Wenn ich einen Hund habe, der eben generell so gut wie nie mit Aggression auf Dinge reagiert und ich die Male, in denen er mir abdampft und zu andern rennt in seinem Leben an einer Hand abzählen kann (und ich dann nicht auch noch die andern Leute dumm angemacht habe) ... dann brauche ich mich doch auch nicht aufregen und angesprochen fühlen. Jeder macht Fehler und ich habe noch niemanden dumm angeredet, der diesen Fehler einsieht, versucht die "Schäden" einzugrenzen und daraus gelernt hat.
Wenn ich aber nicht daraus lerne und andern noch fix die Schuld für meine Fehleinschätzung der Situation gebe (und den Schuh darf sich jetzt dann gerne anziehen wer mag), dann , ja dann brauche ich auch nicht so einen Thread auf machen und rumjammern, denn dann lässt sich das einfach nicht schön reden und wegdiskutieren.
Das fängt schonmal dabei an, dass man einen Hund, der auf einen andern unbekannten zuprescht als sozial bezeichnet und die andern als unsozial. Aus hündischer Sicht ist es einfach absolut unhöflich (und an sich auch lebensmüde) frontal auf andere zuzugehen . Am besten auch noch zu rennen. Von direktem Nase in den Hintern stecken oder drauf springen mal ganz abgesehen.
Sozial ist das nicht. Der Hund zeigt einfach nur eine Ausprägung unsozialen Verhaltens, die heutzutage lieber gesehen wird.
Wenn ich heute irgendwo hin gehe und jemand auf mich zuspringt und ruft "Boah du hast ja schöne Brüste, zeig her!" (und am besten noch direkt mal hinlangt) , dann bin ich auch nicht unsozial wenn ich mir das verbitte. Auch wenn es mich nicht umbringen würde wenn derjenige mich betatschen würde.
BTW, meine Lieblingsantwort auf "Der Tut nix!" ist übrigens " Sie meinen wohl der hört nicht?". Fanden se dann nicht gut.