nachlesen, wenn sie sich ihm nicht erschließt.

    Andersrum könnte man im übrigen auch sagen, nur weil du Genetik nicht verstehst, muss das bei andern ja nicht so sein.

    Das sind dann auch die Spezialisten, von denen man eine 3 Jahre alte Kamera mit 2000 Auslösungen kaufen kann. :pfeif: Gut für die Käufer, aber ob derjenige wirklich mehr als Fokustests gemacht hat ist fraglich...


    Der Knackpunkt an der ganzen Geschichte ist ja auch, dass man auch solche Tests erstmal machen können muss. Wenns da schon hapert, findet man natürlich in allem "Fehler" und wenns nur die eigenen sind.

    Ich hab bis heute noch keinen Fokuschart fotografiert. Ich mach einfach solche Bilder wie ich sie sonst auch machen würde und wenn das nach kurzem Check passt, ists okay.

    Ich denke so "eng" seh ich das nicht und ich werde mir wohl auch wieder eines holen , weil es einfach nicht wirklich Alternativen gibt .
    So aus der psychologischen Sicht für das Einkaufserlebnis ist es halt eher suboptimal wenn man auf was spart , es kauft , es nicht passt, wieder zurück , passt wieder nicht .. ;)

    Gekauft hab ichs über einen Händler über den Amazon marketplace , insofern war das reklamieren auch problemlos und meine Intention war halt , dann einfach gleich ein richtig justiertes Objektiv zu haben .
    Noch toller wär natürlich gewesen wenn sie es gleich nach dem ersten mal richtig durchgecheckt hätten - schon in eigenem Interesse .


    Im DSLR Forum les ich eigentlich nur noch mit , wenn ich mich verrückt machen mag .. |)
    Ist jetzt auch mein erstes objektiv mit dem ich solchen Circus habe .

    http://www.paulmarbrook.com/


    http://thekitcheners.co.uk


    Die beiden sind mir gerade noch eingefallen. Gefällt mir auch richtig gut, auch wenns natürlich ein ganz anderer Stil ist.


    So, ich habe heute Antwort vom Händler wegen meinem Sigma 30 1.4 Art erhalten. Angeblich wär es irreparabel.... ich würde mal sagen, sie haben nur keine Lust nochmal ne Reparatur zu zahlen. Bin nur mal gespannt ob sie es jetzt wieder regulär zum Verkauf einstellen..

    Die Frage ist son bisschen was ich jetzt mache. Einerseits seh ich gerade keine wirkliche Alternative, andererseits ist mir die Lust auf das Ding fast schon etwas vergangen...