Beiträge von bordy

    Wir hatten hier eine ähnliche Situation - meine Hündin hatte bevor ich sie bekommen habe, mit dem Altrüden zusammen die dortige Katzenpopulation dezimiert und die Beute teilweise auch gefressen .
    Dementsprechend war natürlich auch die Reaktion auf Katzen .


    Dann bin ich mit meinem Freund zusammen gezogen , der Katzen hatte ..
    Das ging nicht von heute auf morgen und wichtig war, dass ich am Anfang nur so lange trainiert und dann wieder getrennt habe, wie alles entspannt war . Ich habe nettes Verhalten gemarkert, gezielt entspannt und jegliches Stalking und bedrängen der Katzen verboten . Dementsprechend würde ich auch das jetzige gaffen nicht dulden .
    Wer sich hochgepusht hat flog raus .
    Wichtig war auch wirklich der Typ der Katze . Der Kater ist eher der relaxte Typ und hatte noch gar keine Erfahrungen mit Hunden . Die beiden sind wie dick und doof und er hat beim Hund absolute Narrenfreiheit. Die Katze ist da anders und da ist die Verlockung zum stalken auch deutlich höher .
    Generell aber auch nur noch im Bereich des nervigen , beschädigen würde sie die eigenen aber nie .

    Fremde Katzen sind aber immernoch verhasst wie eh und je . Geht also , hängt aber wie gesagt am katzentyp, räumlichen Gegebenheiten und natürlich auch am Trainingsgeschick und grundgehorsam des Hundes .

    Ich habs ja schonmal geschrieben , aber empfehlenswert sind z.B. Lebaolong und Kostkamm. Bei andern kämmen kann man auch mit nem wattestäbchen durch fahren . Wenn da nichts hängen bleibt , sind sie okay .

    Das "angeblich" passt aber trotzdem nicht rein, weil es nichts anderes bedeutet, als dass du den Wahrheitsgehalt bezweifelst.

    Natürlich spielt der Hundetyp eine Rolle. Sagt ja auch keiner was anderes. Es hat z. B. niemand behauptet, dass alle Tierschutzhunde lieb und nett sind.

    Wobei - einer der allerherzigsten und liebsten Hunde, die ich je in Pflege hatte, war (vermutlich) ein Karst-Schäferhund (bzw. Mix?) - als Welpe auf dem Polenmarkt als kleinbleibende Rasse gekauft. Die muss als Welpe schon größer gewesen sein als ein ausgewachser Hund der angepriesenen Rasse. Das nur mal als Anekdötchen.

    Ich zweifle auch, wie du auch recht eindeutig in meinen Postings nachlesen kannst deutlich an, dass in Tierheimen vorwiegend unproblematische, gut veranlagte Hunde meines Hundetyps sitzen. (Solche Hunde werden idR, wenn sie denn abgegeben werden, für einen nicht nur geringfügigen Preis verkauft - was wohl kaum das ist, was sich so gemeinhin unter "ich habe den aus dem Tierschutz" vorgestellt wird.)

    Das kannst du mir und anderen Leuten die in dem Bereich Erfahrung haben nun glauben oder nicht..

    Du schreibst "angeblich" - weil man es nicht wissen kann? Natürlich kann man es wissen, wenn man selbst mit diesen Hunden zusammenlebt und mit vielen Menschen spricht, die ebenfalls diese Erfahrungen gemacht haben.

    Klar, wenn man 30 Jahre mit jemandem eine glückliche Beziehung führt, dann kann es auch sein, dass einer von beiden noch das Prügeln anfängt. Aber es ist doch recht unwahrscheinlich.

    Du verstehst offensichtlich meinen Beitrag nicht. "Angeblich", weil da, wie es auch in dem zitierten Posting steht, auch viel der Hundetyp mit rein spielt.

    Wie dort nachzulesen, hängt das vor allen Dingen auch vom bevorzugten Hundetyp ab. Bevorzuge ich , wie du offensichtlich, generell Hundetypen die gerne zur Gesellschaftsjagd eingesetzt und die (wenn denn ) auf möglichst niedriges Agressionspotential gegenüber Menschen selektiert werden , dann werden auch in Tierheimen eher selten Hunde mit z.B. Agressionsproblematiken sitzen. Was aber dann auch nicht heisst, das die Hunde kein anderes Problem haben mit denen man erstmal klar kommen muss.

    Sorry, aber warum muss ein Tierschutzhund immer irgendwie schlecht behandelt worden sein?Es gibt massenhaft Hunde im Tierschutz die nie etwas schlechtes erlebt haben, die absolut unkompliziert sind. Es gibt massenhaft Welpen die keinerlei schlechte Erfahrung gemacht haben . . . warum wir einem Hund aus dem Tierschutz/Tierheim immer gleich unterstellt dass er irgendwelche schlechten Erfahrungen gemacht haben muss / irgendwelche Probleme mit sich bringt usw. !

    Ganz einfach - weil man es nicht weiss und man darum damit rechnen muss, dass der Hund nicht so unproblematisch ist wie es auf den ersten Blick aussieht.

    Ich möchte einen bestimmten Typ Hund und habe da recht enge Ansprüche.. insofern werden Hunde in absehbarer Zukunft vom guten Züchter (nachdem ich auch weiter sportlich führen möchte, wohl auch vom FCI Züchter...) kommen. Evtl noch eine junge, gut veranlagte Privatabgabe.. wobei ich eh nicht ganz verstehe, warum da immer zum "Tierschutz" unterschieden wird. Tierschutz beginnt doch nicht erst da, wo ein Hund durch zig Tierheime gewandert ist.


    Ich habe bis dato mehrere Hunde ausgebildet die entweder von Grund auf "schwierig" waren oder wo vor mir jemand anderes rumgepfuscht hat und man ewig dran zu knabbern hatte. Hat mir viel beigebracht, ich weiß das ich es kann, aber ehrlich.. gerade mit meinen derzeitigen Lebensumständen und meinen Zielen habe ich da zum aktuellen Zeitpunkt einfach keine Lust mehr drauf.

    Und es ist ja auch schön, wenn man angeblich so viele unproblematische Hunde von Tierschutzvereinen kennt und wahrscheinlich liegt das wohl auch am bevorzugten Hundetyp (meiner sitzt ja selten ohne Macken und gut veranlagt im Tierheim...).. das Problem ist aber doch, dass man es nicht wirklich wissen kann. Sei es, weil der Hund das in dem Umfeld gar nicht zeigt, weil die Verantwortlichen nicht in der Lage sind den Hund einzuschätzen oder weil ganz bewusst Dinge verschwiegen werden.
    So lang ich darauf angewiesen bin einigermaßen zu wissen was ich bekomme, ist das einfach der schlechteste Weg. Allerdings könnte ich mir durchaus vorstellen wenn ich irgendwann wieder die passenden Umstände habe, eben noch einen dieser ungezählten Problematischen Hunde für die es kaum Plätze gibt eben neben meinen aufzunehmen.. wo es dann egal ist, ob der Hund unter Umständen für immer seinen Schlag weg hat.


    Welpen aufziehen ist meiner Erfahrung nach auch nur ein Drama, wenn man sich blauäugig einen Hund anschafft, der mit seinen grundlegenden Eigenschaften nicht in das eigene Leben passt oder sich von Foren wie diesem hier total kirre machen lässt.
    Wähle ich einen Welpen aus, der auf Grund seiner genetischen Veranlagung zu mir, meinen Ansprüchen und meiner Erfahrung passt und lasse mich nicht verunsichern, dann ist es schon relativ unwahrscheinlich das man sich ohne es zu merken eine Katastrophe aufzieht.. Fehler passieren jedem, immer wieder. Aber zwischen der Erkenntnis im Nachhinein, dass man das vielleicht so nicht mehr gemacht hätte und sich einen Psychopathen ran ziehen liegt schon noch etwas.

    Nein, schon mal was von Nachtruhe gehört. Das ist sogar im Mietvertrag verankert. Darauf hat man nun mal einen Anspruch und das ist nicht kleinlich. Immer gleich dieses Argumentieren in Extremen: in die Einödnis ziehen etc.Wenn es hellhörig ist, dann ist das blöd aber man muß Dinge nicht noch provozieren und nachts Schränke aufziehen, wenn es durchs Haus halt, etc. Muß man auch nachts nicht die Treppen hochpoltern oder Musik hören etc.. Das ist ja nun aber eigentlich Konsens. Und Fenster und Türen knallen gehört nachts dazu.

    Nachtruhe bedeutet aber nicht, dass ich meine Wohnung nicht mehr nutzen darf und mich am besten in Luft auflöse.
    Nachtruhe ist klar definiert (und auch was darunter fällt.. ) und da fällt ganz sicher nicht darunter, wann ich durch meine Wohnung laufe, Schubladen auf ziehe oder ähnliche Dinge des normalen Lebens.

    Nachtruhe ist übrigens auch ab 22 Uhr. Nicht 8 Uhr.


    Ich käme mir übrigens ganz schön bescheuert vor, wenn ich zu meinen Nachbarn gehen und denen Stress machen würde weil sie in ihrer Wohnung das Zimmer wechseln oder es wagen etwas aus einer Schublade raus zu holen...

    st man wirklich der kleinliche Mensch, wenn man nicht noch drei Mal nachts aufwacht, weil das Fenster krachend geöffnet wird oder die Türen geknallt, als was zu sagen.

    Ja, ganz ehrlich , wenn sich ein Nachbar ganz normal in seiner Wohnung bewegt, dann ist man kleinlich.

    Wenn ein Haus hellhörig ist, ist das blöd, ja. Aber dann muss ich eben entweder darauf achten nur in ein gut Gedämmtes Haus zu ziehen oder eben generell schon nicht in eine Mietwohnung, sondern in ein alleinstehendes Haus in der Einöde. Ist dann idR aber auch nicht recht, weil sich wildlebende Tiere oder Landwirte auch nicht von besonderer Geräuschempfindlichkeit abschrecken lassen.


    Wenn man solche Spezialisten mit sich im Haus wohnen hat, hat man eigentlich nur zwei Möglichkeiten . Ignorieren (da muss der Vermieter dann aber zu einem stehen...) oder sich etwas anderes suchen.